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Fahrbahninstandsetzung 2.BA

Landesbetrieb Straßenbau NRW - Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift59955 Winterberg, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 11 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Fahrbahninstandsetzung der L721 zwischen Winterberg/Züschen und Mollseifen im Hochsauerlandkreis.

Auf einer Länge von ca. 2.100 m (Station 2,049–4,140) wird die Fahrbahn grundhaft erneuert: Erd- und Fräsarbeiten, neuer Asphaltaufbau (Trag- und Deckschicht), Frostschutzschicht mit Geogitter, Erneuerung der Entwässerung, Bankett- und Böschungsarbeiten, Rückbau und Wiedereinbau von Schutzeinrichtungen und Verkehrszeichen, Verkehrssicherung mit Vollsperrung. Eine Winterpause von ca. 4 Monaten ist einzuplanen.

Auftraggeber: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift.

Verfahren: Offenes Verfahren nach VOB/A, einheitliches Projekt ohne Losaufteilung. Angebotsabgabe elektronisch über die Vergabeplattform evergabe.nrw.de bis zum 25.08.2026 um 07:59 Uhr.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 11 Tage bis zur Angebotsfrist — 25. August 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAIJUN
Veröffentlichung5. Aug. 2026
Bieterfragen-Fristca. 5. Aug. – 19. Aug. 2026
Vorankündigung Baustelleca. 5. Aug. 2026
Angebotsfrist25. Aug. 2026
Angebotsöffnungca. 25. Aug. 2026
Bindefrist25. Aug. – 28. Sep. 2026
Ausführungsbeginnca. 29. Sep. 2026
Verkehrsrechtliche Anordnungca. 29. Sep. 2026
Deckenbuch vorlegenca. 29. Sep. 2026
Lageplan/Querprofile/Höhenpläneca. 29. Sep. 2026
Baubüro betriebsbereitca. 29. Sep. 2026
Verkehrssicherung längerer Dauerca. 29. Sep. 2026 – 8. März 2027
Kontrolle der Verkehrssicherungca. 29. Sep. 2026 – 26. Juli 2027bis 2027
Baustelleneinrichtung vorhaltenca. 29. Sep. 2026 – 29. März 2027
Baubüro unterhaltenca. 29. Sep. 2026 – 29. Juni 2027
Bauzeit (ohne Winterpause)ca. 29. Sep. 2026 – 26. Feb. 2027
Winterpauseca. 15. Dez. 2026 – 15. Apr. 2027
Ausführungsendeca. 15. Juni 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Berücksichtigt werden nachgerechnete Angebotssumme, preislich günstigere Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierte Zuschlagskriterien sowie ein eventueller Nachlass ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H. Zusätzlich Wertungsbonus für Nebenangebote zur Verkürzung der Einzelfristen für Verkehrsbeschränkungen (begrenzt auf max. 5% der Wertungssumme). Bewertung über Punkteskala 0–10 mit linearer Interpolation.

Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten 15% Bonus. Bei Verkürzung der Bauzeit: Wertungssumme = Angebotssumme – (n × Bonuswert). Punktebewertung Preis: 10 Punkte = niedrigster Preis, 0 Punkte = 2-facher niedrigster Preis, lineare Interpolation dazwischen.

KI-Hinweis: Die Gewichtungstabelle (Seite 12) zeigt 'Preis 100%' und 'Technischer Wert' ohne ausgefüllte Prozentzahl; weitere Kriterien-Ziffern 1.3 und 1.4 sind leer (Lückentexte). Der Bonuswert (€/Kalendertag) für die Beschleunigungsregelung ist nicht ausgefüllt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen

Maßnahme 06-23-0059 / 06-1761-B – L721 Winterberg/Züschen–Mollseifen, Abschnitt 3, Station 2,049–4,140, Länge ca. 2.100 m.

Ausführung unter Vollsperrung in zwei Bauabschnitten. Bauzeit 130 Werktage / 150 Kalendertage, darin eine Winterpause von ca. 4 Monaten (witterungsbedingte Unterbrechung, in der Kalkulation zu berücksichtigen). Baubeginn geplant 2026, Fertigstellung im Frühjahr 2027.

Auftraggeber: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift.

