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MPI für Geoanthropologie-Nachnutzung ehemaliger Kliniken für HNO u.Urologie-Rückbau und Sicherung Denkmalschutz-Tischler HNO L2

Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung07743 Jena, MPI für Geoanthropologie, Lessingstraße 1 + 2, ThüringenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Die Max-Planck-Gesellschaft (Max-Planck-Institut für Geoanthropologie) lässt das ehemalige Klinikgebäude Lessingstraße 2 in Jena entkernen – als Vorbereitung für eine spätere Nachnutzung. Dabei müssen zahlreiche denkmalgeschützte Bauteile (Türen, Treppen, Geländer, Stuckdecken, Fenster, Wandschränke etc.) fachgerecht ausgebaut, gesichert, dokumentiert und eingelagert werden.

Was ist zu tun?

Baustelle einrichten und entsorgenDenkmalgeschützte Türen, Oberflächen und Bauteile demontieren, beschriften, verpacken und einlagernBöden, Treppen, Geländer, Fenster, Stuckdecken etc. mit Vlies und OSB-Platten schützenEingangstüren provisorisch verschließen und Absturzsicherungen anbringenAlles fotografisch dokumentieren

Wichtig:

Pflicht-Baustellenbesichtigung bis 19.10.2026 (ohne Teilnahmebestätigung kein Angebot!)Mindestens 1 Referenz mit Denkmalschutz-Bezug ist nachzuweisenAusführung zwingend zwischen 18.11.2026 und 27.11.2026Angebotsfrist: 28.10.2026, 11:00 Uhr
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 28. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZ
Veröffentlichung29. Sep. 2026
Nachprüfungsfrist29. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist19. Okt. 2026
Baustelleneinsichtnahme19. Okt. 2026
Angebotsfrist28. Okt. 2026
Angebotsöffnung28. Okt. 2026
Zuschlagsfrist17. Nov. 2026
Aufforderung zum Ausführungsbeginn18. Nov. 2026
Ausführungsbeginn18. Nov. – 27. Nov. 2026
Bindefrist28. Dez. 2026
VollendungDatum offenLeistung ist innerhalb von 15 Werktagen nach Ausführungsbeginn (vorauss. ab 18.11.2026) zu vollenden.
GewährleistungDatum offen48 Monate (4 Jahre) ab Abnahme der Leistung.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Niedrigster Preis (Wertungssumme des Angebotes, ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbeträgen aus Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten). Bei Angeboten von Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme eingeräumt.

KI-Hinweis: Alle Kriterien sind vollständig: In den Vergabeunterlagen (Formblatt 211) ist ausschließlich 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt, Mehrere Zuschlagskriterien sind nicht angekreuzt. Die Bekanntmachung bestätigt 'Niedrigster Preis' als einziges Zuschlagskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Anforderungen an die Ausführung

Alle Arbeiten am denkmalgeschützten Bestand sind handwerksgerecht und unter möglichst geringen Eingriffen in die historische Bausubstanz auszuführen. Der Maximalerhalt der historischen Substanz hat oberste Priorität.

Die ausführenden Firmen und Mitarbeiter müssen nachweislich denkmalfachlich erfahren sein – dies gilt auch für Nachunternehmer.Das eingesetzte Personal ist über den Denkmalstatus und die daraus folgenden Handlungspflichten zu belehren.Vor und während der Sicherungsarbeiten ist eine Fotodokumentation zu erstellen.Denkmalgeschützte Gegenstände sind zu numerieren und zu erfassen.Material und Ausführungstechnologie sind auf den Bestand abzustimmen.

Vom Auftraggeber gestellt:

Baustromanschluss 400/230 V im ErdgeschossBauzaunWC-, Umkleide- und Duschräume im Außenbereich (unentgeltlich, ca. 1 Woche)

Vom Auftragnehmer zu stellen und in die Einheitspreise einzurechnen:

SondernutzungsgenehmigungenSanitäre Einrichtungen (über die Übergangslösung hinaus)Arbeitslicht, Verlängerungskabel, Übergangs-Container etc.

Baustelleneinrichtung, Dokumentation und Stundenlohnarbeiten

Baustelleneinrichtung (Pos. 1.1):

Einrichtung von Lager- und ArbeitsplätzenBereitstellung von Geräten, Innengerüsten und RollgerüstenAn- und Abfuhr der BaustelleneinrichtungWöchentliche Reinigung der ArbeitsstättenArbeitslicht, Gefährdungsbeurteilungen, Erste-Hilfe-Organisation, ggf. BrandwachenNamentliche Anmeldung des Baustellen-Personals beim AuftraggeberBenennung der maximal gleichzeitig anwesenden Personenzahl

Dokumentationsarbeiten:

Wöchentliche Bautagebücher in Papier und als PDFFotodokumentation der Denkmalschutz-Gegenstände vor und während der Sicherung

Stundenlohnarbeiten (Pos. 1.2):

20 Stunden Facharbeiter und 10 Stunden Helfer als Reserve – ausschließlich auf schriftliche Anordnung der Bauleitung.

Sicherungsmaßnahmen denkmalgeschützter Bauteile

Gegenstände und Türen (Pos. 2.1):

