IGA 2027 – Zukunftsgarten Gelsenkirchen – temporärer Parkplatz
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenHerstellung eines temporären Parkplatzes mit 276 Stellplätzen im Bereich des IGA-Zukunftsgartens Gelsenkirchen einschließlich Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, Erd- und Oberbauarbeiten, Entwässerung, Schutz von Baum- und Umweltbeständen sowie anschließendem vollständigem Rückbau und Wiederherstellung der Fläche.
Das Leistungsverzeichnis umfasst 61 Positionen in zwei Teilen. Teil 1 betrifft die Herstellung, Teil 2 den Rückbau und die naturschutzfachliche Wiederherstellung nach Ende der temporären Nutzung.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlag wird anhand von maximal 100 Punkten ermittelt; der Preis ist mit 100 Punkten bewertet.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Baustelle einrichten und räumen, temporäre Bauzäune und eine mobile Baustraße herstellen, vorhalten und später zurückbauen. Verkehrssicherung und Verkehrsführung für die gesamte Maßnahme einschließlich Verkehrszeichen, Leitbaken, Absperrschranken, Warnleuchten und provisorischer Markierungen bereitstellen. Erforderliche verkehrliche Anordnungen beantragen und die Feuerwehr vor Umleitungen sowie Teil- oder Vollsperrungen rechtzeitig informieren.
Erdbau und Untergrund
Oberboden und Boden aufnehmen, nach Bodenarten getrennt lagern und später profilgerecht wieder einbauen. Gräben und Mulden herstellen, bindigen Füllboden einbauen und die Fläche als Rohplanum herstellen. Kombigitter auf der Parkplatzfläche und im Bereich des Bereitstellungslagers verlegen, das Planum herstellen und 3.250 m³ Frostschutzschicht RC 0/45 mit 45 cm Einbaudicke einbauen und verdichten.
Parkplatz, Wege und Anschlüsse
Die Parkplatzfläche mit 276 Schotterstellplätzen, Fahrbahnen, Fahrbahnnebenflächen, Gehweg, Einfahrten und Ausfahrten herrichten. Bordsteinanrampung herstellen und später zurückbauen. Vorhandene Stahlrohr- und Stabgitterzäune einschließlich Pfosten und Fundamenten aufnehmen, lagern und im ursprünglichen Zustand wiederherstellen. Schäden an Bordsteinen, Lampen, Masten und Schaltschränken beheben oder ersetzen.
Entwässerung und Umweltschutz
Die geplante Versickerungsmulde mit erforderlichen Erdarbeiten herstellen und ihre Funktion berücksichtigen. Baumbestand und randlichen Wall mit Strauchbepflanzung durch einen standsicheren Bauzaun mit mindestens 2,5 m Abstand zum Stamm schützen. Wurzeln mit einem Durchmesser von mehr als 8 cm durch Überbrückungen oder Untertunnelungen schützen. Das Bodenschutzkonzept, die bodenkundliche Baubegleitung und naturschutz- sowie umweltrechtliche Anforderungen einhalten.
Vollständiger Rückbau und Wiederherstellung
Nach Ende der temporären Nutzung sämtliche verwendeten Materialien entfernen, den ungebundenen Oberbau aufnehmen und abtransportieren sowie Kombigitter und bindigen Füllboden entfernen. Gräben und Mulden zurückbauen, den Boden tiefenlockern, Oberboden wieder einbauen und die Fläche rasenansaaten. Anschließend das Gelände in seinen ursprünglich vorgefundenen Zustand zurückversetzen und die wiederhergestellte Fläche fünf Jahre fachgerecht pflegen.
Materialien und Entsorgung
Für RC-Baustoffe und bindigen Füllboden die erforderlichen Eignungsnachweise, Tragfähigkeits- und Lagerungsnachweise sowie einen Soll-Ist-Nachweis des Tonneneinbaus bereitstellen. Nicht wieder einbaufähige Materialien getrennt erfassen, transportieren und je nach Beprobung und Auftraggeberentscheidung verwerten oder entsorgen. Liefer- und Wiegenachweise führen und auf Verlangen vorlegen.
Dokumentation und Umgang mit Bodenschutz
Eine Geräteliste vor Baubeginn vorlegen und fortlaufend aktualisieren. Oberboden und Unterboden nicht vermischen, nicht verdichten und mit geeigneten Kettenfahrzeugen beziehungsweise bodenschonenden Radfahrzeugen bewegen. Abweichungen vom Bauablauf unverzüglich melden und mit Bauherrn sowie Fachbegleitung abstimmen. Oberbodenmieten mindestens monatlich kontrollieren und pflegen; Kontrollnachweise unverzüglich per E-Mail zur Unterschrift vorlegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenUnternehmenseignung
Präqualifizierte Unternehmen müssen ihre Eignung durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins zur Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nachweisen. Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen vorläufig das ausgefüllte Formblatt Eigenerklärung zur Eignung vorlegen. Zusätzlich sind Angaben zur Fachkunde gemäß VOB/A zu machen.
Angaben zur wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit
Das Eignungsformblatt verlangt Angaben zu vergleichbaren Bauleistungen, zum Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie zu den für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräften. Konkrete Mindestumsätze, Mindestauftragswerte oder quantitative Personalanforderungen werden nicht genannt.
Register, Bonität und Zuverlässigkeit
Erforderlich sind Angaben zu Handelsregister, Handwerksrolle beziehungsweise Industrie- und Handelskammer, Insolvenz- und Liquidationsverfahren, Ausschlussgründen und Eintragungen im Wettbewerbsregister. Außerdem sind die Erfüllung der Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie die Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft zu erklären.
Nachweise bei Einladung in die engere Wahl
Technische Ausführungsfähigkeit
Die Leistung setzt geeignete bodenschonende Maschinen, die Erstellung und Fortschreibung einer Geräteliste, die Einhaltung des Bodenschutzkonzepts und der Ersatzbaustoffverordnung sowie die Fähigkeit zur Verkehrssicherung und zur regelmäßigen Dokumentation von Bauzaun, Baustraße und Oberbodenmieten voraus.
Nachunternehmen und Bietergemeinschaften
Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen Präqualifikationsnachweise oder Eigenerklärungen vorzulegen; bei präqualifizierten Nachunternehmen genügt die Angabe der Präqualifikationsnummer. Bei einer Bietergemeinschaft ist eine entsprechende Erklärung mit Angaben zu Mitgliedern, Vertretung, Mitteln, Arbeitsgemeinschaft und Haftung beizufügen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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