Gebäude 20.16: Sanierung Setzungsschäden Gebäude 20.16 - 20.18: Brandschutzsanierung (Gebäude 20.16 - 20.18: Denkmalgeschützte Unterrichtsgebäude) Objektplanung
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenObjektplanung für zwei zusammenhängende Sanierungen der denkmalgeschützten Unterrichtsgebäude 20.16–20.18: Sanierung der Setzungsschäden am Gebäude 20.16 sowie Brandschutzsanierung der Gebäude 20.16–20.18.
Leistungsphasen 5–8: Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe sowie Objektüberwachung und Dokumentation. Beide Unterprojekte sind getrennt nach Kosten und Honorar kalkuliert.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterien: - 100% Honorar
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPlanungsgrundlagen und Projektorganisation
Die vorhandene Entwurfsplanung wird unter Beachtung des aktuellen Gebäudeenergiegesetzes, der denkmalrechtlichen Auflagen und der technischen Standards des Auftraggebers umgesetzt. Die Arbeiten sind auf den laufenden Unterrichtsbetrieb abzustimmen.
Die Fachplanungen für Tragwerk, Brandschutz, Schadstoffe, Elektrotechnik einschließlich Brandmeldeanlage, Trinkwasserleitungsnetz und Heizung werden koordiniert und integriert. Teamabstimmungen finden zweiwöchentlich statt; deren Protokolle sind in derselben Woche weiterzugeben. Eine Ortsbesichtigung ist in der Angebotsphase und vor der Beauftragung nicht möglich.
Ausführungsplanung und Leistungsbeschreibungen
Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnungen sowie ein abgestimmtes Material- und Farbkonzept für die Denkmalpflegevereinbarkeit werden erstellt. Bestandspläne werden in den Sanierungsbereichen geprüft und angepasst.
Leistungsbeschreibungen und Leistungsverzeichnisse werden nach Standardleistungsbuch Bauwesen und den GAEB-Regeln erstellt, Mengen werden ermittelt und die Schnittstellen zu den Leistungsbeschreibungen der Fachplaner werden abgestimmt. Zeichnungen sind im FZJ-CAD-Standard als DWG und PDF, Dokumente und Berechnungen als Word beziehungsweise Excel und PDF sowie Ausschreibungsunterlagen in GAEB mit den Datenarten X81 und X82 zu übergeben.
Kosten und Honorar sind für Projekt R und Projekt B getrennt und nachvollziehbar auszuweisen. Von der Bergschadensregulierung betroffene Leistungspositionen sind gesondert abzugrenzen. Planungsergebnisse werden nach jeder HOAI-Leistungsphase übergeben; Zwischenstände werden bei Bedarf dokumentiert.
Vergabe, Bauüberwachung und Dokumentation
Nach Abstimmung mit dem Auftraggeber werden Vergabeunterlagen erstellt, Angebote geprüft und gewertet, ein Preisspiegel aufgestellt sowie ein Vergabevorschlag erarbeitet. Gleichwertige Produkte, Nebenangebote, Alternativen und Abweichungen werden bewertet. Kostenabweichungen, Nachträge und mögliche Einsparpotenziale werden dargestellt.
Die Bauausführung wird überwacht, der Terminplan fortgeschrieben, der Bauablauf dokumentiert und die Beteiligten koordiniert. Aufmaße, Rechnungen, Nachträge und Kostenverfolgung werden geprüft. Kostenfeststellung, Abnahme, Mängelbeseitigung, Objektübergabe, Projektdokumentation, Wartungs- und Pflegeanweisungen sowie Verjährungsfristen werden Bestandteil der Leistung.
Für Abnahmen und besondere Prüfungen werden die erforderlichen Unterlagen, Genehmigungen und Zugänge bereitgestellt. Abnahmeteilnehmer sind mindestens 12 Werktage vorher aufzufordern. Rechnungsunterlagen sind innerhalb von 10 Werktagen, Schlussrechnungen innerhalb von 15 Werktagen zu prüfen und weiterzugeben. Die Unterlagen zu Aufmaßen und Tagelohn sind spätestens zur Schlussrechnung vorzulegen.
