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Ingenieurleistungen

Stadt Frankfurt am Main, Amt für Straßenbau und ErschließungStadt Frankfurt am Main, Amt für Straßenbau und Erschließung, Adam-Riese-Straße 25, 60327 Frankfurt am Main, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Frankfurt am Main (Amt für Straßenbau und Erschließung) schreibt Ingenieurleistungen für die Instandsetzung des Fußgängerstegs an der Main-Neckar-Brücke (Bauwerk 029) aus.

Der denkmalgeschützte Steg aus Stahl mit GFK-Belag weist erhebliche Korrosionsschäden und lokale Verformungen auf. Da die Deutsche Bahn die Brücke voraussichtlich 2034 durch einen Neubau ersetzt, ist nur eine Überbrückungs-/Sicherungsmaßnahme für rund 10 Jahre Restnutzungsdauer geplant.

Zu erbringen sind insbesondere:

Objektplanung Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 1–9 nach § 43 HOAI) und Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1–6 nach § 51 HOAI), stufenweise beauftragtErweiterte Bauwerksuntersuchung, Schadensaufnahme und -kartierungPlanung von Korrosionsschutz, Instandsetzung/Verstärkung und SicherungsmaßnahmenSiGeKo-Leistungen und örtliche BauüberwachungBerücksichtigung laufender Bahn- und Schifffahrtsbetrieb, Wasserstraßenrecht und Leitungsträger (u.a. Fernwärme)

Bieter müssen mindestens zwei unternehmensbezogene Referenzen (Stahlbrücken ab 35 m Spannweite, mind. eine über Wasserstraße) sowie personenbezogene Referenzen für Planer, Bauoberleiter und örtlichen Bauüberwacher nachweisen.

Abgabe: 19. November 2026, 12:00 Uhr über die Vergabeplattform.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 19. November 2026
Termin / FristOKT2026 APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT
Veröffentlichung16. Okt. 2026
Angebotsfrist19. Nov. 2026
Voraussichtlicher Rückbau (DB-Ersatzneubau)ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2034bis 2034
Bauwerksuntersuchung/SchadensaufnahmeDatum offenUnmittelbar nach Beauftragung; konkreter Beginn abhängig vom Zuschlag.
Nachtragsangebot bei ÄnderungsbegehrenDatum offen6 Werktage ab Zugang des schriftlichen Änderungsbegehrens des Auftraggebers.
Vorläufige Prüfung Nachtragsangebot durch AGDatum offen60 Kalendertage ab Vorlage des Nachtragsangebots durch den Auftragnehmer.
Einigungsfrist Nachtrag (§ 650b BGB)Datum offen30 Kalendertage ab Änderungsbegehren des Auftraggebers.
Abstimmung Fehlalarm-VermeidungDatum offenIn der Regel mindestens 48 Stunden vor gefahrgeneigten Arbeiten.
Gewährleistung/Verjährung MängelansprücheDatum offenMaximal 5 Jahre ab Abnahme der Leistung.
Restnutzungsdauer BauwerkDatum offenCa. 10 Jahre, abgeleitet aus der angestrebten Restnutzungsdauer des Stegs.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität5 Kriterien
Preis 50%Qualität 50%
  • Preis50%

    Angebotspreis gemäß Anlage_2-Honorarermittlung. Bewertung nach Verhältnis zum niedrigsten Angebot (max. 2,5 Pkt. nach 50 % Gewichtung).

  • Personenbezogene Referenzen50%

    Je eine Referenz des vorgesehenen Planers (Projektleiter), Bauoberleiters und örtlichen Bauüberwachers. Bewertung über Unterkriterien mit max. 5,0 Pkt., Mittelwert der drei Referenzen, anschließend 50 % Gewichtung (max. 2,5 Pkt.).

