Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für Maler- und Lackierarbeiten in den Gebäuden F und K der Universität Konstanz, im Rahmen des Neubaus einer Großwärmepumpe (Pilotprojekt für klimaneutrale Wärmeversorgung).
Die Bieter erbringen staubbindende Beschichtungen auf Sichtbeton und Kalksandstein, Lackierungen von Stahltüren und -zargen sowie Stundenlohnarbeiten. Die Arbeiten erfolgen bei laufendem Universitätsbetrieb und unter Denkmalschutzauflagen.
Angebotsabgabe bis 17.09.2026 um 14:00 Uhr (elektronisch). Ausführungszeitraum: 08.03.2027 – 26.03.2027 (18 Kalendertage).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Bei Angeboten von Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme eingeräumt; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot der Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Bei Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme eingeräumt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArbeitsumfeld und Rahmenbedingungen
Arbeitsort: Universität Konstanz, Universitätsstraße 10, 78464 Konstanz (Gebäude F und K).
Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz, deshalb ist besondere Sorgfalt und enge Abstimmung mit der Bauleitung erforderlich.
Die Arbeiten erfolgen bei laufendem Universitätsbetrieb – Lärm, Staub und Erschütterungen sind auf das Nötige zu beschränken. Es gelten lärmreduzierte Arbeitsweisen nach dem neuesten Stand der Lärmschutzvorschriften.
Staubschutz: staubdichte Abtrennung der Arbeitsbereiche, Absaugung, Feucht-/Nassverfahren.
Schutz von Boden und Grundwasser vor Öl und Chemikalien ist sicherzustellen.
Verwendung schadstoffarmer Materialien: Klebstoffe, Haftgründe, Spachtelmassen, Abdichtungen und Reinigungsmittel müssen GEV Emicode EC 1 und Giscode D 1 entsprechen. Recyclingmaterial ist zugattet.
Bei Verdacht auf asbesthaltige Materialien, schwermetallhaltige Beschichtungen oder Mineralwolle ist der Auftraggeber sofort zu informieren.
Malerarbeiten – Gebäude F (Neubau und Bestand)
1.1 Baustelleneinrichtung
1.2 Vorbereitende Arbeiten
1.3 Staubbindende Beschichtung
Untergrundvorbereitung (Reinigen):
Grundbeschichtung:
Beschichtungssystem: wässrige Kunststoffdispersion als Grundbeschichtung, dann staubbindender Anstrich mit 1K-Acryl-Dispersion im Farbton Betongrau (Dispersionsfarbe).
Lackierarbeiten – Gebäude F und K
2.1 Erstbeschichtung Eckzargen und Innentüren (Stahl)
Eckzargen (Stahl, mit Gegenzarge):
Innentüren (Stahl, beidseitig):
Beschichtungssystem (3-schichtig):
1. Haftgrund
2. PU-verstärkter Acrylharzlack (Zwischenbeschichtung)
3. PU-verstärkter seidenmatter Acrylharzlack (Schlussbeschichtung)
Farbton: RAL nach Wahl des Auftraggebers.
2.2 Elastische Anschlussfugen
Stundenlohnarbeiten
Bereitstellung von Personal auf Stundenlohnbasis:
Diese Stundenlohnarbeiten werden nur auf ausdrückliche Anordnung des Auftraggebers ausgeführt und nach tatsächlichem Aufwand vergütet.
Dokumentations- und Nachweispflichten
Folgende Unterlagen sind vom Auftragnehmer zu erstellen bzw. vorzuhalten:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung
Der Bieter muss fachlich in der Lage sein, Maler- und Lackierarbeiten an Sichtbeton, Kalksandstein und Stahltüren/-zargen in der geforderten Qualität auszuführen.
Die Eignung wird über die VHB 124 (Eigenerklärung zur Eignung) nachgewiesen. Alternativ kann eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) oder eine bestehende Präqualifikation (PQ-Nummer) vorgelegt werden.
Konkrete Mindestanforderungen an Referenzen, Umsatzzahlen oder Personalstärke sind in den vorliegenden Vergabeunterlagen nicht spezifiziert.
Zuverlässigkeit und rechtliche Verpflichtungen
Der Bieter muss die Verpflichtungserklärung zum Tariftreue- und Mindestentgeltgesetz Baden-Württemberg (LTMG) abgeben.
Einsatz von Stammpersonal ist über den VHB 222 zu erklären (wird Vertragsbestandteil).
Bei Einsatz von Nachunternehmern sind diese im VHB 233 namentlich zu benennen. Bietergemeinschaften müssen die VHB 234 abgeben.
Verstöße gegen die LTMG-Verpflichtungen können zu Vertragsstrafen (1 % des Auftragswertes pro Verstoß, max. 5 %), Ausschluss von Vergaben bis zu 3 Jahre und fristloser Kündigung führen.
Abfallrechtliche Eignung
Der Bieter muss in der Lage sein, die abfallrechtlichen Pflichten als Abfallbesitzer zu übernehmen:
Bei gefährlichen Abfällen mit Andienungspflicht: Bestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde.