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GOK, Sanierung technische Infrastruktur

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement | Vergabekammer des Bundes beim BundeskartellamtLeipzig, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Um was geht's?

Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) saniert auf der General-Olbricht-Kaserne in Leipzig (Landsberger Str. 133) die technische Infrastruktur. Ausgeschrieben sind Erdarbeiten für das Trink- und Löschwassernetz sowie für Elektrokabel und Trafostationen – also ein großes Tiefbau-Paket.

Was muss der Bieter können?

DVGW-Zertifizierung (GW 301, Gruppe W2 für ge/PE/Stahl) für Rohrleitungs- und TiefbauMindestumsatz 5 Mio. € im Durchschnitt der letzten Jahre2 Referenzen für Erneuerung oder Ersatzneubau von Trinkwasserleitungen mit Bausumme ≥ 1 Mio. €

Was muss der Bieter einreichen?

Vollständiges Leistungsverzeichnis mit PreisenEigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124), Formblätter 221/222 (Preisermittlung), 234 (Bietergemeinschaft), 235 (Nachunternehmer)Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen (Art. 5k EU-VO 833/2014)EntsorgungskonzeptBei Zuschlag: weitere Nachweise (Referenzen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Handelsregister etc.)

Was muss der Bieter wissen?

Bauzeit: 14.10.2026 – 31.12.2029 (~ 3 Jahre)Baustelle: denkmalgeschützte Bundeswehr-Liegenschaft, Bauen unter laufendem Kasernenbetrieb, mehrere BauabschnitteAngebotsabgabe: elektronisch über Vergabeplattform bis 07.09.2026, 09:00 UhrNebenangebote nicht zugelassen, mehrere Hauptangebote möglichZutrittsregelung für militärische Liegenschaft beachten (kein Personal aus Risikostaaten)
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 14. Oktober 2026
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB
Veröffentlichung3. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist27. Aug. 2026
Angebotsfrist7. Sep. 2026
Angebotsöffnung7. Sep. 2026
Bindefristca. 7. Sep. – 12. Okt. 2026
Bauabschnitt 1: Trafostation D / MS-Ringkabelca. 1. Okt. – 31. Dez. 2026
Vertragslaufzeit14. Okt. 2026 – 31. Dez. 2029
Ausführungsbeginn14. Okt. 2026
Bauabschnitt 4: E-Mobilität/LWL/Löschwasserbehälterca. 14. Okt. 2026 – 31. Dez. 2029
Dokumentationsmappe Teil 1 (Beweissicherung)ca. 14. Okt. 2026
Personalmeldung (wochenweise)ca. 14. Okt. 2026 – 31. Dez. 2029
Sicherheitsüberprüfung max. Zutrittsdauerca. 14. Okt. 2026 – 14. Jan. 2027
Baufristenplan Übergabeca. 28. Okt. 2026
Verwendbarkeitsnachweise Bauprodukteca. 17. Dez. 2029
Verwertungskonzept Vorlageca. 31. Dez. 2029
Einbaukonzept Fahrbahndeckenbetonca. 31. Dez. 2029
Erstprüfung Fahrbahndeckenbetonca. 31. Dez. 2029
Schlusszahlungsfristca. 31. Dez. 2029 – 1. März 2030
Vertragsende31. Dez. 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit wird ihnen der Zuschlag erteilt.

KI-Hinweis: Angebotsschreiben (211 EU, Abschnitt 7) kreuzt nur den Zuschlagskriterium Preis an, Mehrere Zuschlagskriterien sind nicht angekreuzt; Bekanntmachung nennt Preis mit 100 %, beides konsistent.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und logistische Rahmenbedingungen

Die Baumaßnahme wird auf einer denkmalgeschützten Bundeswehrliegenschaft (Baujahre 1870–1905) unter laufendem Kasernenbetrieb in mehreren Bauabschnitten ausgeführt.