Schnittstellen TGA und Objektplanung
Die Planung berücksichtigt die aktuellen Technischen Anschlussbedingungen und Technischen Standards des Auftraggebers. Gewartete Bauteile müssen dauerhaft zugänglich, getestet, einstellbar und sicher begehbar sein. Revisionen, fest installierte Steighilfen, Bedienflächen und Mindestgangbreiten werden bedarfsgerecht vorgesehen.
Sachverständigenabnahmen und besondere Prüfungen werden koordiniert und begleitet. Aufmaße sind nachvollziehbar, fortlaufend nummeriert und von ausführender Firma und Bauleitung unterschrieben zu erstellen. Tagelohnnachweise müssen Standardangaben und die Begründung der Notwendigkeit enthalten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufsqualifikation und fachliche Befähigung
Erforderlich sind die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sowie die Qualifikation als Architekt oder Architektin für die Objektplanung. Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist nachzuweisen.
Eignung des Projektteams
Ein geeignetes Projektteam und die beabsichtigte Projektabwicklung sind darzustellen. Hierzu gehören die Benennung der für das Projekt handelnden Mitarbeiter, Angaben zur Organisation, zur Verfügbarkeit und zur Vor-Ort-Präsenz sowie die Qualifikationen der handelnden Personen und des Büros.
Vergleichbare Projekterfahrung
Die Eignung ist anhand der geforderten Referenzen zu belegen. Erforderlich sind zwei Projekte für Bauen im Bestand einschließlich Denkmalschutz, zwei für Bauen im Bestand einschließlich Schadstoffsanierung, zwei für Bauen im Bestand oder Umbau im laufenden Gebäudebetrieb und mindestens ein Projekt mit öffentlichem Bauherrn. Die Projekte müssen in den letzten drei Jahren ausgeführt worden sein; LPH 8 muss jeweils abgeschlossen sein.
Bei den Referenzen sind Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum anzugeben. Zu jedem Projekt ist mindestens eine aussagekräftige Außen- und Innenansicht vorzulegen. Für die Referenzen zum laufenden Gebäudebetrieb sind die notwendigen Koordinationsmaßnahmen zu erläutern. Ein Mindestauftragswert ist nicht festgelegt.
Weitere Erklärungen und Nachweise
Formblatt 124_LD ist auszufüllen. Erforderliche Angaben betreffen unter anderem die jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten drei Jahre, die Eintragung im Berufsregister, die für die Leitung vorgesehenen Personen, Insolvenzverfahren, Zuverlässigkeit, strafrechtlich relevante Verfehlungen, Steuern und Sozialversicherung sowie die Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
Bestätigungen und Nachweise zu den Erklärungen sind auf gesondertes Verlangen innerhalb der von der Vergabestelle gesetzten Frist vorzulegen. Das Formblatt sieht außerdem die Angabe des vergleichbaren Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor; ein Umsatzschwellenwert ist nicht angegeben.
Fachliche Anforderungen an die Projektdurchführung
Die Planung muss die denkmalrechtlichen Auflagen berücksichtigen, Sanierungen im laufenden Unterrichtsbetrieb bewältigen und die Leistungen der Tragwerk-, Brandschutz-, Schadstoff- und TGA-Fachplaner koordinieren. Die CAD-, Daten- und GAEB-Vorgaben des Auftraggebers sind einzuhalten. Erfahrungen mit der Bergschadensregulierung und einer getrennten Kostenausweisung sind nachzuweisen.
Bauen im Bestand einschließlich Denkmalschutz
LPH 8 muss abgeschlossen sein; je Projekt aussagekräftige Außen- und Innenansicht beifügen.
Bauen im Bestand einschließlich Schadstoffsanierung
LPH 8 muss abgeschlossen sein; je Projekt aussagekräftige Außen- und Innenansicht beifügen.
Bauen im Bestand oder Umbau im laufenden Gebäudebetrieb
LPH 8 muss abgeschlossen sein; notwendige Koordinationsmaßnahmen erläutern; je Projekt aussagekräftige Außen- und Innenansicht beifügen.
Öffentlicher Bauherr
Referenz zum öffentlichen Bauherrn; je Projekt aussagekräftige Außen- und Innenansicht beifügen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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