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Königsbrücker Straße (Süd) zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee; Los 12 GUW 31, Eschenstraße - Elt. -Ausrüstung GUW

Dresdner Verkehrsbetriebe AG | 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Dresden, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Planung, Lieferung, Montage, betriebsfertiger Anschluss, Prüfung, Inbetriebnahme und Dokumentation der elektrischen Ausrüstung für das Gleichrichterunterwerk GUW 31 an der Eschenstraße in Dresden.

Enthalten sind unter anderem eine 20-kV-Mittelspannungsschaltanlage mit sechs Feldern, Transformatoren, eine Gleichstrom-Schaltanlage, Eigenbedarfs- und Batteriesystem, Steuerungs- und Fernwirktechnik, Kabel-, Erdungs- und Gebäudeinstallation sowie umfangreiche Prüfungen und Dokumentationen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 18. Dezember 2026
Termin / FristDEZ2023 JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ
Datenpunktlistenstand28. Feb. 2017
Betriebsvorschrift T4-459/01. Sep. 2017
Netzrichtlinie Nr. 4 gültig ab16. Aug. 2021
Lieferantenkodex-Standca. 1. Okt. – 31. Okt. 2022
Netzrichtlinie Nr. 3 gültig ab1. Jan. 2024
SF6-Inbetriebnahme-Frist10. März 2024 – 31. Dez. 2025
Netzrichtlinie Nr. 5 gültig ab1. Mai 2025
Leistungsverzeichnis Teil 115. Okt. 2026
Leistungsverzeichnis16. Okt. 2026
Veröffentlichung22. Okt. 2026
Rügefrist Bekanntmachung22. Okt. – 18. Dez. 2026
Bieterfragen-Frist9. Dez. 2026
Rügefrist Vergabeunterlagenca. 18. Dez. 2026
Angebotsfrist18. Dez. 2026
Angebotsgültigkeit18. Dez. 2026 – 25. Jan. 2027
Ausführungsbeginn8. Feb. 2027
Vertragslaufzeit8. Feb. 2027 – 11. Apr. 2030
Vertragsende11. Apr. 2030
NetzanschlussDatum offenNetzbetreiber strebt den Netzanschluss innerhalb von 6 Monaten nach rechtskräftiger Unterzeichnung des Netzanschlussvertrags an.
GewährleistungsprüfungDatum offenGemeinsame Besichtigung 1 Monat vor Ende der Gewährleistungspflicht.
Mängelansprüche-VerjährungDatum offenVerjährungsfrist für Mängelansprüche von 5 Jahren ab Endabnahme.
BauzeitenplanDatum offenBauzeitenplan, SIGE-Plan, Finanzierungsplan und Baustelleneinrichtungsplan spätestens 14 Tage nach Aufforderung.
Vor-FertigungsdokumentationDatum offenDokumentation ist 8 Wochen nach Auftragserteilung vorzulegen.
Netzanschluss-FreigabeDatum offenNetzbetreiber strebt den Netzanschluss spätestens 6 Monate nach Vertragsunterzeichnung an.
Fernwirkschrank-BestellungDatum offenBestellung des Fernwirkschranks mindestens 12 Wochen vor den geplanten Funktionsprüfungen.
Funktionsprüfung FernsteuerungDatum offenDen Prüftermin mindestens 8 Wochen vorher mit dem Netzbetreiber abstimmen.
HochspannungsprüfungDatum offenPrüftermin für Hochspannungs- und Teilentladungsmessung etwa 3 Wochen vorher vereinbaren.
FreischaltungDatum offenFreischaltung mit dem Netzbetreiber mindestens 14 Tage im Voraus vereinbaren.
SpannungsfreischaltungDatum offenAntrag für Spannungsfreischaltung im Oberleitungsbereich mindestens 10 Wochen vor Baubeginn.
Kabel-FreischaltungDatum offenFreischaltung für Arbeiten an vorhandenen Kabeln oder Verteilern mindestens 14 Tage vor Ausführung beantragen.
Fahrleitungs-FreischaltungDatum offenNicht genannte Alternative bei Arbeiten an spannungsführenden Fahrleitungen: Freischaltung 3 Werktage vorher über den Koordinator beantragen.
ZwischenkontrolleDatum offenFertigstellung einer Baustufe mindestens 1 Tag vor der Zwischenkontrolle telefonisch anzeigen.
Entsorgungskonzept-ÄnderungDatum offenÄnderungen an der Entsorgungskonzeption 10 Werktage vor Entsorgungsbeginn anzeigen.
Elektronische EntsorgungsnachweiseDatum offenTransporteur- und Entsorgungsanlagendaten 10 Werktage vor Beginn der Entsorgung übermitteln.
Entsorgungsnachweise BaubeschreibungDatum offenÜbernahme- und Wiegescheine innerhalb von 3 Werktagen nach der Entsorgung übergeben.
Entsorgungsnachweise RichtlinieDatum offenBegleit-, Übernahme- und Wiegescheine innerhalb von 5 Werktagen nach der Entsorgung übergeben.
Entsorgungskonzept BehördeDatum offenEntsorgungskonzept möglichst 14 Tage vor Beginn von Abbruch- oder Bauabfallmaßnahmen vorlegen.
Bauabwasser-GenehmigungDatum offenGenehmigung zur Einleitung von Bauabwasser 14 Tage vor Arbeitsbeginn beantragen.
Schaltungsbuch-BearbeitungDatum offenStellungnahme und Fertigungsfreigabe durch VNB beziehungsweise SachsenNetze etwa 10 Werktage nach Einreichung.
Revidierte PläneDatum offenÜbergabe revidierter Pläne 2 Wochen vor Anlagenabnahme.
Anlagenabnahme-DokumentationDatum offenAbnahmedokumentation ist spätestens zur Anlagenabnahme zu übergeben.
Dokumentation nach AbnahmeDatum offenGesamtdokumentation ist 4 Wochen nach Bauabnahme zu liefern.
MS-Kabel-IsolationsprüfungDatum offenIsolationsprüfung des MS-Kabelsystems dauert 60 Minuten bei 36 kV und 0,1 Hz.
Bauleiter-BenennungDatum offenVerantwortlichen Bauleiter unmittelbar nach Erteilung des jeweiligen Einzelauftrags schriftlich benennen.
Rügefrist erkannte VerstößeDatum offen10 Kalendertage ab Erkennen eines Verstoßes gegen Vergabevorschriften.
Wartezeit nach MitteilungDatum offenMehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung, dass einer Rüge nicht abgeholfen werden soll.
ReferenzzeitraumDatum offenVergleichbare Referenzleistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren oder einem längeren in der Bekanntmachung genannten Zeitraum.
ReferenznachweiseDatum offenDrei Referenznachweise sind nach Aufforderung innerhalb der gesetzten angemessenen Frist vorzulegen.
EignungsbestätigungenDatum offenBestätigungen und Nachweise zur Eigenerklärung sind nach gesondertem Verlangen innerhalb der gesetzten Frist vorzulegen.
Batterie-Überlast 150 %Datum offenDer Gleichrichter muss 150 Prozent der Nennlast für 2 Stunden überstehen.
Batterie-Überlast 300 %Datum offenDer Gleichrichter muss 300 Prozent der Nennlast für 1 Minute überstehen.
BatteriegebrauchsdauerDatum offenDie Batterie ist auf eine Gebrauchsdauer von 8 bis 10 Jahren auszulegen.
Batterie NotbetriebDatum offenDie Batteriezelle muss bei Netzausfall mindestens 2 Stunden Betriebszeit bereitstellen.
USV ÜberbrückungszeitDatum offenDie USV für UMZ und ÜEKS muss mindestens 8 Stunden überbrücken.
USV ZEKSDatum offenDie unterbrechungsfreie Stromversorgung für ZEKS muss mindestens 5 Sekunden überbrücken.
USV WiedereinschaltungDatum offenDie USV muss bei automatischer Wiedereinschaltung mindestens 5 Minuten überbrücken.
SchutzzeitenDatum offenKurzschluss- und Entkupplungsschutz dürfen zusammen mit der Auslösezeit des Schaltgeräts 100 beziehungsweise 150 ms nicht überschreiten.
SchaltvorgangDatum offenDer Schaltvorgang einschließlich Nachlaufzeit muss innerhalb von 30 Sekunden abgeschlossen sein.
MotorantriebDatum offenMotoranlaufstrom, Überlaststrom und Dauerstrom sind technisch auf 22 A für 0,3 Sekunden, 15 A für 3 Sekunden und 10 A für 30 Sekunden begrenzt.
24/365-StörungsüberwachungDatum offenDie Störungsüberwachung durch die DVB AG ist 24 Stunden täglich und 365 Tage jährlich sicherzustellen.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Bauvorbereitung und Baustelleneinrichtung

