Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Landesbetrieb Straßenbau NRW (Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe) sucht für vier Winterperioden (01.11.2026 bis 30.04.2030) jeweils ein Winterdienstfahrzeug samt Fahrer für zwei Straßenmeistereien in Ostwestfalen-Lippe.
Los 1 betrifft die Straßenmeisterei Espelkamp (Hügelland, 4 Winterdienstmonate, Anfangs-Pauschale 3.848 € brutto), Los 2 die Straßenmeisterei Wiedenbrück (ebenfalls Hügelland, 4 Monate, 3.848 € brutto).
Pro Los wird genau ein Fahrzeug benötigt – der Auftragnehmer stellt Fahrzeug und Fahrer, der Auftraggeber stellt die Räum- und Streugeräte. Einsatz erfolgt auf Abruf, rund um die Uhr (auch nachts, sonntags, an Feiertagen), mit einer Reaktionszeit von maximal 45 Minuten.
Abgabefrist für Angebote ist der 18.08.2026 um 10:00 Uhr. Vergabe erfolgt losweise – ein Bieter kann beide Lose erhalten.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis gemäß § 43 UVgO. Ermittelt aus der Wertungssumme (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung günstigerer Grund- oder Wahlpositionen sowie Nachlass ohne Bedingungen). Bei mehr angebotenen Fahrzeugen als Lose vorhanden, erfolgt der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenEinsatzmodalitäten (für beide Lose)
Reaktionszeit: Winterdiensteinsatz innerhalb von 45 Minuten nach Einsatzaufforderung.
Einsatzzeiten: Rund um die Uhr – Tag und Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen (z.B. 06:00–22:00 Uhr Werktag, 22:00–06:00 Uhr Nacht, So/Feiertag-Varianten, 1. Weihnachtstag).
Winterdienstperiode: Jährlich vom 01.11. bis 30.04. (4 Winterperioden Vertragslaufzeit 01.11.2026–30.04.2030).
1-Personen-Winterdienst: In der Regel wird das Fahrzeug von einer Person gefahren. Ausnahmen nur durch den Auftraggeber angeordnet.
Lenkzeitablösung: Der Auftragnehmer muss bei Überschreitung der zulässigen Lenkzeiten (VO EG 561/2006) eine Fahrer-Ablösung stellen.
Pflichtausstattung am Fahrzeug: Schneeketten oder Schleuderketten sind mitzuführen.
Geräte und Ausstattung (für beide Lose)
Räum- und Streugeräte: Werden vom Auftraggeber betriebsfertig zur Verfügung gestellt (Kosten für Umrüstung trägt der Auftraggeber).
Eigentum: Die Sonderausrüstung (Streugeräte, Schneepflug) verbleibt im Eigentum des Auftraggebers.
Belassung am Fahrzeug: Der Auftragnehmer muss die Geräte während der Wintermonate am Fahrzeug belassen.
Blinkleuchten (gelbes Blinklicht): Nur während des Räum- und Streudienstes zu verwenden.
Nach Einsatz: Geräte in geleertem und gereinigtem Zustand abstellen.
Nebenangebote (für beide Lose)
Nebenangebote sind zugelassen, jedoch nur in Verbindung mit einem Hauptangebot und nur für komplett ausgestattete Fahrzeuge mit Streuautomat mit Feuchtsalztechnologie (FS 30) und Schneeschild.
Einweisung und Umrüstung (für beide Lose)
Einweisung des Winterdienst-Personals: Ca. 3–4 Stunden vor Beginn jeder Winterdienstperiode.
Aus- und Umrüstung des Fahrzeugs: Maximal 5 Werktage, einmalig zu Vertragsbeginn (Anbauplatte, Rundumleuchten, elektrische Anschlüsse).
Vergütung (für beide Lose)
Die Vergütung besteht aus einer Winterdienstpauschale (Anfangs-Wert 3.848 € brutto; wird linear reduziert gemäß Winterdienst-Umsatz) und Stundensätzen nach Einsatzzeitblöcken (06:00–22:00 Uhr / 22:00–06:00 Uhr) und Tagestypen (Werktag / Sonn- oder Feiertag / 1. Weihnachtstag).
Weitere Positionen: Wartezeit, Stillstandszeit (Werkstatt ohne Fahrer), Einweisungspauschale, Aus- und Umrüstungspauschale.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenI. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (für beide Lose)
II. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (für beide Lose)
III. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (für beide Lose)
Hinweis: Welche Nachweise konkret verlangt werden, ist im Formular noch nicht angekreuzt bzw. die Beträge sind nicht ausgefüllt:
IV. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (für beide Lose)
Hinweis: Welche Nachweise konkret verlangt werden, ist im Formular noch nicht angekreuzt:
Vorlage geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungen; wesentliche Leistungen aus den letzten max. 3 Jahren (Referenzen, die mehr als 3 Jahre zurückliegen, werden ebenfalls akzeptiert)
Pro Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert, Liefer-/Erbringungszeitpunkt, Auftraggeber; auf Verlangen Bescheinigung über ordnungsgemäße Ausführung