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Fachplanung Tragwerksplanung

Rheingau-Taunus-Kreis | Vergabekammer des Landes HessenBad Schwalbach, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 11 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung (Offenes Verfahren, EU) des Rheingau-Taunus-Kreises für die Fachplanung Tragwerksplanung der Lindenschule in Hohenstein-Breithardt.

Worum es geht: Gesucht wird ein Tragwerksplaner für die Erweiterung der Förderschule: Rückbau des bestehenden Holzdachstuhls, Aufstockung um ein Vollgeschoss in Leichtbauweise (elementierter Holzbau), Abbruch eines Verbindungsbaus sowie Neubau eines Treppenturms mit Aufzugsschacht. Alle Arbeiten erfolgen im laufenden Schulbetrieb.

Was zu tun ist: Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, Leistungsphasen 1–6 (zunächst stufenweise LPH 1–4 beauftragt, Weiterbeauftragung LPH 5–6 vorbehalten), auf Basis HOAI 2021. Honorar frei vereinbar, anrechenbare Kosten Tragwerk ca. 882.367 € netto.

Zuschlag: Es zählt ausschließlich der Preis (niedrigstes Honorar).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 11 Tage bis zur Angebotsfrist — 25. August 2026
HEUTE
Termin / FristJUL2026 JAN2027 JUL JAN2028 JUL JAN2029 JUL
Veröffentlichung23. Juli 2026
Angebotsfrist25. Aug. 2026
Angebotsöffnung25. Aug. 2026
Bindefrist25. Aug. – 30. Sep. 2026
Vertragsbeginn1. Okt. 2026
Vertragslaufzeit1. Okt. 2026 – 3. Aug. 2029
Kündigungsrecht Planungsgrundlageca. 1. Okt. – 15. Okt. 2026
Weiterbeauftragung LPH 5–9ca. 3. Aug. 2028 – 3. Aug. 2031bis 2031
Vertragsende3. Aug. 2029
Aufbewahrungsfrist Unterlagenca. 3. Aug. 2029 – 3. Aug. 2034bis 2034
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Honorar100%

    Honorangebot für die Tragwerksplanung (LPH 1-9 HOAI), frei vereinbar auf Basis HOAI 2021. Das Honorarangebot ist alleiniges Zuschlagskriterium.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen und die Leistungsbeschreibung bestimmen übereinstimmend, dass das Honorarangebot zu 100 % das alleinige Zuschlagskriterium ist.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Anlass & Bauaufgabe

Bauherr: Rheingau-Taunus-Kreis

Objekt: Lindenschule (Förderschule), Bleidenstadter Weg 14, 65329 Hohenstein-Breithardt

Maßnahme: Aufstockung Gebäudeteil B um ein Vollgeschoss in Leichtbauweise (bevorzugt elementierter Holzbau), ca. 790 m² BGF; Abbruch eingeschossiger Verbindungsbau; Neubau Treppenturm mit bettengängigem Aufzug für barrierefreie Erschließung aller Geschosse.

Kostenrahmen (brutto): ca. 2.400.000 € (KG 300+400), anrechenbare Kosten Tragwerk ca. 882.367 € netto (55 % KG 300 + 10 % KG 400, Stand 07/2026).

Rahmenbedingungen: Planung und Bau im laufenden Schulbetrieb; Fertigstellung bis 2029.

Tragwerksplanung – Grundleistungen (LPH 1–6)

Fachplanung gemäß § 51 HOAI, Anlage 14. Leistungsphasen und vom Auftraggeber vorgesehene Vomhundertsätze:

LPH 1 Grundlagenermittlung (3 %)LPH 2 Vorplanung (10 %)LPH 3 Entwurfsplanung (15 %)LPH 4 Genehmigungsplanung (30 %)LPH 5 Ausführungsplanung (40 %)LPH 6 Vorbereitung der Vergabe (2 %)

Stufenweise Beauftragung: Zunächst beauftragt werden LPH 1–4. Die Weiterbeauftragung von LPH 5–6 erfolgt schriftlich, frühestens 3 Jahre nach Fertigstellung der bisher beauftragten Leistungen. Kein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Leistungsphasen.

