Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Staatlichen Bauamts München 2 für Landschaftsbauarbeiten am Hochschul- und Forschungscampus Garching der Technischen Universität München.
Es wird der neue Campusplatz „Green Physics" errichtet. Die Maßnahme ist in zwei Leistungsbereiche aufgeteilt:
Insgesamt werden rund 5.700 m² bearbeitet. Die Arbeiten umfassen Erdbau, Entwässerung, Wege- und Straßenbau, Pflaster- und Treppenanlagen, Ausstattungselemente, Oberbodenbearbeitung, Ansaat, Pflanzung sowie eine 2-jährige Entwicklungspflege.
Die Ausführung ist mit erhöhtem Koordinationsaufwand verbunden, da parallel Gewerke der Verkehrsanlagen laufen und der laufende Forschungsbetrieb (Lasermessverfahren in den Physikinstituten) zu beachten ist.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
- Beschleunigungsregelung
Angabe des verbindlichen Endes der Bauzeit (Datum oder Werktage je nach Vorgabe in den Besonderen Vertragsbedingungen) durch den Bieter unter Berücksichtigung vertraglicher Vorgaben wie z. B. Fristen, Arbeiten Dritter; das Bauende darf nicht nach dem in den Besonderen Vertragsbedingungen genannten Bauende liegen. Mit dem Angebot ist ein Bauzeitenplan als Balkenplan abzugeben.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Projektrahmen
Errichtung des Campusplatzes „Green Physics" im Nordosten des Hochschul- und Forschungscampus Garching (85748 Garching bei München).
Gesamtbearbeitungsfläche ca. 5.700 m².
Umgebende Nutzungen: Zentrum für Nanotechnologie, Beschleuniger-/Atlashalle, Physik I, Parkhaus und IFP 1.
Übergeordnete Baustellenbedingungen und Koordination
Erhöhter Koordinationsaufwand, weil parallel Gewerke der Verkehrsanlagen laufen.
Leistungsbereiche und Vergabeart
Losweise Vergabe in zwei Leistungsbereichen, getrennte Abrechnung.
Angebote sind für ein Los oder für beide Lose möglich. Jedes Hauptangebot muss für sich zuschlagsfähig sein.
Nebenangebote sind zugelassen.
Gemeinsame Pflichtleistungen in beiden Bereichen
Für beide Bereiche gelten folgende übergreifende Pflichtleistungen:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenUnternehmensbezogene Eignung
Eintragung im Handelsregister sowie in Handwerksrolle oder bei der IHK für die auszuführenden Leistungen.
Kein eröffnetes oder beantragtes Insolvenzverfahren; kein bestätigter Insolvenzplan (außer dieser wird vorgelegt).
Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A; keine Eintragungen im Wettbewerbsregister. Falls Ausschlussgründe vorlagen, Nachweis von Selbstreinigungsmaßnahmen.
Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben, ordnungsgemäße Beitragszahlung zur Sozialversicherung, Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft mit Unbedenklichkeitsbescheinigung.
Ausreichende Zahl an Arbeitskräften für die Ausführung der Leistung.
Nachweis der Eignung (PQ oder Eigenerklärung)
Präqualifizierte Unternehmen weisen die Eignung durch Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nach, ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die „Eigenerklärung zur Eignung" (Form 124) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ein.
Bei Einsatz von Nachunternehmen ist nachzuweisen, dass diese ebenfalls präqualifiziert sind oder die Eignungsvoraussetzungen erfüllen.
Kommt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen (in deutscher Sprache oder mit Übersetzung).
Fachliche Referenzen
Nachweis, dass in den letzten 5 Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden. Bei engerer Wahl sind 3 Referenznachweise mit den im Abschnitt „Referenzprojekte" genannten Mindestangaben vorzulegen, inkl. Auftraggeber-Bestätigung über vertragsgemäße Ausführung.
Auftragsspezifische Qualifikationsnachweise (auf Verlangen)
Qualifikation des Verantwortlichen für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen gemäß MVAS oder gleichwertig.
Qualifikation der geprüften Fachkraft für Fahrbahnmarkierungen gemäß ZTV oder gleichwertig.
Prüfurkunde Schutzplanken-Montagefachmann gemäß ZTV oder gleichwertig.
Vergleichbare Landschaftsbauarbeiten aus den letzten fünf Kalenderjahren
Mindestangaben je Referenz: Ansprechpartner Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit eigenen Mengen und Personal, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Haupt-/ARGE-/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung