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HEAE MBW - H2 - Metallbauarbeiten

Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe | Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Gießen, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 29 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Was wird gebaut?

In Gießen, Meisenbornweg 11–15, werden drei Bestandsgebäude der ehemaligen Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung energetisch saniert und zu Büro-/Verwaltungsgebäuden für den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) umgebaut.

Was ist hier zu liefern?

Für das Haus 2 (mit Verbindungsgang zu Haus 3) sind sämtliche Metallbauarbeiten nach DIN 18 360 auszuführen: Lieferung und Einbau von Aluminium-Fenstern und -Außentüren (inkl. Brandschutz T30/T90 und Einbruchhemmung RC2), Pfosten-Riegel-Fassaden, Glasvordach, Außen-Raffstores mit Inbetriebnahme, Innentüren sowie zugehörige Werk-/Konstruktionsplanung und statische Nachweise.

Wie wird vergeben?

Offenes Verfahren (EU-weite VOB/A-Vergabe), keine Los-Aufteilung. Zuschlag nach Preis. Angebote sind elektronisch über das hessische Vergabeportal bis zum 08.10.2026, 10:00 Uhr einzureichen. Ausführungszeitraum: 29.03.2027 – 01.10.2027.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 29 Tage bis zur Angebotsfrist — 08. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristJUL2026 SEP NOV JAN2027 MÄR MAI JUL SEP
Veröffentlichungca. 24. Juli 2026
Angebotsfrist8. Okt. 2026
Angebotsöffnung8. Okt. 2026
Bindefrist8. Okt. – 8. Dez. 2026
Ausführungsbeginn29. März 2027
Ausführungsende1. Okt. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis (Wertungssumme)100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen gebildet, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Für Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 % auf die Wertungssumme gewährt; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält die Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.

Die Wertungssumme wird aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Es ist ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis (Wertungssumme) definiert; die ergänzende Regelung für Werkstätten für Behinderte ist als sonstiges Kriterium erfasst.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gewerk und Ausführungsort

Gewerk: Metallbauarbeiten gemäß DIN 18 360.

Bauobjekt: Haus 2 (4 Geschosse: KG, EG, 1.–2. OG) mit Verbindungsgang zu Haus 3 auf dem Gelände Meisenbornweg 11–15, 35398 Gießen.

Bauherr: Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte.

Hinweis: Die leistungsspezifische Beschreibung ergibt sich aus dem Leistungsverzeichnis (LV); die nachfolgenden Positionen geben einen Überblick über die geforderten Teilleistungen.

Allgemeine Bauausführungsbestimmungen

Die Metallbauarbeiten sind als erweiterter Rohbau/Metallbau gemäß Leistungsverzeichnis auszuführen.Es ist eine wöchentliche Baustellenbesprechung (nach Notwendigkeit und auf gesonderte Aufforderung der örtlichen Bauleitung) wahrzunehmen.Bauzeitbeschränkung: 07:00–20:00 Uhr.Schadstoffsanierungen (Asbest, PAK, PCB, KMF) sind in vorgezogener Maßnahme durch Dritte bereits ausgeführt. Restliche Schadstoffvorkommen sind vom Auftragnehmer zu berücksichtigen.Teilweise Leitungen (Strom, Brandmeldeanlage, EDV) bleiben während des Umbaus in Betrieb; der Auftragnehmer hat sich darauf einzustellen und entsprechend zu koordinieren.Abstimmung mit dem Lern- und Erinnerungsort NAL Gießen (Häuser 1, 6, 7, 9) und mit dem laufenden Betrieb ist erforderlich.

