EVK Mettmann - Neubau Stationsgebäude Geriatrie - ELT-03 - Elektrotechnik
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenElektrotechnische Bauleistungen für das neue Stationsgebäude des Evangelischen Krankenhauses Mettmann sowie erforderliche Arbeiten im Bestand.
Die Leistungen umfassen unter anderem Stromverteilung und Netzersatzung, Energiemonitoring und Lastmanagement, Kabel- und Leitungsinstallation, Installationsgeräte, Brand- und Schallschutz, Potentialausgleich, Sonnenschutz, Innen- und Außenbeleuchtung, Netzwerk- und Glasfasertechnik, Sprech- und Klingelanlage, Kameras, eine Photovoltaikanlage, Blitzschutz sowie Ladeeinrichtungen.
Das Angebot ist elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Zuschlagskriterium ist der Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenStromversorgung und Verteilungen
Allgemeine Elektroinstallation
Lieferung, Montage und betriebsfertiger Anschluss der elektrischen Installation einschließlich Verlegesystemen, Kabeln und Leitungen, Installationsgeräten, Potentialausgleich, Schutz- und Betriebserdung.
Im Leistungsverzeichnis ausgewiesene Kernmengen sind unter anderem:
Leistungen umfassen auch Unterbrechungen und Erschwernisse durch den laufenden Krankenhausbetrieb, Publikumsverkehr und Bettenfahrten.
Brand- und Schallschutz
Ausführung von Einzelkabelabschottungen und Flächenabschottungen für S90 und EI 90, Brandschutzabkofferungen sowie die erforderliche Kennzeichnung, Fotodokumentation und Einbindung in DWG-Grundrissplänen. Brandschottungsnachweise mit gültiger Zulassung sind 14 Tage vor der Sachverständigen-Abnahme vorzulegen.
Sonnenschutz, Beleuchtung und Netzwerktechnik
Errichtung der Sonnenschutzanlage mit Zentralen, Wetterstation, Geschossansteuerverteilern und Motorsteuereinheiten.
Ausführung der Innen- und Außenbeleuchtung einschließlich Lieferung, Montage, Anschluss, Funktionsprüfung und Dokumentation. Das Leistungsverzeichnis weist unter anderem über 1.200 Innenleuchten sowie 62 Außenleuchten, 10 Lichtmasten und 6 Pollerrohre aus. Für ausgewählte Beleuchtungspositionen sind Muster vor dem Zuschlag vorzusehen; für jede Leuchte ist ein Datenblatt mit technischen Daten und bildlicher Darstellung beizufügen.
Errichtung der strukturierten Netzwerk- und Glasfasterchnik, einschließlich LAN-Schränken, Verteilern, Patchfeldern, RJ45-Dosen und -Modulen, LWL-Kabeln, Spleißboxen, Permanent-Link-Messungen und OTDR-Messprotokollen. Zudem sind eine Sprech- und Klingelanlage sowie vandalismusgeschützte DOM-Netzwerkkameras zu installieren.
Photovoltaik, Blitzschutz und Ladeinfrastruktur
Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Bestandsdach mit 420 bifazialen monokristallinen n-type-Modulen mit jeweils mindestens 440 Wp, Montagesystem, Wechselrichter mit mindestens 150 kW Wirkleistung und 165 kVA Scheinleistung, Freischaltstelle, Energiemeter, Feuerwehrschalter, DC-Leitungen, Potentialausgleich, Statik, Anschluss und Anmeldung sowie Inbetriebnahme und vierwöchigem Probebetrieb.
Ertüchtigung und Anpassung der vorhandenen Blitzschutzanlage, einschließlich 150 m Aluminium-Runddrahtableitung, 20 Fangstangen, Erdungs- und Niederohmigkeitsmessungen sowie CAD- und Fotodokumentation.
Installation von fünf E-Bike-Ladestationen und zwei Doppelwallboxen einschließlich zugehöriger RFID-Karten, Edelstahlsäulen und Fertigfundamenten.
Bestandsarbeiten, Demontage und Rückbau
Rückbau der bestehenden Zuleitung zwischen Netzersatzanlage und Niederspannungshauptverteilung sowie Demontage und Entsorgung von Kabelbahnen, Gitterrinnen, Kabelleitern, Steigleitern, C-Profilen und Kanälen.
Ausführung von Kabelgräben, Kopflöchern, Sand- und Warnbandarbeiten sowie Anschluss- und Demontageleistungen. Entsorgte Materialien sind nachzuweisen und in digitalen Fotoalben zu dokumentieren. Vor Demontagen ist mit dem Bauherrn zu klären, welche Geräte übergeben oder entsorgt werden. Erforderliche Provisorien sind so einzuplanen, dass die Installationen nach einem Arbeitstag betriebsbereit sind.
Prüfung, Inbetriebnahme und Dokumentation
Durchführung und Dokumentation der erforderlichen Erstprüfungen und Messungen nach DIN VDE, Erstellung von Messprotokollen und Übergabe 14 Tage vor der technischen Vorabnahme sowie Vorbereitung der technischen Vorabnahme, Sachverständigenprüfung und VOB-Abnahme.