Baustelle einrichten und nach Bauabschluss beräumen, Baustromanschluss beim Versorgungsnetzbetreiber beantragen, installieren und später abmelden. Baustellenflächen und Wege nach Gebrauch wiederherstellen; erforderliche Kosten für Baustelleneinrichtung, Versorgung, Lager, Arbeitsplätze, An- und Abtransport sowie Entsorgung einpreisen.

Ständerfußboden

Ständerfußboden im Schaltraum U.01 und teilweise im Treppenraum U.05 aus einem geprüften System mit systemzugehörigen Materialien herstellen. Umfasst Untergrundreinigung über 81 m², staubbindenden Anstrich, 81 m² Ständerboden, 72 m² isolierenden Belag, Grundrahmen für MS- und GS-Schaltanlage, fünf Überbrückungsträger, Öffnungen, Knieholmgeländer, Anschlussband, Sockelleiste, Schutzabdeckung sowie abschließende Reinigung und Versiegelung.

Mittelspannungsanlage

Eine luftisolierte 20-kV-Schaltanlage mit sechs Feldern liefern, aufstellen und betriebsfertig anschließen: ein Transformator-Abzweig, zwei Einspeisungen, ein Übergabefeld, ein Messfeld und ein weiterer Transformator-Abzweig. Ebenfalls zu liefern und zu montieren sind ein Druckentlastungskanal, Schutz- und Feldleitgeräte, Software sowie der Fernwirkschrank des Versorgungsnetzbetreibers mit Transport, Montage und Verkabelung. Die Anlage muss eine Typzulassung besitzen und die technischen Mindestanforderungen sowie Netzrichtlinien des Versorgungsnetzbetreibers einhalten.

Transformatoren und Gleichstromanlage

Einen Gleichrichter-Transformator mit 1.500 kVA sowie einen Eigenbedarfs-Transformator mit 40 kVA liefern, aufstellen, montieren und anschließen. Die Gleichstrom-Schaltanlage mit 750 V DC umfasst eine Gleichrichter-Einheit, eine Rückleiterzelle, vier Strecken-Abzweigzellen und eine Strecken-Ersatzzelle. Die zweiseitige Streckenspeisung zum angrenzenden GUW, die zugehörige Software und die Programmierung sind einzubeziehen.

Eigenbedarfs- und Batteriesystem

Eigenbedarfsverteilung für 230/400 V AC und 110 V DC sowie eine Batteriezelle mit Ladegleichrichter für 400 V AC und 110 V DC liefern, montieren und anschließen. Die Batterie ist für mindestens zwei Stunden Betrieb bei Netzausfall, die Entladung für 1, 3 und 10 Stunden sowie eine Gebrauchsdauer von 8 bis 10 Jahren anzugeben. Automatische Umschaltung auf Not- und Sicherheitsbeleuchtung sowie Tiefentladungsschutz sind umzusetzen.

Steuerung, Betriebsüberwachung und Fernwirktechnik

Geräteschrank, ZSPS-Baugruppen, Industrie-PC, Fernwirkunterstation beziehungsweise Protokollwandler, Stromversorgungen, 19-Zoll-Kommunikationsschrank, SHDSL-Ethernet-Extender und Netzwerkkomponenten liefern, montieren, programmieren und testen. Die vollständige Software einschließlich Lizenzen, kundenspezifischer Parametrierung und Programmtests ist zu liefern. ZSPS und Fernwirkunterstation werden in Betrieb genommen; das Datenmodell für Modbus RTU und IEC 60870-5-104 wird dokumentiert und mit dem Auftraggeber abgestimmt. Die Fernwirkunterstation ist an die Leittechnik Trachenberge mit Server 1 und Server 2 anzubinden und ein vollständiger Bit-Test durchzuführen.