Preis: Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält 5 Punkte. Alle weiteren Angebote erhalten 5 Punkte x (niedrigstes Angebot / jeweiliges Angebot). Die Punktzahl wird mit 50 % gewichtet (max. 2,5 Pkt.). Personenbezogene Referenzen: Je Person (Planer, Bauoberleiter, örtlicher Bauüberwacher) wird eine Referenz anhand der Unterkriterien mit max. 5,0 Pkt. kumulativ bewertet. Der Mittelwert der drei Referenzen fließt ein und wird mit 50 % gewichtet (max. 2,5 Pkt.). Referenzen, die die Mindestkriterien nicht erfüllen oder nicht lesbar eingereicht werden, erhalten 0 Punkte.

KI-Hinweis: Gewichtung Preis 50 % und Referenzen 50 % sowie Unterkriterien mit Punkten und Bewertungsformel sind eindeutig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektgegenstand und Zweck der Instandsetzung

Fußgängersteg an der Main-Neckar-Brücke, Bauwerk 029 (Stadt Frankfurt am Main). Es handelt sich um einen 268,78 m langen, 2,00 m breiten Stahl-Balkenbrücken-Fußgängersteg (50 Felder, Stützweiten 8,50 m bzw. 4,80 m, Brückenfläche 537 m²) mit GFK-Belag.

Der Steg weist erhebliche Korrosionsschäden, korrosions- und standsicherheitsrelevante Schadensbilder an Längsträgern, Lagern und Aussteifungen sowie nicht funktionsfähige Punktkipplager und Gleitlager auf (Zustandsnote 3,8 aus Hauptprüfung 2024/2025).

Da die Deutsche Bahn die Main-Neckar-Brücke voraussichtlich 2034 durch einen Ersatzneubau ersetzt, ist keine grundhafte oder langfristige Instandsetzung vorgesehen. Ziel ist die Sicherung der Stand- und Verkehrssicherheit für eine Restnutzungsdauer von rund 10 Jahren als Überbrückungsmaßnahme. Erneuerung des Belags ist nicht Bestandteil.

Leistungsbilder (HOAI)

Objektplanung Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI), Leistungsphasen 1–9. Die Leistungsphasen 2/3 werden stufenweise beauftragt (Stufe 1 zwingend, Stufen 2 und 3 optional).

Tragwerksplanung (§ 51 HOAI), Leistungsphasen 1–6, Lph 5–6 optional als Stufe 2.

Beide Leistungsbilder in Honorarzone III (unterer Bereich).

Ingenieurtechnische Aufgaben

Erweiterte Bauwerksuntersuchung (Schadensaufnahme und -kartierung, fachtechnische Bewertung der Stand- und Verkehrssicherheit)Festlegung des zwingend erforderlichen Instandsetzungs-, Verstärkungs- und SicherungsumfangsKorrosionsschutzmaßnahmen an relevanten StahlbauteilenInstandsetzung, Verstärkung oder Austausch geschädigter Tragwerksteile (soweit erforderlich)Bewertung und ggf. Beseitigung oder Sicherung lokaler VerformungenUntersuchung der Stahlkonstruktion, insbesondere Schweißnähte, Nietverbindungen und U-Profile auf der MainseitePlanung der Bauzustände und der Arbeits-, Schutz- und Gerüstkonstruktionen (inkl. statischer Nachweis)Überprüfung des Geländers und der Erdungsanlage, ggf. ErgänzungBerücksichtigung der Fernwärmeleitungen (DN 450, 400, 200) und Elektro-/TK-KabelDemontage, Zwischenlagerung und Wiedermontage des GFK-Belags bei BedarfVariante für Gerüst- und Schutzkonstruktionen, prüffähige PlanungDatenaustausch gemäß DV-Richtlinie ASE (Stand 01/2025)Koordination mit DB, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg, NRM und weiteren Leitungsträgern; Erwirkung verkehrsrechtlicher Anordnungen

