Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Rahden schreibt die Instandsetzung der innerstädtischen Brücke „Auedamm" über den Wasserlauf „Kleine Aue" öffentlich aus. Die Brücke ist auf 12 t begrenzt und entspricht nicht mehr den heutigen Verkehrssicherheits-Anforderungen.
Gefordert sind Betoninstandsetzungs-, Stahlbau- und Beschichtungsarbeiten in einem Los (keine Losteilung). Geplant ist unter anderem: Teilabbruch und Erneuerung des Überbaubetons, neue Kappen mit Aluminium-Füllstabgeländer, Erneuerung der Böschungssicherung mit Wasserbausteinen, Verkehrssicherung mit Vollsperrung.
Wichtige Eckdaten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis; Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhalten diese den Zuschlag.
Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Umfang der Leistung (Gesamtüberblick)
Instandsetzung der innerstädtischen Brücke „Auedamm" (Gesamtlänge ca. 13,79 m, Stützweite ca. 7,74 m, lichte Weite ca. 7,24 m, Bauwerkswinkel ca. 90 gon) über den Wasserlauf „Kleine Aue".
Die alte Brückenbreite zwischen Geländern (5,50 m) wird auf 6,30 m verbreitert. Die Brücke ist heute auf 12 t begrenzt und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Verkehrssicherheit (Geländer, Kappenhöhe).
Die Leistung wird als Einzelmaßnahme (keine Losteilung) vergeben und umfasst die Lieferung sämtlicher Bau- und Bauhilfsstoffe sowie alle Nebenarbeiten. Nachunternehmerleistungen dürfen nur von anerkannten Fachfirmen erbracht werden.
Hauptleistungen:
Bauzeit: ca. 3 Monate, vom 01.10.2026 bis 31.12.2026 (verbindliche Vertragsfristen, keine Verlängerung möglich).
Pflichten des Auftragnehmers und vorzulegende Unterlagen
Vor und während der Ausführung:
Nach Fertigstellung:
Örtliche Besichtigung: Vor Angebotsabgabe wird dringend empfohlen, die Baustelle zu besichtigen. Nachforderungen aus Unkenntnis der örtlichen Verhältnisse (einschl. Zufahrten, Strom- und Wasserversorgung) sind ausgeschlossen.
Anerkannte Systeme und Qualitätsanforderungen
Betoninstandsetzungen sind ausschließlich mit zugelassenen Systemen gemäß BAST-Liste und ZTV-ING Teil 3 auszuführen.
Lieferung, Einbau und Prüfung von Transportbeton erfolgen nach Überwachungsklasse 2.
Bei ungünstiger Witterung sind geeignete Schutzeinrichtungen vorzusehen.
Umwelt- und Gewässerschutzmaßnahmen sind im Rahmen der Leistung sicherzustellen (u. a. wegen Lage über einem Wasserlauf).
Vertragliche Rahmenbedingungen
Vertragsgrundlagen sind die VOB/B (Ausgabe 2016), die Besonderen Vertragsbedingungen (Formular 214) sowie das Formular BVB_Tariftreue_und_Mindestarbeitsbedingungen.
Anträge auf Schiedsuntersuchung sind nur bis 6 Wochen nach Eingang des Beanstandungsschreibens des AG zulässig.
Mehrere Hauptangebote sind zulässig; Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zuschlagskriterium: ausschließlich Preis (100 %).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignungsanforderungen
Der Bieter muss seine Eignung durch eine Eigenerklärung (Formular 124) oder durch Vorlage einer Präqualifikation (PQ-Nummer) nachweisen. Alternativ ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zulässig.
Bei Bietergemeinschaften ist eine Erklärung in Textform über die ARGE-Bildung, den Bevollmächtigten und die gesamtschuldnerische Haftung beizufügen; auf Verlangen unterzeichnet von allen Mitgliedern.
Leistungen sind bevorzugt im eigenen Betrieb zu erbringen; bei Einsatz von Nachunternehmern sind Formulare 233, 235 und 236 (Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen, Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen, Verpflichtungserklärung) bereits bei Angebotsabgabe vorzulegen. Nachunternehmer müssen anerkannte Fachfirmen sein.
Das Betonlieferwerk (Überwachungsklasse 2) ist bei Angebotsabgabe im Baustoffverzeichnis zu benennen.
Es gelten die Tariftreue und Mindestarbeitsbedingungen gemäß BVB_Tariftreue_und_Mindestarbeitsbedingungen.
Zwingend mit dem Angebot vorzulegende Eigenerklärungen
Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen abzugeben:
Bei engerer Wahl nachzufordernde Eignungsnachweise
Sobald das Angebot in die engere Wahl kommt, sind folgende Nachweise vorzulegen:
Hinweis: Ab einer Auftragssumme von 30.000 € holt der Auftraggeber beim Zuschlag einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) ein.
Vergleichbare Leistungen im Brücken-/Betoninstandsetzungsbau aus den letzten 5 Kalenderjahren
Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengenangabe, eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung