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Fahrzeugbeschaffung Kleingeräteträger Straßenmeisterei Langburkersdorf

Landkreis Sächsische Schweiz-OsterzgebirgePirna, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Lieferung eines fabrikneuen, dem Multicar M26 entsprechenden oder adäquaten Kleingeräteträgers einschließlich Hydraulik- und Elektroausbau, Zulassung, Überführung, Dokumentation, Abnahme und Einweisung.

Das Fahrzeug muss sofort mit vier vorhandenen Anbaugeräten einsetzbar sein. Dazu gehören unter anderem angepasste Hydraulikanschlüsse und -leitungen, ein während der Fahrt bedienbares Streupult, Winterreifen, ein Kippaufbau, Korrosionsschutz und verschiedene Winterdienst- und Sicherheitsausstattungen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 03. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAIJUN
Versendung der Aufforderung23. Okt. 2026
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Angebotsfrist3. Nov. 2026
Bindefrist3. Nov. – 3. Dez. 2026
Bindefristca. 3. Nov. 2026 – 30. Juni 2027
Rechnungslegung9. Dez. 2026
Fördermittelabrechnung12. Dez. 2026
Ausführungsende30. Juni 2027
MängelansprücheDatum offenMängelansprüche bestehen mindestens 24 Monate; ein Startdatum ist nicht angegeben.
AusführungsbeginnDatum offenDie Ausführung beginnt ab Auftragserteilung; ein Datum für die Auftragserteilung ist nicht angegeben.
BesichtigungDatum offenBesichtigung der vorhandenen Anbaugeräte nach vorheriger Absprache, werktags 07:00 bis 15:00 Uhr, freitags bei verkürzter Zeit 07:00 bis 12:00 Uhr.
Musterbereitstellung/VorführungDatum offenAuf Anforderung innerhalb der nicht datierten Zuschlagsfrist zu gewährleisten.
ZuschlagsfristDatum offenEine Zuschlagsfrist ist erwähnt, aber kein Datum oder keine Dauer angegeben.
ReferenzenDatum offenDie drei vergleichbaren Referenzen müssen aus den letzten drei Jahren stammen; ein konkreter Stichtag ist nicht angegeben.
Aufbewahrungsfrist VergabeunterlagenDatum offenVergabeunterlagen werden in der Regel 10 Jahre aufbewahrt; der Beginn der Frist ist nicht angegeben.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis100%

    Wertung ausschließlich nach der Wertungssumme des Angebotes; Werkstätten für Behinderte erhalten bei wirtschaftlicher Gleichheit einen Bonus von 15 Prozent und den Zuschlag.

Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, ermittelt. Bei Preisgleichheit erfolgt die Entscheidung per Losentscheid.

KI-Hinweis: Die Angebotswertung ist eindeutig als reine Preiswertung mit ausdrücklich angekreuztem Zuschlagskriterium Preis festgelegt; die Gewichtung von 100 Prozent folgt aus dem einzigen aktiven Kriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Fahrzeug und Anbaugeräte

Lieferung eines fabrikneuen, dem Multicar M26 entsprechenden oder adäquaten Kleingeräteträgers. Er muss mit den vier vorhandenen Anbaugeräten sofort und problemlos einsetzbar sein:

Aufsatzstreugerät Fiedler, SN 40989, Bj. 2008Schneepflug Fiedler, SN 40939, Bj. 2008Vorbaukehrmaschine KIF 1500, SN 3065, Bj. 1997Bankettmähgerät Fiedler FFA421-P, SN 51028, Bj. 2020

Für die Geräte sind Lastverteilungsnachweise mit Schwerpunkt- und Achslastverteilung vorzulegen.

Antrieb, Abmessungen und Bau

Vorgesehen sind ein wassergekühlter 4-Takt-Turbo-Dieselmotor nach Euro VI-E mit mindestens 105 kW und mindestens 370 Nm bei etwa 1.300 U/min, ein Schaltgetriebe 5+1 mit Straßengängen, Arbeitsgang und Untersetzung sowie zuschaltbarer Allradantrieb und Kriechgang. Die Höchstgeschwindigkeit unter Last muss mindestens 90 km/h betragen.

Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 5.600 kg, das Zuggesamtgewicht 7.500 kg und die gebremste Anhängelast 3.500 kg. Der Radstand muss 2.400 bis 2.500 mm, die maximale Fahrzeugbreite 1.750 mm und die maximale Fahrzeughöhe 2.350 mm betragen.

Ausführungsort ist die Straßenmeisterei Langburkersdorf, Ziegeleistraße 3, 01844 Langburkersdorf.

