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EU-weite Ausschreibung der Verwertung von Grüngut für die Stadt Mühlheim am Main

Stadt Mühlheim am Main | 1. und 2. Vergabekammer bei dem Regierungspräsidium Darmstadt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Mühlheim am Main, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 30 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Mühlheim am Main schreibt die Übernahme, den Transport und die Verwertung von Grünabfall (Baum-, Strauchschnitt, Laub, Rasenschnitt) EU-weit neu aus.

Menge: ca. 2.200–3.000 Mg pro Jahr (Auswertungsgröße 2.800 Mg/a)Abholung: regelmäßig, i.d.R. alle 2 Wochen, montags außerhalb der ÖffnungszeitenFahrzeuge: LKW mit mind. 80 m³ Ladevolumen und EURO-VI-Norm, Verladegerät vom AuftragnehmerVerwertung: stofflich oder energetisch, Anlage als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziertLaufzeit: 01.01.2027 – 31.12.2028 (2 Jahre), mit Verlängerungsoption um bis zu 2 weitere JahreAngebotsfrist: 15.09.2026, 11:00 Uhr, ausschließlich elektronisch über subreport ELViSZuschlag: 100 % niedrigster Preis

Es handelt sich um ein Los. Bietergemeinschaften sind zugelassen, Nebenangebote nicht.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 30 Tage bis zur Angebotsfrist — 15. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Veröffentlichung7. Aug. 2026
Bieterfragen-Fristca. 5. Sep. 2026
Angebotsfrist15. Sep. 2026
Angebotsöffnung15. Sep. 2026
Bindefrist15. Sep. – 10. Nov. 2026
Angebotsgültigkeit15. Sep. – 10. Nov. 2026
Zuschlag15. Sep. – 10. Nov. 2026
Frist Ansprechpartner benennen1. Nov. 2026
Rechtsbehelfsfristca. 10. Nov. – 25. Nov. 2026
Vorbereitungsphaseca. 10. Nov. – 31. Dez. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2028
Rahmenvertrag Laufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2030bis 2030
Frist Zertifizierung Betriebsstätte1. Juli 2027
Frist Antrag Entgeltanpassungca. 30. Sep. 2027
Erste Entgeltanpassung1. Jan. 2028
Kündigungsfrist Verlängerung 131. März 2028
Verlängerung 11. Jan. – 31. Dez. 2029
Kündigungsfrist Verlängerung 231. März 2029
Verlängerung 21. Jan. – 31. Dez. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis (Gesamtentgelt brutto)100%

    Ausschließliches Zuschlagskriterium ist das errechnete Brutto-Gesamtentgelt für die Vertragslaufzeit von zwei Jahren (ohne Berücksichtigung der Verlängerungsoption). Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtentgelt erteilt.

Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot mit dem niedrigsten (Brutto-) Gesamtentgelt. Die preisliche Auswertung erfolgt durch Vergleich der Gesamtentgelte (brutto) für die Vertragslaufzeit von zwei Jahren, ermittelt aus den Preisblättern multipliziert mit der Vertragslaufzeit. Umsatzsteuer wird mit 19 % angesetzt.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien sind vollständig dokumentiert: Es handelt sich um eine reine Preisvergabe (Preis 100 %), Zuschlag auf das niedrigste Brutto-Gesamtentgelt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gegenstand und Stoffcharakter

Übernommen, transportiert und verwertet wird Grüngut/Grünabfall als gemischtes Bringsystem-Material vom Wertstoffhof der Stadt Mühlheim am Main (Rumpenheimer Straße 73a, 63165 Mühlheim am Main). Es umfasst sowohl holzige Bestandteile (Gehölzschnitt, Äste bis max. 10 cm Durchmesser, Sträucher, Hecken) als auch „nasse" Bestandteile (Rasenschnitt, Laub, Unkraut, Blumen).

Das Material wird nicht in getrennten Fraktionen übergeben. Es enthält einen geringen Störstoffanteil von ca. 1–2 Gew.-%, der vom Auftragnehmer aussortiert und kostenfrei an den Auftraggeber zurückgegeben wird.

