Generalplanungsleistungen für den barrierefreien Ausbau von 36 Bushaltestellen und 67 Haltekanten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mbH (IPGL) sucht einen Generalplaner für den barrierefreien Ausbau von 36 Bushaltestellen mit 67 Haltekanten im Stadtgebiet Bergisch Gladbach.
Was ist zu tun?
Wie ist der Ablauf?
Verfahren: Offenes Verfahren nach VgV, elektronische Angebotsabgabe über die Vergabeplattform.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis60%
Bewertet wird der Angebotsvergleichspreis wie im Preisblatt angegeben. Niedrigster Preis erhält 5 Punkte, 1,5-facher Preis 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation. Gewichtete Punkte: 300.
- Projekterfahrung des vorgesehenen Projektleiters und stellv. Projektleiters20%
Berufs- und Projekterfahrung des vorgesehenen Projektleiters und stellv. Projektleiters bei der barrierefreien Gestaltung von Bushaltestellen oder vergleichbaren Verkehrsanlagen (LPH 1-8 gem. § 43 HOAI, LPH 8 in den letzten 7 Jahren abgeschlossen). Gewichtete Punkte: 100.
- Projektkonzept20%
Im Auftragsfall Vertragsbestandteil und verbindlich umzusetzen. Bewertung nach Schulnoten (sehr gut=5, gut=4, befriedigend=3, ausreichend=2, mangelhaft/ungenügend=0). Gewichtete Punkte: 100.
Preis: lineare Interpolation zwischen niedrigstem Angebotsvergleichspreis (5 Punkte) und dem 1,5-fachen Preis (0 Punkte), kaufmännisch gerundet auf zwei Stellen nach dem Komma. Projektkonzept (Unterkriterien): Schulnotenbewertung von 0-5 Punkten. Projekterfahrung: Punktevergabe pro Referenz wie in der Bewertungsmatrix beschrieben.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand und Projektrahmen
Generalplanungsleistungen für den barrierefreien Ausbau von 36 Bushaltestellen mit 67 Haltekanten im Stadtgebiet Bergisch Gladbach (Projektnummer B2025012, Auftraggeberin: Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mbH – IPGL).
Ziel ist die vollständige Barrierefreiheit nach den geltenden gesetzlichen und technischen Anforderungen, insbesondere DIN 32984 (Bodenleitsysteme) und § 8 BOStrab. Fördermittelgeber ist der Zweckverband go.Rheinland (ÖPNV-Invest-RL).
Stufenweise Beauftragung
Die Beauftragung erfolgt in drei Stufen; ein Anspruch des Auftragnehmers auf Folgebeauftragung besteht nicht:
Fachliche Planungsgewerke
Die Generalplanung umfasst die integrierte Planung und Gesamtkoordination aller Fachdisziplinen:
Besondere Leistungen Stufe 1 (Auszug)
Fördermittelmanagement und Berichtswesen
Der Auftragnehmer wirkt an der Beschaffung der Fördermittel nach ÖPNV-Invest-RL go.Rheinland mit und erstellt den Verwendungsnachweis. Monatliche Status-Reports an den Fördermittelgeber sind Pflicht. Wichtige Meilensteine: Anmeldung go.Rheinland bis 31.03.2027, Einreichung Förderantrag bis 31.07.2027, Genehmigungsplanung bis 30.09.2027.
Koordination und Schnittstellen
Liefer- und Dokumentenformate
Geltende Regelwerke (Auszug)
DIN 32984 (Bodenleitsysteme), § 8 BOStrab, RStO-12, ZTV Asphalt-StB, DIN 13201 (Beleuchtung), DIN VDE 0100, DIN 18920, RSA, ÖPNV-Invest-RL.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB)
Eigenerklärung (Formblatt E-1), dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB (z.B. rechtskräftige Verurteilung wegen Terrorismus, Geldwäsche, Betrug, Bestechung; Nichtzahlung von Steuern/Sozialversicherungsbeiträgen) und keine fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB (z.B. schwere Verfehlungen, Insolvenz, Wettbewerbsabsprachen, mangelhafte Auftragsausführung) vorliegen. Bei Vorliegen kann eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB erklärt werden.
Weitere Ausschlussgründe (Sozial- und Arbeitsrecht)
Eigenerklärung (Formblatt E-2) zu § 19 MiLoG (Mindestlohn), § 21 AEntG (Mindestlohn im Baugewerbe), § 21 SchwarzArbG (Schwarzarbeit) und § 22 LkSG (Lieferkettensorgfaltspflichten).
Sanktionskonformität (EU-Russland)
Eigenerklärung (Formblatt E-3) gemäß Art. 5k EU-VO 833/2014 i.V.m. EU-VO 2022/576 (5. Sanktionspaket): Der Bieter darf keinen Bezug zu Russland haben (Staatsangehörigkeit, Niederlassung, >50 %-Eigentum oder Handeln im Auftrag solcher Personen). Auch Unterauftragnehmer/Lieferanten/Kapazitätsgeber mit >10 % des Auftragswerts dürfen keinen Russlandbezug aufweisen. Gilt während der gesamten Vertragslaufzeit.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestens 2 Referenzprojekte über Planung der barrierefreien Gestaltung von Bushaltestellen oder vergleichbaren Verkehrsanlagen (Formblatt E-6). Anforderungen:
Bei Bietergemeinschaften müssen die Anforderungen insgesamt durch die Gemeinschaft erfüllt sein.
Personelle Qualifikation (Wertungsrelevant)
Eignungsleihe und Bietergemeinschaften
Handelsregister und Zulassung
Aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als 3 Monate (Stichtag: Einsendeschluss), soweit gesetzlich vorgesehen.
Sonstige Anforderungen
Mindestens 2 Referenzprojekte über Planung barrierefreier Gestaltung von Bushaltestellen oder vergleichbaren Verkehrsanlagen
Mindestens 1 Projekt mit öffentlicher Förderung (z.B. ÖPNV-Invest, GVFG) und Mitwirkung bei Fördermittelbeschaffung + Verwendungsnachweis; mindestens 1 Projekt mit Planung taktiler Bodenleitsysteme gemäß DIN 32984; alle Projekte mind. LPH 1–8 nach § 43 HOAI. Nachweis über Formblatt E-6.
Referenzen des vorgesehenen Projektleiters (Formblatt W-1)
Barrierefreie Bushaltestellen/Verkehrsanlagen, LPH 1–8 nach § 43 HOAI, Rolle als Projektleiter/in oder vergleichbar. Zusatzpunkte für Fördermittel-Mitwirkung und DIN 32984.
Referenzen des stellv. Projektleiters (Formblatt W-2)
Barrierefreie Bushaltestellen/Verkehrsanlagen, LPH 1–8 nach § 43 HOAI, Rolle als (stellv.) Projektleiter/in oder vergleichbar.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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