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Ausschreibungen Baden-Wuerttemberg

Heidelberg, Universitätsklinikum, Sanierung Kopfklinik, 1. Bauabschnitt, Nuklearmedizinische Abklinganlage u. Radioonkologische Strahlentherapie (NUK-RADO) Spezialtiefbau, Kanal- und Druckrohrleitungsarbeiten incl. Erdbau

Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Mannheim und Heidelberg Dienstsitz Heidelberg | Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe | Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Mannheim und Heidelberg Dienstsitz Heidelberg | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Heidelberg, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung des Landes Baden-Württemberg (vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Mannheim und Heidelberg) für umfangreiche Tiefbauarbeiten am Universitätsklinikum Heidelberg.

Im Rahmen des 1. Bauabschnitts der Sanierung der Kopfklinik (Nuklearmedizinische Abklinganlage und Radioonkologische Strahlentherapie, kurz NUK-RADO) auf dem Gelände Im Neuenheimer Feld 400 sind folgende Leistungen zu erbringen:

Spezialtiefbau: Großbohrpfähle (DN 620–1180 mm), Trägerbohlverbau, Unterfangungen mittels Düsenstrahlverfahren (DSV), Gebäudesicherung am BestandKanal- und Entwässerungsarbeiten: rund 155 m neuer Abwasserkanal DN 500/750, 9 Schächte DN 1500Druckrohrleitungsarbeiten: Verlegung von Fernwärme und Fernkälte (Stahlmantelrohre DN 65–250) auf rund 170 mErdarbeiten: ca. 17.000 m³ Baugrubenaushub, Kampfmittelerkundung, Bodenentsorgung

Wichtige Randbedingungen: Baustelle in unmittelbarer Nähe zu erschütterungsempfindlichen medizintechnischen Anlagen (HIT, NCT) – daher nur begrenzte Geräte (z.B. Rüttelplatte ≤ 500 kg, kein Rammen) sowie besondere Staub- und Erschütterungsschutzmaßnahmen erforderlich.

Vertragslaufzeit: ca. 15 Monate (29.01.2027 bis 06.04.2028).

Geschätzter Auftragswert: ca. 5,88 Mio. EUR.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 02. November 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR
Übergabe BE-Fläche (Teil 1)ca. 1. Okt. 2026
Angebotsfrist2. Nov. 2026
Bindefrist2. Nov. 2026 – 15. Jan. 2027
Voraushub Hygienekonzeptca. 1. Dez. 2026 – 31. März 2027
Übergabe BE-Fläche (Teil 2)ca. 1. Jan. 2027
Vertragsbeginn29. Jan. 2027
Vertragslaufzeit29. Jan. 2027 – 6. Apr. 2028
Vertragsende6. Apr. 2028
VeröffentlichungDatum offenKein exaktes Veröffentlichungsdatum in den Unterlagen; im Leistungsverzeichnis wird als Druckdatum 23.09.2026 (Erstellung der Vergabeunterlagen) angegeben.
Bieterfragen-FristDatum offenIn den vorliegenden Unterlagen ist keine gesonderte Bieterfragen-Frist genannt (nur allgemeiner Hinweis auf Rügeobliegenheit bis Ablauf der Angebotsfrist).
Zahlungsfrist SchlusszahlungDatum offen60 Tage nach Rechnungsstellung (Frist für Schlusszahlung gem. § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B); konkreter Endtermin nicht bekannt.
Vorhaltung Bauzaun/ContainerDatum offen62 Wochen Vorhaltedauer (Bauzaun, Tore, Sanitärcontainer, Baustelleneinrichtung) – genauer Zeitraum nicht eindeutig datiert.
Vorhaltung KabelüberfahrschutzDatum offen36 Wochen Vorhaltedauer für Kabelüberfahrschutz – konkrete Daten nicht genannt.
Vorhaltung Laufstege FeuerwehrDatum offen25 Wochen Vorhaltedauer für Feuerwehr-Laufstege – konkrete Daten nicht genannt.
Vorhaltung BautreppeDatum offen30 Wochen Vorhaltedauer für Bautreppe – konkrete Daten nicht genannt.
Befüllung RohrleitungenDatum offenFrühestens 1 Jahr nach Errichtung der Rohrleitungen (Befüllung/Druckprobe) – konkreter Termin nicht spezifiziert.
Standzeit Verbau Typ 2 & Typ 4Datum offenStandzeit der Verbauten unter 2 Jahre (ab Vertragsbeginn) gemäß Anforderungen an Nebenangebote.
Übergabe BaufristenplanDatum offen10 Werktage nach Auftragserteilung durch Auftragnehmer zu übergeben – konkreter Endtermin nicht bekannt.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Angebotspreis (Wertungssumme)100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt (nachgerechnete Angebotssumme, ggf. unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten). Einziges Zuschlagskriterium laut Formblatt 211 EU, angekreuzt 'Zuschlagskriterium Preis'; 'Mehrere Zuschlagskriterien' nicht angekreuzt. Formblatt 227 ist nicht angekreuzt.