Erstellung von Montage- und Revisionsplänen, Schalt- und Stromlaufpläfen, Gerätelisten, Kabelverlegungsplänen und CAD-Unterlagen als DWG und PDF, mindestens AutoCAD-Version 2016. Die Unterlagen sind bei Abnahme in Papierform und auf Datenträgern zu übergeben.
Parametrierung, Inbetriebnahme und Prüfung von Energiemonitoring, Lastmanagement und Software sowie Einweisung des Bedienpersonals.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenUnternehmenseignung
Die Eignung richtet sich nach VOB/A, Abschnitt 2. Präqualifizierte Unternehmen geben ihre PQ-Nummer an; nicht präqualifizierte Unternehmen legen die Eigenerklärung zur Eignung oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung vor.
Die Eigenerklärung erfasst unter anderem vergleichbare Referenzleistungen, Umsatz, verfügbares Personal, Registereintragung, Angaben zu Insolvenz und Liquidation, Zuverlässigkeit sowie die Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.
Vergleichbare Referenzleistungen
Zusätzlich zu den zwei besonderen Referenzen verlangt das Eignungsformblatt für die engere Wahl drei Referenznachweise über vergleichbare Elektrotechnikleistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren beziehungsweise einem längeren in der Bekanntmachung angegebenen Zeitraum.
Für diese Referenzen sind unter anderem Ausführungszeitraum, Auftragssumme, ausgeführte Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, Art der Baumaßnahme, eigene maßgebliche Leistungsanteile, technische Besonderheiten und gegebenenfalls die Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung anzugeben.
Umsatz und Personal
Für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ist der Umsatz aus Bauleistungen und vergleichbaren Leistungen anzugeben, einschließlich des Anteils gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführter Leistungen. Ein Mindestumsatz ist nicht festgelegt.
Das Unternehmen muss über die erforderlichen Arbeitskräfte verfügen. Auf Anforderung sind die in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte nach Lohngruppen und mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal vorzulegen.
Register, Zuverlässigkeit und steuerliche Nachweise
Je nach Unternehmensstatus sind Eintragungen im Handelsregister, in der Handwerksrolle, bei der IHK oder eine Nicht-Eintragungspflicht anzugeben. Erklärungen zu Insolvenzverfahren, Insolvenzplan und Liquidation sowie eine Zuverlässigkeitserklärung oder Selbstreinigungserklärung sind abzugeben.
Auf Anforderung können Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerkskarte beziehungsweise IHK-Nachweis, Insolvenzplan, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Freistellungsbescheinigung und eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Lohnsummen verlangt werden.
Unternehmen und Bietergemeinschaften
Nicht im eigenen Betrieb ausgeführte Leistungen sind in den Verzeichnissen der Nachunternehmerleistungen beziehungsweise der Leistungen und Kapazitäten anderer Unternehmen anzugeben. Bei einer Bietergemeinschaft ist eine Erklärung aller Mitglieder mit Angaben zu Mitgliedern, USt-IDs und bevollmächtigtem Vertreter beizufügen.
Bei Eignungsleihe für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit kann eine Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens mit gemeinsamer Haftung verlangt werden.
Technische Ausführungsfähigkeit
Die Leistung ist unter Beachtung der geltenden VOB-, VDE-, Bau-, Arbeitsschutz-, DGUV-, TÜV-/TÜA- und Brandschutzvorgaben sowie der technischen Anforderungen des Leistungsverzeichnisses auszuführen.
Erforderlich sind unter anderem die Fähigkeit zur Erstellung normgerechter Planungs-, Schalt- und Revisionsunterlagen, zur Durchführung von DIN-VDE-Prüfungen und Messungen, zur Einrichtung und Inbetriebnahme der Energie- und Lastmanagementsysteme sowie zur Ausführung im laufenden Krankenhausbetrieb. Alternativfabrikate und technische Abweichungen sind nach den Vorgaben nachzuweisen beziehungsweise mit dem Auftraggeber abzustimmen.
Sanktions- und Arbeitsbedingungen
Das Formblatt 523 EU ist auszufüllen. Bewerber, Bieter, Nachunternehmer, Lieferanten und Unternehmen mit einem Anteil von mehr als 10 Prozent des Auftragswerts müssen die dort geforderten Erklärungen zum fehlenden Russlandbezug abgeben.
Die Mindestarbeitsbedingungen und der Mindestlohn sind bei der Ausführung einzuhalten. Die Einhaltung ist auch durch beteiligte Nachunternehmer sicherzustellen; auf Verlangen sind entsprechende Nachweise bereitzustellen.
Projekte, in denen Elektrotechnikleistungen erbracht wurden; je Referenz sind Projektname, Name und Kontaktdaten, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Auftragswert netto sowie eine kurze Beschreibung der erbrachten Elektrotechnikleistungen anzugeben.
Projektbezogener Nachweis der Elektrotechnikleistungen; auch präqualifizierte Bieter müssen die zwei Referenzen einreichen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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Erfüllungsort
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