Technische Mindestanforderungen (geltend für alle Bauteile)

Wärmeschutz Fenster: Uw im Mittel ≤ 0,90 W/(m²K), g = 50 % (Dreifachverglasung).Wärmeschutz Türen: Uw im Mittel ≤ 1,80 W/(m²K), g = 50 %.Wärmebrückenzuschlag: pauschal ΔU = 0,10 W/(m²K).Farbkonzept: außen RAL 7016 anthrazitgrau, innen RAL 9016 verkehrsweiß (Fenster 2-farbig); Coffeepoint-/Flur-/Wartezone 1-farbig.Systemeinheit: alle Komponenten einheitlich vom Systemhersteller.Material: EN AW 6060/6063 (Aluminium), feuerverzinkter Stahl, Edelstahl für Verankerungen.Beschichtung: Nachweis Gütezeichen GSB International oder QUALICOAT.Verglasung: CE-Kennzeichen für Gesamtenergiedurchlassgrad und Lichttransmissionsgrad.Verleistung Innenbereich: Aluminium-Verleistung 20/20/2 mm, ca. 55 m.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignung (rechtlich/Zuverlässigkeit)

Vom Bieter werden die Eignung über die Eigenerklärung (VHB 124), alternativ über einen Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (PQ) oder über die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) nachgewiesen. Maßgeblich sind insbesondere:

Registereintragung: Eintrag im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK (bzw. Eintragung nicht erforderlich).Verfügbarkeit der für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte.Kein Insolvenzverfahren: weder beantragt noch eröffnet, kein Antrag mangels Masse abgelehnt, keine Liquidation.Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A.Keine schweren Verfehlungen in den letzten zwei Jahren (keine Freiheitsstrafe > 3 Monate, keine Geldstrafe > 90 Tagessätze, keine Geldbuße > 2.500 € wegen Verstößen mit Eintrag im Gewerbezentralregister).Steuern, Abgaben und Sozialversicherung: ordnungsgemäß erfüllt.Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft.EU-Sanktionen Russland (Art. 5k VO (EU) 2022/576): Eigenerklärung, dass weder der Bieter noch Eignungsverleiher, Nachunternehmer oder Lieferanten einen Russland-Bezug aufweisen (bzw. zulässige Ausnahme).

Fachliche Eignung – Referenzen

Bei engerer Wahl sind mindestens drei Referenznachweise aus den letzten fünf Kalenderjahren (bzw. dem in der Bekanntmachung genannten Zeitraum, maßgeblich ist der längere) vorzulegen, die vergleichbare Metallbauarbeiten (Fenster-, Türen-, Fassaden- und Sonnenschutzleistungen) betreffen. Je Referenz sind anzugeben: Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke und eine Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung.

Fachliche Eignung – Personal und Kapazität

Auf Verlangen sind Angaben zu den durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräften der letzten drei Kalenderjahre vorzulegen, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal. Damit wird die Verfügbarkeit der erforderlichen Personalkapazität für die Ausführung belegt.

Wirtschaftliche/finanzielle Eignung und Nachunternehmer

Nachweise über Steuern, Sozialabgaben und Berufsgenossenschaft sowie die Freistellungsbescheinigung gem. § 48b EStG werden auf Verlangen vorgelegt. Bei Nutzung von Kapazitäten anderer Unternehmen ist das Verzeichnis nach Formblatt 235 (Teilleistungen, Unternehmen, überlassene Eignung) dem Angebot beizufügen; die Verpflichtungserklärung nach Formblatt 236 ist auf Verlangen vorzulegen. Bei Eignungsleihe gilt eine gemeinsame Haftung.

Nachforderung und Zuschlagskriterium

Vergaberechtlich zulässige Unterlagen werden nachgefordert. Das Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte 5 Kalenderjahre (bzw. in der Auftragsbekanntmachung angegebener Zeitraum – der längere ist maßgebend)

Vergleichbare Metallbauarbeiten (Fenster, Türen, Fassaden, Sonnenschutz) mit Angabe von Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzten Arbeitskräften, technischen Besonderheiten, Baumaßnahmen-Art (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung und Bestätigung des Auftraggebers

Nachweise aus Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung); Detailangaben siehe Eigenerklärung Referenznachweis; vorzulegen auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle bei engerer Wahl

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 37%4–10 · 51%11+ · 13%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 40 erledigt
Angebotsunterlagen (zwingend mit dem Angebot einzureichen)
Unterlagen auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Planungs- und Ausführungsleistungen (vor und während Bauausführung)
Arbeitsschutz und Baustellenorganisation (vor Ausführungsbeginn)
Abfallwirtschaft und Nachweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe | Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
61231 Bad Nauheim
Ort
35398 Gießen
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
vergabe.hessen.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
35398 Gießen
Hessen

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