Inhaltliche Schwerpunkte der Tragwerksplanung

Bestandsanalyse:

Analyse des vorhandenen Tragwerks, Berechnung der LastreservenBetrachtung der Gebäudeaussteifung (u. a. Rückbau Dachgebälk)Einschätzung möglicher Verstärkungsmaßnahmen

Aufstockung:

Rückbau des bestehenden HolzdachstuhlsAufstockung um ein Vollgeschoss in Leichtbauweise (elementierter Holzbau)Teilweise Auskragung des neuen Geschosses über Bestandsaußenkanten (ca. 5 m West, ca. 3 m Ost)Abfangung über neue Außenstützen mit eigener GründungTragwerkkonzept, Vorbemessung wesentlicher tragender BauteileKonzept für auskragende Bauteile inkl. Gründung der Abfangungen

Treppenturm / Aufzugsschacht:

Tragwerkskonzept für Treppenturm und AufzugsschachtKonstruktive Anbindungen an Bestand und AufstockungBeurteilung der statisch relevanten Zwischenbauzustände inkl. Sicherungsmaßnahmen (laufender Schulbetrieb)

Besondere Leistungen und Bedarfsposition

Besondere Leistungen (u. a.):

Lastenplan (LPH 2)Vorgezogene statische Berechnungen (LPH 3)Nachweise zum konstruktiven Brandschutz inkl. Heißbemessung (LPH 4)Statische Nachweise nichttragender Konstruktionen, z. B. Fassaden (LPH 4)Konstruktion und Nachweise der Anschlüsse im Stahl- und Holzbau (LPH 5)Ingenieurtechnische Kontrolle der Tragwerksausführung (LPH 8)Kontrolle von Baubehelfen (Gerüste, Kranbahnen, Baugrubensicherung) (LPH 8)Kontrolle Betonherstellung/-verarbeitung (LPH 8)Mitwirkung bei Überwachung von Tragwerkseingriffen bei Umbauten (LPH 8)Betontechnologische Beratung (LPH 8)

Bedarfsposition (gesondert zu beauftragen):

Bauphysik und Schallschutz: Wärmeschutz (GEG-Nachweis, Wärmebrücken, Feuchteschutz) und Schallschutz

Weitere vertiefte Leistungen:

Vertiefte Bestandsbewertung mit TragfähigkeitsbestimmungVariantenvergleich/Vergleichsberechnungen für die AuskragungBauzustandsbetrachtung im laufenden Schulbetrieb

Projektorganisation & Termine

Projektbesprechungen: alle 14 Tage (bei Bedarf wöchentlich), mit Behörden/Bauaufsicht/Brandschutzdienststelle.

Kostenfortschreibung & Terminplan: monatlich.

CAFM-Dokumentation: ab Ende LPH 8 bis Gebrauchsabnahme (Kosten im Honorarangebot berücksichtigen).

Vor-Ort-Präsenz (vertraglich): Planungsphase mind. alle 14 Tage; Ausführungsphase mind. 2× wöchentlich.

Baugrundgutachten: wird im Zuge der Planung beauftragt (kein separates Gutachten durch Bieter erforderlich).

Unterlagen: Aufbewahrungsfrist 5 Jahre nach Vertragsende.

Honorar & Vertragsgrundlage

Vertragsgrundlage: Ingenieurvertrag als Stufenvertrag nach § 49–§ 52 HOAI, Anlage 14Honorar: frei vereinbar nach HOAI 2021; Honorartafeln als OrientierungKostenbasis: DIN 276-1:2018-12, Umbau-/Modernisierungszuschlag möglichRechnungen: ausschließlich digital als einzelne PDF an RechnungFDIV-5@rheingau-taunus.de; Aktenzeichen IP 2706 009/25 angebenZeitnachweise: monatliche Abrechnung über Stundenbelege

