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Kuhlache Ost – Freianlagenplanung Leistungsphasen 3 bis 9 im Rahmen der Vorbereitung der Landesgartenschau Lutherstadt Wittenberg 2028

Lutherstadt Wittenberg | SALEG Landes- und Kommunalservicegesellschaft mbH | Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-AnhaltLutherstadt Wittenberg, Sachsen-AnhaltVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Gesucht wird ein Planungsbüro, das die Freianlagenplanung für den Teilbereich „Kuhlache Ost" der Landesgartenschau Lutherstadt Wittenberg 2028 fortführt.

Auf einer Fläche von rund 25.500 m² soll ein hochwertiger, dauerhaft nutzbarer Landschaftspark entstehen, der während der Gartenschau als Kernbereich der gärtnerischen Präsentationen dient. Die Leitidee lautet „Gartenschau im Welterbe".

Zu erbringen sind die Leistungsphasen 3 bis 9 nach HOAI (vom Vorentwurf bis zur Objektbetreuung) – aufbauend auf einem vorhandenen Vorentwurf. Zusätzlich sind narrative Ausstellungskonzepte zu entwickeln und mit der Freianlagenplanung zu verzahnen.

Das Verfahren ist ein zweistufiger Wettbewerb: In Stufe 1 werden Mindestanforderungen geprüft, in Stufe 2 bewertet eine Jury vier Referenzprojekte und das Projektteam. Nur die drei besten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Teilnahmefrist: 13. Oktober 2026

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristSEP2026 DEZ MÄR JUN SEP DEZ MÄR
Veröffentlichung11. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist6. Okt. 2026
Teilnahmefrist13. Okt. 2026
Einladungsfrist27. Okt. 2026
Vertragsbeginn1. Dez. 2026
Vertragslaufzeit1. Dez. 2026 – 7. Apr. 2028
Vertragsende7. Apr. 2028
RügefristDatum offen10 Kalendertage Rügefrist vor Stellung eines Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer.
NachprüfungsfristDatum offen15 Kalendertage Frist nach Mitteilung über Nichtabhilfe der Rüge.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität6 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Planerisch-gestalterisches Verständnis35%

    Qualität der konkreten Auseinandersetzung mit dem vorhandenen Planungs- und Konzeptstand der Kuhlache Ost – Erkennen, Einordnen der prägenden Qualitäten und Herausarbeiten der wesentlichen Aufgaben.

  • Qualität und auftragsbezogene Einbindung des vorgesehenen Projektteams35%

    Persönliche Qualifikation und Erfahrung der für die Auftragsausführung vorgesehenen Schlüsselpersonen sowie deren tatsächliche Funktion, Verantwortung und persönliche Einbindung im Projekt Kuhlache Ost.

  • Honorar / Preis30%

    Wertbarer Gesamtangebotspreis inklusive Nebenkosten auf Grundlage des einheitlichen Leistungs- und Preisblatts. Bewertung mit linearer Interpolation zwischen niedrigstem Preis (30 Punkte) und 1,5 × A_min (0 Punkte).

Qualitative Kriterien: Zuschlagspunkte = (Bewertungspunkte/4) × max. Punkte des Unterkriteriums (Skala 0-4). Preis: Preispunkte = 30 × (1,5 × A_min − A) / (0,5 × A_min); A_min = niedrigster wertbarer Gesamtangebotspreis, A = wertbarer Gesamtangebotspreis des Angebots. Bei Preis ≥ 1,5 × A_min = 0 Punkte; negative Ergebnisse = 0 Punkte.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungen, Unterkriterien und die vollständige Bewertungsformel (qualitativ und Preis) sind im Dokument enthalten.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Aufgabenstellung im Überblick

Gegenstand: Planungsfortschreibung „Kuhlache Ost" auf Basis des vorhandenen Vorentwurfs (Anlage 2)Fläche: ca. 25.500 m² RevitalisierungsflächeRahmen: 6. Sachsen-Anhaltische Landesgartenschau 2028 in Lutherstadt WittenbergLeitidee: „Gartenschau im Welterbe"Während der Gartenschau bildet die Kuhlache Ost den Kernbereich der gärtnerischen Präsentationen und BesucherangeboteVorentwurf / LP 1–2 liegt bereits vor – neue Vorentwürfe sind NICHT gefordertVertragslaufzeit: ca. 16 Monate (01.12.2026 bis 07.04.2028)

