Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gebaut?
In Gießen, Meisenbornweg 11–15, werden drei Bestandsgebäude der ehemaligen Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung energetisch saniert und zu Büro-/Verwaltungsgebäuden für den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) umgebaut.
Was ist hier zu liefern?
Für das Haus 2 (mit Verbindungsgang zu Haus 3) sind sämtliche Metallbauarbeiten nach DIN 18 360 auszuführen: Lieferung und Einbau von Aluminium-Fenstern und -Außentüren (inkl. Brandschutz T30/T90 und Einbruchhemmung RC2), Pfosten-Riegel-Fassaden, Glasvordach, Außen-Raffstores mit Inbetriebnahme, Innentüren sowie zugehörige Werk-/Konstruktionsplanung und statische Nachweise.
Wie wird vergeben?
Offenes Verfahren (EU-weite VOB/A-Vergabe), keine Los-Aufteilung. Zuschlag nach Preis. Angebote sind elektronisch über das hessische Vergabeportal bis zum 08.10.2026, 10:00 Uhr einzureichen. Ausführungszeitraum: 29.03.2027 – 01.10.2027.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme)100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen gebildet, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Für Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 % auf die Wertungssumme gewährt; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält die Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Die Wertungssumme wird aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGewerk und Ausführungsort
Gewerk: Metallbauarbeiten gemäß DIN 18 360.
Bauobjekt: Haus 2 (4 Geschosse: KG, EG, 1.–2. OG) mit Verbindungsgang zu Haus 3 auf dem Gelände Meisenbornweg 11–15, 35398 Gießen.
Bauherr: Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte.
Hinweis: Die leistungsspezifische Beschreibung ergibt sich aus dem Leistungsverzeichnis (LV); die nachfolgenden Positionen geben einen Überblick über die geforderten Teilleistungen.
Allgemeine Bauausführungsbestimmungen
Technische Mindestanforderungen (geltend für alle Bauteile)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (rechtlich/Zuverlässigkeit)
Vom Bieter werden die Eignung über die Eigenerklärung (VHB 124), alternativ über einen Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (PQ) oder über die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) nachgewiesen. Maßgeblich sind insbesondere:
Fachliche Eignung – Referenzen
Bei engerer Wahl sind mindestens drei Referenznachweise aus den letzten fünf Kalenderjahren (bzw. dem in der Bekanntmachung genannten Zeitraum, maßgeblich ist der längere) vorzulegen, die vergleichbare Metallbauarbeiten (Fenster-, Türen-, Fassaden- und Sonnenschutzleistungen) betreffen. Je Referenz sind anzugeben: Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke und eine Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung.
Fachliche Eignung – Personal und Kapazität
Auf Verlangen sind Angaben zu den durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräften der letzten drei Kalenderjahre vorzulegen, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal. Damit wird die Verfügbarkeit der erforderlichen Personalkapazität für die Ausführung belegt.
Wirtschaftliche/finanzielle Eignung und Nachunternehmer
Nachweise über Steuern, Sozialabgaben und Berufsgenossenschaft sowie die Freistellungsbescheinigung gem. § 48b EStG werden auf Verlangen vorgelegt. Bei Nutzung von Kapazitäten anderer Unternehmen ist das Verzeichnis nach Formblatt 235 (Teilleistungen, Unternehmen, überlassene Eignung) dem Angebot beizufügen; die Verpflichtungserklärung nach Formblatt 236 ist auf Verlangen vorzulegen. Bei Eignungsleihe gilt eine gemeinsame Haftung.
Nachforderung und Zuschlagskriterium
Vergaberechtlich zulässige Unterlagen werden nachgefordert. Das Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis.
Vergleichbare Metallbauarbeiten (Fenster, Türen, Fassaden, Sonnenschutz) mit Angabe von Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzten Arbeitskräften, technischen Besonderheiten, Baumaßnahmen-Art (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung und Bestätigung des Auftraggebers
Nachweise aus Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung); Detailangaben siehe Eigenerklärung Referenznachweis; vorzulegen auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle bei engerer Wahl