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche und fachliche Eignung

Eintragung in eine Ingenieurskammer (Nachweis erforderlich)Berufshaftpflicht­versicherung: Bestätigung eines Versicherers oder EigenerklärungMindest-Personalstärke: mindestens 3 Beschäftigte (Nachweis erforderlich)Eigenerklärung zur Eignung gemäß Formblatt 124 LD

Referenzen (Mindestanforderung)

Insgesamt 3 Referenzen aus den letzten 15 Jahren (Fertigstellung/Abnahme ab 01.01.2011):

1 Vollreferenz muss alle 5 Merkmale erfüllen:

① Bildungsbau (Schule/Hochschule)

② Umbau/Erweiterung im laufenden Betrieb

③ Gebäudeerweiterung durch Aufstockung oder Anbau

④ überwiegend Leichtbauweise (Holzbau, Holzhybrid etc.)

⑤ Brutto-Baukosten KG 300+400 mind. 2,50 Mio. €

2 Teilreferenzen mit jeweils mind. 2 der 5 oben genannten Merkmale

Wertung: Es werden maximal 3 Referenzen berücksichtigt (Reihenfolge nach Nummerierung der Bieter). Fehlende Nachweise werden nachgefordert; bei Nicht-Nachweis erfolgt Ausschluss.

Rechtliche & vertragliche Voraussetzungen

Verpflichtungserklärung Tariftreue (Pflicht)Eigenerklärung Art. 5k EU – Russland-Sanktionen (auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten und Kapazitätsgeber > 10 % des Auftragswerts)Erklärung Unternehmensdaten und Berufsgenossenschafts-Mitgliedschaft90 %-Regel: Der Hauptauftragnehmer muss mindestens 90 % der wesentlichen Leistung selbst erbringenUnterauftragnehmer/Kapazitätsleihe: Benennung im Angebot mit Kontaktdaten und VerpflichtungserklärungBietergemeinschaft: ARGE-Erklärung, bevollmächtigter Vertreter, gesamtschuldnerische Haftung (Textform)Eignungsnachweise: Eigenerklärungen oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Nachweis; nicht-deutsche Bescheinigungen mit Übersetzung

Zuschlagskriterium

100 % Preis (niedrigstes Honorar) – nach erfolgreicher Eignungsprüfung erhält das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis) den Zuschlag.

Verfahrensart

Offenes Verfahren (EU) gemäß VgV auf Basis VHB-Bund Ausgabe 2017Angebotsformate: ausschließlich elektronische Angebote; mehrere separate PDF-Dateien einreichen (nicht in einer Datei zusammenfassen)Preise: in EUR, max. 3 Nachkommastellen, ohne UmsatzsteuerNebenangebote: zulässig mit eindeutiger Beschreibung und Aufschlüsselung
Referenzprojekte
3 (1 Voll- + 2 Teilreferenzen) ReferenzenZeitraum: Fertigstellung/Abnahme ab 01.01.2011 (max. 15 Jahre)Volumen: KG 300+400 mind. 2,50 Mio. €

1 Vollreferenz (alle 5 Merkmale) + 2 Teilreferenzen (je mind. 2 von 5 Merkmalen) – Bildungsbau (Schule/Hochschule), Umbau/Erweiterung im laufenden Betrieb, Gebäudeerweiterung durch Aufstockung oder Anbau, überwiegend Leichtbauweise (Holzbau/Holzhybrid), Brutto-Baukosten KG 300+400 mind. 2,50 Mio. €

Referenzbogen mit Projektbeschreibung, Auftraggeber, Ansprechpartner (Telefon/E-Mail), Zeitraum, anrechenbaren Kosten und beauftragten HOAI-Leistungsphasen; Einwilligung der Kontaktpersonen erforderlich; max. 3 werden gewertet (Reihenfolge nach Nummerierung)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 31%4–10 · 36%11+ · 34%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 20 erledigt
Angebotsformulare & Preis
Eignungsnachweise & Erklärungen
Referenzen
Formale Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Rheingau-Taunus-Kreis | Vergabekammer des Landes Hessen
Anschrift
65307 Bad Schwalbach
Ort
65307 Bad Schwalbach
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.rheingau-taunus.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
65307 Bad Schwalbach
Hessen

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