Einmalige Pauschale für Baustelleneinrichtung inkl. Zufahrten, Lagerflächen, Oberbodenhandling, Winterbauvorbereitung, Beweissicherung, Fotodokumentation, Verwertungskonzept, Bestandsvermessungs-Koordinierung, technische Bauvermessung und AbnahmedokumentationMehrfaches Auf- und Abbauen der Baustelleneinrichtung (mindestens 2×) ist einzukalkulierenWinterbau-Aufwendungen für bis zu 60 Tage Außentemperaturen unter 0 °CAbschnittsweise Ausführung zwingend erforderlichErhöhter Koordinierungsaufwand mit gleichzeitig laufenden Baumaßnahmen auf der LiegenschaftKampfmittelkoordinierung mit der vom AG beauftragten FachfirmaAbstimmung Zutrittsregelung mit Kasernenkommandant; Einweisung/Belehrung des BaupersonalsSicherheitsbelehrung durch Bundeswehrdienstleistungszentrum für alle MitarbeiterKeine Privatfahrzeug-Zufahrtsgenehmigungen für AN-MitarbeiterHavarie- und Koordinierungsplan mit Reaktionszeit ≤ 2 Stunden, 24/7-Notdienst an Wochenenden und Feiertagen

Sicherungs-, Verkehrsleit- und Landschaftsbauarbeiten

Sicherung Ver- und Entsorgungsleitungen, mobiler Bauzaun ca. 600 m, Behelfsbrücken, Stahlplatten über Rohrgraben, tägliche ReinigungTemporäre Baustraßen und Arbeitsflächen: ca. 7.030 m², 50 cm Dicke, Mineralgemisch 0/45Verkehrsführung über die gesamte Bauzeit mit mindestens 30 Abstimmungs-/Koordinierungsterminen, Teilsperrungen, Vollsperrungen, mobiler Absturzsicherung ca. 19.980 mStammschutz für 64 + 81 Stück Bäume, Handschachtung im Wurzelbereich, Saubaggereinsatz, Wurzelbehandlung, Lichtraumprofilschnitt, Wurzelsperre, BaumfällungenBaufeldfreimachung: Beschilderung, Zaunanlagen zurückbauen/wiederherstellen

Entsorgung und Verwertung von Rückbaumaterialien

Zwischenlager und Koordinierung bis LAGA-Klassen Z2, >Z2 sowie gefährlicher AbfallTransport und Entsorgung von:Asphalt A/B/C: 780 + 170 + 170 tTragschicht Z2: 1.510 tBoden Z2: 4.040 tBeton Z2: 240 tBei alternativen Verwertungs-/Beseitigungswegen: Nachweis der Berechtigung der Anlage, Betreiberbestätigung, bei Andienungspflicht (gefährliche Abfälle) Bestätigung der AbfallwirtschaftsbehördeAnzeige nach § 53 KrWG und Erlaubnis nach § 54 KrWG soweit gefordertVerwertungskosten sind in die Einheitspreise einzurechnen, Beseitigungskosten sind zu benennen

Oberflächenaufbruch und -wiederherstellung

Oberflächenaufbruch:

Grünflächen: ca. 48.380 m² (Oberboden abtragen)Asphalt: 2.260 + 1.130 m²Beton: 580 + 290 m², inkl. SchneidarbeitenBetonsteinpflaster: 5.330 m²Natursteinpflaster: 1.800 m²Gehwegplatten: 70 m²Bordsteine: 1.580 mTragschichten ohne Bindemittel: 2.790 m³ (Splitt-Sand)

Oberflächenwiederherstellung:

Tragschichten: Planum, STS 3.720 m² (25 cm), FSS 3.720 + 870 + 3.390 m² (36–45 cm), DoBAsphalttragschicht AC 22 T N: 3.390 m² (16 cm)Asphaltdeckschicht AC 11 D N: 3.390 m² (4 cm)Betondecke: 870 m² (23 cm), C35/45 LP, Fugen, Markierung, Nassnachbehandlung mind. 3 TageBetonstein-/Natursteinpflaster: 5.330 + 1.800 m²Bordsteine: 1.500 + 230 m, Gehwegplatten 70 mEntwässerungsgraben 840 m², Dammböschung 370 m²Grünflächen: Feinplanum 48.380 m², Oberboden auftragen, Rasenansaat RSM 7.1.2Markierung Heißplastik (weiß, 0,12 m / 0,25 m breit), PiktogrammeRammschutzbügel aus Stahl: 22 StückLastbild SLW 60 / EC2