KI-Hinweis: Eindeutig reine Preiswertung laut angekreuztem Formblatt 211 EU und Bekanntmachung (Preis 100 %); Bonusregelung für Werkstätten für Behinderte ist als Sonderregel vermerkt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Geltungsbereich und Baustellenrahmenbedingungen

Die Leistungen sind auf dem Gelände des Universitätsklinikums Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 400, im Bereich der Kopfklinik zu erbringen. Die Maßnahme ist Teil des 1. Bauabschnitts der Sanierung (NUK-RADO – Nuklearmedizinische Abklinganlage und Radioonkologische Strahlentherapie).

Allgemeine Baustellenbedingungen:

Baustellenzufahrt ausschließlich über die Feuerwehrzufahrt (Schritttempo, max. 10 km/h)Wege außerhalb des öffentlichen Straßennetzes sind als unterkellert anzunehmen (Begrenzung der Fahrzeuglasten)Feuerwehrzufahrten und Rettungswege (Breite ≥ 1,20 m) sind jederzeit freizuhaltenErschütterungsschutz: nur Rüttelplatten ≤ 500 kg / 60 kN, Stampfer ≤ 70 kg; kein Rammen/Einschlagen von Spundwänden oder Kanaldielen in Bodennähe; statische Verdichtungsverfahren in Nähe zum HIT-GebäudeStaubschutz: Abdeckung von Schüttgütern, tägliche Reinigung der BaustellenzufahrtBöschungsflächenschutz mit sturmfest verankerten FolienBeachtung des Bodengutachtens vom 27.04.2026 sowie des Hygienekonzepts UNI HDFremdfirmenmanagement des UKHD ist zu beachten (Zugang zur Kopfklinik)Versorgungsleitungen (Wasser, Elektro, Fernwärme, Fernkälte) sind vor Baubeginn exakt zu erkunden und bauzeitlich zu sichernFlüssigboden mit Wärmeleitfähigkeit Lambda 1,3 ist für Verfüllungen zu verwenden (aufgrund erschütterungsempfindlicher Umgebung)

Baustelleneinrichtung und Vorhaltung

Aufbau und Vorhaltung einer vollständigen Baustelleneinrichtung für die voraussichtliche Bauzeit:

Bauzaun (~465 m), Tore, Sicht- und Staubschutznetze, SchautafelnBE-Fläche Teil 1: ca. 1.400 m² ab Oktober 2026BE-Erweiterung: ca. 1.800 m² ab Dezember 2026 (bzw. Januar 2027)Büro-, Besprechungs- und Sanitärcontainer (Herren/Damen)Verkehrszeichenplan durch Fachkundigen mit MVAS-Nachweis (< 3 Jahre)Verkehrsrechtliche Anordnung einholenLeitungsbrücken, Bautreppen, Behelfsüberfahrten, Kabelüberfahrschutz, Laufstege FeuerwehrBauwasser- und Baustromanschlüsse am verglasten Treppenhaus des Bettenhauses (Westseite)Winterbauschutzmaßnahmen (Witterungsschutzzelte, Warmlufterzeuger)Vorhaltedauern u.a.: Bauzaun/Container 62 Wochen, Bautreppe 30 Wochen, Kabelüberfahrschutz 36 Wochen, Laufstege Feuerwehr 25 Wochen, Leitungsbehelfsbrücken 26 Wochen

