Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (VOB/A) für Metallbauarbeiten im Rahmen des Ersatzneubaus der Tribünenanlage, des Funktionsgebäudes und der Lagerflächen am Limesstadion in Schwalbach am Taunus.
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Schwalbach am Taunus.
Kernleistung: Herstellung und Montage von Geländern, Handläufen und einem Barrieresystem aus feuerverzinktem Stahl sowie eine Fugenabdeckung am Dachanschluss der Tribüne.
Ausführungszeitraum: voraussichtlich 16.09.2026 bis 16.02.2027.
Angebotsfrist: 27.08.2026, 14:00 Uhr. Die Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Leistungen und Baustelleneinrichtung
Baustelleneinrichtung: Komplette Einrichtung, Unterhaltung und Räumung der Baustelle für die Metallbauarbeiten (OZ 01.01, Pauschalposition).
Vorbereitende Leistungen (OZ 02.01): Werk- und Montageplanung, Aufmaß und Abstimmung vor Ort sowie statischer Nachweis für das Rampengeländer nach DIN EN 1991-1-1.
Stundenlohnarbeiten (OZ 03.01): Vorarbeiter, Facharbeiter und Helfer auf Nachweis.
Geländer, Handläufe und Barrieresysteme (OZ 02.02)
Schutzgeländer Tribüne (Rollstuhlplätze, OZ 02.02.01): 12 Stück, Rohrrahmen Ø 42,4 mm, Höhe 70 cm, verdeckte Befestigung, feuerverzinkt.
Rampengeländer für Rollstuhlfahrer (OZ 02.02.02): 24 m, Ø 42,4 mm, Höhe 90 cm, 3 Holme, sichtbare Fußplatten.
Handlauf Rampe (OZ 02.02.03): 8 m, Rundrohr Ø 42,4 mm, Höhe 90 cm, wandseitig.
Barrieresystem Tartanbahnabgrenzung (OZ 02.02.04): 125 m, Aluminium-Handlauf Ø 60 mm, Pfostenabstand max. 2,50 m.
Fugenabdeckung Dachanschluss Tribüne (OZ 02.03)
99 m Winkelprofil 90×90×9 mm, feuerverzinkt, im Anschlussbereich zwischen Tribünenüberdachung und Stahlbetonwand.
Material- und Ausführungsanforderungen
Material: Geländer und Handläufe aus Rundrohr Ø 42,4 mm, Stahl feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461.
Sichtbare Schweißnähte: unzulässig.
Maßtoleranzen: nach DIN 18202.
Technische Nachweise (vor Ausführung): prüffähiger statischer Nachweis für Rampengeländer, Schweißeignungsnachweis Klasse D nach DIN 18800-7 (Stahl), Überwachungsklasse 2 nach DIN 1045-3 (Beton), Leimnachweise (Holz).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung und Nachweise
Als Eignungsnachweis gilt entweder die Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis (PQ) des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (Formular 124). Ggf. sind auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen. Auf Verlangen sind PQ-Bescheinigungen oder Bescheinigungen zuständiger Stellen nachzureichen; nichtdeutsche Bescheinigungen mit deutscher Übersetzung.
Sozialkasse und Vergabesperre
Auf gesondertes Verlangen ist eine gültige Bescheinigung der zuständigen Sozialkasse (nicht älter als 3 Monate) vorzulegen. Bei nicht in Deutschland ansässigen Bietern genügt eine Eigenerklärung zur Einhaltung der Sozialversicherungspflicht. Es darf keine Vergabesperre vorliegen.
Tariftreue und Mindestentgelt (HVTG / MiLoG)
Der Bieter muss sich zur Zahlung mindestens des tariflichen Entgelts bzw. gesetzlichen Mindestlohns verpflichten (Verpflichtungserklärung Tariftreue und Mindestentgelt, HVTG). Bieter dürfen nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von mindestens 2.500 € belegt worden sein. Bei Einsatz von Nach- oder Verleihunternehmen sind entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bietergemeinschaften müssen die Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (Formular 234) in Textform abgeben; Mitglieder haften gesamtschuldnerisch. Beim Einsatz von Nachunternehmern sind Art und Umfang der Leistungen im Angebot anzugeben; Verpflichtungserklärungen (Formular 236) sind auf Verlangen vorzulegen. Wird für die wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit ein anderes Unternehmen in Anspruch genommen, muss sich dieses zur gemeinsamen Haftung verpflichten.
Sprach- und Formanforderungen
Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen. Es sind zwingend die Vorgaben-Vordrucke der Vergabestelle zu verwenden. Mehrfachangebote und Nebenangebote sind nicht zugelassen.