Trink- und Löschwassernetz – Erdarbeiten

Suchgräben bis 1,50 m und 2,50 m TiefeRohrgrabenprofile bis 2,50 m TiefeBaugruben für TW-Übergabeschacht und LöW-Zisternen bis 5,00 m TiefeBodenaushub von Hand, Hindernisbeseitigung (Mauerwerk, Beton)Mehraushub zur Sohlstabilisierung (max. 0,50 m)Trassenkreuzungen und Sicherungen (Kabelleitungen bis DN 400)Verbauarbeiten: Rohrgrabenverbau bis 3,00 m, Trägerbohlwand bis 5,00 m (mit statischem Nachweis)Offene Wasserhaltung in Rohrgräben und Baugruben, Wasserspiegel 0,50 m unter RohrgrabensohleVerfüllung, Verdichtung (Ev2 ≥ 45 MPa), Bodenlieferung, Entsorgung nicht einbaufähigen AushubsProvisorische TW-Leitungen DN 50–100: 2.100 m; Hausanschluss-Provisorien DN 50: 46 StückDruckprüfung Rohrleitungen bis DN 300: 7.460 mDichtheitsprüfungen nach DIN EN 1610 / DVGW W 400-2Spülung, Entkeimung/Desinfektion nach DVGW W 291 / W 346Schwingungs- und Erschütterungsmessungen

Trink- und Löschwassernetz – Rohrleitungen, Formstücke, Armaturen

Hauptleitungen:

Trinkwasserdruckrohre PE 100-RC nach PAS 1075 Typ 2, FNCT ≥ 8.760 h (Werkstoff) / ≥ 3.300 h (Rohr), Farbe blauNennweiten da 20 bis da 160 mm in SDR 17 und SDR 11Löschwasser-Druckrohre PE 100-RC: da 90, 125, 140, 160 mm (SDR 17)Duktile Gussrohre DN 150 für TWRohrverbindungen: Heizwendelschweißung oder Heizelementstumpfschweißung nach DVS

Hausanschlussleitungen:

TW-Druckrohre PE 100-RC (SDR 11) in verschiedenen Nennweiten (z. B. 40×3,7 mm: 1.140 m, 50×4,6 mm: 182 m)Rückbau TW-Altleitung: Außerbetriebnahme, Entleerung DN 80–250, Rückbau, Trennung, Verdämmung (Druckfestigkeit mind. 5 N/mm² nach 28 d), Rückbaulänge je Anschluss ca. 40 m

Formstücke und Armaturen:

PE-Bögen (da 20–160, SDR 11/17), PE-Vorschweißbunde mit LosflanschGGG-T-Stücke, FF-/FFR-/EU-/EN-/MMK-Stücke, Rohrkupplungen zugfest DN 50–150Absperrschieber DN 50–150, Teleskop-Einbaugarnituren mit StraßenkappenUnterflurhydranten DN 50 / DN 80, Überflurhydranten DN 100Ventilanbohrarmaturen DN 50 bis DN 140Warn- und Trassenbänder, Hinweisschilder DIN 4067 auf Alu-Pfosten

Einbindung Hauptleitung:

Anschluss an vorhandene TW-Leitung in Nachtarbeit 22:00–05:00 Uhr (Nachtzuschlag in EP einrechnen)Bei Einbindung in Asbestzement-TWL: Einsatz von Fachbetrieben mit Zertifizierung nach TRGS 519 / DGUV für Tätigkeiten mit asbesthaltigen Gefahrstoffen

Wanddurchführungen:

