Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Lieferung und Installation der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR) für den Ersatzneubau der Sporthalle des Söderblom-Gymnasiums in Espelkamp.
Was ist zu liefern?
Wichtige Bedingungen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Zuschlagskriterien gemäß Formblatt 227100%
Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt 227; Preis wird über die Wertungssumme ermittelt und fließt über die Kennzahl Z=L/P in die Bewertung ein (Richtwertmethode). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernmenge der MSR-Anlage
Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von:
Planungsleistungen sind ausdrücklich nicht Bestandteil des Auftrags.
Ausführung und Bauablauf
Ausführungsbeginn: 12 Werktage nach Zugang der Aufforderung durch den Auftraggeber.
Gewünschter Ausführungsbeginn: spätestens letzter Werktag KW 06/2027.
Vollendung / Ausführungsende: 23.12.2027 (spätestens letzter Werktag).
Einzelfristen ergeben sich aus dem beigefügten Bauzeitenplan. Vertragsstrafe und Schadensersatz bei Fristüberschreitung sind vertraglich vorgesehen (Prozentsätze waren im ausgefüllten Formblatt nicht beziffert).
Datenaustausch / GAEB-Schnittstelle
Der elektronische Datenaustausch erfolgt nach GAEB-Schnittstelle DA XML für die Phasen:
Datenträger sind eindeutig dem Vergabeverfahren bzw. dem Vertrag zuzuordnen. Inhaltliche Abweichungen zwischen Datenaustauschdatei und schriftlicher Fassung sind in der schriftlichen Fassung zu kennzeichnen.
Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen
Für die Baumaßnahme gelten die Anforderungen des VHB-Bund-Nachtrags zu Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachkunde und Registereintrag
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder bei der IHK ist nachzuweisen (bzw. Gewerbeanmeldung).
Präqualifizierte Unternehmen können den Nachweis über die PQ-Nummer erbringen; nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) mit dem Angebot ein. Bei engerer Wahl sind Original-Bescheinigungen der zuständigen Stellen nachzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Kein Insolvenzverfahren eingeleitet oder eröffnet, kein Antrag mangels Masse abgelehnt, keine Liquidation. Geordnete steuerliche und abgabenrechtliche Verhältnisse. Beiträge zur Sozialversicherung werden ordnungsgemäß gezahlt. Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (vergleichbare Leistungen) ist anzugeben.
Ab einer Auftragssumme von ≥ 30.000 € fordert der Auftraggeber einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) beim Bundesamt für Justiz an.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Ausreichende Arbeitskräfte für die Leistungsausführung müssen vorhanden sein (bei Anforderung: Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten der letzten 3 Jahre, aufgegliedert nach Lohngruppen, mit Leitungspersonal). Auf Verlangen sind 3 Referenznachweise vergleichbarer Leistungen aus den letzten 5 Jahren vorzulegen. Nachunternehmer und Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden, müssen dieselben Eignungsanforderungen erfüllen.
Zuverlässigkeit / Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen. Verfehlungen, die zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister mit entsprechenden Konsequenzen führen, schließen den Bieter aus (Selbstreinigung nach Maßgabe der Vorschriften möglich).
Sanktionsbedingte Eignung (Russland-Sanktionen)
Der Bieter/Bewerber muss mit der Eigenerklärung Russland-Sanktionsverordnung erklären, dass weder er noch – bei mehr als 10 % des Auftragswerts – Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden, einen Bezug zu Russland aufweisen (keine russische Staatsangehörigkeit, keine Niederlassung in Russland, keine Beteiligung > 50 % durch russische Personen/Unternehmen, kein Handeln im Auftrag russischer Personen/Unternehmen). Diese Anforderung gilt auch während der gesamten Vertragslaufzeit.
Weitere formale Anforderungen
Angebotssprache: Deutsch. Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Bieter-/Arbeitsgemeinschaften müssen sich gesamtschuldnerisch haftend erklären und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Formular 213 ist mit dem Angebot bzw. qualifizierter elektronischer Signatur/Siegel zu unterzeichnen.
Drei Referenznachweise über vergleichbare Leistungen (Bauleistungen und/oder MSR-Leistungen) aus den letzten 5 Kalenderjahren (bzw. dem in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Zeitraum). Keine explizite Mindestauftragssumme genannt.
Je Referenz: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartiger Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittliche Zahl der eingesetzten Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Haupt-AN/ARGE/NU), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.