KEW / Neubau einer Kindertagesstätte mit Wohnungen u. TG in Eching-West - VE 403 Sanitär
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenAuftraggeber: Gemeinde Eching.
Projekt: Neubau einer Kindertagesstätte (mit Krippe und Hort) zusammen mit 14 Wohnungen und einer Tiefgarage in Eching-West, Hollerner Straße 59/61.
Gewerk: Sanitärinstallation (VE 403 / Los 403) als Einzelgewerk im offenen Verfahren nach VOB/A-EU.
Kurzbeschreibung:
Der Auftrag umfasst die komplette Sanitärinstallation für das Neubauprojekt. Dazu gehören Trinkwasserleitungen aus Edelstahl, Abwasserleitungen, Sanitärkeramik und Armaturen für Kita und Wohnungen sowie eine Enthärtungsanlage und ein Trinkwasser-Hausanschluss. Außerdem sind Durchlauferhitzer, behindertengerechte Sanitärobjekte, Küchentechnik für die Kita-Küche und eine 4-jährige Gewährleistung mit Wartung enthalten.
Was zu tun ist:
Bindefrist: 60 Tage nach Angebotsabgabe.
Ausführung: planmäßig 21 Monate, anschließend 4 Jahre Wartung.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenWas allgemein zu liefern und zu montieren ist
Für den Neubau Kita mit Wohnungen und Tiefgarage in Eching-West ist eine vollständige Sanitärinstallation zu errichten. Der Auftrag umfasst Trinkwasserleitungen aus Edelstahl (DVGW-zugelassen, Pressfittings, Frostschutz-Heizbänder), Abwasserleitungen (PE- und SML-Rohr, schallgedämmt) inklusive Formstücken, Rohraufhängungen und Hebeanlage im Untergeschoss, die Sanitärkeramik für Kita und Wohnungen (Waschtische, WCs, Kinder-WCs, Urinale, Duschen, Badewannen, behindertengerechtes WC und Waschtisch, Stufenwaschrinnen, Wickelbecken, Ausgüsse), Küchentechnik für die Kita-Gewerbeküche, Löschanlagen/Feuerlöscher, eine Enthärtungsanlage, Hauswasserstation mit Rückspülfilter, Wasserzähler sowie 20 Durchlauferhitzer (bis 27 kW).
Menge und Ausstattung im Überblick
Ausführung, Qualität und Normen
Die Installationen sind nach dem Stand der Technik gemäß einschlägiger DIN-Normen, VDI-Richtlinien und DVGW-Regelwerke auszuführen. Der Auftragnehmer hat einen verantwortlichen, deutschsprachigen Fachbauleiter zu benennen und während der gesamten Bauzeit einen qualifizierten Obermonteur auf der Baustelle vorzuhalten. Die Teilnahme an wöchentlichen Baubesprechungen ist Pflicht. Bedenken gegen die vorgesehene Ausführung sind vor Angebotsabgabe schriftlich anzuzeigen. Nachträge sind auf Grundlage der Urkalkulation des LV mit vollständigem Kalkulationsnachweis (Listenpreis, Rabatt, Einstandspreis, Montageminuten) zu kalkulieren. Aufmaße sind mit Positionsnummern zu erstellen und bei Regieberichten dem jeweiligen Monteur (O-, A-, B-Monteur oder Helfer) zuzuordnen.
Dokumentation, Inbetriebnahme und Wartung
Der Auftragnehmer erstellt einen Bestandsordner (17-Punkte-Katalog: Inhaltsverzeichnis, Betriebs- und Wartungsanleitungen, Prüfbescheinigungen, Konformitätserklärungen, Bestandszeichnungen, Elektropläne), Bestandspläne (1-fach Ordner + digital), ein farbiges Funktionsschema in der Zentrale, einen dreifachen Verdrahtungsplan mit Kabelliste, ein Prüfprotokoll der Verkabelung, ein Inbetriebnahmeprotokoll mit Istwert-Dokumentation und Einweisungsprotokolle (Erst- und Wiederholungseinweisung). Zum Leistungsumfang gehören weiter Druckprüfung, Spülung, Desinfektion und Trinkwasseruntersuchung der Trinkwasserleitungen sowie die Anklemmarbeiten für Feldgeräte. Die Gewährleistung wird auf 4 Jahre verlängert; während dieser 4 Jahre ist eine jährliche Wartung gemäß VDMA 24186/AMEV zu erbringen. Im Wartungsvertrag sind Arbeitskarten nach AMEV/VDMA auf Grundlage des LV zu erstellen. Bei Störungen gelten Reaktionszeiten: Notfall sofort, schulbetriebsgefährdende Störungen innerhalb 4 Stunden, sonstige Störungen innerhalb 8 Stunden. Eine Gewährleistungsliste mit Anlagenteilen und Gewährleistungsfristen ist 10 Werktage nach Auftragseingang vorzulegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Personalqualifikation
Der Bieter muss nachweisen, dass er über ausreichend qualifiziertes Personal verfügt. Im Angebot ist ein weisungsbefugter, deutschsprachiger Fachbauleiter zu benennen; ein qualifizierter Obermonteur muss während der gesamten Bauzeit auf der Baustelle anwesend sein. Auf Verlangen sind die Zahl der Arbeitskräfte der letzten drei Kalenderjahre (gegliedert nach Lohngruppen, mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal) sowie Angaben zu Mitarbeiter-Anzahl, Firmengröße und Ausstattung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angabe des Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen (kein Mindestumsatz im Ausschnitt genannt). Auf gesondertes Verlangen sind Nachweise zur Betriebshaftpflichtversicherung (Mindestdeckung 3 Mio. € Personenschäden, 1,5 Mio. € sonstige Schäden, inkl. Basisumweltdeckung), Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Sozialkasse, Berufsgenossenschaft und Finanzamt sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorzulegen. Bei Auftragswert ab 100.000 € netto ist nach Auftragsvergabe eine Urkalkulation zu hinterlegen.
Zuverlässigkeit und Rechtstreue
Keine Insolvenz oder Liquidation, keine schweren Verfehlungen nach § 6e EU VOB/A bzw. Eintrag im Wettbewerbsregister. Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Sozialabgaben. Mit dem Angebot sind die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124), die Erklärung Bezug Russland (Formblatt 127), die Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten (Formblatt 248) und die Erklärung zur Vermeidung von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit (Formblatt 2491) abzugeben. Mindestens 70 % der angebotenen Leistung ist im eigenen Betrieb auszuführen.
Vergleichbare Referenzen
Auf Verlangen der Vergabestelle sind drei Referenznachweise über vergleichbare Leistungen der letzten fünf Kalenderjahre vorzulegen (Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetztes Personal, besondere technische Anforderungen, Bestätigung des Auftraggebers). Ein Mindestauftragswert ist nicht vorgegeben.
Zulassung und Registereintrag
Eintragung in Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK (bzw. keine Eintragungspflicht). Auf Verlangen sind Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Handwerkskarte bzw. IHK-Nachweis vorzulegen. Präqualifikation ist möglich (Angabe der PQ-Nummer im Angebotsschreiben); alternativ Eigenerklärung zur Eignung oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung.
Vergleichbare Leistungen der letzten 5 Kalenderjahre (bzw. Zeitraum laut Bekanntmachung)
Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetztes Personal, besondere technische Anforderungen, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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