Holztüren 1-flügelig: 50 Stück – demontieren, beschriften, nummerieren, verpacken und einlagernHolztüren 2-flügelig: 1 Stück – gleiche VorgehensweiseEingangstüren 2-flügelig: 3 Stück – demontieren, beschriften, nummerieren, verpacken und einlagernHolzzargen und Blendrahmen sichern

Oberflächenschutz (Pos. 2.2):

Mit Schutzvlies, OSB-Platten und Tapezierarbeiten sind folgende Bereiche zu schützen:

Bodenflächen: 100 m²Treppenstufen: 180 m²Handläufe: 120 mTreppengeländer: 100 m²Steinpfeiler/Brüstungen: 15 m²Pfeilervorlagen / Rundbogenportale: 4 StückAufzugsschacht: 210 m²Fenster: 9 StückFenster mit Rollladen: 3 StückFensterbänke: 30 StückWandschränke: 25 m²Balkonbrüstung: 20 mDeckenlampe: 1 StückStuckdecken-Schutzdecke: 15 m²Ausbesserungsarbeiten

Fassadenarbeiten und provisorische Verschlüsse

Verschluss Eingangstüren (Pos. 3.1):

Herstellen von provisorischen Verschlüssen für die 3 EingangstürenAusführung in KVH-Unterkonstruktion (Konstruktionsvollholz)Einbau einer Stahlblech-Bautür 900 × 2000 mm je Eingang, inkl. 10 Schlüsseln

Demontage/Montage Balkongeländer (Pos. 3.2):

Demontage und spätere Montage des Balkongeländers (1 Pauschale)Herstellung einer Absturzsicherung (1 Pauschale)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung / Denkmalschutz-Erfahrung

Mindestens 1 Referenz über denkmalschutzrechtliche Arbeiten (Objektbeschreibung, ausgeführte Arbeiten, Fotodokumentation) als Nachweis der QualifizierungAusführende Firmen und Handwerker müssen nachweislich denkmalfachlich erfahren sein – auch NachunternehmerMitarbeiter sind über den Denkmalstatus und ihre Handlungspflichten zu belehren3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren über nach Art und Umfang vergleichbare Leistungen (auch präqualifizierte Bieter)Nachweis der Referenzen über VHB-Formblatt 444

Präqualifikation / Eigenerklärung zur Eignung

Präqualifizierte Unternehmen: Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. mit vergleichbaren ReferenzenNicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124), auch von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft

Persönliche und wirtschaftliche Zuverlässigkeit

Kein laufendes Insolvenzverfahren, kein Insolvenzplan oder bestätigter InsolvenzplanKeine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/AOrdnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenMitgliedschaft in der BerufsgenossenschaftEigenerklärung zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK

Versicherungsanforderungen

Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung:5 Mio. € pauschal, 2-fach maximiert für Personen- und Sachschäden (inkl. Tätigkeitsschäden)250.000 € für VermögensschädenNachweis ist erst nach Zuschlag auf Aufforderung vorzulegen

Bietergemeinschaften und Eignungsleihe

Bietergemeinschaften:

Beteiligte Unternehmen sind aufzuzeigen, ein verantwortlicher Ansprechpartner ist zu benennenGesamtschuldnerische HaftungserklärungAufgabenspezifische Aufteilung der Leistung

Eignungsleihe (Nachunternehmer):

Verpflichtungserklärung (VHB 236) + HaftungserklärungBei wirtschaftlicher/finanzieller Eignungsleihe: gemeinsame Haftung erforderlichNachunternehmer müssen PQ-Nummer oder Eigenerklärung nach VHB 124 vorlegen

Weitere Anforderungen

Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme sollten mindestens intern vom Bieter ausgeführt werdenEigenerklärung Tariftreue ist mit dem Angebot einzureichenArbeitskräfte-Nachweis (letzte 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen) ist auf Verlangen vorzulegen
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre

3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren (Tischler-/Bauleistungen vergleichbarer Art und Umfangs), davon mindestens 1 Referenz mit Denkmalschutz-Bezug

Nachweis über VHB-Formblatt 444 mit: Ansprechpartner Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben, eingesetzte Arbeitnehmer, technische Anforderungen, Baumaßnahmen-Art (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Haupt-AN/ARGE/Nach-UN), Bestätigung vertragsgemäßer Ausführung. Bei Denkmalschutz-Referenz zusätzlich: Objektbeschreibung, ausgeführte Arbeiten, Fotodokumentation.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 51%4–10 · 46%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Pflichtvoraussetzungen vor Angebotsabgabe
Formale Angebotsunterlagen
Eignungsnachweise
Unterlagen auf Verlangen der Vergabestelle
Pflichten nach Auftragserteilung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung
Ort
07743 Jena, MPI für Geoanthropologie, Lessingstraße 1 + 2, Thüringen
Kategorie
Thueringen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
07743 Jena, MPI für Geoanthropologie, Lessingstraße 1 + 2
Thüringen

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