Erdarbeiten und vorbereitende Maßnahmen

Oberbodenabtrag und Voraushub (Winterhalbjahr 2026/2027, Abtrag 80–100 cm gemäß Hygienekonzept UNI HD)Abbruch/Rückbau Feuerwehrumfahrt (Asphalt, Schottertragschicht, Frostschutzschicht, Betonrasengittersteine, Natursteinpflaster)Rückbau und Herstellung Grünflächen (HIT-Bereich)Baufeldfreimachung (Grasnarbe, Wurzelstöcke, Findlinge, Stahlbeton-Stützwände, Verpresskörper, Pflasterbelag, Betonfüße Rankhilfen)Suchgräben Entwässerung und Fernwärme/FernkälteRückbau Hydrantenleitung (DN 100, DN 200, duktiles Gusseisen, Absperrschieber, Überflurhydranten)Rückbau bestehender Entwässerungsleitungen (PVC-U AD 80–250 mm) und Schächte (Stahlbeton DN 1000/1500)Kampfmittelerkundung (Bohrlochsondierung, Oberflächensondierung 4.400 m²) mit fachkundigem AufsichtspersonalBaugrubenaushub: ca. 17.000 m³ (Grobaushub bindig ~6.300 m³, kiesig ~10.500 m³), Böschungen 45° (~250 m²), Saugbaggerarbeiten Notstromzentrale ~240 m³Deklaration und Entsorgung von Boden und Abbruchmaterial nach EBV 2023 (Bodengruppen BM-0*, BM-1, BM-2; Geotechnische Kategorie GK 2)

Kanal- und Entwässerungsarbeiten

Neubau Entwässerung in offener Bauweise:

Erdaushub und Grabenverbau nach DIN 4124 (Tiefe 4,50–6,50 m unter GOK, Breiten 2–4,5 m)Schottertragschicht, Bodenaustausch, Betonauflager C25/30 für RohrleitungenStahlbetonkanalrohr EF-M WN/HN 500/750 (Ei-Kanal): ca. 155 mPP-Rohre DN 200 für Hausanschlüsse/Provisorien9 Schachtbauwerke DN 1500 (Beton-/Stahlbetonfertigteile) inkl. Schachtabdeckungen GusseisenVerfüllung der Gräben mit Flüssigboden (insgesamt ca. 1.165 m³ in mehreren Positionen)Provisorische Umleitungsanlagen für MischwasserOptische TV-Inspektion (155 m), Dichtheitsprüfung Luft (155 m) und Wasser (9 Schächte)Bestandsplan CAD (DWG-Schnittstelle)Bauzeitliche Sicherung bestehender AbwasserleitungenProvisorischer Entwässerungsanschluss Pumpensumpf Notstromzentrale

Druckrohrleitungsarbeiten Fernwärme / Fernkälte

Verlegung von Fernwärme- und Fernkälteleitungen auf ca. 170 m Trasse:

Stahlmantelrohrleitungen Fernwärme DN 65 (AD 76,1 × 3,6 mm, P 355 NH, 25 bar); Mantelrohre DN 200/DN 250/DN 300; Isolierdicke 40 mmStahlmantelrohrleitungen Fernkälte DN 250 (AD 273 mm, PE-ummantelt)Bogen, Festpunkte (FP), Auflager/Führungen (FL) mit Abhebesicherung, Endkappen, DehnungsschleifeSchweißverbindungen (Rund-/Längsnaht) mit Schweißeraufstellung und SchweißnahtlageplänenZerstörungsfreie Prüfungen: Durchstrahlungsprüfung (RT) und Vakuumtest (3 Werktage Vorlauf zur Anmeldung)Druckprüfung (bis 25 bar) getrennt für Vorlauf und Rücklauf; DruckprobenprotokolleSchutzrohre DN 250 und DN 300Kernbohrungen und Mauerdurchführungen (di 300/350 mm) in Bestand und Neubau (1. und 2. BA)Grabenverbau für gemeinsame Tiefbauarbeiten (~2.700 m³ Bodenaushub), Verfüllung mit Flüssigboden (Wärmeleitfähigkeit Lambda 1,3)Rohrstatik (Festpunktabstände, Vorspannungsmaße 35/50 mm) und statische BerechnungenFrühestens 1 Jahr nach Errichtung Befüllung der Rohrleitungen

Spezialtiefbau – Verbau und Bohrpfähle

Baugrubenverbau über ca. 120 m Länge mit vier Verbau-Typen (1–6, je nach Bereich), Großbohrpfähle in mehreren Durchmessern sowie Verpressanker:

Verbau Typ 1 – Großbohrpfähle am Lichthof:

Verformungsarmer, wasserundurchlässiger Verbau (Bohrpfähle Ø 880 und Ø 1180 mm, überschnitten)29 Pfähle Ø 880 (Länge ca. 19–20 m) + 13 Pfähle Ø 1180 (Länge ca. 20 m)Kopfbalken, Gurtungen (HEB 300), Aussteifungen (HEA 300)Spritzbetonwand C25/30, XC2, h = 30 cm, lagenweise mit Q524-MatteKlebeanker (2 ∅ 10, 150 mm Bohrlochtiefe)Litzenanker 1. und 2. Lage (St 1570/1770, 4 bzw. 3 Litzen, 0,6")Baugrubensohle +98,75 m ü. NNDient als verlorene Schalung in Höhe der Untergeschosse Ebene 98 und 99Rückverankerungen nur bauzeitlich im angezeigten Bereich (gem. Plan Nr. 623)Rückbau Balkone Kopfklinik nicht zulässig; Lasteinleitung in bestehende Stützenfundamente nicht zulässig

Verbau Typ 2 – Trägerbohlverbau am Neubau:

17 Verbauträger als Doppel-U-Träger H320 (Stahl S235)Bohrungen Ø 88 cm (Tiefen 10–12 m und 17–20 m), Bohrgut-Entsorgung (bindig 120 t, kiesig 230 t)Trägereinstellen/-verfüllen, Holzausfachung (NH C24, ca. 270 m² bindig / 120 m² kiesig)Gurte als Stahlaussteifungen 1.–4. Ankerlage, Litzenanker 1.–4. Ankerlage (verschiedene Längen und Litenzahlen)Leicht rückbaubar in den ersten 2 m unter GOK, Standzeit < 2 Jahre, Arbeitsraum mind. 1,20 mSeitenschutz, Absetzbecken

Verbau Typ 3 – Großbohrpfähle Notstromzentrale:

Tangierende Bohrpfahlwand Ø 880 mm, 31 Pfähle (Länge ca. 21 m), C30/37, XC0Kopfbalken, Litzenanker 4-Litzen (17,8 m)Sicherung Fertigteilschacht Betankung

Verbau Typ 4 – Großbohrpfähle neben Kanal:

Tangierende Bohrpfahlwand Ø 620 mm (4 Pfähle) und aufgelöste Bohrpfahlwand Ø 880 mm (8 Pfähle)Steckträger HEB 300 (Stahl S235) bis 1,5 m tief in BohrpfahlHolzausfachung min d = 7 cm, Spritzbeton C25/30 (h = 40 cm, lagenweise mit Q524-Matten)Litzenanker 5-Litzen und 2-Litzen, Verankerung oberhalb bestehender Betonkanal nicht zulässigLeicht rückbaubar, Standzeit < 2 Jahre, mit Möglichkeit von LeitungsdurchführungenLückenschluss zum Bestandsgebäude Kopfklinik ohne Rückverankerung

