Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Ostseebad Kühlungsborn schreibt den Bau eines zweigeschossigen, vollständig rückbaubaren Interimsgebäudes in Modul- beziehungsweise Containerbauweise aus.
Das Gebäude umfasst 12 Klassenräume, Lehrer- und Nebenräume sowie Sanitärbereiche. Es wird über Fernwärme versorgt und soll später an einem anderen Standort wiederaufgebaut werden können.
Das Angebot muss bis zum 21.09.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme einschl. evtl. Wartungskosten)100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt, einschließlich eventueller Wartungskosten. Nachlässe, Erstattungsbeträge aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangebote werden berücksichtigt.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGebäude und Raumnutzung
Errichtung einer zweigeschossigen Modulanlage mit 12 Klassenräumen, Lehrerbereich, Nebenräumen und Sanitärbereichen. Das Gebäude ist der Gebäudeklasse 3 zuzuordnen; das Erdgeschoss soll barrierefrei sein. Vorgesehen sind ein Haupt- und ein Nebeneingang sowie mehrere Fluchtwegausgänge mit außenliegenden Stahltreppen.
Modulbau und Rückbau
Lieferung und Montage der kompletten Modulanlage einschließlich Ausführungsplanung, Konstruktion, Schnittstellenkoordination, Dach, Außenwänden, Fenstern, Türen, Sonnenschutz und Innenausbau. Die Module besitzen eine freitragende, gestrahlte und grundierte Stahlrahmenkonstruktion, sind zweifach stapelbar und sollen demontiert, transportiert und ohne wesentliche Substanzverluste an einem anderen Standort wiederaufgebaut werden können.
Technische Gebäudeausrüstung
Herstellung der Elektroinstallation mit Hauptverteilung, LED-Beleuchtung, Sicherheits- und Notbeleuchtung, Brandmelde- und Einbruchmeldeanlage sowie Datennetz. Ebenso umfasst sind Abwasser- und Wasseranlagen, Sanitärtechnik, barrierefreie Sanitärausstattung, Fernwärmeübergabe, Heizkreise und Heizflächen.
Außentreppen und Eingangsanlagen
Lieferung der außenliegenden Flucht-, Haupt- und Nebentreppen einschließlich Geländern, Podesten, Rampen, Vordächern und Befestigungsmaterialien. Die Eingangsrampe ist mit 6 Prozent Steigung für die Rollstuhlnutzung auszulegen. Die Stahlbauteile sind feuerverzinkt und pulverbeschichtet; die Oberflächen erhalten eine rutschhemmende Beschichtung.
Bauphysik und Nachweise
Einhaltung der Anforderungen an Schallschutz, Raumakustik, Wärmeschutz und Brandschutz. Gefordert sind Schallschutz- und raumakustische Nachweise, ein Brandschutzkonzept, ein Wärmeschutznachweis und ein Standsicherheitsnachweis. Der Wärmeschutz ist am Gebäudeenergiegesetz auszurichten; die Außenfenster erhalten Dreifachverglasung.
Planung, Dokumentation und Koordination
Der Auftragnehmer muss die übergebenen Unterlagen und Maße prüfen, Unstimmigkeiten vor der Ausführung melden, tägliche Bautageberichte erstellen und diese wöchentlich vorlegen. Prüfzeugnisse, Prüfprotokolle, Zertifikate, Herstellerbescheinigungen und Fachunternehmererklärungen sind spätestens zur Abnahme beizubringen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und rechtliche Zuverlässigkeit
Erforderlich sind Angaben zu Registereintragungen, zur Insolvenz- oder Liquidationsfreiheit sowie zu schweren Verfehlungen. Der ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft wird bescheinigt. Die Formblätter verlangen außerdem eine Erklärung zu strafrechtlichen und gewerberechtlichen Ausschlussgründen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angabe des Gesamtumsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie Vorlage einer Berufshaftpflichtversicherung und einer Bankerklärung. Zusätzlich ist eine Freistellungsbescheinigung nach § 48 EStG gefordert.
Technische Leistungsfähigkeit
Nachweis vergleichbarer Leistungen, der erforderlichen technischen Ausstattung und der Kapazitäten für die Modulmontage, einschließlich der Anzahl geeigneter Arbeitskräfte. Bei engerer Wahl sind drei Referenznachweise und eine Aufschlüsselung der Arbeitskräfte nach Lohngruppen und Leitungspersonal vorzulegen.
Präqualifikation und Nachunternehmer
Präqualifizierte Unternehmen können ihre PQ-Nummer angeben; nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung ein. Für Nachunternehmer sind Präqualifikationsnachweise oder gleichwertige Eigenerklärungen erforderlich. Im Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen sind die vorgesehenen Teilleistungen und Unternehmen sowie die eigene Leistungsbereitschaft je Leistungsbereich anzugeben.
Fachliche Qualifikationen
Das Unternehmen und alle Nachunternehmer müssen die Zulassung als schweißtechnischer Betrieb nach DIN EN 1090-2 und eine Qualitätsmanagementsystem-Zertifizierung nachweisen. Der Standsicherheitsnachweis muss durch eine qualifizierte Tragwerksplanerin oder einen qualifizierten Tragwerksplaner mit Hochschulabschluss in Architektur oder Bauingenieurwesen, mindestens drei Jahren Berufserfahrung in der Tragwerksplanung und Listeneintragung erstellt werden.
Vergleichbare Aufträge aus den letzten fünf Kalenderjahren
Vergleichbare Leistungen; je Referenz sind unter anderem Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang und Mengen, durchschnittliche Arbeitskräftezahl, besondere technische Anforderungen, Art der Baumaßnahme und die vertragliche Stellung sowie gegebenenfalls koordinierte Gewerke anzugeben. Die vertragsgemäße Ausführung ist vom Auftraggeber zu bestätigen.