Leistungsphasen nach HOAI

Freianlagenplanung nach § 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 3 bis 9 (Vorentwurf bis Objektbetreuung)Planung auf vorhandenen Planungsgrundlagen, dokumentierten Gestaltungsprinzipien und LeitbildernAuseinandersetzung mit dem vorhandenen Planungs- und Konzeptstand – Analyse und Einordnung räumlicher, gestalterischer und inhaltlicher PrinzipienAbleitung von Schwerpunkten für die weitere planerische Fortentwicklung

Ausstellungskonzeption

Entwicklung und Umsetzung narrativ-gestalterischer Ausstellungskonzepte in Verzahnung mit der FreianlagenplanungPhasen: Konzeption, Entwurf, Genehmigung, Ausführung, Vergabe und RealisierungIntegration der Ausstellungselemente in den FreiraumIllustrative und inszenatorische ObjekteGärtnerische und pflanzliche Ausstellungselemente

Verbindliche Gestaltungselemente (Anlage 3 – Planungsstand)

Vertiefung der räumlichen Grundstruktur aus dem LageplanWegeführung mit blauen Asphaltwegen (verbindlich)Großflächige Staudenpflanzungen als gärtnerisches GerüstGehölze mit raumbildender, schattenspendender und orientierender FunktionDrei Segelgruppen (Mesh-Gewebe mit vergrößerten Elboberflächen-Aufnahmen – Schattenspender / Aufenthaltsorte)Blendenflecke (kreisförmige, lichtreflektierende Intarsien)Fischzeichen (abstrahierte mineralische Körperformen – größerer Fischkörper im Bereich Stadtplatz Ost, kleineres Zeichen im Themengarten „Fischer")Glockenturm (markantes räumliches Objekt)

Themengärten und Besucherführung

Fünf Themengärten zum Thema Wasser mit verbindlicher inhaltlicher Dramaturgie:

1. Ursprung und Tiefe des Wassers

2. Übergang und Veränderung

3. Zeit, Bewegung und landschaftliche Prozesse

4. Neubeginn und Entstehung von Leben

5. Die Beziehung zwischen Mensch und Fluss

Besucherführung gemäß verbindlicher WegeführungFunktionale und gestalterische Abstimmung von dauerhafter Parkstruktur und temporären Elementen

Konstruktive und fachliche Vertiefung

Artenwahl, Pflanzdichte, Substratbemessung, PflegekonzeptionKonstruktive, technische und materialbezogene Ausarbeitung der GestaltungselementeStatik, Konstruktion, Gründung, DimensionierungDetailausbildung aller Gestaltungselemente

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Verfahrensrahmen

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (zweistufig)Stufe 1: Prüfung der MindestanforderungenStufe 2: Bewertung auf einer 100-Punkte-Matrix; die 3 punktbesten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordertAuswahl: Eignung des Personals / technische LeistungsfähigkeitZuschlag: Qualität (qualitative Wertung)KMU-geeignet

Stufe 1 – Formale Mindestanforderungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung: Landschaftsarchitekt in der Architektenliste (oder gleichwertig); bei juristischen Personen zusätzlich Handelsregister und qualifizierte Projektleitung; für die Ausstellungskonzeption: fachliche Qualifikation über Berufserfahrung und ReferenzenBerufshaftpflichtversicherung: mindestens 2 Mio. EUR Personenschäden / 1 Mio. EUR sonstige Schäden, jeweils zweifach maximiertAusschlussgründe §§ 123, 124 GWB: Eigenerklärung aller relevanten Beteiligten (Bietergemeinschaftsmitglieder, Nachunternehmer, Eignungsleihgeber)Personelle Kapazitäten: Erklärung, dass die Bearbeitung im Projektzeitraum sichergestellt ist

Stufe 2 – Fachliche Mindestanforderungen (zwingend)

