Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Evangelische Kirche von Westfalen (Landeskirchenamt, Bielefeld) lässt am Söderblom-Gymnasium in Espelkamp eine neue Sporthalle bauen. Für dieses Bauvorhaben (Projekt "SJK 2022") werden Malerarbeiten und ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung nach VOB/A vergeben.
Was ist zu tun?
Was muss ich mit dem Angebot einreichen?
Das Angebot wird elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht – Angebotsschluss ist der 04.09.2026 um 10:00 Uhr (MESZ). Neben dem Leistungsverzeichnis mit Preisen sind u. a. Eigenerklärung zur Eignung, Nachunternehmerverzeichnis, Kalkulationsformular und die Eigenerklärung zur Russland-Sanktionsverordnung einzureichen.
Ausführungsende: voraussichtlich 15.10.2027.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBauvorhaben und Rahmenbedingungen
Projekt: SJK 2022 – Ersatzneubau einer Zweifachsporthalle mit Anbau am Söderblom-Gymnasium, Kantstraße 32, 32339 Espelkamp.
Bauherr: Evangelische Kirche von Westfalen, Das Landeskirchenamt, Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld.
Bauweise: Massivbauweise aus Stahlbeton (Sichtbetonqualität), Profil-Glasfassade, Holzfassade.
Vergabe: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A, ohne Losaufteilung, Vergabenummer ENSPE_39.
Ausführungsende: voraussichtlich 15.10.2027.
WDVS-Arbeiten (Sockelbereich + Müllraum)
Sockelbereich Holz-/Vorhangfassade (ca. 175 m²) und Anschlüsse an die bauseitige Perimeterdämmung:
WDVS Müllraum (ca. 22 m²):
Malerarbeiten – Vorbereitung und Vorarbeiten
Baustelleneinrichtung Maler: 14 Wochen Vorhaltung, inkl. Stundenlohn Mittellohn (32 h).
Rollgerüst: Aufbau, Vorhaltung über 21 Kalendertage und Abbau für Arbeitshöhe +4,10 m bis +8,60 m.
Schutzmaßnahmen: Besondere Schutzmaßnahmen für Fenster und Türen innen, ca. 95 m².
Fugen und Anschlüsse:
Kleinflächen Sichtbeton:
Beschriftungen:
Malerarbeiten – Decken und Wände
Decken:
Wände und Stützen:
Malerarbeiten – Böden und Stahlzargen
Bodenbeschichtung (ca. 90 m², Zementestrich):
Stahlzargen-Lackierung:
Zeitliche und logistische Anforderungen
Zeitversetzter Schlussanstrich: Der Schlussanstrich für Betonschutz und Dispersionsfarbe erfolgt ca. 6–10 Wochen nach den Bodenbelagsarbeiten (nach Fertigstellung der Bodenbelags- und Schlussreinigungsarbeiten).
Anlieferzeiten: festgelegt auf 06:00–07:00 Uhr, 08:30–11:00 Uhr oder 15:00–18:00 Uhr; Wochenend-Anlieferungen nur mit mindestens 1 Woche Voranmeldung bei Auftraggeber und örtlicher Bauleitung; Schwerlast-/Überlängentransporte mindestens 2 Wochen vorher anmelden und freigeben lassen.
Musterflächen: Vom Bieter vor Ausführung herzustellende Musterflächen (bis 1 m²) müssen vom Bauherrn freigegeben werden. Bei nicht mehr zugänglichen Bauteilen ist frühzeitig eine örtliche Aufmessung mit der Bauleitung durchzuführen.
Stundenlohnarbeiten: Nur mit vorheriger Genehmigung der örtlichen Bauleitung; Stundenbelege (mit Leistungsbeschreibung, Name des Ausführenden, Datum, Stunden, Material) sind spätestens am nächsten Arbeitstag zur Unterschrift vorzulegen.
Materialanforderungen: Alle verwendeten Produkte (Tiefgrund, Farben) müssen konservierungsmittel-, lösemittel- und weichmacherfrei sein (QNG-Anforderungskatalog 313, AgBB-Schema); Nachweis durch Urkunde Blauer Engel UZ-102.
Abrechnung: Massenberechnungen und Rechnungspositionen prüffähig nach LV; Abrechnungszeichnungen und positionsweise Massenaufstellungen beifügen.
Abfallwirtschaftliche Pflichten
Im Rahmen der Baumaßnahme sind Bau- und Abbruchabfälle sowie Baustellenabfälle nach den geltenden Vorschriften zu trennen, zu halten und sachgerecht zu verwerten bzw. zu beseitigen. Nachweisführung gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung (NachwV). Kosten der Abfallverwertung sind in die Einheitspreise einzurechnen; Kosten der Abfallbeseitigung sind gesondert zu benennen. Bei vom Bieter abweichend vorgesehenen Verwertungs-/Beseitigungsanlagen sind auf Verlangen Berechtigungsnachweise und Annahmebestätigungen vorzulegen; bei Andienungspflicht für gefährliche Abfälle die Bestätigung der zuständigen Abfallwirtschaftsbehörde.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachkunde (Referenzen)
Der Bieter muss in den letzten 5 Kalenderjahren (oder gemäß abweichender Regelung in der Auftragsbekanntmachung) vergleichbare Leistungen – Malerarbeiten und/oder WDVS – ausgeführt haben. Im Teilnahmewettbewerb ist eine Referenzliste beizufügen; bei Angeboten in engerer Wahl sind 3 Referenznachweise mit folgenden Mindestangaben vorzulegen: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal erbrachten maßgeblichen Leistungsumfangs inkl. Mengenangaben, Zahl der durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke sowie Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung.
Leistungsfähigkeit (Personal und Umsatz)
Auf Verlangen der Vergabestelle (bei Angebot in engerer Wahl) sind nachzuweisen:
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Es gelten die Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A. Der Bieter darf insbesondere:
Bei Auftragssumme ab 30.000 € ist zusätzlich ein Gewerbezentralregisterauszug nach § 150a GewO für den vorgesehenen Zuschlagsempfänger vorzulegen.
Gewerberechtliche Voraussetzungen
Auf Verlangen sind vorzulegen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder IHK-Eintragung (bzw. Nachweis, dass keine Eintragungspflicht besteht).
Sozialkasse, Steuer und Berufsgenossenschaft
Auf Verlangen sind vorzulegen:
Qualifikation und zusätzliche Erklärungen
Vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Malerarbeiten und/oder WDVS)
Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, Zahl durchschnittlich eingesetzter Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Bei Teilnahmewettbewerb: zusätzliche Referenzliste.