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Ausschreibungen Hessen

L 3093 – Neubau der Radwegbrücke UF Salzböde zw. Roederheide und Odenhausen

Hessen Mobil – Straßen- und VerkehrsmanagementMarburg an der Lahn, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: heute

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung von Hessen Mobil für den Neubau einer Geh- und Radwegbrücke über die Salzböde zur Ergänzung des Lahnradwegs. Gleichzeitig werden die bestehende Straßenbrücke UF Salzböde instand gesetzt sowie Straßenbauarbeiten auf der L 3093 und K 394 durchgeführt.

Die Baumaßnahme liegt im Wasserschutzgebiet "Brunnen Odenhausen" (Zone II/III) und erfordert besondere Auflagen (kein Recyclingmaterial, biologisch abbaubare Betriebsstoffe, Filtersperren, Leichtflüssigkeitsabscheider).

Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform vergabe.hessen.de (Software "AI Bietercockpit") einzureichen. Es werden keine Nebenangebote und keine mehreren Hauptangebote zugelassen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 0 Tage bis zur Angebotsfrist — 09. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZ
Veröffentlichung18. Aug. 2026
Angebotsfrist9. Sep. 2026
Angebotsöffnung9. Sep. 2026
Bauzeitenplan vorlegenca. 9. Sep. – 25. Sep. 2026
Vorankündigung Baustellenverordnungca. 9. Sep. – 30. Dez. 2026
Verkehrsrechtliche Anordnungca. 9. Sep. – 30. Dez. 2026
Baubüro AG-Vorhaltungca. 9. Sep. 2026 – 9. Mai 2027bis 2027
Mischwasserhaltungca. 9. Sep. – 7. Okt. 2026
Wasserhaltung Widerlagerca. 9. Sep. – 9. Okt. 2026
Verkehrssicherung BP1ca. 9. Sep. – 16. Sep. 2026
Verkehrssicherung BP2ca. 9. Sep. – 16. Sep. 2026
Bindefrist24. Sep. 2026
Gewässerarbeiten1. Okt. 2026 – 28. Feb. 2027bis 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 v.H. eingeräumt.

KI-Hinweis: Es ist ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis (100%) angegeben; die Vorlage HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien ist nicht beigefügt, weitere Zuschlagskriterien sind nicht vorgesehen.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Brückenbau – Neubau Radwegbrücke UF Salzböde

Neubau einer einfeldrigen Geh- und Radwegbrücke über die Salzböde als Trogquerschnitt aus vollwandigen Stahlträgern (Stahl S355 J2+N).

Stützweite 18,00 m, lichte Weite 17,10 mLichte Höhe ca. 1,80 mGeh-/Radwegbreite 3,00 m, Gesamtbreite Überbau 3,60 mGründung: einreihige SpundwandgründungWiderlager mit Bewehrte-Erde-Konstruktion und GabionenverblendungElastomerlager, Belagsdehnfugen (PU)Orthotrope Fahrbahnplatte mit Dünnbelag (RHD), Farbe RAL 7032Grüne Deckbeschichtung des Überbaus nach Abstimmung mit UNB Gießen (DB 601)Geländer vom Typ "Mosel" bei Absturzhöhen > 1,00 mBlitzschutz und ErdungWerkstattplanung Stahlbau (2 Wochen vor Ausführungsbeginn) und Stahlbau-Fertigungsüberwachung

Instandsetzung Bestandsbauwerk (Straßenbrücke UF Salzböde)

Instandsetzung der bestehenden Straßenbrücke (Stahlbeton-Einfeld-Plattenbauwerk von 1979, ASB-Nr. 5318-505):

Betoninstandsetzung an Widerlagern und Überbau-UntersichtRückbau und Erneuerung der östlichen KappeTeilweiser Betonabtrag an der westlichen Kappe im HDW-VerfahrenErneuerung der Schrammbordbereiche und ÜbergangsfugenNeubau Füllstabgeländer auf östlicher Kappe (Höhe ≥ 1.200 mm)Beschichtung OS-F bFachgerechter Rückbau und Entsorgung der belasteten Baustoffe (Asphalt/Mastix → AVV 17 03 02, Frostschutz → 17 05 04, Dichtungsmassen → 17 09 04, Kappenbeton → 17 01 01, Zuordnungswert > Z 2)

Straßen- und Radwegbau

L 3093 (Str.-km 0,580 bis 0,903):