Baustelleneinrichtung und Vorhaltung

Einrichten, Vorhalten (ca. 6 Monate) und Räumen der gesamten Baustelleneinrichtung.Baubüro für den AG (ca. 40 m², 1 Arbeitsplatz, mit Internet-Router und Multifunktionsgerät) – betriebsbereit 3 Tage vor Baubeginn, Vorhaltung 9 Monate.Winterbaustelle: Einrichtung, Vorhaltung, Sicherung und Betrieb während der ca. 4-monatigen Winterpause (Pauschale).Bodenschürfungen (24 Stück) zur Untergrunderkundung.Vermessungsarbeiten: Top-Aufnahmen, Absteckung, Profilvermessung, Abstimmung mit Deckenbuch.

Erd- und Fräsarbeiten

ca. 4.300 m³ Boden lösen, laden, zwischenlagern.ca. 1.500 t pech-/teerhaltige Befestigung aufnehmen und als gefährlichen Abfall entsorgen (AVV 17 03 01* / 17 05 03*).Asphalt fräsen: ca. 10.100 m² Fahrbahn + ca. 2.000 m² Nebenflächen.Unterlage profilieren: ca. 16.000 m².Material 0/100 liefern: ca. 5.000 t.Oberboden wiederherstellen: ca. 1.700 m³.Felsböschung profilieren: ca. 250 m².

Frostschutzschicht und Geogitter

Frostschutzschicht 0/45: ca. 7.600 t.Geogitter als Bewehrung (Nennfestigkeit ≥ 40 kN/m): ca. 16.500 m².Erosionsschutzmatte: ca. 6.300 m².

Asphaltarbeiten

Asphalttragschicht AC 22 TN: ca. 4.700 t.Asphaltdeckschicht AC 11 DN: ca. 11.000 m².Bitumenemulsion als Schichtenverbund, Fugen- und Abstumpfungsmaßnahmen, Flankenabdichtung.Besonderheit: Einsatz von temperaturabgesenktem Asphalt (TA-Asphalt) in Verbindung mit Absaugeinrichtungen am Straßenfertiger.Ebenheitsmessung der Deckschicht nach ZTV Asphalt-StB inkl. Abzugsberechnung.

Zufahrten (Asphalt)

Asphalt fräsen: ca. 420 m².Frostschutzschicht: ca. 180 t.Asphalttragschicht: ca. 150 t.Asphaltdeckschicht: ca. 50 t.Schichtenverbund.

Entwässerung

Bestand: Rohrleitungen abbrechen (60 m + 1.000 m), Stirnmauer abbrechen (12 m³), Kontrollschächte abbrechen (3 Stück).Neubau: Kunststoffrohrleitungen DN 400 (40 m) und DN 150 (60 m), Schächte herstellen (3 Stück), Schachtanschlüsse (24 Stück DN 150, 4 Stück DN 400), Sickerstrang (2.100 m), Sickerrohrleitungen (2.100 m), Pflasterstreifen (38 m), Mulde ausräumen (600 m), Wildpflaster (55 m²).Statische Berechnung für Kunststoffrohrleitungen DN 400.

Bankett- und Böschungsarbeiten

Strauchbestand roden: ca. 4.000 m², Wurzelstöcke roden: 70 Stück.Bankett-Kaltmischgut aufnehmen: ca. 2.500 m.Bankett schälen, zwischenlagern und wieder einbauen: ca. 4.200 m.Bankett herstellen: ca. 4.000 t.Fertigbankettplatten (System z. B. Road-Protect Natura): 2.000 m.

Ausstattung, Schutzeinrichtungen, Verkehrszeichen

Leitpfosten abbauen und neu aufstellen (55 Stück neu).Schutzeinrichtungen abbauen (ca. 1.650 m Schutzplanken), widerlagern, Materialklasse EXC2, wieder aufstellen.Verkehrszeichen aufnehmen, reinigen, wieder aufstellen; neue VZ mit RA2-Folie gem. ZTV VZ 2011 (lt. LV).Kabel-/Leitungsumbau im Baubereich (ca. 200 m).

