Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht: Das Land Hessen (Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen) vergibt am Standort BHZ Gießen, Schubertstraße 60, den Umbau des Gebäudes H16. Im Zentrum steht die Lieferung, Montage und betriebsfertige Übergabe von zwei Personenaufzügen sowie eines hydraulischen Scherenhubtisches nach DIN 18 385 – inklusive Demontage und Entsorgung der Altanlagen.
Was außerdem gefordert ist:
Abgabefrist: 23.09.2026, 10:00 Uhr (elektronisch über die Vergabeplattform).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme)100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenWas zu liefern und zu montieren ist
Aufzug A1 – 1 Stück triebwerksraumloser Personenaufzug, 630 kg / 8 Personen, 3 Haltestellen, Förderhöhe ca. 7 m, Nenngeschwindigkeit 1 m/s, vollständig behindertengerecht nach EN 81-70.
Aufzug A2 – 1 Stück Personenaufzug mit separatem Triebwerksraum, 450 kg / 6 Personen, 3 Haltestellen, Förderhöhe ca. 9 m, Nenngeschwindigkeit 1 m/s, mit behindertengerechten Bedienelementen.
Hydraulischer Scherenhubtisch – 1 Stück, Tragfähigkeit 1.000 kg, Plattform ca. 2.500 × 950 mm, Nutzhub ca. 1.200 mm, Hub-/Senkzeit ca. 18 s, Motor 400 V/50 Hz, IP 54.
Alle Anlagen sind inklusive aller Hilfsstoffe, Koordination und Entsorgung von Verpackungsmaterial zu liefern.
Zusätzliche Komponenten und Ausstattung
Dokumentation, Einweisung und Abnahme
Demontage und Entsorgung der Bestandsanlagen
Stundenlohnarbeiten
Stundenlohnarbeiten für unvorhergesehene Leistungen sind im Angebot zu kalkulieren:
Instandhaltung über 4 Jahre (separater Angebotsteil)
Zusammen mit dem Angebot für die Erstellung ist zwingend auch ein Angebot für die Instandhaltung abzugeben. Der Instandhaltungsumfang umfasst Inspektion und Wartung (4× jährlich gemäß DIN 31051 und Herstelleranweisung), Instandsetzung, Materialbereitstellung (Ersatz-/Verschleiß-/Sollbruchteile) und regelmäßige Kontrolle. Beide Angebotsteile werden getrennt gewertet.
Wichtig: Wird der Angebotsteil Instandhaltung nicht gewertet, erfolgt der Gesamtausschluss des Angebots (inkl. Erstellung).
Einzuhaltende Störungs-Reaktionszeiten:
Ausführungsfristen (Bauzeitenplan)
Verbindliche Einzelfristen:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Unternehmensqualifikation
Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis (PQ-Verein) ODER ausgefülltes Formblatt 124 'Eigenerklärung zur Eignung'. Auf Verlangen zusätzlich vorzulegen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung Handwerksrolle bzw. IHK.
Fachliche Eignung und Eigenleistung
Der Bieter muss einen wesentlichen Umfang der Gesamtleistung – mindestens ein Drittel – im eigenen Betrieb erbringen. Der Einsatz von Nachunternehmern, die vom Wettbewerb ausgeschlossen sind, ist unzulässig.
Leistungsfähigkeit (Personal und Referenzen)
Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:
Steuerliche und soziale Zuverlässigkeit
Auf Verlangen vorzulegen:
Tariftreue und Mindestentgelt
Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt ist Pflicht und wird Vertragsbestandteil. Die Anbieter müssen ihre Nachunternehmer ebenfalls entsprechend verpflichten.
Haftpflichtversicherung (für Instandhaltung)
Für den Instandhaltungsvertrag sind Mindestdeckungen einer Haftpflichtversicherung nachzuweisen:
Sprache und Dokumentenechtheit
Angebote und alle Nachweise sind in deutscher Sprache abzugeben. Bescheinigungen in Fremdsprache sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Preise in Euro, max. 3 Nachkommastellen, ohne Umsatzsteuer.
Referenznachweise gemäß Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' – konkrete Anforderungen (Anzahl, Zeitraum, Volumen) sind im vorliegenden Ausschnitt nicht spezifiziert
Nachweise werden auf Verlangen der Vergabestelle vorgelegt