Fahrbahnsanierung mit Asphaltoberbau AC 11 DN (4 cm) + AC 22 TN (14 cm), Bitumen 70/100Vorarbeiten (Asphalt fräsen, Aufnehmen pechhaltiger Befestigungen)Neue Entwässerung mit Sicherheitsstraßenabläufen und Leichtflüssigkeitsabscheider (WSG)Bankett, Frostschutzschicht, BordeFRS-Demontage und -Montage

K 394 (Kreisstraße):

Fahrbahndeckensanierung im Bauwerksbereich inkl. Bushaltestelle

Lahnradweg (Lückenschluss):

Erdarbeiten (Oberboden, Planum, Dammschüttung)Wasserhaltung an den Widerlagern (30 Tage Vorhaltung + Betrieb)Bewehrte-Erde-Konstruktionen mit Gabionen und GeogitterStreckenbau: Frostschutzschicht und AsphaltdeckeHolzgeländer (FSC/PEFC-zertifiziertes Holz) und Böschungstreppen

Kanal- und Leitungsbau (Zweckverband Lollar-Staufenberg)

Umverlegung Entlastungskanal nördlich des Bauwerks mit neuem SchachtNeuer Untersturzschacht am MischwasserkanalRückbau außer Betrieb genommener KanalabschnitteNeue Schachtbauwerke (DN 1000–1500) und Rohrleitungen (PP DN 200, Stahlbeton DN 300/500)Mischwasserhaltung pauschal 4 Wochen (Verlängerung gesondert vergütet)Oberbau, Spülung und Druckprüfung gem. DIN EN 1610Pflicht: gültiges Gütezeichen Kanalbau AK 3 oder gleichwertig

Landschaftspflegerische Maßnahmen

Elektrobefischung und Filtersperren im GewässerWasserbaupflaster im Auslaufbereich zur SalzbödeRetentionsraumausgleich (Geländeausgleich, Schüttungen)Rasensaat mit Regiosaatgut RSM Regio, Ursprungsgebiet 21, Variante "feucht", 5 g/m²Oberbodenarbeiten und Dammschüttungen zur Anbindung der BrückeSchutz- und Pflegemaßnahmen gem. Landschaftspflegerischem Begleitplan (LBP)Kompensation: Umwandlung von Ackerfläche in Extensivgrünland

Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, Auflagen Wasserschutzgebiet

Baubüro für Auftraggeber (ca. 15 m², 1 Arbeitsplatz, 8 Monate Vorhaltung)Verkehrskonzept: Vollsperrungen und halbseitige Sperrungen, Umleitungen, transportable LSA (Typ C oder D)Verkehrssicherung längere Dauer (Vorhaltung 2 × 7 Tage), Vollsperrung K 394 max. 1 WocheVorankündigung Baustellenverordnung: 14 Tage vor Einrichten der BaustelleAntrag verkehrsrechtliche Anordnung: 10 Arbeitstage vor BeginnHavarie- und Hochwasserschutzplan; Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGe-Plan) gem. BaustellenverordnungGewässerarbeiten nur zwischen 01.10.2026 und 28.02.2027Wasserschutzauflagen: kein Recyclingmaterial, nur neues/unbelastetes Material; biologisch abbaubare Betriebsstoffe (Bioöle, Biodiesel); keine Lagerung wassergefährdender Stoffe in Zone II; Filtersperren und Auffangwannen bei HDW-Arbeiten; Sicherheitsstraßenabläufe mit Leichtflüssigkeitsabscheider

Technische Bearbeitung / Dokumentation

Standsicherheitsnachweise (5-fach) für Bauwerk, Baubehelfe, Bewehrte-Erde-KonstruktionAusführungszeichnungen (6-fach, davon 1× Baustellenausfertigung)Werkstattplanung Stahlbau (4-fach geprüft, 6-fach nach Gleichstellung)Vermessungsarbeiten: Messprogramm vor Baubeginn (3-fach zur Genehmigung), Festpunktunterlagen, Deckenbuch, Deckenhöhenplan, Beweissicherung vor und nach BauabschlussBestandsunterlagen gem. ZTV-Ing Teil 1 Abschnitt 2 (digital + analog)Bestandsübersichtszeichnungen (2× Papier + 1× digital)Lichtbilder (mind. 1024×768 Pixel, 24 Farben), 50 StückMikrofilmaufnahmen inkl. Duplikatfilm und FilminhaltsverzeichnisVollständiges Brückenbuch nach Abschluss der BauarbeitenDokumentation Entwässerung/Versorgungsleitungen im ISYBAU-XML-FormatWasseranalysen und Einleitungsgenehmigungen für Brauchwasser vor Beginn der HDW-Arbeiten

