Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven schreibt die Herstellung und Lieferung eines autonomen Meereisobservatoriums (3. Generation) aus.
Kurz erklärt:
Wichtige Fristen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der eingetragene Preis gemäß Anlage 1 Preisblatt wird zu 100% zugrunde gelegt. Es werden keine weiteren Kriterien berücksichtigt. Der Bieter mit dem niedrigsten Preisangebot erhält den Zuschlag.
Niedrigster Preis erhält den Zuschlag; bei Angebotsgleichheit entscheidet das Los.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBojenhülle und Zentralsystem
Robuste, druckbeständige Kunststoffhülle für Antarktisbedingungen, schwimmfähig im offenen Wasser, mit Auftriebskörper und kuppelartigem Gehäuse an der Eisoberseite. Frei hängende Sensorplattform unterhalb der Boje.
Split-Beam-Echolot (Breitband-Modus)
Fisch- und Zooplanktonecholot mit folgenden Frequenzen:
Kommunikation und Sensoren
Kommunikation:
Sensoren:
Software, Dokumentation und Zusatzleistungen
Einsatzbedingungen: Auslegung für Drift im antarktischen Ozean bis zu einem Jahr; vergleichbarer Einsatz in der Arktis muss ebenfalls möglich sein. Ziel: Erfassung von Fischpopulationen und Krillbeständen.
Preisblatt-Positionen (Anlage 2)
Das Preisblatt enthält 5 Positionen, die alle mit jeweils 1 Einheit anzubieten sind:
1. Buoy body and central system – 1 Stück
2. Instruments and sensors – 1 Set
3. Communication hardware inkl. 6 Monate Iridium Airtime – 1 Set
4. Documentation, drawings, consulting and support – 1 Pauschal
5. Packing and transport to Bremerhaven – 1 Pauschal
Zusätzlich: Lieferzeit in Kalenderwochen, Gesamtpreis (Summe Positionen 1–5) und Feld für optionale Anmerkungen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Eigenerklärung zur Eintragung im Berufs- oder Handelsregister oder entsprechender Registerauszug. Nachweise dürfen zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein.
Bei Auftragswert ≥ 30.000 € wird nach Zuschlag ein Auszug aus dem Zentralen Handelsregister (Bundesamt für Justiz) gemäß § 150a GewO angefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen.
Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz mit vergleichbaren Aufträgen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Es ist kein Mindestumsatz vorgegeben; die Vergabestelle bewertet anhand der gemeldeten Umsätze eine Eignungsprognose, ob der Bieter über einen zur Auftragsdurchführung ausreichenden Geschäftsbetrieb verfügt.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzliste: mindestens ein wesentliches Referenzprojekt innerhalb der letzten drei Jahre, das mit der ausgeschriebenen Leistung (Herstellung/Lieferung eines autonomen Meereisobservatoriums) vergleichbar ist oder höhere Spezifikationen aufweist bzw. eine Vorgängerversion erfolgreich geliefert hat. Pro Referenz sind Rechnungswert, Liefer-/Leistungszeitpunkt, Kundenname und Ansprechpartner mit Kontaktdaten anzugeben (Formular Anlage A7).
Falls Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen vorgesehen: Erklärung zur beabsichtigten Zusammenarbeit (Anlagen A5 und A6).
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen (Anlage A3).
Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB): u.a. rechtskräftige Verurteilungen wegen Straftaten nach §§ 129, 129a, 129b StGB (kriminelle/terroristische Vereinigungen), § 89c StGB (Terrorismusfinanzierung), § 261 StGB (Geldwäsche), § 263 StGB (Betrug), § 264 StGB (Subventionsbetrug), § 299 StGB (Bestechung), § 108e StGB (Bestechung von Mandatsträgern), §§ 333, 334 StGB (Vorteilsgewährung/Bestechung), internationales Bestechungsgesetz, §§ 232, 233, 233a StGB (Menschenhandel) sowie Nichtzahlung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen.
Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB): u.a. Verstöße gegen Umwelt-, Sozial- oder Arbeitsrecht, Zahlungsunfähigkeit/Insolvenz, schwere Verfehlungen, wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikte, vorherige Einbeziehung in Vergabeverfahren, mangelhafte Auftragserfüllung, Täuschung/Irreführung.
Möglichkeit der Selbstreinigung nach § 125 GWB (Nachweis nur erforderlich, falls Ausschlussgrund angekreuzt wird).
Mindestlohn (MiLoG)
Eigenerklärung (Anlage A4) zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes: Bieter muss erklären, dass mindestens 13,90 €/Stunde brutto gezahlt werden (Stand 01.01.2026) und die Ausschlussgründe gemäß § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen. Bei falschen Angaben droht Ausschluss aus diesem und anderen Vergabeverfahren; nach Vertragsschluss ein außerordentliches Kündigungsrecht.
Zusätzliche Anforderungen für Bietergemeinschaften und ausländische Bieter
Bietergemeinschaften: Verzeichnis aller Mitglieder, bevollmächtigter Vertreter, gesamtschuldnerische Haftung (Anlage A5). Fachkunde und Zuverlässigkeit jedes Mitglieds sind nachzuweisen; Gesamtnachweise erforderlich. Für sämtliche Mitglieder sind die Eignungsunterlagen vorzulegen.
Ausländische Bieter: Vergleichbare Nachweise mit beglaubigter Übersetzung.
Nachunternehmer: Müssen kompetent, produktiv und zuverlässig sein und steuerliche sowie sozialversicherungsrechtliche Pflichten erfüllen. Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (Anlage A6 / VHB 233) ist bei Angebotsabgabe auszufüllen.
Fortdauernde Eignungsprüfung: Mitteilungspflicht bei Änderungen der Eignung während des Verfahrens.
Mindestens ein wesentliches Referenzprojekt: Lieferung/Herstellung eines autonomen Meereisobservatoriums oder vergleichbarer maritimer Hochtechnologie (z.B. integriertes Sensorsystem mit Echolot in einer Boje) oder einer Vorgängerversion – mit vergleichbarer oder höherer Spezifikation als die ausgeschriebene Leistung.
Pro Referenz Anlage A7 separat ausfüllen mit: Rechnungswert (netto), Liefer-/Leistungszeitpunkt, Kundenname und Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon/E-Mail. Einwilligung zur Weitergabe personenbezogener Daten erforderlich. Beschreibung des Leistungsumfangs (max. 1 Seite) als Anlage möglich. Unvollständige Referenzen werden nicht bewertet; Falschangaben können zum Ausschluss führen; Überprüfung vorgesehen.