Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Universitätsstadt Siegen saniert die Fahrbahn an zwei Stellen: auf dem Hauptmarkt (Parkplatz mit Wendebereich) und in der Straße Münkershütten. Auf rund 220 Metern wird die alte Asphaltdecke abgefräst und durch eine neue Deckschicht ersetzt. Außerdem werden Bordsteine, Rinnen, Pflaster und Schachtabdeckungen angepasst sowie die Straßenentwässerung neu hergestellt. Die Bauzeit ist vom 23.09.2026 bis 27.11.2026 geplant. Angebote müssen bis zum 02.09.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform RIB (www.vergabe.rib.de) eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis ist das alleinige Zuschlagskriterium. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot einer Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Einrichtung der Baustelle mit Geräten, Werkzeugen, Betriebsmitteln, Unterkünften und Anschlüssen sowie anschließende Räumung und Reinigung. Verkehrssicherung nach Verkehrszeichenplan inklusive Tastleisten/Absperrgitter (ca. 200 m). Beweissicherung vor Baubeginn, Vermessungsleistungen und digitale Aufmaße (Tachymeter) sind mit auszuführen.
Asphaltarbeiten – Fahrbahnsanierung
Asphaltfräsen/Aufnehmen der Fahrbahn (ca. 1.750 m², bis 14 cm Tiefe). Trennen bituminöser Befestigungen (bis 5 cm: 37 m; bis 15 cm: 10 m). Schadstellenbearbeitung im Untergrund. Bitumenaufsprühen (ca. 1.950 m²), Asphaltarmierung (ca. 50 m²) und Asphalteinbau ohne Mittelnaht – so wenige Nähte wie möglich.
Bordsteine, Rinnen und Pflaster
Rinnenarbeiten einzeilig (ca. 42,5 m), Bordsteine aufnehmen und setzen (ca. 24 m), Verbundsteinpflaster (ca. 7 m²). Blindenleitstreifen (12 Stück) – barrierefreie Nullabsenkung am Anfang Münkershütten gemäß Plan des Auftraggebers.
Schacht- und Entwässerungsarbeiten
Schachtanpassungen (3 Stk), Schachtabdeckungen tauschen (5 Stk; Abholung auf Betriebshof ESi, Entfernung ca. 8 km), Ausgleichsringe tauschen (10 Stk). Straßenabläufe anpassen/ausbauen/neu setzen (18 Stk). Rohrgraben (140 m³), Entwässerungsrohrleitungen ausbauen (63 m), Kunststoffrohrleitung DN 150 verlegen (63 m), Formstücke/Bögen (20 Stk), Frostschutzschicht (80 t), Planum (63 m²), Boden liefern (75 t). Alle Arbeiten an Schachtbauwerken sind für die ESi zu protokollieren.
Oberbau, Querschnitte und Erhaltungsabschnitte
Oberbau nach RStO 12, Belastungsklasse 1,0 bis 1,8. Gesamtlänge ca. 220 m. Abschnitt Hauptmarkt mit Mindest-Querschnittsbreite ca. 6,80 m (gegenläufig, inkl. Wendebereich), Abschnitt Münkershütten mit ca. 4,70 m.
Nebenleistungen und Qualitätssicherung
Provisorische Abschlüsse, Rampen und Grundstückszufahrten sind Nebenleistungen und werden nicht gesondert vergütet. Eigenüberwachungsprüfungen (Verdichtung, Eignungsprüfungen) durch geschulten Techniker bzw. Baustoffprüfer (Fachrichtung Boden); Eignungsnachweis mit Spurbildungsversuch für Deck-/Binderasphalt und dynamische Stempeleindringtiefe für Gussasphalt. Abfallentsorgung inkl. Nachweisführung gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz; pechhaltiger Straßenaufbruch nur durch zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb. Fräsarbeiten mit BGI-zertifizierten Maschinen gemäß TRGS 517.
Nicht enthaltene Leistungen
Ingenieurbauwerke, Landschaftsbau, Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (entfällt) sowie Nebenangebote (nicht zugelassen).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung – Referenzen
Der Bieter hat 3 vergleichbare Referenzprojekte aus den letzten 3 Jahren nachzuweisen. Je Referenz sind Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartig der maßgebliche eigene Leistungsumfang inkl. Mengenangaben, durchschnittliche Mitarbeiterzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen (bzw. bei Komplettsanierung eine Kurzbeschreibung der Baumaßnahme), Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer) und eine Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung vorzulegen.
Berufliche Qualifikation
Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer (Gewerbeanmeldung).
Präqualifikation und Eigenerklärung
Präqualifizierte Unternehmen können ihre PQ-Nummer im Angebotsschreiben angeben. Nicht präqualifizierte Bieter reichen das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' (bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung, EEE) ein. Bei Nachunternehmereinsatz sind Eigenerklärungen auch für diese oder ein Präqualifikationsnachweis vorzulegen.
Ausschlussgründe und Korruptionsbekämpfung
Abgabe der Eigenerklärung nach Formblatt 521 (Ausschlussgründe und Korruptionsbekämpfungsgesetz). Ab einer Auftragssumme über 50.000 EUR (ohne USt.) holt der Auftraggeber einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister.
Personelle und organisatorische Anforderungen
Der Bieter muss erklären, dass ein geeigneter SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator) gemäß Baustellenverordnung/RAB 30 benannt wird. Bei Bietergemeinschaften ist eine gesamtschuldnerisch haftende Erklärung mit bevollmächtigtem Vertreter (Formblatt 234) abzugeben.
Zuschlagskriterium
Maßgeblich für die Angebotswertung ist ausschließlich der Preis. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 %.
Vergleichbare Referenzprojekte aus dem Straßen-/Tiefbau (Fahrbahnsanierung, Asphaltarbeiten, Entwässerung)
Pro Referenz: Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher eigener Leistungsumfang inkl. Mengenangaben, Mitarbeiterzahl, technische/gerätespezifische Besonderheiten bzw. Kurzbeschreibung der Baumaßnahme, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.