Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) beschafft hydrographische Vermessungsleistungen für zwei Offshore-Flächen (N-16-02 für 2027, N-16-03 für 2028) in der deutschen AWZ der Nordsee gemäß Flächenentwicklungsplan (FEP). Die Daten sollen Bieterinformationen für Ausschreibungen nach dem Wind-See-Gesetz liefern.
Gefordert werden flächendeckende Fächerecholot- und Seitensichtsonar-Vermessungen, linienhafte Magnetometer- und Sedimentecholot-Aufnahmen sowie ROV- und Greifer-Untersuchungen. Die Ergebnisse sind als Rohdaten, Auswertepaket und Abschlussbericht (deutsch und englisch) in GIS-fähigen Formaten zu liefern.
Das Verfahren ist offen, die Angebotsabgabe erfolgt ausschließlich elektronisch über die eVergabe-Plattform des Bundes. Für jedes Los ist ein eigenes Vermessungsgebiet mit definierten Ausführungsfristen zu bedienen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Einziges Bewertungskriterium ist der Preis. Der Preis wird als Wertungssumme aus der nachgerechneten Angebotssumme ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Preisnachlässen, preislich günstigsten Grund- oder Wahlpositionen, aller Bedarfspositionen und möglicher, sich für den Auftraggeber ergebender zusätzlicher Kosten. Zu Grunde gelegt wird jeweils der Nettopreis.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAufgabe und Zweck
Hydrographische Vermessung zur Baugrundvorerkundung für Offshore-Windparks in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nordsee gemäß Flächenentwicklungsplan (FEP).
Zwei Untersuchungsflächen:
Ziel ist die Bereitstellung von Daten für Ausschreibungen nach §§ 50 ff. Wind-See-Gesetz sowie die Beschleunigung des Zulassungsverfahrens. Jedes Untersuchungsgebiet ist innerhalb eines zusammenhängenden Zeitraums zu bearbeiten.
Messmethoden – zeitgleich durchzuführen
Fächerecholot (Multibeam):
Seitensichtsonar:
Magnetometer:
Sedimentecholot (Sub-Bottom-Profiler):
ROV-Untersuchungen (zweite Messfahrt):
Ground Truthing:
Ergänzende Sensorik:
Ablauf und Berichtswesen
Vor Messbeginn:
Während der Messungen:
Nach Abschluss je Untersuchungsfläche:
Einsatzbedingungen auf See
Zu liefernde Produkte je Untersuchungsfläche
Datenformat und Bezugssysteme:
Vertragsstrafen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Zuverlässigkeit
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Unternehmen
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Messschiff
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Geräteausstattung
Geforderte Mindestausstattung (mit Datenblättern/Broschüren nachzuweisen):
Zusätzlich: Redundanzsysteme und Backup-Lösungen
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Personal
Fachliche Führungskräfte (≥ 2 Personen):
Fachkräfte (≥ 10 Personen):
Projektleitung:
Unterauftragnehmer und Eignungsleihe
Eignung Bieter-Arbeitsgemeinschaft
Mindestens 3 abgeschlossene hydrographische Untersuchungen, durchgeführt in deutscher AWZ oder seegebietlich vergleichbarem Bereich, mit simultaner Nutzung von Fächerecholot, Seitensichtsonar, Magnetometer und Sedimentecholot, inklusive Datenbearbeitung und Berichterstellung
Pro Referenz: Auftraggeber (Adresse, Ansprechpartner, Telefon), Projektbezeichnung, Leistungsbeschreibung mit Verweis auf Kriterium, Fertigstellungsdatum, Auftragssumme brutto
Je fachliche Führungskraft (≥ 2 Personen) und je Fachkraft (≥ 10 Personen) jeweils mindestens 3 Referenzen, die die jeweilige Berufserfahrung belegen
Praktische Erfahrung in hydrographischen/geophysikalischen Messkampagnen, bei Führungskräften im Rahmen von Offshore-Baugrundvorerkundungen, bei Fachkräften im Untersuchungsgebiet oder hinsichtlich Baugrundverhältnissen vergleichbarem Seegebiet