Verbau Typ 5 – Gebäudesicherung Kopfklinik:

Bohrpfahlwand Ø 620 mm: 75 Pfähle (Nord 27, Ost 48+32+16), Längen 4,6–9,3 m

Verbau Typ 6 – Pumpensumpf:

13 Verbauträger HEB 220 (H220, 5 t)Bohrungen Ø 75 cm (Tiefe 5–6 m), Bohrgut kiesig 76 t

Allgemein (für alle Verbau-Typen):

Ankerlänge nach statischem ErfordernisEinbindung der Verpresskörper in ausreichend tragfähigen UntergrundLichter Ankerabstand zu Abwasserkanälen mind. 1,0 mVerbauachse parallel zur GebäudeaußenwandLage und Höhe der Gebäudeanschlüsse gemäß Planunterlagen berücksichtigen

Gebäudesicherung / Unterfangungen

Unterfangungsmaßnahmen an der Notstromzentrale und an der Kopfklinik zur Sicherung der Bestandsgebäude:

Unterfangung Notstromzentrale (B-6U NG-- 627-00):

Unterfangungskörper nach DIN 4123 für lokale Abgrabungen im Bereich PumpensumpfOK Unterfangung: +102,12 m ü. NN, UK Unterfangung: +92,62 m ü. NNWichte γ = 18,00 kN/m³, Materialfestigkeit fmk = 3,50 MN/m², E-Modul = 15.000 MN/m²Sicherstellung der Unversehrtheit von GrundleitungenRückverankerung (Verpressanker oder Mikropfähle) möglichSchutz der Böschungsflächen vor WitterungDüsenstrahlverfahren (DSV): 390 m³ DSV-Körper, 12 Verpressanker Litzenanker 2-litig 15,0 m

Gebäudesicherung Kopfklinik – Typ 1 (DSV):

130 m³ DSV-Körper, 20 Verpressanker Litzenanker 2-litig 5,50 mWerkstattplanung DSV, Baustelleneinrichtung DSV, mind. 3 Probesäulen, Suchschürfe

Gebäudesicherung Kopfklinik – Typ 2 (Beton C20/25, XC2):

In Verbau Typ 4 als Anschluss an Bestand

Gemeinsame Pflichten:

Wöchentliche BaustellenbesprechungenDüsenstrahlverfahren (DSV): 520 m³ insgesamtGebäudesicherungsmaßnahmen direkt am Bestand über ca. 85 m, an der Notstromzentrale ca. 30 mFreihaltung Feuerwehrzufahrt und Rettungswege

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Verfahrensart und Nachweisform

Verfahrensart: Offenes Verfahren nach VOB/A, Abschnitt 2 (EU-weite Ausschreibung).

Eignungsnachweis – einer der folgenden Nachweise ist ausreichend:

Präqualifikation im PQ-Verzeichnis (Angabe der PQ-Nummer im Angebotsschreiben, Formblatt Eigenerklärung zur Eignung oder EEE), oderEigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124), oderEinheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).

Sprache: Alle Bescheinigungen in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung.

Bei engerer Wahl sind die in der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen vorzulegen.

Ausschlussgründe und Nachforderung

Ausschlussgründe nach VOB/A müssen nicht vorliegenAndere Unternehmen mit Ausschlussgründen sind innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist zu ersetzenHinweis auf Nachforderungsregelungen (epo-notice): Fehlende Unterlagen werden nachgefordert

Referenzen und wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit

Referenzprojekte als Eignungskriterium (Auswahlkriterium-Code slc-abil-ref-work); konkrete Anforderungen sind in den Vergabeunterlagen nicht im Detail spezifiziert (Mindestanzahl, Zeitraum, Volumen – siehe Formblatt 124 / Eigenerklärung zur Eignung)Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre (auf Verlangen), gegliedert nach Lohngruppen mit LeitungspersonalAuflistung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, ggf. mit PQ-Eintrag