Besondere Leistungen

Koordinierte Gesamttrassenplanung (ca. 1.200 m², inkl. Bestandstrassenplan, Trassenplanung, Koordinierung Dritter in Vorbereitungs- und Bauphase, Verkehrslenkung)Formale und technische Planprüfung, ingenieurtechnische Kontrolle (Tragwerksausführung, Baubehelfe, Betonherstellung)Verkehrsphasen- und Verkehrslenkungspläne, Markierungs- und Beschilderungspläne (Bauzustand)SiGeKo-Leistungen Planung und Ausführung gemäß RAB 30 / BaustellenV, Begehungen mind. 14-tägigÖrtliche Bauüberwachung (Baustellenpräsenz mind. 25 % der täglichen Bauzeit) und NachtragsbearbeitungTeilnahme an Bauanlaufbesprechung, wöchentliche Baubesprechungen, Übergabe eines Personaleinsatzplans spätestens zum BaubeginnWöchentliches Bautagebuch sowie Fotodokumentation in Papier und PDF

Nicht Bestandteil und Schnittstellen

Nicht Bestandteil: grundhafte oder langfristige Instandsetzung, Erneuerung des BelagsSeparat vergeben: Überwachung der Abfallentsorgung, Bauüberwacher BahnDurch den AG veranlasst: Bestandsvermessung bei BedarfGenehmigungen zu beachten: DB-Zustimmung, wasserrechtliche Genehmigung (Arbeitsgerüst über Wasserstraße), ggf. Umwelt-, Artenschutz- und Denkmalschutzgenehmigung

Baustellenpräsenz, Dokumentation und Übergaben

Örtliche Bauüberwachung: mind. 25 % der täglichen Bauzeit anwesendSiGeKo-Begehungen mind. alle 14 Tage, ProtokolleWöchentlich Bautagebuch (Papier und PDF), Fotodokumentation (Papier und PDF)Übergabe der Unterlagen gemäß ZTV-ING, Bestandsunterlagen und WartungsvorschriftenMängelansprüche (Lph 9 Objektbetreuung): max. 5 Jahre ab Abnahme als Bewertungsrahmen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Unternehmensbezogene Referenzen (Bereich Planung)

Es sind mindestens zwei abgeschlossene Referenzen aus den letzten 12 Jahren nachzuweisen.

Anforderungen:

Planungsleistungen bis mindestens Leistungsphase 4 (§§ 43/51 HOAI) abgeschlossenVergleichbarkeit hinsichtlich Bauart, Aufgabenstellung und LeistungsumfangStahlbrücken mit einer Spannweite von mindestens 35 m oder vergleichbares Ingenieurbauwerk in StahlbauweiseInstandsetzung und/oder Verstärkung von StahlbrückenPlanung und statische Berechnung von StahlbrückenKorrosionsschutz von BrückenMindestens ein Wasserstraßen-Referenzprojekt (Brückenbauwerk über Wasserstraße) aus den letzten 12 Jahren

Pro Referenz anzugeben: Kurzbeschreibung, Erläuterung der Vergleichbarkeit, beauftragte Leistungen, ausgeführte Leistungen, Ausführungszeitraum, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten. Lesbare PDF-Planunterlagen sind Pflicht; nicht lesbare Pläne führen zur Wertung mit 0 Punkten.

Eignung SiGeKo

Mindestens eine abgeschlossene SiGeKo-Referenz aus den letzten 12 Jahren nachzuweisen, mit Erfahrung als SiGeKo bei Brücken- bzw. Ingenieurbauwerken, vorzugsweise bei Instandsetzungs-, Umbau- oder Verstärkungsmaßnahmen. Mindestens eine Referenz muss ein Brückenbauvorhaben über einer Wasserstraße betreffen. Nachweis über Beiblatt 124_2 und lesbare PDF-Planunterlagen.

Berufliche Qualifikation und Schlüsselpersonal

Folgende Funktionen sind namentlich zu benennen, jeweils mit Vertretung und Qualifikationsnachweis als Ingenieur*in:

PlanerIn (Projektleitung)BauoberleiterInÖrtliche BauüberwacherIn

Funktionsbündelung BOL/öBÜ ist möglich (z.B. BOL/öBÜ, BOL/stv. öBÜ, stv. BOL/öBÜ, stv. BOL/stv. öBÜ).