Kabel, Tragsysteme, Erdung und Gebäudeinstallation

Kabel, Armaturen, Endverschlüsse, Haupt- und Potentialausgleichsschienen, Erdungsanlage, Kabeltragsysteme, Kabelrinnen, Leitungskanäle sowie Installations- und Datenkabel liefern und montieren. Im Leistungsverzeichnis sind unter anderem 60 m N2XS2Y 1×120 mm², 248 m N2XH-O 1×240 mm², 210 m Erdungskabel 1×95 mm² und 454 m NYM-J 3×2,5 mm² ausgewiesen. Die Gebäudeinstallation umfasst 28 LED-Anbauleuchten, 13 LED-Notleuchten, Steckdosen, Schalter, Taster, Abzweigdosen, zwei Elektro-Konvektoren mit 1,5 kW sowie Zählerschränke VME 1 und VME 2.

Prüfung, Messung und Inbetriebnahme

Typ-, Stück- und Anlagentests der MS-Schaltanlage beim Hersteller durchführen beziehungsweise deren Durchführung belegen und dem Auftraggeber die Teilnahme ermöglichen. GS-Schaltanlage, Eigenbedarfsanlage, Transformatoren, Erdungsanlage, Steuerung und Betriebsüberwachung prüfen und in Betrieb nehmen. Vorgesehen sind außerdem Hochspannungs- und Teilentladungsmessung, Schutz- und Funktionstests, KESRA-Prüfungen, Prüfung der rückwärtigen Verriegelung, Isolationsprüfung von zwei MS-Kabelsystemen über 60 Minuten bei 0,1 Hz und 36 kV sowie Messung von zwei CAT-7-Datenkabeln. Je Strecken- oder Abzweigzelle sind vier Kurzschlussversuche an einem Ort mit geringem und einem mit maximalem Dauerkurzschlussstrom sowie jeweils mit direkter und indirekter Auslöseeinrichtung durchzuführen. Zusätzlich sind eine EMV-U-Messung und eine Schallimmissionsmessung zu erbringen.

Dokumentation und Unterweisung

Dokumentation in drei Stufen erstellen: vor Schaltanlagenfertigung, zur Anlagenabnahme und nach Anlagenabnahme. Vor Fertigungsfreigabe sind unter anderem das PDF-Schaltungsbuch, Frontansichten und Anordnungspläne der Relaisnischen sowie Schutz- und Schaltungsunterlagen einzureichen. Die Abnahmedokumentation umfasst die Errichterbescheinigung nach DGUV Vorschrift 3, Funktions- und Prüfprotokolle, Montage-, Betriebs- und Wartungsanweisungen, Gesamtübersichtsschaltplan, Erdungsplan, Elektroinstallationsplan und Schaltungsbuch. Die Gesamtdokumentation ist nach Abnahme in deutscher Sprache als A4- und A3-Ordner sowie auf zwei Datenträgern als PDF bereitzustellen; Schaltpläne zusätzlich als DXF, das SPS-Programm und die IPC-Projektdatei auf Datenträger. Der Auftraggeber wird mündlich in Betrieb und Instandhaltung der Schaltanlagen unterwiesen.

Abstimmung mit anderen Leistungsbereichen

Die Arbeiten mit den Losen 1, 11, 13 und 14 abstimmen. Los 12 bereitet insbesondere den Kabelverlegeweg für die Kabelverlegung in Los 11 vor. Der Ständerfußboden wird nach Fertigstellung des Gebäudes durch Los 1 errichtet. Die Zusammenarbeit mit SachsenEnergie für den Mittel- und Niederspannungsanschluss sowie die erforderlichen Freischaltungen und Zugänge mit dem Netzbetreiber sind zu koordinieren.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Grundanforderungen

Die mit dem Angebot geforderten Eignungsunterlagen müssen vollständig vorgelegt werden. Das Verfahren ist grundsätzlich auch für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. Konkrete quantitative Anforderungen wie ein Mindestumsatz, eine Mindestanzahl an Referenzen, Bonitätswerte oder eine bestimmte Unternehmensgröße sind im vorliegenden Auszug nicht festgelegt.

Präqualifikation und Eigenerklärung

Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung grundsätzlich durch Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis nach. Nicht präqualifizierte Unternehmen legen die Eigenerklärung zur Eignung oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung vor. Bei kurzfristiger Auswahl können Bestätigungen und Bescheinigungen zu den Erklärungen auf gesondertes Verlangen verlangt werden.