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Eignungsnachweise

Mit dem Angebot sind zwingend vorzulegen:

Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A (keine schwere Verfehlung, keine Verurteilungen ≥ 3 Monate Freiheitsstrafe / ≥ 90 Tagessätze Geldstrafe / ≥ 2.500 € Geldbuße in den letzten 2 Jahren, ggf. Selbstreinigungsmaßnahmen)Erklärung zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenErklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation (ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan)Registereintragung (Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK) mit Angabe der Nummer und des Amtsgerichts; alternativ Erklärung, dass keine Eintragungspflicht bestehtMitgliedschaft bei der BerufsgenossenschaftVerfügbarkeit der erforderlichen ArbeitskräfteGütezeichen Kanalbau der Gütegemeinschaft Leitungsbau e.V. in Anerkennungsklasse AK 3 oder höher (bzw. gleichwertige Zertifizierung) – Nachweis zwingend zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe UND während der gesamten Ausführungsdauer; Angebote ohne Nachweis werden ausgeschlossen

Fachliche Qualifikationen / Sachkunde

SiGeKo: Qualifikation gemäß RAB 30 (vor Beginn nachzuweisen)Verkehrssicherung: Qualifikation gemäß MVAS 99Schadstoffarbeiten am Bestandsbauwerk (PCB, PAK, Asbest, KMF): Sachkundenachweise gem. DGUV 101-004, TRGS 519, TRGS 521; Zulassung der Berufsgenossenschaft; arbeitsmedizinische Vorsorge G26; eigene Gefährdungsbeurteilung je Gewerk (auch für Nachunternehmer)Fachkundige Bauleitung während der gesamten AusführungErfahrung mit Arbeiten im Wasserschutzgebiet und Einhaltung der einschlägigen Regelwerke (ZTV-Ing, RiStWag, BeStWag, DIN EN 1610, DIN 18134)

Wirtschaftliche / finanzielle Leistungsfähigkeit

Präqualifikation über das PQ-Verzeichnis (Bauunternehmen e.V. oder vergleichbar) möglich; alternativ Eigenerklärung zur EignungAuf Verlangen: testierte Jahresabschlüsse/Umsatzbestätigung durch Wirtschaftsprüfer oder SteuerberaterKMU-Status optional angebbar (< 250 Beschäftigte, ≤ 50 Mio. € Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Bilanzsumme)Eignungsleihe für wirtschaftliche/finanzielle und für technische/berufliche Leistungsfähigkeit zulässig

Referenzen

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen über Bauleistungen aus den letzten 5 KalenderjahrenPflichtangaben pro Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des eigenen Anteils, Ausführungszeitraum, AuftraggeberMehr als 3 Referenzen auf gesonderter Anlage möglichAuf gesondertes Verlangen bei enger Wahl: Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis

Wettbewerbsregister / Vergabeart

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Abschnitt 1 in Verbindung mit HVTG HessenVergabe ohne LosaufteilungMehrere Hauptangebote nicht zugelassenNebenangebote nicht zugelassenWerkstätten für Behinderte erhalten 15 % Bonus auf die Wertungssumme (Nachweis mit dem Angebot)Ab Auftragssumme ≥ 30.000 € netto erfolgt Abfrage im Wettbewerbsregister (§ 6 WRegG)Angebotsabgabe in Textform; keine fortgeschrittene/qualifizierte elektronische Signatur erforderlichAngebote in deutscher Sprache, dokumentenechte Eintragungen, Preise in EUR mit max. 3 Nachkommastellen ohne UStKeine Mischkalkulation; Preisnachlässe nur ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme an vorgesehener Stelle
Referenzprojekte
mindestens 3 Referenzen (es können mehr eingereicht werden) ReferenzenZeitraum: letzte 5 KalenderjahreVolumen: nicht spezifiziert

Vergleichbare Bauleistungen (Bauleistungen, voraussichtlich Brücken-/Ingenieur- und Straßenbau)

Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des eigenen Anteils, Ausführungszeitraum, Auftraggeber; bei enger Wahl Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung auf gesondertem Verlangen

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 46%11+ · 33%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 27 erledigt
Pflichtformulare – mit dem Angebot abzugeben
Auf gesonderter Anlage vorzulegen
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Weitere Anforderungen / Nachweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement
Anschrift
35043 Marburg
Ort
35043 Marburg an der Lahn
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
mobil.hessen.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
35043 Marburg an der Lahn
Hessen

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