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Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen – Erweiterung Institut (Neubau): Förderanlagen

Max-Planck-Gesellschaft Abt. IIITübingen, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht es?

Die Max-Planck-Gesellschaft (Abt. III, München) sucht einen Auftragnehmer für die Förderanlagen der Institutserweiterung des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen (PLZ 72076).

Was wird gefordert?

Einbau von Aufzügen im Neubau Institutsgebäude (1 Personenaufzug, 1 Lastenaufzug) und im Neubau Hochhygienelabor (2 Lastenaufzüge)Eine Scherenhebebühne und eine Einschienenkatze (Kranbahn) im HochhygienelaborEin Notstrom-Managementsystem für die vier neuen AufzügeWartung, Notruf und Personenbefreiung für die AnlagenStundenlohnarbeiten nach Bedarf

Verfahren: Offenes Verfahren (EU), VOB, ein Los. Zuschlagskriterium laut Unterlagen ist der niedrigste Preis. Ein Putzroboter Kärcher KIRA B 50 ist als Produkt vorgegeben.

Wichtige Fristen: Bieterfragen bis 15.10.2026, 12:00 Uhr. Angebotsabgabe bis 23.10.2026, 10:00 Uhr. Bindefrist bis 28.12.2026.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 23. Oktober 2026
Termin / FristAUG2026 OKT DEZ FEB APR JUN AUG OKT DEZ
Veröffentlichung7. Aug. 2026
Veröffentlichung29. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist15. Okt. 2026
Angebotsfrist23. Okt. 2026
Angebotsöffnung23. Okt. 2026
Rügefrist (erkennbare Verstöße)23. Okt. 2026
Bindefrist23. Okt. – 28. Dez. 2026
Preisfestschreibung (Festpreis)23. Okt. 2026 – 23. Okt. 2027
Vorabinformation27. Nov. 2026
Aufforderung zur Ausführung2. Dez. 2027
Benennung Sicherheitsverantwortlicher/Bauleiterca. 6. Dez. 2027
Ausführungsbeginnca. 20. Dez. 2027
Fertigstellung (abnahmereif)ca. 20. Dez. 2027 – 4. Juni 2029bis 2029
ZuschlagDatum offenFrühestens 15 Kalendertage (bei elektronischer Versendung 10 Tage) nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 GWB.
Rügefrist nach KenntnisDatum offen10 Kalendertage ab Kenntnis des Vergabeverstoßes.
Antrag nach AbhilfeverweigerungDatum offen15 Kalendertage ab Eingang der Mitteilung der Abhilfeverweigerung.
VertragsbeginnDatum offenBeginn nach der Abnahme, Datum im Vertragsmuster nicht angegeben.
VertragslaufzeitDatum offen4 Jahre ab Vertragsbeginn des Servicevertrags Aufzug.
Verlängerung (automatisch)Datum offenAutomatische Verlängerung um jeweils 1 Jahr, sofern nicht spätestens 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird.
Kündigungsfrist bei Änderung der AnlagenDatum offen3 Monate ab Zugang der Kündigung bei wesentlicher Änderung oder Außerbetriebnahme.
Gewährleistung 1./2. Jahr (Wartung und Notruf)Datum offen2 Jahre ab Gewährleistungsbeginn, der Beginn ist nicht angegeben.
Wartung und Notruf 3.-5. JahrDatum offen3 Jahre ab Ende der Gewährleistung, Wartungs-Gesamtlaufzeit insgesamt 5 Jahre.
GewährleistungsverlängerungDatum offen12 Monate, Dauer abhängig von Einbau und tatsächlicher Inbetriebnahme des Gebäudes.
Vollwartung im BaubetriebDatum offenVom Beginn bis zum Ende des Baubetriebs, Turnus 1 Mal monatlich.
StörungsbeseitigungDatum offenBeginn der Reparatur 2 Stunden nach Auftragserteilung durch den Auftraggeber.