HAKA-Mauerdurchführungen Typ 1 bis 500 mm Wanddicke

Löschwasserzisternen und Bauwerke

LöWa-Behälter LW 200: 200.000 l, ca. 15.000 × 6.000 × 4.130 mm, inkl. Ausstattung und BehältermontageLöWa-Behälter LW 150: 150.000 l, inkl. Ausstattung und BehältermontageKranaufstellplatz inkl. KranstellungTrägerbohlverbau mit innenliegender Aussteifung: Träger HEB 280 (S235, L=9,25 m), Holzbohlen t=10,1 cm, Gurtung HEB 260, Konsolen HEB 220 (L=30 cm), Steifen HEB 260, Schubknaggen Bl. 220×220×40Erschütterungsarmes Einbringen zum Schutz benachbarter Bestandsbebauung (Abstand ~2,20 m)Unterwassermotorpumpen UPA 200-080/03GN + UMA 150-18/21ESchaltanlagen für redundanten BetriebFunktionsprüfung, Inbetriebnahme, Probebetrieb über 1 MonatTW-Übergabeschacht mit TrennstationBegehung und Dichtheitsprüfung der LöWa-Zisternen (DIN EN 1610)Baugrubenverbau mit Trägerbohlwand bis 5,00 m Tiefe

Elektrische Anlagen – Tiefbau und Kabelnetz

Suchgräben bis 1,50 m, Rohrgräben für Kabelschutzrohre KSR (Tiefe bis 1,20 m):4× DN 110: 5.880 m8× DN 110: 2.800 m2× DN 75: 3.900 mMittelspannungskabel MS (KSR 3× DN 110, 1× erdverlegt)Niederspannungskabel NS (1× erdverlegt)Baugruben für Kabelschächte und Trafostation (Tiefe bis 1,50 m)Flüssigboden, Bodenlieferung, Verfüllung, VerdichtungsnachweiseFundamentplatten C12/15 für Kabelschacht und TrafostationEinzelfundament für Ladesäule (500×500×800 mm, C30/37)Offene Wasserhaltung für Rohrgräben und Baugruben

Leerrohrnetz:

Kabelschutzrohre KSR DN 110 (PVC-U nach DIN 8061/8062 und DIN 16873): 58.730 mKabelschutzrohre KSR DN 75: 8.180 mUmfahrungen, Schachtanschlüsse, RingraumdichtungenMindestgefälle 0,5 %

Kabelzugschächte:

Größen 240×240 bis 1000×1000 mm, Abdeckungen Klasse D 400Reinigung, Sickerlochverschluss, BitumenanstrichErtüchtigung, Höhenanpassung, Schachtkennzeichnung

Elektrische Anlagen – Trafostationen und Kernbohrungen

Bauabschnitte (10-kV-Netz):

BA 1 ab Q4/2026: Neubau Trafostation D, Verlegung MS-RingkabelBA 2: Austausch MSHV Station A (Geb. 14), Neueinbindung Station A durch EVU, Umbau MSHV Station C (Geb. 58)BA 3: Demontage Bestand Station B, Neubau Trafostation BBA 4: Neubau E-Mobilität (22 Stellplätze), Kabelzug LWL-/TK-Primärverkabelung, NEA Löschwasserbehälter

Kernbohrungen und Wanddurchführungen an Gebäuden:

Bohrungen in Mauerwerk oder Beton/StahlbetonBohrloch-Ø 100 / 150 mm, Wanddicken 200–500 mm, Mengen je Position 5–114 StückHalbschalen aus PP mit Spezialflansch/Kleber (DN 100: 35 Stück, DN 150: 299 Stück), druckwasserdicht, UV-/temperatur-/salzwasserbeständig, lösemittelfreiBohrkernentsorgung ohne Zwischenlagerung, inkl. Gerüst

Eigenüberwachung und Prüfungen

Eigenüberwachung Flüssigboden durch Mitarbeiter mit Fachkundenachweis oder gleich qualifizierte DritteVerdichtungsnachweise nach ZTV E-StB 09 / ZTV A-StB 12Druckprüfungen HA-Trinkwasserleitung nach DIN EN 805 / DVGW W 400-2Dichtheitsprüfungen Rohrleitungen und SchächteSpülung/Desinfektion nach DVGW W 291 / W 346Schwingungs- und Erschütterungsmessungen in LeitungsnäheDichtheitsprüfung LöWa-Zisternen nach DIN EN 1610Dokumentationsmappe Teil 1 vor Baubeginn, Teil 2 spätestens 1 Woche nach Abnahme