Verkehrssicherung und Verkehrsführung

Verkehrsführungspläne inkl. Umleitungsstrecken und verkehrsbehördlicher Anordnung.Verkehrssicherung längerer Dauer: Aufbau, Vorhaltung 160 Tage, Abbau.Kontrolle der Verkehrssicherung: 300 Tage, täglich mit elektronischer Erfassung.Zusätzliche Plantafeln (4 Stück), zusätzliche Verkehrszeichen (15 Stück) gem. LV.

Kontrollprüfungen und Qualitätssicherung

Bohrkernentnahme für Kontrollprüfungen: 8 Stück (Ø 150 mm, 28–32 cm tief).Probenahme Asphalt (Oberbau): 16 Stück à 15 kg.Probenahme Frostschutzmaterial: 2 Stück à 15 kg durch anerkannte Prüfstelle.Eigenüberwachungsprüfungen Asphalt-Mischgut: Protokollierung, Vorlage beim AG innerhalb von 7 Arbeitstagen.

Baustellenverordnung, SiGe

Vorankündigung gem. Baustellenverordnung (spätestens 2 Wochen vor Einrichten der Baustelle).SiGe-Plan gem. RAB 31.Stellung eines externen SiGe-Koordinators während der Ausführung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Eignungsanforderungen

Ausschlussgründe: Keine schweren Verfehlungen gem. § 6e EU VOB/A; kein Eintrag im Wettbewerbsregister.Steuern/Abgaben: ordentliche Erfüllung.Sozialversicherung: ordentliche Beitragszahlung.Insolvenz/Liquidation: keine laufenden Verfahren.Registereintragung: Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK (soweit einschlägig).Berufsgenossenschaft: Mitgliedschaft nachweisen.

Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit

Mindestjahresumsatz (genaue Beträge sind im Dokument nicht beziffert, vom AG im Formular einzutragen).Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Unternehmens (Betrag im Dokument nicht beziffert).Ausreichende personelle Ressourcen (Erklärung zur Anzahl der beschäftigten Arbeitskräfte).

Fachliche Eignung – Referenzen

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen über ausgeführte Bauleistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (auch ältere Referenzen möglich, soweit im Formular angekreuzt).Inhalt: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Anteil des Bieters), Ausführungszeitraum, Auftraggeber.Auf Verlangen: Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung.

Möglichkeit der Präqualifikation

Präqualifizierte Unternehmen: Nachweis durch Eintrag in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.; ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.Nicht präqualifizierte Unternehmen: vorläufiger Eignungsnachweis durch ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung" (HVA B-StB); ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.Bei Einsatz von Nachunternehmen: Präqualifikation bzw. Eigenerklärungen auch für diese.Bei Zuschlag in engere Wahl: Bestätigung der Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen, ggf. mit Übersetzung in deutscher Sprache.

Erforderliche Qualifikationsnachweise (auf Verlangen)

SiGe-Koordinator gem. RAB 30.Verantwortlicher Verkehrssicherung gem. MVAS 99.Montagefachkraft gem. ZTV FRS 2013.Markierungsfachmann gem. ZTV M 13.Herstellerqualifikation Schweißen EXC2 nach DIN EN 1090-2.Herstellerqualifikation CE-Zeichen Verkehrszeichen.Qualifikation Gütezeichen RAL GZ 628.

Verfahrens- und Vertragspflichten

Keine unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen, keine verbotenen Submissionsabsprachen.Angebote in deutscher Sprache.Verwendung der vorgegebenen Vordrucke.Keine Mischkalkulation bei Einheitspreisen.Verzeichnis der beabsichtigten Unterauftrag-/Nachunternehmerleistungen (HVA B-StB).
Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre (ältere Referenzen möglich, sofern angekreuzt)

Vergleichbare Bauleistungen der letzten 5 Kalenderjahre (Referenzen über ausgeführte Straßenbau-/Fahrbahninstandsetzungsarbeiten vergleichbarer Art und Größe).

Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Anteil des Bieters), Ausführungszeitraum, Auftraggeber; auf Verlangen Bescheinigung über ordnungsgemäße Ausführung.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 38 erledigt
Angebotsunterlagen (Pflicht mit dem Angebot)
Auf gesondertes Verlangen vorzulegende Nachweise
Erstellung von Planungen/Unterlagen für die Bauausführung
Verfahrenshinweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landesbetrieb Straßenbau NRW - Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift
Ort
59955 Winterberg, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
59955 Winterberg
Nordrhein-Westfalen

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