Mängelansprüche VerjährungDatum offen1 Jahr ab Abnahme oder Leistung laut Servicevertrag.
Verjährung Mängelansprüche ErsatzteileDatum offen2 Jahre ab Lieferung oder Einbau der Ersatzteile.
Vorlage WerkplanungDatum offen20 Werktage ab Beauftragung oder Leistungsabruf.
Vorlage AnlagenzeichnungDatum offen10 Arbeitstage nach Auftragserteilung.
Vorlage BauablaufplanDatum offen15 Werktage nach Auftragserteilung.
Vorlage ZahlungsplanDatum offenSpätestens 4 Wochen nach Beauftragung, wochengenau und verpflichtend.
Aufmaß RohbauschachtDatum offenDirekt nach Fertigstellung des Rohbauschachts, vor Übernahme durch den Aufzugsauftragnehmer.
Vorlage AnlagendokumentationDatum offenSpätestens 10 Arbeitstage vor der Abnahme bei der Fachplanung.
Benennung Montageleiter/ProjektleiterDatum offenSchriftlich mit Kontaktdaten vor Montage- bzw. Arbeitsbeginn.
Ankündigung Voraussetzungen FunktionsprüfungenDatum offenMindestens 6 Wochen vor Beginn der gewerkeübergreifenden Prüfungen.
Gewerkeübergreifende FunktionsprüfungenDatum offenDauer 2 Tage, vor der Gesamtabnahme.
Dokumentation vor EinweisungDatum offenSpätestens 14 Tage vor dem Einweisungstermin.
Rückgabe BaustellenausweiseDatum offenBis 4 Wochen nach Abschluss der Arbeiten des Unternehmens.
Kündigungsfrist VersicherungsnachweisDatum offen2 Wochen nach der Aufforderung in Textform.
Arbeiten auf NachweisDatum offen20 Stunden, nur nach schriftlicher Anordnung zu beauftragen.
Lean-Construction-TeilnahmeDatum offenVerbindlich ab Projektphase gegen Ende der Rohbauarbeiten, voraussichtlich.
Zahlungsfrist SchlusszahlungDatum offen60 Tage ab Schlussrechnung laut Verzugsregelung.
Kran- oder Hebebühneneinsatz AbstimmungDatum offenMindestens 5 Arbeitstage vorab mit AG, SiGeKo und Baulogistik.
Be- und Entladung AbstimmungDatum offenMindestens 1 Woche vor dem Liefertermin mit der Objektüberwachung.
Mitarbeiteranmeldung LOTDatum offenMindestens 3 Arbeitstage vor Beginn der Tätigkeit auf der Baustelle.
Sonderanlieferung AnmeldungDatum offen14 Arbeitstage Vorlauf für Anlieferungen außerhalb der Regelarbeitszeiten.
Beseitigung offener Mängel RohbauflächenDatum offenInnerhalb von 3 Arbeitstagen nach dem Übergabeprotokoll.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Angebotspreis; Wertungssumme aus nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten 15 Prozent Bonus auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Eindeutig reine Preiswertung mit Gewicht 100; der Zinssatz für den Barwertfaktor im Instandhaltungsteil (Formblatt 242) ist nicht eingetragen und die Bewertung der Instandhaltungsangebote ist daher nicht vollständig bestimmbar.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Aufzüge im Neubau Institutsgebäude

Personenaufzug PA1: Förderhöhe 13,05 m, 4 Haltestellen, 1.500 kg bzw. 20 Personen, 1,0 m/s, getriebeloser Antrieb im Schachtkopf, ohne Maschinenraum.Personen-/Lastenaufzug LA1: Förderhöhe 21,69 m, 6 Haltestellen, 3.550 kg bzw. 48 Personen, 0,8 m/s, Antrieb im Maschinenraum oben neben dem Schacht.Beide Anlagen mit Schachttüren, Kabine, Kabinentableau, Ruftableaus und Anzeigen, Notruf LTE/5G und Gefahrguttransport-Steuerung.Schachtrohbau ist bauseits, der Auftragnehmer erstellt Schacht, Einlegeteile, Schachtbeleuchtung und Potentialausgleich.