Zuverlässigkeit und rechtliche Nachweise (auf Verlangen)

Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:

GewerbeanmeldungHandelsregisterauszugEintragung in der Handwerksrolle bzw. bei IHKUnbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialkasse (falls beitragspflichtig)Unbedenklichkeitsbescheinigung FinanzamtFreistellungsbescheinigung § 48b EStGUnbedenklichkeitsbescheinigung Berufsgenossenschaft mit Angabe der LohnsummenInsolvenzplan (falls einschlägige Erklärung abgegeben)

Einsatz von Stammarbeitskräften (VHB 962 EU)

Mindestens 70 % der Leistung sind mit Stammarbeitskräften des eigenen Betriebs zu erbringenBei Einsatz von Nachunternehmern müssen auch diese mindestens 70 % ihres übertragenen Leistungsumfangs mit Stammarbeitskräften erbringenVerzeichnis über verfügbares Stammpersonal ist auf Verlangen vorzulegenVor Baubeginn ist ein Verzeichnis der auf der Baustelle eingesetzten Arbeitskräfte (eigener Betrieb und Dritte) in Textform zu übergebenBei Wechsel ist dies dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen

Tariftreue und Mindestlohn (LTMG Baden-Württemberg)

Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes Baden-Württemberg (LTMG) sowie des Mindestlohngesetzes (MiLoG)Bei Nachunternehmen / Verleihunternehmen: entsprechende Verpflichtungserklärungen ebenfalls einreichenSchriftliche Versicherung bei Nachunternehmen im EU-Ausland (falls zutreffend)Kontrollrechte des Auftraggebers und Sanktionsmechanismen bei Verstößen

Eignungsleihe und Nachunternehmer

Bei Einsatz anderer Unternehmen: Nachweis der Verfügbarkeit ihrer Kapazitäten und ihrer EignungFormblatt 235 (Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen) ist Teil des AngebotsAuf Verlangen: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 236)Bei finanzieller/wirtschaftlicher Eignungsleihe: gemeinsame Haftung des Bieters und des anderen Unternehmens

Sanktionen und Sicherheitsrelevantes

Eigenerklärung zum EU-Sanktionspaket Russland (Artikel 5k der EU-VO 2022/576), in Textform gemäß § 126b BGBErklärung zur Verwendung von Holzprodukten (Formblatt 248)Wöchentliche Baustellenbesprechungen, Übergabe Baufristenplan 10 Werktage nach Auftragserteilung

Rechtsbehelf / Rügeobliegenheiten

Rügeobliegenheit: 10 Kalendertage nach Kenntnis des VerstoßesRüge von Verstößen aus der Bekanntmachung: bis Ablauf der Bewerbungs-/AngebotsfristRüge von Verstößen, die erst aus den Vergabeunterlagen erkennbar sind: bis Ablauf der Bewerbungs-/AngebotsfristNach Mitteilung des Auftraggebers bei unbeantworteter Rüge: max. 15 Kalendertage
Referenzprojekte
nicht spezifiziert ReferenzenZeitraum: nicht spezifiziertVolumen: nicht spezifiziert

Referenznachweise gemäß Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' (Konkrete Anforderungen – z.B. Mindestanzahl, Art, Umfang, Zeitraum – sind in den Vergabeunterlagen nicht spezifiziert; es gilt slc-abil-ref-work)

Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle, mit Angaben aus dem Formblatt Eigenerklärung zur Eignung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 15%4–10 · 61%11+ · 24%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Formblätter und Angebotsschreiben
Eignung und Nachweise
Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen
Vertragsrechtliche / technische Anlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Mannheim und Heidelberg Dienstsitz Heidelberg | Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe | Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Mannheim und Heidelberg Dienstsitz Heidelberg | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
69120 Heidelberg
Ort
69120 Heidelberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Auftragsvolumen
5,9 Mio €
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
69120 Heidelberg
Baden-Württemberg

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