Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) schreibt im offenen Verfahren (VOB/A) die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer netzgekoppelten Photovoltaik-Dachanlage (Überschusseinspeisung) auf Haus 2 des ehemaligen Flüchtlingsaufnahmelagers am Meisenbornweg 11–15 in 35398 Gießen aus. Die Anlage muss mindestens 60 kWp Leistung und 850 kWh/kWp spezifischen Jahresertrag erreichen, einschließlich aller Elektroinstallations-, Schutz- und Dokumentationsarbeiten (Nieder- und Mittelspannungsanlagen bis 36 kV nach DIN 18 382).
Angebotsfrist: 05.10.2026, 09:00 Uhr (elektronisch über Vergabeplattform).
Ausführung: 11.06.2027 bis 11.12.2027 (ca. 6 Monate).
Nebenangebote sind nicht zugelassen, mehrere Hauptangebote sind möglich. Zuschlag nach Wirtschaftlichkeit (Jahresertrag/Angebotspreis).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Wirtschaftlichkeit100%
Wirtschaftlichkeit, ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAnlagenkonzept und Standort
Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer netzgekoppelten PV-Dachanlage (Überschusseinspeisung) auf Haus 2 mit Verbindungsgang Haus 3/2 am Standort Meisenbornweg 11–15 / 23–27, 35398 Gießen.
Die Anlage ist Teil des 2. Bauabschnitts der Herrichtung der ehemaligen Hessischen Erstaufnahme-Einrichtung (HEAE) für die Eigennutzung durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen.
Technische Mindestanforderungen
Hauptkomponenten (Lieferung und Montage)
Elektroinstallation und Netzanschluss
Absturzsicherung auf Dach
Inbetriebnahme, Dokumentation und Einweisung
Probebetrieb, Abnahme, Berichtswesen
Baustellenbedingungen
Stundenlohnarbeiten und Sonderleistungen
Abfallmanagement
Fachliche und sprachliche Anforderungen an Personal
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Eigenerklärungen (mit Angebot)
Registereintragung und wirtschaftliche Lage
Zuverlässigkeit (Ausschlussgründe)
Technische und normative Eignung
Personal (auf Verlangen nachzuweisen)
Vergütung, Nachunternehmer und Auskunftsrechte
Mindestens 3 Referenznachweise vergleichbarer Leistungen (PV-Anlagen / Nieder- und Mittelspannungsanlagen bis 36 kV)
Referenznachweise mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Mengenangaben, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besonderen technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Baumaßnahmenbeschreibung, Art der Maßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung, koordinierten Gewerken, Auftraggeberbestätigung; vorzulegen nur bei engerer Wahl