Aufzüge und Hebetechnik im Neubau Hochhygienelabor

Personen-/Lastenaufzug LA1 Hygienelabor: Förderhöhe 21,69 m, 6 Haltestellen, 3.000 kg bzw. 40 Personen, 1,0 m/s, Maschinenraum oben, 7 Schachttüren, Kabinenausbau mit Trespa und Edelstahl.Personen-/Lastenaufzug LA2 Hygienelabor: Förderhöhe 17,40 m, 5 Haltestellen, 3.250 kg bzw. 43 Personen, 1,0 m/s, Seilaufhängung 4:1, 5 Schachttüren.Scherenhebebühne: Nennlast 2.000 kg, Hub ca. 2.850 mm, nur Lastbetrieb, keine Personenbeförderung, hydraulisch, Auslegung 40 Hubspiele pro Tag.Einschienenkatze (Kranbahn): Hublast 500 kg, Hubhöhe ca. 3 m, Bahnlänge ca. 6,65 m, Elektrokettenzug mit Funksteuerung, Transport von Bigpacks (ca. 200 kg).

Produktvorgabe und Schnittstellen

Putzroboter Kärcher KIRA B 50 (Pos. 1.150) ist vorgegeben, da er am Institut bereits im Einsatz ist. Die Schnittstelle nach VDA 5050 ist bereitzustellen.Schnittstellen zu Notstrom-, GLT-, BMA- und RWA-Anlagen, Dachabdichtung und Wetterschutzhaube sind zu koordinieren.Die Koordination der Schnittstellen zur Dachabdichtung und Wetterschutzhaube erfolgt eigenverantwortlich.

Notstrom-Managementsystem

Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines Systems für die vier neuen Aufzüge.Aufgaben: Priorisierung, gestaffelte Freigabe, Vermeidung gleichzeitiger Anlaufströme, Kommunikation mit Aufzugssteuerungen, Netzersatzanlage und GLT.Betriebsarten: Normalbetrieb, Netzausfall, Evakuierung, eingeschränkter Weiterbetrieb und Rückkehr.Erweiterbarkeit für Bestands- und künftige Anlagen ist einzuplanen. Die Prioritätenmatrix wird mit dem Auftraggeber festgelegt.

Montage, Prüfung, Abnahme und Einweisung

Sachverständigenabnahme durch die ZÜS und Prüfung vor Inbetriebnahme (PVI) inkl. aller Gebühren. Eine Abnahme durch die eigene Qualitätssicherung ist unzulässig.Gewerkeübergreifende Funktionsprüfungen über 2 Tage mit eigenem Personal.Inbetriebnahmemanagement: Checkliste führen, 5 Besprechungen besuchen, Vorbereitungsgespräch.Einweisung des AG-Personals (Aufzug, Notstrom, Reinigung), protokolliert.Endreinigung mit umweltverträglichen Mitteln, Schutzfolien und Beschriftungen entfernen.Montageunterstützung durch Fremdgewerke im Fahrschacht (10 Stunden) ist einzukalkulieren.

Dokumentation und Nachweise

Konformitätsbescheinigungen nach Aufzugrichtlinie, sicherheitstechnische Bewertung und Gefährdungsbeurteilung nach BetrSichV inkl. Cybersicherheit.Rechnerischer Nachweis des Gegengewichtsausgleichs und Nachweis der Führungsschienen.Brandschutznachweis der Schachttüren (Baumusterprüfbescheinigung, Einbau).Vollständige deutschsprachige Dokumentation (Stromlaufpläne, Parametrierliste, Bedienungs- und Wartungsanleitung, Prüfprotokolle), digital als PDF und bearbeitbar.Steuerung passwortfrei übergeben oder Dokumentation mit Passwörtern beilegen.Baubestandsdokumentation nach Checkliste des Auftraggebers, in Papier und digital.