Ausschlussgründe und Verantwortlichkeit

Mit der Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen ist zu bestätigen, dass keine relevanten strafrechtlichen, wirtschaftlichen, wettbewerbsrechtlichen, personenbezogenen oder sonstigen im Formular genannten Ausschlussgründe vorliegen. Nachunternehmer sind entsprechend zu verpflichten. Eine Erklärung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit darf nur mit der erforderlichen Verpflichtungserklärung des eingesetzten Unternehmens genutzt werden.

Elektrotechnische Fachfähigkeit

Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen, abgesehen vom Versorgungsnetzbetreiber, nur durch ein im Installateurverzeichnis eingetragenes Installationsunternehmen ausgeführt werden. Schweißverbindungen dürfen nur von befähigten Monteuren ausgeführt werden. Der Bieter muss personell und technisch in der Lage sein, die Arbeiten innerhalb der vereinbarten Fristen auszuführen.

Produkt- und Ausführungsnachweise

Die Mittelspannungsschaltanlage muss eine Typzulassung nach den Vorgaben des Versorgungsnetzbetreibers besitzen. Das Ständerbodensystem muss einem geprüften System entsprechen, wofür ein Prüfzeugnis vorzulegen ist. Zulassungsbescheide sind vollständig mit den zugehörigen Anlagen vorzulegen. Prüf- und Güteprüfungen sind vor dem Einbau durchzuführen. Elektrische Anlagen sind nach den einschlägigen DIN-, VDE-, IEC- und Netzbetreiber-Vorgaben herzustellen, zu prüfen und zu dokumentieren.

Kabelverlegung

Wer Kabel selbst verlegt, muss technisch dazu in der Lage sein und eine ordnungsgemäße Ausführung in der Vergangenheit nachweisen können. Andernfalls ist ein konzessioniertes Elektrounternehmen als Auftrags- oder Nachauftragnehmer zu binden und mit dem Auftraggeber vorab abzustimmen.

Versicherung und Arbeitsschutz

Für die Bauleistung ist eine im Baugewerbe übliche Haftpflichtversicherung mit mindestens 2.000.000 Euro für Personen- und Sachschäden sowie 500.000 Euro für Vermögensschägen abzuschließen. Eine aktuelle Deckungsbestätigung mit Prämienausgleichsnachweis ist vorzulegen. Für Arbeiten im Gleisbereich ist die Unterrichtung über BGV D 30 und BGV D 33 sicherzustellen und die Mitarbeiter aktenkundig zu belehren.

Lieferantenkodex

Der Bieter bestätigt den Erhalt des Lieferantenkodex der Technische Werke Dresden GmbH und aller verbundenen Unternehmen mit Stand Oktober 2022 und die Einhaltung der darin enthaltenen Grundsätze, Werte und Rechtsvorgaben einschließlich der genannten lieferkettensorgfaltspflichtigen Risiken.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte fünf Kalenderjahre oder der in der Auftragsbekanntmachung angegebene Zeitraum; der längere Zeitraum ist maßgebendVolumen: Je Referenz sind unter anderem Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, ausgeführte Mengen, eingesetztes Personal und technische Beschreibung anzugeben. Ein Mindestauftragswert ist nicht genannt.

Referenzliste mit drei vergleichbaren Referenzleistungen; bei kurzfristiger Auswahl sind drei Referenznachweise vorzulegen. Bei eigener Kabelverlegung ist zusätzlich ein historischer Nachweis einer ordnungsgemäßen Ausführung zu erbringen.

Vergleichbare Bau- und sonstige Leistungen mit Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung. Die Referenzen müssen nicht die gesamte Gleichrichterunterwerksausrüstung umfassen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 76%4–10 · 23%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 32 erledigt
Angebotsformular und Preis
Eignung und Verantwortlichkeit
Referenzen und Bietergemeinschaft
Nachunternehmer und zugelassene Fachunternehmen
Technische Produkt- und Systemnachweise
Planung, Montage und Ausführung
Prüfung, Inbetriebnahme und Dokumentation
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Dresdner Verkehrsbetriebe AG | 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
01129 Dresden
Ort
01129 Dresden
Kategorie
Sachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
01129 Dresden
Sachsen

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