Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Kommunale Servicebetrieb Datteln (KSD) saniert 2026 einzelne Kanalschäden im Stadtgebiet in geschlossener Bauweise (ohne Aufgraben).
Die Arbeiten sind in zwei Lose aufgeteilt:
Bieter müssen u.a. RAL-GZ-961-Qualifikationsnachweise, DIBt-Zulassungen und Referenzen vorlegen. Angebote werden elektronisch über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr eingereicht. Zuschlagskriterium ist der Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung evtl. Nachlässe ermittelt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltungsbereich und Ziel der Sanierung
Sanierung von Einzelschäden an Kanälen in 45711 Datteln im Jahr 2026 in geschlossener Bauweise (keine offenen Tiefbauarbeiten).
Ziel: Wiederherstellung von Dichtheit, Standsicherheit und Leistungsfähigkeit der vorhandenen Kanalhaltungen.
Ausführung nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik, einschlägigen DIN-Normen, DWA-Regelwerken (u.a. DWA M 143-16, DWA M 143-17) und VOB.
Es sind ausschließlich DIBt-zugelassene Systeme und Materialien zu verwenden.
Sanierungsverfahren im Überblick
Je nach Schadenstyp kommen folgende Verfahren zum Einsatz (aufgeteilt auf die beiden Lose):
Die Sanierungsarbeiten erfolgen nach RAL-GZ-961-Qualitätsanforderungen mit lückenloser Eigenüberwachung.
Vorbereitende Arbeiten (je Haltung)
Pro zu sanierender Haltung sind folgende vorbereitende Leistungen zu erbringen:
Zusätzlich vor Sanierungsbeginn:
Schächte und Schachtanbindungen sind Bestandteil der Sanierung.
Arbeitssicherheit
Maßnahmen zur Arbeitssicherheit sind durchgehend einzuhalten:
Dokumentation und Qualitätssicherung
Folgende Dokumentationen sind zu erstellen:
TV-Inspektionsdaten sind im XML-Format nach ATV-DVWK-M 150 zu liefern und müssen im Kanalinformationssystem S&K Tiffany einlesbar sein.
Abnahme und Gewährleistung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (Register, Zuverlässigkeit, Steuern)
Vom Bieter werden folgende allgemeine Eignungsnachweise erwartet (bzw. müssen auf Verlangen vorgelegt werden):
Bei Bietergemeinschaften zusätzlich: Erklärung aller Mitglieder (ARGE-Bildung, Mitglieder, bevollmächtigter Vertreter, gesamtschuldnerische Haftung).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Besondere Qualifikationsanforderungen (RAL-GZ 961)
Für beide Lose ist die Qualifikation in den Ausführungsbereichen R (Reinigung), I (Inspektion) und S (Sanierung) sowie je nach Los spezifischen Beurteilungsgruppen nachzuweisen – entweder durch RAL-Gütezeichen oder durch einen gleichwertigen Güteüberwachungsvertrag mit anerkannter unabhängiger Prüfstelle.
Zusätzlich sind DIBt-Zulassungen für alle eingesetzten Systeme und Materialien erforderlich.
Die Prüfberichte müssen folgende Angaben enthalten:
Nachunternehmer müssen für ihre Tätigkeiten in der jeweiligen Beurteilungsgruppe die gleichen Nachweise vorlegen. Nachweise für Nachunternehmer sind bereits mit dem Angebot einzureichen und vor jeweiliger Tätigkeit dem AG vorzulegen.
Vergleichbare Kanalsanierungsprojekte (geschlossene Bauweise) der letzten mind. 3 Jahre – nachzuweisen im Rahmen der RAL-GZ-961-Prüfberichte (Personal-/Geräteausstattung, vergleichbare Projekte). Bei Nicht-Präqualifikation zusätzlich 3 Referenznachweise mit Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang und Bestätigung des Auftraggebers.
Robotergestützte Kanalsanierung (Spachtel-/Verpress- oder Injektionsverfahren) bzw. manuelle Kanalbeschichtung; Nachweis über RAL-GZ-961-Prüfbericht oder Auftraggeberbestätigung.