Übernahme und Transportlogistik

Übernahmeort: Wertstoffhof, Rumpenheimer Straße 73a, 63165 Mühlheim am MainTurnus: regelmäßig, i.d.R. alle 2 Wochen, montags, außerhalb der Öffnungszeiten des Wertstoffhofs, auf AnforderungLagermenge: maximal 300 m³ auf dem WertstoffhofErwartete Abholvorgänge: ca. 26 pro Jahr (Preisblatt 1)Fahrzeuge: Transport-LKW mit mindestens 80 m³ Ladekapazität und EURO-VI-AbgasnormVerladegerät: vom Auftragnehmer zu stellen und mitzubringenDokumentation: Fahrzeugeinsatztage und -zeiten sind monatlich zu dokumentieren

Verwertung und Anforderungen an die Anlage

Das Grüngut ist einer ordnungsgemäßen Verwertung zuzuführen – entweder stofflich (z.B. Kompostierung) oder energetisch (z.B. Biogas-/Biomasseverwertung). Dabei sind die Bioabfallverordnung (BioAbfV) und die Düngemittelverordnung (DüMV) einzuhalten.

Die eingesetzte Behandlungs- und Verwertungsanlage muss:

als Entsorgungsfachbetrieb nach der Entsorgungsfachbetriebsverordnung (EfbV) zertifiziert sein (oder ein gleichwertiges Zertifikat besitzen),diese Zertifizierung bis spätestens 6 Monate nach Leistungsbeginn (also bis 01.07.2027) vorlegen können,die im Angebot angegebene Übernahmekapazität von bis zu 3.000 Mg Grüngut pro Jahr verbindlich bestätigen (Nutzungsnachweis).

Mengengerüst und Abrechnung

Mengenspannbreite: ca. 2.200 – 3.000 Mg pro Jahr (Megagramm = Tonne)Auswertungsmenge für die Preiswertung: 2.800 Mg/aAbrechnung Verwertung: nach Tonnage auf Basis der Eingangsverwiegung in der AnlageAbrechnung Übernahme/Transport: pro AbholvorgangWiegedaten: monatlich per E-Mail als Excel-Datei mit Original-Wiegebelegen

Dokumentations- und Nachweispflichten

Monatliche Dokumentation: Nachweise über Art, Menge und Verbleib des GrüngutsJährliche Dokumentation: lückenlose digitalisierte Jahresdokumentation im MS-Excel-Format, spätestens bis 31.01. des FolgejahresRechnungsstellung: monatlich, elektronische Rechnungsstellung erforderlich, Zahlungsziel 28 Tage nach RechnungserhaltÜbergabe Störstoffe: kostenfreie Rückgabe an den Auftraggeber nach Aussortierung

Vorbereitungsphase und Personal

Vorbereitungsphase: nach Zuschlag bis 31.12.2026Ansprechpartner/Bevollmächtigter: Benennung eines sachkundigen Bevollmächtigten mit Entscheidungsgewalt, erreichbar Mo–Fr 08:00–17:00 Uhr – spätestens bis 01.11.2026 (2 Monate vor Leistungsbeginn)Unterauftragnehmer: Antrag 6 Wochen vor geplantem Einsatz; Entscheidung des Auftraggebers binnen 10 Werktagen; Nachweise zur Eignung des Nachunternehmers erforderlich

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Referenzen und Nutzungsnachweis (technische Leistungsfähigkeit)

Der Bieter muss seine Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen nachweisen:

Referenzen (Eigenerklärung): Verwertung oder Entsorgung von mindestens 500 Mg Grünabfall pro Jahr, erbracht über mindestens zwei Jahre im Zeitraum 2023 bis 2025. Mehrere Referenzen dürfen addiert werden.Inhalt der Referenz: Auflistung der Auftraggeber mit Angabe der erbrachten Leistung, der Abfallmengen und der Beauftragungszeiträume.Nutzungsnachweis Anlage: verbindliche Erklärung des Betreibers der vorgesehenen Behandlungs-/Verwertungsanlage zur Übernahme der Grüngutmengen (bis max. 3.000 Mg/a). Bei eigener Anlage genügt eine Eigenerklärung.Eignungsleihe: zulässig; bei Referenzen muss die Leistung jedoch durch das externe Unternehmen selbst erbracht worden sein (§ 47 Abs. 1 S. 3 VgV).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Gesamtumsatz: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den Jahren 2023, 2024 und 2025 (jeweils einzeln).Auf Anforderung: Vorlage von Bilanzen, Bilanzauszügen der letzten drei Geschäftsjahre oder einer Erklärung eines Wirtschaftsprüfers, Steuerberaters oder der Hausbank.Betriebshaftpflichtversicherung: Nachweis einer bestehenden Versicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2,0 Mio. EUR je Schadensfall für Personen- und Sachschäden (mind. zwei Schadensfälle pro Jahr abdeckend), aufrechtzuerhalten über die gesamte Vertragslaufzeit.

