Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Landes Baden-Württemberg (Vermögen und Bau, Amt Mannheim und Heidelberg) für Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen nach DIN 18421.
Was wird gemacht? Wärmedämmung, Kältedämmung und Brandschutzabschottungen an Rohrleitungen und Luftkanälen der Gewerke Sanitär, Heizung, Kälte, Lüftung, Elektro und MSR im Rahmen der Sanierung des Rechtsmedizin-Gebäudes (HeiCINN) am Universitätsklinikum Heidelberg.
Wann? Angebote bis 19.10.2026, 23:59 Uhr; Bauausführung von 01.04.2027 bis 09.04.2029.
Geschätzter Auftragswert: ca. 926.435 EUR.
Vergabe im offenen Verfahren nach VOB/A. Die Leistungen sind in einem einzigen Los zusammengefasst.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGebäude und Baumaßnahme
Sanierung eines Stahlbeton-Hochhauses (quadratischer Grundriss, mit Fluchtbalkonen) mit angegliederten Flachbauten, bestehend aus:
Bauherr: Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Mannheim und Heidelberg.
Standort: Im Neuenheimer Feld 220/221, 69120 Heidelberg (Turm INF 220 und Flachbau INF 221, ehem. Pathologisches Institut).
Bauarbeiten erfolgen in räumlich und zeitlich getrennten Abschnitten unter laufendem Forschungs- und Vorlesungsbetrieb.
Dämmarbeiten an Rohrleitungen
Wärmedämmung mit Mineralwolle (DIN EN 14303, AS-Qualität, silikonfrei, Baustoffklasse A2 nichtbrennbar, Wärmeleitfähigkeit 0,035 W/(mK) bei 40 °C) für Rohrleitungen DN15 bis DN100, wahlweise Ummantelung mit Kunststofffolie oder feuerverzinktem Stahlblech (0,5–0,6 mm).
Kältedämmung mit flexiblem Elastomerschaum (DIN EN 14304, Baustoffklasse B1 schwerentflammbar, Wärmeleitfähigkeit 0,033 W/(mK) bei 0 °C) für Rohrleitungen DN15 bis DN200, auf Wunsch mit zusätzlichem Blechmantel.
Formstücke (Bogen, Abzweig, Übergangsstücke) sind in der jeweiligen Dämmung mit zu kalkulieren.
Ausführungsgrundlagen: DIN 4140, VDI 2055, Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Arbeitshöhe bis 3,5 m über Standfläche des Gerüstes.
Brandschutzabschottungen an Rohrleitungen
Brandschutzabschottungen R90 mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis an Rohrdurchführungen durch Massivwände (D 240 mm), leichte Trennwände (D 240 mm) und Massivdecken (D 300 mm).
Betroffene Medien und Rohrwerkstoffe:
Wand-/Deckentiefe je nach Position 0–300 mm.
Dämm- und Brandschutzarbeiten Lüftung
Wärmedämmung mit Mineralwolle-Lamellenmatten (druckfest, 30 mm, kaschiert mit Alufolie) für Luftleitungen mit Kantenlängen bis über 2000 mm, inkl. Formstücke, Flansche und Aufhängekonstruktionen; Ummantelung mit feuerverzinktem Blech (0,5 mm).
Kältedämmung mit flexiblem Elastomerschaum (19 mm) für Luftleitungen.
Brandschutzbekleidung EI90 mit Kalziumsilikatplatten.
Brandschutzarbeiten Elektro und MSR
Brandschutzabschottungen für Kabel- und Leitungsanlagen als flexible Schotte S30/S90 (ELT) in Trennwänden und Decken, sowie Mörtelschotte S90 (MSR) in Betonwänden.
Insgesamt ca. 500 flexible Brandschotts für Kabel-/Leitungsanlagen 0–0,3 m².
Sonstige Leistungen
Abfallmanagement
Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen sowie Baustellenabfällen gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und anerkannten Regeln der Technik. Der Auftragnehmer wird Erzeuger und Besitzer der Abfälle. Bei alternativen Lösungen sind Berechtigungsnachweise, Betreiberbestätigungen und ggf. behördliche Bestätigungen vorzulegen. Nachweisdokumente gemäß KrWG und Nachweisverordnung sind dem Auftraggeber vorzulegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenUnternehmensbezogene Eignung
Finanzielle und wirtschaftliche Eignung
Personelle Eignung
Leistungsbezogene Eignung (Referenzen)
Vertragliche und organisatorische Anforderungen
Besondere Hinweise
Referenznachweise gemäß Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); konkrete Anforderungen (Art, Anzahl, Zeitraum, Umfang) sind in den Vergabeunterlagen definiert und auf Verlangen vorzulegen.
Referenznachweise gemäß Formblatt Eigenerklärung; auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.