Grüner Ring, Leuchten am Hoeschmuseum
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenLieferung, Montage und Inbetriebnahme von 12 LED-Pollerleuchten am Hoeschmuseum in Dortmund im Rahmen der Baumaßnahme „Grüner Ring".
Die Ausschreibung umfasst außerdem den Einbau eines Leitungsschutzschalters und einer digitalen Zeitschaltuhr in die vorhandene Verteilung. Kabelgräben, Leuchtenfundamente und Zuleitungen sind bereits bauseits hergestellt – der Auftragnehmer montiert auf den Bestandsfundamenten, schließt elektrisch an und nimmt die Anlage in Betrieb.
Gefragt ist ein Unternehmen mit Eignung für Elektroinstallations- und Beleuchtungsarbeiten nach VOB/A. Angebote werden elektronisch über das Vergabeportal Metropole Ruhr eingereicht, Zuschlag erfolgt nach dem Niedrigstpreis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Die Wertung erfolgt zu 100 % anhand des günstigsten Angebotspreises.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Pflichten und Rahmenbedingungen
Für alle Lose bzw. den Gesamtauftrag gilt: Kabelgräben, Kabelverlegung, Leuchtenfundamente (40×40×60 cm, C25/30) und Hauseinführung sind bauseits vorhanden und werden nicht Bestandteil des Auftrags.
Der Auftragnehmer übernimmt: Lieferung, Transport und Lagerung aller Stoffe und Bauteile, Entsorgung nicht wiederverwendbarer Stoffe (ohne gesonderte Vergütung), Recyclingkonformität (Zerkleinerung gemäß Verwertungsstellenvorgaben), Aufstellung/Umsetzung/Abbau von Bauzäunen nach Anordnung des Auftraggebers, Beschaffung von Baustrom und Bauwasser (keine separate Vergütung), Kamerüberwachung des Baufelds, werktägliche Reinigung der asphaltierten Werkstraßen sowie Abstimmung und Koordination mit dem SiGe-Koordinator.
Baustelleneinrichtung und Logistik
Herstellung, Unterhaltung und Abbau eines mobilen Bauzauns (2,00 m hoch, verzinkt, auf befestigtem/unbefestigtem Untergrund bis 1:4) mit einer Gesamtlänge von ca. 60 m.
Zufahrt zur Baustelle ausschließlich über Tor 4 / Westfalenhüttenallee. Anmeldung vor Baubeginn erforderlich. Ggf. sind Emissionsminderungsmaßnahmen (Besenwagen/Wasserwagen) in Abstimmung mit tkSE und Auftraggeber vorzusehen.
Dauerhafte Zugangssicherung zum Bungalow: Das Museum bleibt während der Ausführung geöffnet, der Zugang ist durchgehend zu gewährleisten.
Anforderungen an Nachweise, Unterlagen und Übergabe
Vor Bestellung/Ausführung: Freigabe der Leuchte durch den Auftraggeber mit Herstellerdatenblatt, Lichtstärkeverteilungskurve (LDT-/IES-Datei), technischer Produktbeschreibung, Farbmuster bzw. Angabe der Oberflächenbeschichtung sowie Referenzabbildungen der angebotenen Leuchte.
Vor Ausführungsbeginn: vollständige lichttechnische Berechnung als Bestandteil der Ausführung – Lageplan mit allen 12 Leuchtenstandorten, Darstellung sämtlicher Lichtkegel, Isolux-Diagramme, Beleuchtungsstärken in Lux, Wartungsfaktor, Legende mit eindeutiger Zuordnung sowie Angaben zur eingesetzten Leuchte inkl. Artikelbezeichnung.
Nach Abschluss: Prüfprotokolle und Bestandsunterlagen in digitaler Form an den Auftraggeber (gem. DIN VDE 0100-600). Übergabe einer Kurzbedienungsanleitung für die Zeitschaltuhr an den Betreiber. Einhaltung des Merkblatts für Baugrundeingriffe auf Flächen mit Kampfmittelverdacht. Auf Wunsch DSGVO-Nachweis (Filmen des tkSE-Werksgeländes untersagt). Unterweisung/Prüfung und Erlangung von Werksausweisen für dauerhaft arbeitende Personen.
Positionen im Leistungsverzeichnis (M2902)
Pos. 1.10: Mobilen Bauzaun herstellen (2,00 m hoch, verzinkt) – ca. 60 m.
Pos. 1.20: Mobilen Bauzaun funktionsfähig unterhalten und abbauen – ca. 60 m.
Pos. 2.10: LED-Pollerleuchte, bandförmig-breite Lichtstärkeverteilung (9–10 W, ca. 865 lm, 3000 K, CRI 80, DALI, IP 65, Schutzklasse I, Überspannungsschutz, Alu-Druckguss, 160×160 mm Querschnitt, 1040 mm Höhe) – ca. 12 Stück.
Pos. 2.20: LS-Schalter 6 A, B-Charakteristik, Einbau in Bestandsverteilung – ca. 1 Stück.
Pos. 2.30: 4-Kanal-Zeitschaltuhr, digital, für Hutschiene, Einbau in Bestandsverteilung – ca. 1 Stück.
Hauptangebote sind zugelassen, jedes muss für sich zuschlagsfähig sein. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und rechtliche Eignung (schriftliche Erklärung)
Der Bieter muss erklären, dass er:
Fachliche Eignung und Nachweise auf Verlangen
Auf Verlangen der Vergabestelle sind einzureichen:
Kopien sind zugelassen – auch wenn das Original den Vermerk „Nur im Original oder als beglaubigte Kopie" trägt. Fehlende Unterlagen können nach § 16a EU VOB/A nachgefordert werden, die Frist soll 6 Kalendertage nicht überschreiten.
Präqualifikation und Bietergemeinschaften
Präqualifizierte Unternehmen können ihre PQ-Nummer angeben; diese ersetzt die einzelnen Eignungsnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmern kann deren Eignung ebenfalls durch Präqualifikation oder durch Einzelfallnachweise auf Verlangen belegt werden.
Bietergemeinschaften müssen eine Erklärung aller Mitglieder in Textform vorlegen (Bildung einer ARGE, Benennung eines Bevollmächtigten, gesamtschuldnerische Haftung). Bei Nachunternehmereinsatz sind Art und Umfang der NU-Leistungen anzugeben, auf Verlangen sind die Nachunternehmer zu benennen.
Eine Mindestmarkterfahrung von 3 Jahren ist nicht zwingend – weniger als 3 Jahre Marktteilnahme ist zulässig, wenn die Eignung auf vergleichbare Weise nachgewiesen wird. Das Verfahren ist ausdrücklich geeignet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
Weitere vertragliche Pflichten bei Zuschlag
Bei Zuschlag übernimmt der Auftragnehmer zusätzliche Pflichten:
Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis (niedrigster Preis).
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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