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Durchschnittlicher Mindestumsatz: 5.000.000 € (vermutlich Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre)Angabe zur durchschnittlichen Arbeitskräfteanzahl der letzten 3 Jahre (gegliedert nach Lohngruppen, mit Leitungspersonal) auf Verlangen der VergabestelleGeordnete wirtschaftliche Verhältnisse: keine Liquidation, keine Verurteilung wegen Verstößen mit Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 JahrenOrdnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenMitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft

Fachliche Eignung (Referenzen)

2 Referenzen über Erneuerung oder Ersatzneubau von Trinkwasserleitungen mit Bausumme jeweils mindestens 1.000.000 €Pro Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Eigenleistung (Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl), besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte GewerkeBestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße AusführungBei Zuschlag: 3 Referenznachweise mit detaillierten Angaben vorzulegen

Technische Leistungsfähigkeit

DVGW-Qualifikation GW 301 (Ausgabe 2011-10) für Rohrleitungs- und Tiefbau mit Zertifizierungsumfang DVGW W2 ge, pe, st. oder gleichwertigErfahrung mit Tiefbaumaßnahmen im Bereich Ver- und EntsorgungsleitungenErfahrung mit Trinkwasserleitungsbau nach DVGW-RegelwerkFähigkeit zur abschnittsweisen Bauausführung unter laufendem BetriebNachunternehmer für Kampfmittelüberwachung erforderlichFachpersonal für Kabelleitungstiefbau, Beton- und Asphaltarbeiten

Zuverlässigkeit und rechtliche Eignung

Kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren eröffnet/beantragt (ggf. Insolvenzplan)Keine schwere Verfehlung gemäß § 6e EU VOB/AGewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder IHK-Eintragung auf VerlangenUnbedenklichkeitsbescheinigungen: Sozialkasse, Finanzamt, BerufsgenossenschaftFreistellungsbescheinigung § 48b EStGAusreichende Arbeitskräfte verfügbarPQ-Nummer (Präqualifikation) bevorzugt; alternativ Eigenerklärung zur Eignung oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung

Sicherheits- und Compliance-Anforderungen (militärische Liegenschaft)

Eigenerklärung Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014 (Russland-Sanktionen): keine russischen Beteiligten, keine russischen Unterauftragnehmer/Lieferanten > 10 % des Auftragswerts, Zusicherung für gesamte VertragslaufzeitNationalitätsbeschränkung nach § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG: keine Beschäftigten aus den auf der Staatenliste genannten RisikostaatenAuftraggeber kann bei sicherheitserheblichen Erkenntnissen einzelne Personen von der Weiterbeschäftigung ausschließenZutrittsverweigerung einzelner Personen begründet keine gesonderte Vergütung
Referenzprojekte
2 ReferenzenZeitraum: nicht konkret benanntVolumen: jeweils mindestens 1.000.000 € Bausumme

Erneuerung oder Ersatzneubau von Trinkwasserleitungen

vergleichbare Bauleistung; mit Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Eigenleistung, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 52%4–10 · 46%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 40 erledigt
Pflicht-Anlagen zum Angebot (direkt mitabgeben)
Eignungsnachweise direkt mit dem Angebot
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Baustellen-Logistik & Militär-Liegenschaft

Verlauf dieser Vergabe

4 Bekanntmachungen
  1. 20.09.2026Ausschreibungauf dieser Seite
  2. 14.09.2026Ausschreibung
    • Abgabefrist: 11.09.2026 → 14.10.2026
  3. 26.08.2026Ausschreibung
    • Abgabefrist: 07.09.2026 → 11.09.2026
  4. 03.08.2026Ausschreibung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement | Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Anschrift
01129 Dresden
Ort
04157 Leipzig
Kategorie
Sachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.sib.sachsen.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
04157 Leipzig
Sachsen

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