Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (Offenes Verfahren, EU) des Rheingau-Taunus-Kreises für die Fachplanung Tragwerksplanung der Lindenschule in Hohenstein-Breithardt.
Worum es geht: Gesucht wird ein Tragwerksplaner für die Erweiterung der Förderschule: Rückbau des bestehenden Holzdachstuhls, Aufstockung um ein Vollgeschoss in Leichtbauweise (elementierter Holzbau), Abbruch eines Verbindungsbaus sowie Neubau eines Treppenturms mit Aufzugsschacht. Alle Arbeiten erfolgen im laufenden Schulbetrieb.
Was zu tun ist: Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, Leistungsphasen 1–6 (zunächst stufenweise LPH 1–4 beauftragt, Weiterbeauftragung LPH 5–6 vorbehalten), auf Basis HOAI 2021. Honorar frei vereinbar, anrechenbare Kosten Tragwerk ca. 882.367 € netto.
Zuschlag: Es zählt ausschließlich der Preis (niedrigstes Honorar).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorar100%
Honorangebot für die Tragwerksplanung (LPH 1-9 HOAI), frei vereinbar auf Basis HOAI 2021. Das Honorarangebot ist alleiniges Zuschlagskriterium.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAnlass & Bauaufgabe
Bauherr: Rheingau-Taunus-Kreis
Objekt: Lindenschule (Förderschule), Bleidenstadter Weg 14, 65329 Hohenstein-Breithardt
Maßnahme: Aufstockung Gebäudeteil B um ein Vollgeschoss in Leichtbauweise (bevorzugt elementierter Holzbau), ca. 790 m² BGF; Abbruch eingeschossiger Verbindungsbau; Neubau Treppenturm mit bettengängigem Aufzug für barrierefreie Erschließung aller Geschosse.
Kostenrahmen (brutto): ca. 2.400.000 € (KG 300+400), anrechenbare Kosten Tragwerk ca. 882.367 € netto (55 % KG 300 + 10 % KG 400, Stand 07/2026).
Rahmenbedingungen: Planung und Bau im laufenden Schulbetrieb; Fertigstellung bis 2029.
Tragwerksplanung – Grundleistungen (LPH 1–6)
Fachplanung gemäß § 51 HOAI, Anlage 14. Leistungsphasen und vom Auftraggeber vorgesehene Vomhundertsätze:
Stufenweise Beauftragung: Zunächst beauftragt werden LPH 1–4. Die Weiterbeauftragung von LPH 5–6 erfolgt schriftlich, frühestens 3 Jahre nach Fertigstellung der bisher beauftragten Leistungen. Kein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Leistungsphasen.
Inhaltliche Schwerpunkte der Tragwerksplanung
Bestandsanalyse:
Aufstockung:
Treppenturm / Aufzugsschacht:
Besondere Leistungen und Bedarfsposition
Besondere Leistungen (u. a.):
Bedarfsposition (gesondert zu beauftragen):
Weitere vertiefte Leistungen:
Projektorganisation & Termine
Projektbesprechungen: alle 14 Tage (bei Bedarf wöchentlich), mit Behörden/Bauaufsicht/Brandschutzdienststelle.
Kostenfortschreibung & Terminplan: monatlich.
CAFM-Dokumentation: ab Ende LPH 8 bis Gebrauchsabnahme (Kosten im Honorarangebot berücksichtigen).
Vor-Ort-Präsenz (vertraglich): Planungsphase mind. alle 14 Tage; Ausführungsphase mind. 2× wöchentlich.
Baugrundgutachten: wird im Zuge der Planung beauftragt (kein separates Gutachten durch Bieter erforderlich).
Unterlagen: Aufbewahrungsfrist 5 Jahre nach Vertragsende.
Honorar & Vertragsgrundlage
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und fachliche Eignung
Referenzen (Mindestanforderung)
Insgesamt 3 Referenzen aus den letzten 15 Jahren (Fertigstellung/Abnahme ab 01.01.2011):
① Bildungsbau (Schule/Hochschule)
② Umbau/Erweiterung im laufenden Betrieb
③ Gebäudeerweiterung durch Aufstockung oder Anbau
④ überwiegend Leichtbauweise (Holzbau, Holzhybrid etc.)
⑤ Brutto-Baukosten KG 300+400 mind. 2,50 Mio. €
Wertung: Es werden maximal 3 Referenzen berücksichtigt (Reihenfolge nach Nummerierung der Bieter). Fehlende Nachweise werden nachgefordert; bei Nicht-Nachweis erfolgt Ausschluss.
Rechtliche & vertragliche Voraussetzungen
Zuschlagskriterium
100 % Preis (niedrigstes Honorar) – nach erfolgreicher Eignungsprüfung erhält das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis) den Zuschlag.
Verfahrensart
1 Vollreferenz (alle 5 Merkmale) + 2 Teilreferenzen (je mind. 2 von 5 Merkmalen) – Bildungsbau (Schule/Hochschule), Umbau/Erweiterung im laufenden Betrieb, Gebäudeerweiterung durch Aufstockung oder Anbau, überwiegend Leichtbauweise (Holzbau/Holzhybrid), Brutto-Baukosten KG 300+400 mind. 2,50 Mio. €
Referenzbogen mit Projektbeschreibung, Auftraggeber, Ansprechpartner (Telefon/E-Mail), Zeitraum, anrechenbaren Kosten und beauftragten HOAI-Leistungsphasen; Einwilligung der Kontaktpersonen erforderlich; max. 3 werden gewertet (Reihenfolge nach Nummerierung)