Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Amt Unterspreewald (Brandenburg) sucht ein Planungs- und Beratungsbüro, das für zehn amtsangehörige Gemeinden eine gemeinsame kommunale Wärmeplanung im Konvoi-Verfahren erstellt (ca. 380 km², rund 9.300 Einwohner).
Das Verfahren ist eine Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb. Aktuell wird nur der Teilnahmeantrag eingereicht – ein Preisangebot ist noch nicht gefordert. Aus den Bewerbern werden 3–5 zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Wichtigste Eckpunkte:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltungsbereich und Auftraggeber
Freiberufliche Planungs- und Beratungsleistung für das Amt Unterspreewald (Sitz: Markt 1, 15938 Golßen, Brandenburg). Es handelt sich um eine einheitliche Gesamtdienstleistung für das Konvoi-Verfahren der zehn amtsangehörigen Gemeinden: Bersteland, Drahnsdorf, Kasel-Golzig, Krausnick-Groß Wasserburg, Rietzneuendorf-Staakow, Schlepzig, Schönwald, Steinreich, Unterspreewald und die Stadt Golßen. Planungsgebiet rund 380 km² mit ca. 9.300 Einwohnern, überwiegend ländlich geprägt, kein bestehendes Wärmenetz. Rechtliche Grundlagen: Wärmeplanungsgesetz (WPG) und Brandenburgische Wärmeplanungsverordnung (BbgWPV).
Inhaltliche Bausteine der Wärmeplanung
Die Wärmeplanung umfasst mindestens folgende Arbeitsschritte:
Ergebnisse und Liefergegenstände
Zwei Ergebnis-Ebenen sind zu liefern:
Meilensteine:
Beteiligung und Gremienarbeit
Vorgesehen sind bis zu 10 Präsentationstermine in den kommunalen Gremien (9 Gemeindevertretungen + Stadtverordnetenversammlung Golßen) sowie 1–2 übergreifende Veranstaltungen für die konvoi-weiten Ergebnisse. Termine sollen zeitlich gebündelt und frühzeitig abgestimmt werden; Abstimmungen können digital oder hybrid erfolgen. Eine zentrale Ansprechperson auf Auftraggeberseite bündelt die Abstimmungen über das Amt Unterspreewald.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage / Befähigung zur Berufsausübung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Mindestanforderung
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Projektleitung und Team
Auswahlkriterien (Rangfolge bei mehr als 5 geeigneten Bewerbern)
Bewertet werden 0–5 Punkte je Kriterium, gewichtet:
| Kriterium | Gewichtung | Volle Punktzahl (5) bei |
|---|---|---|
| Unternehmensreferenzen | 45 % | Drei kommunale Wärmeplanungen und Erfahrung sowohl mit interkommunaler als auch mit ländlich geprägter Planung |
| Erfahrung Projektleitung | 30 % | Drei Referenzen als Projektleitung/stellv. Projektleitung; mind. eine interkommunal oder ländlich geprägt |
| GIS-Erfahrung Projektteam | 15 % | Drei GIS-Referenzen aus kommunalen Wärmeplanungen mit wärmeplanungsspezifischen Karten/Analysen und Übergabe bearbeitbarer GIS-Daten an kommunalen Auftraggeber |
| Akteurs-/Öffentlichkeitsbeteiligung | 10 % | Drei Referenzen mit Fachakteur-/Gremien- und Öffentlichkeitsbeteiligung; mind. eine interkommunal oder mit strukturierter Auswertung von Stellungnahmen |
Bei Punktgleichstand entscheidet die höhere Punktzahl bei Unternehmensreferenzen, dann Projektleitung, dann das Los.
Vergaberechtliche Bedingungen (BbgVergG)
Kommunale Wärmeplanung oder in Art und Umfang vergleichbare strategische kommunale Wärme- oder Energieplanung (Eignungs-Mindestanforderung); zur Wertung max. 3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren
Vergleichbarkeit: kommunale Wärmeplanung oder vergleichbare strategische kommunale Wärme-/Energieplanung; laufende Projekte zählen, sofern mindestens Eignungsprüfung sowie Bestands- und Potenzialanalyse abgeschlossen sind. Referenzangaben: Auftraggeber + Ansprechperson, Projektbezeichnung und Kurzbeschreibung, Zeitraum und Bearbeitungsstand, Größe/Struktur des Planungsgebiets, erbrachte Leistungsbestandteile, Angaben zur interkommunalen Zusammenarbeit (soweit einschlägig).