Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (Land Berlin) vergibt die externe, vertiefte Prüfung von Verwendungsnachweisen für rund 12 geförderte Projekte im Bereich Gesellschaftlicher Zusammenhalt mit Schwerpunkt Antisemitismusprävention (Gesamtfördervolumen ca. 2,3 Mio. EUR). Prüfungen erfolgen nach § 44 LHO Berlin.
Bieter müssen u.a. Konzepte zu Vorgehen, Personalkontinuität und Krisenmanagement vorlegen (Wertung: max. 70 Punkte, Mindestpunktzahl 42), zwei vergleichbare Referenzen (max. 3 Jahre alt) nachweisen und das Preisblatt einreichen. Angebotsfrist: 12.10.2026 um 12:00 Uhr. Leistungsdauer: 2 Monate ab Zuschlag.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- K1.1 - Vorgehen zur Durchführung der vertieften Prüfungen der Verwendungsnachweise30%
Beschreibung des möglichen Vorgehens zur Durchführung der vertieften Prüfungen der Verwendungsnachweise nach § 44 LHO Berlin, einschließlich termingetreuer Auflieferung der Dokumentationen innerhalb des Leistungszeitraums von zwei Kalendermonaten (max. 3 Seiten DIN A4).
- K1.2 - Kontinuität des Personaleinsatzes15%
Beschreibung, wie die Kontinuität des Personaleinsatzes z.B. bei Krankheit, Urlaub oder Ausscheiden von Mitarbeitern sichergestellt wird (max. 1 Seite DIN A4).
- K1.3 - Problem- und Krisenmanagement25%
Beschreibung des Vorgehens bei auftretenden Problemen in der Leistungserbringung sowie in der Kommunikation/Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber (max. 2 Seiten DIN A4).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand & Prüfumfang
Durchführung von 12 vertieften Verwendungsnachweisprüfungen von Zuwendungen (Projektförderungen) im Bereich Gesellschaftlicher Zusammenhalt mit Schwerpunkt Antisemitismusprävention.
Prüfungsinhalte
Pro Prüffall sind insbesondere folgende Prüfgegenstände zu bearbeiten:
Dokumentation, Berichte & Qualitätssicherung
Leistungszeitraum & Vergütung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage / Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen, insbesondere:
Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische Leistungsfähigkeit / Referenzen
Unternehmensdarstellung (Bewertungskriterien)
Berufliche Qualifikation
Nachweis der Befähigung der Leistungserbringer/Führungskräfte durch Zeugnisse, Diplome, Studiennachweise oder Bescheinigungen über die berufliche Befähigung. Auf Verlangen der Vergabestelle auch für die tatsächlichen Leistungserbringer.
Mindestpunktzahl & Wertungssystem
Zuschlagskriterium (Wertung)
Einfache Richtwertmethode: Z = Leistungspunkte L / Preis P; der niedrigste Z-Wert gewinnt.
Zwei vergleichbare Referenzen (K3.1) – Prüfungen/Prüfungsleistungen mit Bezug zum ausgeschriebenen Leistungsgegenstand (Verwendungsnachweisprüfungen nach BHO/LHO, idealerweise im Kontext Öffentlicher Hand / Zuwendungen), nicht älter als 3 Jahre
Pro Referenz max. 2 Seiten mit Erläuterungen zu Kompetenzen, eigenen Leistungsbeiträgen, Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern, Prüfungen nach BHO/LHO sowie Benennung eines Ansprechpartners.