Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht es?
Die Gemeindewerke Niestetal suchen ein Generalplanerbüro, das den Ersatzneubau des Trinkwasser-Hochbehälters III „Möncheberg" plant und koordiniert. Der bestehende Behälter bleibt während der Bauzeit in Betrieb und wird nach Inbetriebnahme der Neuanlage vollständig zurückgebaut.
Was ist zu tun?
Wie läuft das Verfahren?
Europaweites nichtoffenes Verfahren mit Teilnahmewettbewerb. Zunächst werden 5–7 Bewerber ausgewählt, die dann ein Angebot mit Honorar und Präsentation abgeben dürfen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorarangebot30%
Bewertung des vom Bieter eingereichten Gesamthonorarangebots für die ausgeschriebenen Generalplanerleistungen (netto). Bewertung mittels linearer Interpolation, niedrigstes wertbares Angebot erhält maximale Punktzahl.
- Präsentation – fachliche Herangehensweise an die ausgeschriebene Planungsaufgabe50%
Persönliche Präsentation der fachlichen Herangehensweise an die Planungsaufgabe (Ersatzneubau Hochbehälter III Möncheberg). Bewertung der fachlichen Qualifikation, Projektorganisation sowie Herangehensweise an Planung und Umsetzung.
- Überzeugende Darstellung der aus dem Referenzprojekt gewonnenen Erfahrungen und deren Übertragbarkeit auf das ausgeschriebene Projekt20%
Vorstellung eines vergleichbaren Referenzprojektes; bewertet werden nicht das Referenzprojekt selbst, sondern Nachvollziehbarkeit der Lösungsansätze und Übertragbarkeit auf die ausgeschriebene Planungsaufgabe.
Lineare Interpolationsmethode: Das wirtschaftlichste Angebot mit dem niedrigsten wertbaren Gesamthonorar erhält die maximale Punktzahl. Die Bewertung der übrigen Angebote erfolgt im Verhältnis zum niedrigsten wertbaren Angebot.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenObjektplanung Ingenieurbauwerke
Planung des Neubaus in den Leistungsphasen 1–9 gemäß § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12. Umfasst im Wesentlichen:
Voraussichtliche anrechenbare Kosten: ca. 4.025.000 € netto (Stand Variantenstudie 2021, +15 %).
Fachplanung Tragwerksplanung
Statisch-konstruktive Planung der Anlagenbestandteile in den Leistungsphasen 1–6 gemäß § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14. Dazu gehören:
Voraussichtliche anrechenbare Kosten: ca. 1.495.000 € netto.
Fachplanung Technische Ausrüstung
Planung der technischen Ausrüstung in den Leistungsphasen 1–9 gemäß § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15, Anlagengruppen 1, 4, 5, 7 und 8. Umfasst insbesondere:
Voraussichtliche anrechenbare Kosten: ca. 575.000 € netto.
Besondere Leistungen
Diese Besonderen Leistungen sind im Honorarangebot gesondert zu bepreisen:
1. Integrierte Bauablaufplanung für Umschluss-, Inbetriebnahme- und Rückbauphase
2. Fachübergreifendes Prüfen und Werten von Nebenangeboten
3. Örtliche Bauüberwachung für Ingenieurbauwerke
4. Fachübergreifendes Prüfen und Bewerten von Nachträgen
5. Monatliches erweitertes Statusberichtswesen
6. Projektbezogene Begleitung der Inbetriebnahme- und Probebetriebsphase
7. Durchführen von Leistungsmessungen/Funktionsprüfungen (sofern vom Generalplaner selbst erbracht)
Generalplanerkoordination
Fachübergreifende Koordination und Abstimmung aller beteiligten Fachdisziplinen (Ingenieurbau, Tragwerk, Technische Ausrüstung) untereinander. Der Generalplaner übernimmt die Gesamtverantwortung für die planerische Zusammenführung und die Schnittstellen zwischen den Fachplanern.
Stufenweise Beauftragung
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Weiterbeauftragung der Stufe II.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Referenzen
Es sind drei Referenzprojekte einzureichen, alle aus den letzten 5 Kalenderjahren vor Bekanntmachung:
Mindestpunktzahl: 70 von 100 Bewertungspunkten, um für die Angebotsphase ausgewählt zu werden.
Personelle Leistungsfähigkeit
Rechtliche Eignung / Ausschlussgründe
Qualitätsmanagement
Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems (z.B. ISO 9001) ist wünschenswert und wird mit bis zu 5 Bewertungspunkten honoriert. Ist kein Nachweis vorhanden, ist das kein Ausschlussgrund, aber es gehen Bewertungspunkte verloren.
Bewerberauswahl
Beim Teilnahmewettbewerb werden mindestens 5, höchstens 7 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Maßgeblich ist die Bewertungsmatrix (max. 100 Punkte), wobei mindestens 70 Punkte erreicht werden müssen.
Trinkwasserinfrastruktur: Hochbehälter mit mind. 2.000 m³ Speichervolumen, Wasseraufbereitung, Wassertechnik/-versorgung; Abschluss LPH 1–7, LPH 8 muss begonnen sein
jeweils separates Bewerberformular 3.2.1 / 3.2.2 mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum
Fachübergreifende Koordination von Ingenieurbauwerk, Tragwerk und TGA (Generalplanerkoordination)
Bewerberformular 3.2.3, LPH 1–7 abgeschlossen, LPH 8 begonnen