Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenArchitekten-/Ingenieurleistungen für die Gestaltung von Schallschutzwänden im Projekt Frankfurt Süd / Deutschherrnbrückenzug (DHBZ).
Die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) sucht ein Planungsbüro, das die Lärmschutzwände entlang der Strecke 3660 zwischen Frankfurt Süd und Frankfurt Ost städtebaulich verträglich, genehmigungsfähig und wirtschaftlich gestaltet. Dazu gehören das Erarbeiten von Gestaltungslösungen, fotorealistische Visualisierungen, die Abstimmung mit Stadt Frankfurt, Denkmalschutz, EZB und weiteren Stakeholdern sowie die Mitwirkung im Planrechtsverfahren.
Das Verfahren ist ein EU-Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Angebote werden ausschließlich elektronisch über das DB-Bieterportal eingereicht. Teilnahmefrist: 14.09.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Hochbau / Gestaltung Schallschutzwände Honorar100%
Honorar (übertragene + optionale Leistungen) als alleiniges Zuschlagskriterium
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Projektkontext
Gegenstand ist die Planung und Gestaltung von Lärmschutzwänden (SSW) im Projekt Frankfurt Süd / Deutschherrnbrückenzug (DHBZ).
Das Projekt ist Teil des Ausbaus des Eisenbahnknotens Frankfurt und umfasst den Ersatzneubau der zweigleisigen Mainbrücke östlich der denkmalgeschützten Deutschherrnbrücke, die Anpassung angrenzender Ingenieurbauwerke sowie der Strecke 3660 zwischen Frankfurt (Main) Süd und Frankfurt (Main) Ost. Im Rahmen einer schalltechnischen Untersuchung wurde der Nachweis der wesentlichen Änderung gemäß 16. BImSchV erbracht.
Die SSW sind 6 m über Schienenoberkante hoch (festgelegt durch das Schallgutachten). Bislang sind 11 Teilprojekte/Standorte identifiziert (u. a. EÜ Darmstädter Landstraße, EÜ Siemensstraße, EÜ Seehofstraße, EÜ Hanauer Landstraße, Bhf Ost, Kita Loftikus); Erweiterungen innerhalb der Schutzabschnitte sind möglich.
BIM ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.
Schutzabschnitte
Die Leistung ist in folgende Schutzabschnitte gegliedert:
Kernaufgaben Gestaltung
Visualisierungen und Kommunikation
Abstimmung mit Stakeholdern
Dokumentation und Planrecht
Optionale Leistungen
Organisation und Termine
Abgrenzung / nicht enthalten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe und Sanktionen
Fachliche und technische Eignung
Rechtsform und Konsortien
Verhaltenskodex und Compliance
Sprache und Form
Gestaltungsplanung von Infrastrukturanlagen im öffentlichen, städtischen Raum: mindestens zwei unterschiedliche Gestaltungsvarianten entwickelt/bewertet und Gestaltungskonzept fertiggestellt/übergeben
Anlage 1.1 (Referenzblatt, max. 2 Seiten DIN A4) + Anlage 1.2 (Nachweise, z. B. Gestaltungskonzepte, Variantendarstellungen, Referenzbestätigungen)
Fotorealistische Visualisierungen von Infrastrukturanlagen im öffentlichen, städtischen Raum: mindestens drei fotorealistische Visualisierungen unterschiedlicher Perspektiven, fertiggestellt und übergeben
Anlage 1.3 (Referenzblatt, max. 2 Seiten DIN A4) + Anlage 1.4 (mindestens 3 fotorealistische Visualisierungen)