Ausschlussgründe und gesetzliche Erklärungen

Der Bieter hat das Nichtvorliegen folgender Ausschlussgründe zu erklären:

§ 123 Abs. 1 und 4 GWB (zwingende Ausschlussgründe, z.B. rechtskräftige Verurteilungen, Insolvenz, Schwarzarbeit, nicht ordnungsgemäße Zahlung von Steuern/Abgaben/Sozialversicherungsbeiträgen).§ 124 Abs. 1 Nr. 1, 2, 3, 4 und 8 GWB (fakultative Ausschlussgründe, z.B. Umwelt-, Sozial- oder Arbeitsrechtsverstöße, Insolvenzantrag, schwere Verfehlung, wettbewerbsbeschränkende Absprachen, Täuschung/Auskunftsverweigerung) sowie § 124 Abs. 2 GWB.§ 22 LkSG (Lieferkettensorgfaltspflichten): keine Ordnungswidrigkeit mit Geldbuße ≥ 175.000 EUR – gilt nur für Unternehmen mit ≥ 1.000 Arbeitnehmern im Inland.Tariftreue und Mindestentgelt (HVTG, § 4): Verpflichtungserklärung; keine Geldbuße ≥ 2.500 EUR nach § 21 MiLoG.Russland-Sanktionen: Erklärung gemäß Art. 5k Abs. 1 VO (EU) Nr. 833/2014 – kein Bezug zu russischer Staatsangehörigkeit, Niederlassung oder Mehrheitsanteilen; gilt auch für Unterauftragnehmer mit > 10 % des Auftragswerts.

Operative und technische Mindestanforderungen

Aus der Leistungsbeschreibung ergeben sich zusätzlich folgende Mindeststandards an den Auftragnehmer und seine Ausstattung:

Entsorgungsfachbetrieb: die operative Betriebsstätte/Niederlassung sowie die eingesetzten Behandlungs- und Verwertungsanlagen müssen bis spätestens 01.07.2027 (6 Monate nach Leistungsbeginn) als Entsorgungsfachbetrieb nach EfbV zertifiziert sein (oder gleichwertiges Zertifikat).Fahrzeuge: Transport-LKW mit mind. 80 m³ Ladekapazität und Einhaltung der EURO-VI-Abgasnorm.Verladegerät: ist vom Auftragnehmer zu stellen.Personal: Benennung eines sachkundigen Bevollmächtigten (erreichbar Mo–Fr 08:00–17:00 Uhr), spätestens bis 01.11.2026.Unterauftragnehmer: Einsatz nur bei nachgewiesener technischer Leistungsfähigkeit und Fehlen von Ausschlussgründen; Antrag 6 Wochen vor Einsatz, Genehmigung binnen 10 Werktagen.

Bietergemeinschaften und weitere Hinweise

Bietergemeinschaften sind zugelassen. Sie haften gesamtschuldnerisch. Jedes Mitglied muss die Erklärungen zu Ausschlussgründen abgeben; Leistungsnachweise dürfen kumuliert werden. Es ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen.Nebenangebote sind nicht zugelassen.Mehrfachangebote sind nicht zugelassen.Sprache: Deutsch (verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen).Bindefrist des Angebots: 56 Tage ab Angebotsabgabe (bis 10.11.2026).
Referenzprojekte
nicht beziffert (Summe mehrerer Referenzen möglich) ReferenzenZeitraum: mind. 2 Jahre im Zeitraum 2023–2025Volumen: mind. 500 Mg Grünabfall pro Jahr

Verwertung/Entsorgung von Grünabfall

Eigenerklärung mit Auflistung der Auftraggeber, der erbrachten Leistung, der Abfallmengen und der Beauftragungszeiträume

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 41%4–10 · 34%11+ · 25%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Angebotsteil I – Angebotsvordruck & Pflicht-Erklärungen
Angebotsteil II – Fachliches Konzept
Angebotsteil III – Eignungsnachweise
Angebotsteil IV – Kalkulation / Preisblätter
Angebotsteil V – Sonstiges & Vorbereitung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Mühlheim am Main | 1. und 2. Vergabekammer bei dem Regierungspräsidium Darmstadt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
63165 Mühlheim
Ort
63165 Mühlheim am Main
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.muehlheim.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
63165 Mühlheim am Main
Hessen

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