Kippaufbau und Ladesicherung

Der Fahrzeugaufbau muss als dreiseitiger Kippaufbau in Stahlausführung ausgeführt sein. Er umfasst ein Kippermodul, vier versenkte Zurrpunkte, eine Stirnwanderhöhung und folgende Mindestmaße:

Innenlänge 2.000 bis 2.600 mmInnenbreite 1.450 bis 1.520 mmBordwandhöhe 400 mm

Vorgesehen sind außerdem Halteösen für ein Transportsicherungsnetz sowie ein passendes beziehungsweise zulässiges Transportsicherungsnetz.

Arbeitshydraulik

Die mobile Arbeitshydraulik ist als Load-Sensing-Hydraulikanlage mit flachdichtenden Hydraulikkupplungen, Antrieb über den Fahrzeugmotor, einer Axialkolben-Verstellpumpe für zwei Arbeitskreise und einer Zahnradpumpe für zwei Steuerkreise auszuführen. Der Hydrauliktank muss mindestens 60 l synthetischen Ester aufnehmen.

Kupplungen sind vorn und mittig vorzusehen. Die maximale Fördermenge beträgt 110 l/min; wahlweise können davon 110 l/min vorn oder 70 l/min mittig verteilt werden. Steuerkreise für Frontlift und Vorderbaugerätefunktionen, druckfreie Leckölleitungen vorn und mittig sowie ein Nebenstromfilter sind zu liefern.

Die vorhandenen Hydraulikanschlüsse sind auf den aktuellen Stand der Technik umzustellen und die Hydraulikleitungen an die vorhandenen Anbaugeräte sowie den Schneepflug anzupassen.

Fahrzeugtechnik und Sicherheit

Die Hinterachse erhält eine elektro-hydraulisch betätigte Differenzialsperre. Weitere Vorgaben sind:

Rückfahrkamerasystem mit 270°-ÜberwachungWegfahrsperreABS nach ECE R 13hydraulische Zweikreisbremsanlage mit innenbelüfteten Scheibenbremsen vorn und hintenautomatische Anhebung des Schneepflugs beim Einlegen des RückwärtsgangsTagfahrlicht und umfangreiche Winterdienstbeleuchtungzwei teleskopierbare LED-Kennleuchtenkippbares Fahrerhaus mit ECE-R-29-SicherheitsstrukturenDifferenzialsperre an der Hinterachse

Winterdienst- und Fahrzeugausstattung

Das Fahrzeug wird mit Winterreifen M+S 285/65 R16C, einer ungefederten Bolzen-Anhängezugvorrichtung und einer Kugel-Anhängezugvorrichtung mit 3.500 kg Anhängelast und mindestens 100 kg Stützlast ausgestattet.

Weitere Ausstattungsbestandteile sind:

beheizbare Außenspiegel und Weitwinkelspiegelelektrische Fensterhebermanuelle Klimaanlageluftgefederter Fahrersitz und Schwingsitz für den Beifahrer12-V-BordanlageDrehstromgenerator mit mindestens 150 A13-polige AnhängesteckdoseArbeitsscheinwerterRadio mit BluetoothFeuerlöscher, Verbandskasten, Warndreieck und Warnleuchtehydraulischer WagenheberBordwerkzeugMultifunktionsdisplay, Tachometer und zwei Betriebsstundenzähler

Elektrik und Streupult

Die benötigte Elektrik einschließlich Streupulthalterung ist einzubauen. Ein Streupult muss während der Fahrt vom Fahrer bedienbar sein. Beifahrerseitig hinter dem Fahrerhaus ist ein elektrischer Verbindungsanschluss zwischen Streuer und Fahrzeug herzustellen.

Korrosionsschutz und Farbgestaltung

Alle Teile erhalten Korrosionsschutz. Maßnahmen und verwendete Materialien sind anzugeben und zu garantieren. Fahrerhaus und Kipperbrücke werden in RAL 2011, tieforange, unter Verwendung lösungsmittelarmer beziehungsweise lösungsmittelfreier Lacke ausgeführt. Ein Unterbodenschutz mit Wachs gegen aggressive Medien wie Salzlauge sowie eine Sicherheitskennzeichnung nach DIN 30710 einschließlich seitlicher Kennzeichnung sind vorzusehen.

Zulassung, Dokumentation und Übergabe

Fahrzeugan- und -umbauten müssen über ABE beziehungsweise EBE verfügen und in die Zulassungsbescheinigung Teil I und II eingetragen werden. Die Fahrzeugzulassung erfolgt in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Die Fahrzeugüberführung zum Erfälligungsort ist einzuschließen.