Personenbezogene Referenzen (Wertung)

Für jede der drei Funktionen ist jeweils eine Referenz einzureichen (insgesamt drei). Bewertet werden je Referenz vier Unterkriterien (Mehrfachauswahl möglich):

Korrosionsschutz, insbesondere unter beengten bzw. schwer zugänglichen BedingungenArbeits-, Schutz- und Hängegerüste einschließlich Planung und statischer BerücksichtigungBaumaßnahmen unter besonderen betrieblichen Randbedingungen, insbesondere unter laufendem BahnbetriebKoordination und Abstimmung mit Leitungsträgern bzw. Trassenbetreibern

Die Referenzen müssen durch die jeweils benannten Personen bearbeitet sein und hinsichtlich Art und Komplexität vergleichbar sein (Stahlbrücken ≥ 35 m, Korrosionsschutz, Planung/statische Berechnung).

Verpflichtungen und formelle Anforderungen

Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt nach HVTGVerpflichtung nach § 1 Verpflichtungsgesetz (Formblatt der Stadt Frankfurt) für eingesetztes PersonalUrkalkulation auf Anforderung, elektronisch über die VergabeplattformPflicht zur Weitergabe der Tariftreue-Pflichten an sämtliche Nach- und VerleihunternehmenPrüfungsrecht des Auftraggebers nach § 7 HVTG einräumenZustimmung des AG vor Einsatz jedes NachunternehmersFehlalarm-Vermeidung Brandmelder: vorherige Abstimmung mindestens 48 Stunden vor gefahrgeneigten Arbeiten
Referenzprojekte
mindestens 2 ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 12 JahreVolumen: nicht beziffert; Stahlbrücke mit Spannweite ≥ 35 m oder vergleichbares Ingenieurbauwerk in Stahlbauweise; Erfahrungsbereiche: Instandsetzung/Verstärkung von Stahlbrücken, Planung und statische Berechnung, Korrosionsschutz

Mindestens zwei abgeschlossene Referenzen für Objekt- und/oder Tragwerksplanung; Planungsleistungen mind. bis Leistungsphase 4 nach §§ 43/51 HOAI

Vergleichbarkeit in Bauart, Aufgabenstellung und Leistungsumfang; mind. 1 Referenz über Wasserstraße; Nachweis je Referenz über 124_1-Beiblatt plus lesbare PDF-Planunterlagen

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 12 JahreVolumen: SiGeKo bei Brücken-/Ingenieurbauwerken, vorzugsweise Instandsetzung/Umbau/Verstärkung; mind. 1 Referenz über Wasserstraße

Mindestens eine abgeschlossene SiGeKo-Referenz (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination)

Nachweis über 124_2-Beiblatt und lesbare PDF-Planunterlagen

3 (1 je Funktion) ReferenzenZeitraum: abgeschlossen innerhalb der letzten 12 JahreVolumen: Stahlbrücke ≥ 35 m Spannweite oder vergleichbares Ingenieurbauwerk in Stahl; Planung/statische Berechnung, Korrosionsschutz, Instandsetzung/Verstärkung, Bau mit Abnahme

Personenbezogene Referenzen für drei Schlüsselpersonen (PlanerIn, BauoberleiterIn, örtliche BauüberwacherIn), je Funktion 1 Referenz

Bewertung über 4 Unterkriterien: Korrosionsschutz unter beengten Bedingungen, Gerüste, Baumaßnahmen unter Bahnbetrieb, Leitungsträgerabstimmung; Nachweis über 227_1-Beiblatt

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 34%4–10 · 52%11+ · 13%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Vorbereitung & Angebotsabgabe
Preisblätter & Honorar
Eignungsnachweise Unternehmen
Personenbezogene Referenzen & Schlüsselpersonal
Technisches Konzept & Planungsleistung
Vertragsbedingungen bei Auftragserteilung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Frankfurt am Main, Amt für Straßenbau und Erschließung
Anschrift
60327 Frankfurt am Main
Ort
60327 Stadt Frankfurt am Main, Amt für Straßenbau und Erschließung, Adam-Riese-Straße 25, 60327 Frankfurt am Main
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.frankfurt.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
60327 Stadt Frankfurt am Main, Amt für Straßenbau und Erschließung, Adam-Riese-Straße 25, 60327 Frankfurt am Main
Hessen

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