Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenEstricharbeiten für die Generalsanierung der Neuen Pinakothek in München.
Im Rahmen der umfassenden Sanierung des Museumsgebäudes (erbaut 1975–1980) werden umfangreiche Bodenbauarbeiten ausgeschrieben. Dazu gehören:
Die Arbeiten müssen schadstoffarm (gemäß DIN EN 16798-1) und unter laufendem Museumsbetrieb durchgeführt werden. Die Angebote sind elektronisch über die Plattform www.vergabe.bayern.de (iTWOtender / meinauftrag.rib.de) einzureichen.
Es handelt sich um eine einheitliche Ausschreibung ohne Lose.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Arbeiten und Baustelleneinrichtung
Einrichtung und Vorhaltung der Baustelle, Erstellung der Terminplanung, Produktdokumentation, Bestandsdokumentation, Fugenpläne sowie Herstellung von Musterflächen. Vorhaltung eines Mischplatzes und von Trocknungsgeräten (Grundvorhaltung 4 Wochen). Die langen inneren Transportwege (ca. 250 m) und Dachtransportwege (ca. 150 m) sowie Höhenunterschiede bis ca. 30 m sind zu berücksichtigen. Das Baulogistikhandbuch des Auftraggebers ist verbindlich.
Untergrundvorbereitung
Nivellement, Reinigen, Kugelstrahlen (ca. 2.800 m²), Haftzugprüfung, Aufbringen einer Haftbrücke, Untergrundausgleich und Voranstrich. Gesamtfläche Nivellement: ca. 17.560 m² (im Leistungsverzeichnis ca. 18.450 m²).
Dämmung, Trenn- und Abdichtungslagen
Estricharbeiten
Hohlboden- und Trockenhohlbodensysteme
Abschlüsse, Einbauten und Fugen
L-Winkel aus Stahl oder Edelstahl, Scheinfugen, Estrichabstellungen und Randfugen.
Schadstoffarme Bauweise und Produktdeklaration
Das Gebäude ist schadstoffarm gemäß DIN EN 16798-1 zu errichten. Anforderungen u. a.: VOC-Gehalt max. 1.000 µg/m³, Formaldehyd max. 100 µg/m³. Produktdeklarationen für Beschichtungen, Klebstoffe, Dämmstoffe, Folien, Dichtungen, Imprägnierungen u. a. sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach Aufforderung durch den Auftraggeber einzureichen. Abschließend ist eine Raumluftmessung zur Qualitätskontrolle vorgesehen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe (für alle Bieter)
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen, insbesondere:
Fachliche Eignung und Belegschaft
Wirtschaftliche Eignung (Jahresumsatz)
Nachweis des Umsatzes des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und vergleichbare Leistungen betrifft (inklusive Anteile bei Gemeinschaftsunternehmen).
Referenzen
Eigenerklärung zu vergleichbaren Referenzen nach Formblatt 124 – gilt auch für präqualifizierte Bieter. Präqualifizierte Bieter können den Nachweis über das PQ-Verzeichnis führen, sofern dort vergleichbare Nachweise hinterlegt sind; alternativ können Referenzen mit dem Angebot übermittelt werden. Bei engerer Wahl sind drei Referenznachweise mit den unter 'Referenzprojekte' genannten Angaben vorzulegen.
Präqualifikation und Eignungsleihe
Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung über die PQ-Nummer nach; nicht präqualifizierte Unternehmen legen eine Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder die Einheitliche Europäische Eignenerklärung (EEE) vor. Bei Inanspruchnahme von Kapazitäten Dritter (Eignungsleihe) haftet der Bieter gesamtschuldnerisch mit; eine Haftungserklärung ist gemeinsam mit der Verpflichtungserklärung (FB 236) vorzulegen.
Auf Verlangen vorzulegende Nachweise
Vergleichbare Estricharbeiten aus den letzten fünf Kalenderjahren
Je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Leistungsbeschreibung mit Mengen, Zahl der durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer) und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.