Zur digitalen Dokumentation gehören:

Wartungs- und InstandsetzungsanleitungBedien- und KurzbedienungsanleitungErsatzteillisteAngaben zum Korrosionsschutz und gegebenenfalls ZertifikateFahrzeugprospekte

Die Abnahme mit Funktionsprüfung sowie die Einweisung des Bedien- und Werkstattpersonals erfolgen am Erfüllungsort. Bei Übergabe ist das Fahrzeug mit mindestens halb gefülltem Tank zu übergeben und eine Ölprobe des Hydrauliköls durch den Auftraggeber zu ermöglichen. Bei negativer Ölprobe trägt der Auftragnehmer die Prüfungskosten und gegebenenfalls die Umölung.

Musterbereitstellung und Vorführung

Auf Anforderung der ausschreibenden Stelle ist innerhalb der Zuschlagsfrist eine Musterbereitstellung beziehungsweise Vorführung zu gewährleisten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Betriebliche und wirtschaftliche Eignung

Das Unternehmen muss über die erforderlichen gewerberechtlichen Voraussetzungen und die für die Ausführung benötigten Beschäftigten verfügen. Die Personen, die die Leistung leiten sollen, sind zu benennen. Die Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben, Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung und zur ordnungsgemäßen Erfüllung dieser Pflichten sind zu beachten.

Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind soweit erforderlich zu erbringen. Das Formblatt sieht Umsatzangaben für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor; ein Mindestumsatz ist nicht festgelegt.

Fachliche Eignung und Referenzen

Das Unternehmen muss vergleichbare Leistungen innerhalb der letzten drei Jahre ausgeführt haben. Mit dem Angebot sind drei in Art und Umfang vergleichbare Referenzen vorzulegen. Bei einer shortlistreifen Bewerbung oder in der engeren Wahl sind für die drei Referenzen mindestens Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum anzugeben.

Zuverlässigkeit und rechtliche Voraussetzungen

Es darf kein Insolvenzverfahren, vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren oder eine Liquidation bestehen; alternativ ist ein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan vorzulegen. Ausschlussgründe nach den einschlägigen Vergaberegeln dürfen nicht vorliegen. In den letzten zwei Jahren darf keine rechtskräftige Verurteilung oder entsprechende Ahndung mit Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten, Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder Geldbuße von mehr als 2.500 Euro vorliegen.

Die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft und eine gegebenenfalls vorgeschriebene Eintragung in ein Berufsregister sind nachzuweisen. Auf Verlangen kann zur Zuverlässigkeit eine Bescheinigung in Steuersachen oder Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts vorgelegt werden.

Präqualifikation, Nachunternehmer und Nachweise

Präqualifizierte Unternehmen führen den Eignungsnachweis durch den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation. Nichtpräqualifizierte Unternehmen legen vorläufig das ausgefüllte Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung mit dem Angebot vor.

Bei Einsatz von Nachunternehmen ist deren Präqualifikation auf gesondertes Verlangen nachzuweisen oder die entsprechende Eignung zu erfüllen. Nichtpräqualifizierte Nachunternehmer haben auf gesondertes Verlangen ebenfalls eine Eigenerklärung abzugeben; bei präqualifizierten Nachunternehmen genügt die Angabe der Nummer im Präqualifikationsverzeichnis.

Eigenerklärungen einschließlich Erklärungen der Nachunternehmer können auf gesondertes Verlangen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen bestätigt werden. Nicht deutschsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Bei einer Bietergemeinschaft sind die vorgesehenen Erklärungen aller Mitglieder, der bevollmächtigte Vertreter sowie die Erklärungen zur Arbeitsgemeinschaft, zur rechtsverbindlichen Vertretung und zur Gesamtschuldnerhafthaftung abzugeben.

Technische Angebotsanforderungen

Das Angebot muss die technischen Mindestanforderungen und Ausstattungsmerkmale der Leistungsbeschreibung erfüllen. Der sofortige Einsatz mit allen vier vorhandenen Anbaugeräten ist zu gewährleisten. Erforderlich sind außerdem:

Lastverteilungsnachweise mit Schwerpunkt- und AchslastverteilungAngaben und Zusage zum Korrosionsschutz, gegebenenfalls mit Zertifikatentechnische Datenblätter in deutscher Sprache auf AnforderungNachweise über ABE beziehungsweise EBE für An- und UmbautenEinbindung von Dokumentation, Einweisung, Abnahme und Fahrzeugüberführung in das Angebot
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte drei Jahre

Vergleichbare Liefer- und Leistungsprojekte für einen fabrikneuen, entsprechend ausgestatteten Kleingeräteträger mit vergleichbarem technischem und umfangreichem Ausbau.

Art und Umfang müssen mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sein. Bei einer shortlistreifen Bewerbung sind mindestens anzugeben: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum. Ein Mindestauftragswert ist nicht festgelegt.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 77%4–10 · 21%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Anschrift
01844 Pirna
Ort
01796 Pirna
Kategorie
Sachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.landratsamt-pirna.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
01796 Pirna
Sachsen

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