Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenIm Zuge der Sanierung des Moduls U und des Erschließungskerns S-T-U der Bergischen Universität Wuppertal (Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal) wird die Lieferung und Montage des kompletten Leit- und Informationssystems (Beschilderung) ausgeschrieben.
Die Leistung umfasst Türschilder, Flucht- und Rettungswegschilder, Piktogramme für Sanitärräume und nachleuchtende Fluchtweg-Symbole sowie taktile Handlaufbeschriftungen mit Braille-Schrift. Leitfabrikat: az-buchstaben Typ R oder gleichwertig.
Die Ausführung erfolgt im laufenden Universitätsbetrieb unter Einhaltung des Baulogistikhandbuchs, mit täglichem Schutz der Brandmelder vor Staub.
Die Ausschreibung ist in 3 Lose aufgeteilt: Modul U, Erschließungskern STU und WC-Anlagen Kern T. Angebotsschluss ist der 02.09.2026 um 08:30 Uhr (elektronisch über die Vergabeplattform).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Leistungsbeschreibung (gilt für alle Lose)
Lieferung und Montage eines vollständigen Leit- und Informationssystems (Beschilderung) für das Modul U, den Erschließungskern S-T-U und die WC-Anlagen im Kern T der Bergischen Universität Wuppertal, Campus Grifflenberg.
Leitfabrikat: az-buchstaben, Typ R oder gleichwertig (Gleichwertigkeit ist mit Produktdatenblättern zu belegen; ein technisches Klärungsgespräch bleibt vorbehalten).
Maßgebliche Normen: DIN EN ISO 7010, DIN SPEC 4844-4, DIN ISO 16069, DIN ISO 3864-1, ASR A 1.3, DIN 67510 (Langnachleuchtung).
Wesentliche Schildertypen (Auswahl):
Erstbeschriftung & Nachlieferung: Erstbeschriftung der Türschilder durch den AN; tabellarische Raumlisten in EDV-System; Bereitstellung einer Software für weitere Türschilder; Nachlieferung von Ersatz- und Verbrauchsmaterialien für mindestens 10 Jahre.
Arbeitszeiten: Mo–Fr 07:00–19:00 Uhr (Baustellenöffnungszeiten); staubintensive Arbeiten müssen 30 Minuten vor Einschaltung der Rauchmelder beendet sein (Mo–Mi bis 15:45, Do bis 15:20, Fr bis 14:45).
Plattformen / Dokumentation: Nutzung des elektronischen Projekt-Management-Systems CONCLUDE CDE; wöchentliche Bautagesberichte; Dokumentationsunterlagen 2 Kalenderwochen vor Abnahme (3-fach digital auf USB-Stick/CD).
Baulogistik: Maßgeblich ist das Baulogistikhandbuch Version 03 (Stand 11.09.2024); Transportanmeldung mindestens 2 volle Werktage im Voraus über das OAS-System; tägliche Schutzmaßnahmen für die Brandmeldeanlage.
Sprache: Baustellensprache Deutsch; fließende Deutschkenntnisse (schriftlich/mündlich) für mindestens eine qualifizierte Aufsicht und einen zweiten Mitarbeiter.
Bemusterung, Planung und Dokumentation
Vor Auftragsausführung: Handmuster und maßstabsgerechte Skizzen aller Schildertypen mindestens 4 Wochen vor Montagebeginn beim AG. Einzelterminplan innerhalb 2 Wochen nach Auftragserteilung. Montagepläne innerhalb 3 Wochen nach Beauftragung (2 Prüfläufe mit je 14 Kalendertagen Prüffrist).
Während der Ausführung: Bautagebuch täglich, wöchentliche Vorlage bei der örtlichen Bauleitung und Einpflege in CONCLUDE CDE; regelmäßige Baustellengespräche.
Zur Abnahme (2 KW vorher): Inhaltsverzeichnis, Fachunternehmererklärung, Übereinstimmungserklärung, ggf. Nachunternehmererklärung, Herstellernachweise, Datenblätter (Fabrikate, Systeme, Systemkomponenten, Artikelnummern), Desinfektions-/Pflege-/Reinigungsanleitung, Lieferscheine, Bautagebuch, Fotodokumentation – 3-fach digital auf USB-Stick/CD und in CONCLUDE CDE.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung
Präqualifikation: Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. – alternativ Eigenerklärung zur Eignung (VVB 124).
Ausschlussgründe (Eigenerklärung 521/§ 124 GWB): Keine rechtskräftigen Verurteilungen oder Geldbußen wegen Korruption, Betrug, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel, Bestechung; keine Ausschlussgründe nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG, ggf. § 22 LkSG.
Mindestlohn: Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG (Form 522) – keine Bußgelder ≥ 2.500 € nach § 21 MiLoG.
Wettbewerbsregister: Auszug aus dem WReg wird durch den AG bei Zuschlagserteilung ab Auftragssumme ≥ 30.000 € abgefragt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Personelle und organisatorische Anforderungen
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Compliance und Baustellenorganisation
Drei Referenznachweise über vergleichbare Bauleistungen (Beschilderung / Leit- und Informationssysteme / vergleichbare Ausbaugewerke) aus den letzten 5 Kalenderjahren
Mit Ansprechpartner; Art der Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen; durchschnittliche Arbeitnehmerzahl; besondere technische/gerätespezifische Anforderungen; Art der Baumaßnahme (Neubau / Umbau / Denkmal); vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer / ARGE / Nachunternehmer); ggf. koordinierte Gewerke mit eigenem Leitungspersonal; Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Präqualifizierte Unternehmen müssen Referenzen nur vorlegen, wenn die im PQ-Verein hinterlegten Referenzen nicht mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind.