Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Abwasserzweckverbands „Mittlere Unstrut" für die Erneuerung der Phosphatfällungsanlage auf der Kläranlage Bad Langensalza.
Was passiert? Die bestehende Anlage zur chemischen Phosphatfällung wird modernisiert, weil schärfere Grenzwerte aus der Wasserrahmenrichtlinie gelten. Gleichzeitig wird die EMSR-Technik (Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik) erneuert und an das bestehende Leitsystem angebunden.
Was muss gemacht werden?
Zeitraum: Bauausführung ca. 02.11.2026 – 30.04.2027 (ca. 180 Tage).
Angebotsabgabe: Bis 29.09.2026, 09:45 Uhr MESZ, ausschließlich elektronisch über https://staatsanzeiger-eservices.de
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAusführungsort und Rahmen
Alle Arbeiten erfolgen auf der Kläranlage Bad Langensalza (PLZ 99947).
Bauausführung: ca. 02.11.2026 bis 30.04.2027 (ca. 180 Tage).
Die Lose werden gemeinsam vergeben – laut Aufforderung zur Angebotsabgabe (Formblatt 211) handelt es sich um eine nicht losweise Vergabe; die nachstehenden Inhalte beschreiben daher die Gesamtleistung.
Umbauvorbereitung
Bautechnik (Tief- und Ingenieurbau)
Maschinen- und Dosiertechnik
EMSR-Technik (Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik)
Bauausführung – Termine innerhalb der Leistungsphase
Abfallentsorgung
Der Auftragnehmer übernimmt als Abfallerzeuger und -besitzer die Pflichten zur ordnungsgemäßen Verwertung/Beseitigung der Bau- und Abbruchabfälle gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung (NachwV). Trennung und Erfassung der Abfälle, sachgerechte Entsorgung, Führung der vorgeschriebenen Nachweise. Bei abweichender Entsorgungslösung sind die im Formblatt 241 geforderten Bestätigungen und Erlaubnisse beizubringen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Nachweise und Präqualifikation
Zwingende Verpflichtungen nach ThürVgG
Mit der Eigenerklärung § 8 ThürVgG verpflichtet sich der Bieter u. a. zu:
Sanktionen bei Verstößen: Vertragsstrafen, fristlose Kündigung, Ausschluss von Vergabeverfahren bis zu 3 Jahren (§ 13 ThürVgG).
Finanzielle und persönliche Eignung (auf Verlangen)
Registereintragungen (auf Verlangen)
Eine der folgenden Nachweise:
Zusätzlich: Gewerbeanmeldung, soweit einschlägig.
Bei Auftragssumme ≥ 30.000 € fordert der Auftraggeber einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister an.
Steuern, Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft (auf Verlangen)
Referenzen (auf Verlangen)
3 Referenznachweise vergleichbarer Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzten Arbeitskräften, Beschreibung besonderer technischer/gerätespezifischer Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung, ggf. koordinierten Gewerken sowie Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Ausschlussgründe
Keine der folgenden Umstände dürfen vorliegen:
Außerdem: ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Sozialversicherungspflichten und Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Fachliche Anforderungen an die Ausführung
Nur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle, falls das Angebot in die engere Wahl kommt. Pro Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.