Referenzprojekte 1–4: in jeder Teilwertung jeder Referenz mindestens 1 Rohpunkt – sonst kein Zugang zur Auswahlwertung (keine Kompensation möglich)Projektteam: Projektleitung Freianlagenplanung mindestens 1 Rohpunkt; Projektleitung Ausstellungskonzeption mindestens 1 Rohpunkt

Auswahlwertung – 100-Punkte-Matrix

Referenzprojekt 1 Freianlagenplanung: 20 Pkt. (20 %)Referenzprojekt 2 Freianlagenplanung: 20 Pkt. (20 %)Referenzprojekt 3 Ausstellungskonzeption / Freiraum: 20 Pkt. (20 %)Referenzprojekt 4 Ausstellungskonzeption / Freiraum: 20 Pkt. (20 %)Projektteam / Berufserfahrung: 20 Pkt. (20 %)

Umrechnung Referenzen:

Ref. 1 & 2 (Freianlagen): (Rohpunkte / 11) × 20Ref. 3 & 4 (Ausstellung): (Rohpunkte / 9) × 20

Projektteam-Punktstaffel (je Bereich): > 10 Jahre = 2 Pkt.; 5–10 Jahre = 1 Pkt.; < 5 Jahre = 0 Pkt.

Rechtsform und Nachreichbarkeit

Bietergemeinschaften: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem VertreterFehlende / unvollständige Eignungsnachweise können nachgefordert werden (§ 56 Abs. 2 VgV) – kein Bieteranspruch auf NachforderungPreisangaben und Inhalte der Zuschlagskriterien sind von der Nachforderung ausgeschlossenUnvollständige Angebote werden bei nicht fristgerechter Nachreichung ausgeschlossen
Referenzprojekte
2 ReferenzenZeitraum: nicht spezifiziertVolumen: > 900.000 EUR Baukosten KG 500 brutto (1 Pkt.); > 1.400.000 EUR (2 Pkt.)

Freianlagenplanung – Referenzprojekt mit Beschreibung, Auftraggeber, erbrachten Leistungen und Baukosten KG 500 brutto

Öffentlicher Park/Freiraum mind. Honorarzone IV; vergleichbare Größenordnung; hohe pflanzplanerische Anforderungen; komplexe Wege-/Besucherführung; Integration besonderer Ausstattungen/Objekte; Planung bis zur baulichen Realisierung. Mind. 1 Rohpunkt in jeder Teilwertung (Leistungsphasen / Baukosten / Vergleichbarkeit).

2 ReferenzenZeitraum: 01.01.2006 bis Ende der Frist zur Einreichung des TeilnahmeantragsVolumen: nicht spezifiziert

Ausstellungskonzeption und Verzahnung mit Freianlagenplanung – mit Projektbeschreibung, Auftraggeber, erbrachten Leistungen und Zeitraum

Narrative Leitidee; räumliche Dramaturgie; Verbindung von Ausstellung und Freiraum; illustrative/inszenatorische Objekte; gärtnerische/pflanzliche Ausstellungselemente; Begleitung bis Ausschreibung, Bemusterung und Realisierung. Mind. 1 Rohpunkt in jeder Teilwertung (Begleitung / Vergleichbarkeit / Komplexität).

max. 3 pro Person ReferenzenZeitraum: nicht spezifiziertVolumen: nicht spezifiziert

Projektteam – persönliche Referenzen je Schlüsselperson (Freianlagenplanung und Ausstellungskonzeption)

Berufserfahrung Projektleitung Freianlagenplanung: > 10 Jahre = 2 Pkt.; 5–10 Jahre = 1 Pkt.; < 5 Jahre = 0 Pkt. (mind. 1 Pkt. erforderlich). Projektleitung Ausstellungskonzeption: gleiche Staffelung.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 40%4–10 · 36%11+ · 24%
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Lutherstadt Wittenberg | SALEG Landes- und Kommunalservicegesellschaft mbH | Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Anschrift
06886 Lutherstadt Wittenberg
Ort
06886 Lutherstadt Wittenberg
Kategorie
Sachsen-Anhalt
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
06886 Lutherstadt Wittenberg
Sachsen-Anhalt

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