Wartung, Notruf und Personenbefreiung

Systemwartung und Vollwartung der vier Anlagen, im Baubetrieb monatlich.Nach der Gewährleistung Wartung im 3-monatlichen Turnus für die Jahre 3 bis 5.Rund-um-die-Uhr-Fernnotruf inkl. SIM-Kosten, Aufschaltung auf die eigene 24/7 besetzte Notrufzentrale.Pauschale 24-h-Personenbefreiung nach TRBS 3121.Störungsbeseitigung: Beginn spätestens 2 Stunden nach Auftragserteilung.Gewährleistungsverlängerung um 12 Monate nach tatsächlicher Inbetriebnahme.

Stundenlohnarbeiten und Bauaufzug

20 Stunden Arbeiten auf Nachweis zum Mittellohn der Baustelle. Diese werden nur nach schriftlicher Anordnung beauftragt.Schutzmaßnahmen für den Bauaufzug, Interimskabine und Interimstüren, Rücknahme und Reinigung sind eingeschlossen.

Bauseitige Leistungen

Schachtrohbau, Baustrom und Bauwasser, Sanitätscontainer, Baustromverteiler, Fundamenterder und Leitungszuführungen werden vom Auftraggeber gestellt.Rohbauaufmaß und Lotprotokoll sind vor Einbau zu erstellen. Der Rohbauschacht wird vor Übernahme aufgemessen.Kranbzw. Hebebühnen-Einsätze sind mit Auftraggeber, SiGeKo und Baulogistik abzustimmen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Nachweise

Befähigung zur Berufsausübung, einschließlich Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister.Bei Präqualifikation: PQ-Nummer angeben. Sonst: Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124).Gewerbeanmeldung bzw. Handelsregisterauszug bzw. Handwerksrolle/IHK-Nachweis auf Verlangen.

Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit

Drei vergleichbare Referenzen der letzten 5 Jahre (Formblatt 444).Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen (Angabe im Formblatt 124).Erklärung zur Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte. Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre nach Lohngruppen auf Verlangen.Eignungsleihe über andere Unternehmen ist zulässig, dann mit gesamtschuldnerischer Haftung.

Versicherungsschutz

Berufliche Risikohaftpflicht bzw. Betriebshaftpflicht mit mindestens 10 Mio. € pauschal, 2-fach maximiert für Personen- und Sachschäden.Mindestens 500.000 € für Vermögensschäden.Alternativ Projektdeckung, dann genügt 1-fache Maximierung.Eigenerklärung wird mit dem Angebot abgegeben, der Nachweis folgt auf Aufforderung.

Zuverlässigkeit und Erklärungen

Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB sowie §§ 6e, 6f, 15, 16, 16a und 16d VOB/A. Keine Insolvenz oder Liquidation.Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer-, Abgaben- und Sozialversicherungspflichten. Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.LkSG-Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen.Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen (kein Zuschlags- und Erfüllungsverbot).Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen nachzufordern.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte 5 KalenderjahreVolumen: Nicht als Mindestwert genannt. Der Auftragswert netto ist je Referenz anzugeben.

Drei Referenzen über nach Art und Umfang vergleichbare Leistungen, verbindlich auf Formblatt 444 (VHB)

Vergleichbarkeit wird nicht näher definiert. Nachweis über Formblatt 444 mit Referenzgeber, Bauvorhaben, ausgeführten Leistungen, Ort, Ausführungszeit und Auftragswert. Die Bestätigung des Auftraggebers ist laut Bekanntmachung nicht zwingend. Die Vergabeunterlagen verlangen die Referenzbescheinigung mit dem Angebot.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 69%4–10 · 30%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 39 erledigt
Fristen und Kommunikation
Eignungsnachweise
Referenzen
Preisangaben und Leistungsverzeichnis
Weitere Angebotsunterlagen
Nach Zuschlag oder auf Verlangen nachzureichen
Baustelle, Logistik und Abrechnung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Max-Planck-Gesellschaft Abt. III
Anschrift
80539 München
Ort
72076 Tübingen
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
72076 Tübingen
Baden-Württemberg

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