Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald für den Neubau einer kleinen Geh- und Radwegebrücke im Stadtteil Fettenvorstadt.
Die Brücke führt über den südlichen Grabenzulauf (Graben 25) des Ellernholzteiches und ist Teil der Maßnahme „Rundweg Ellernholzteich (Verlängerte Scharnhorststraße)". Sie ist als Stahlkonstruktion mit Betonwiderlagern geplant, 10,00 m lang und 2,00 m breit. Nebenangebot als Fertigteilbrücke ist zulässig.
Das Vorhaben umfasst neben dem Brückenbau auch die zugehörigen Tiefbau-, Beton-, Stahlbau- und Korrosionsschutzarbeiten sowie umfangreiche Planungs- und Vermessungsleistungen.
Wichtig für Bieter: Angebote müssen elektronisch über die Vergabeplattform (www.dtvp.de/Center) mit qualifizierter Signatur eingereicht werden. Bieterfragen müssen bis spätestens 6 Kalendertage vor Angebotsfrist vorliegen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Hinweise zur Baumaßnahme
Bauherr/Auftraggeber: Universitäts- und Hansestadt Greifswald, vertreten durch das Tiefbau- und Grünflächenamt.
Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A, Vergabenummer 66/26-06.
Einbindung in Gesamtmaßnahme: Los 3 (Brücke) ist Teil der mehrlosigen Maßnahme „Rundweg Ellernholzteich (Verlängerte Scharnhorststraße)". Die Lose 1 (Tiefbauarbeiten, Anbindung der Brücke an das Wegesystem) und 2 (Landschaftsbauarbeiten, Baumschutz, Fällung, Rasenansaat) werden durch andere Unternehmer ausgeführt. Der Auftragnehmer für Los 3 hat daher eine Koordinationspflicht gegenüber den anderen Losen.
Baustellenzufahrt: über die verlängerte Scharnhorststraße. Baustrom und Bauwasser sind nicht vorhanden und müssen vom Auftragnehmer bereitgestellt werden.
Nebenangebote: sind zugelassen, z. B. als Fertigteilbrücke (statt Stahlbauweise).
Vorbereitung und Verkehrssicherung
Technische Bearbeitung und Planung
Ergänzende Ausführungsunterlagen (vom AN zu erstellen und vor Baubeginn vorzulegen):
Standsicherheitsnachweis: Erklärung eines qualifizierten Tragwerksplaners, eingetragen bei der Ingenieurkammer M-V oder Architektenkammer M-V, dass der Kriterienkatalog nach Anlage 2 BauVorVO M-V erfüllt ist. Alternativ: vom Prüfstatiker geprüfte Statik.
Bestandsdokumentation und Vermessung:
Erdarbeiten und Wasserhaltung
Betonarbeiten
Stahlbau und Korrosionsschutz
Stahlbau:
Korrosionsschutz gemäß ZTV-ING Teil 4, Abschnitt 3, System Nr. 1, Farbton DB 703 (grau):
Brückenbelag
Qualitätsnachweise und Entsorgung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage – Ausschlussgründe
Bieter dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB aufweisen (z. B. rechtskräftige Verurteilungen, schwere Verfehlungen, Verstöße gegen Steuer-/Sozialversicherungspflichten, wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikte, wesentliche Mängel bei früheren Aufträgen).
Außerdem zu erklären:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Sicherheitsleistungen
Sofern die Auftragssumme ≥ 250.000 € netto:
1–2 vergleichbare Projekte (Brückenbau) aus den letzten 5 Kalenderjahren (bei enger Wahl bis zu 3 Referenznachweise)
Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetzte Arbeitnehmer, besonderer Leistungsumfang/Mengen, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; Nachweis als Dritterklärung