Neuanmietung Polizeidienstgebäude Kempen
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Kreispolizeibehörde Viersen sucht einen Vermieter, der ein Grundstück im Auswahlgebiet Kempen bereitstellt und darauf ein neues Polizeidienstgebäude plant und errichtet (oder eine Bestandsimmobilie herrichtet) und es langfristig an die Polizei vermietet.
Das Gebäude muss ca. 2.310 m² Bruttogrundfläche haben und alle Anforderungen an ein Polizeidienstgebäude mit Wache, Kriminalkommissariat, Gewahrsam und ausreichend Stellplätzen erfüllen.
Der Mietvertrag läuft 15 Jahre mit einmaliger Verlängerungsoption um 5 Jahre. Bewerbungen müssen bis zum 10.11.2026 um 14:00 Uhr elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW eingereicht werden.
Das Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit europaweitem Teilnahmewettbewerb. Zunächst müssen Bewerber ihre Eignung (insbesondere durch Architekten-Referenzen) nachweisen und ein konkretes Grundstück anbieten. Nach Auswahl der besten Bewerber folgt ab 07.12.2026 die Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis45%
Angebotspreis aus Kaltmiete und Stellplatzmiete je Monat gemäß Preisblatt.
- Qualität25%
Gesamtbewertung der Planungsqualität anhand von Gebäudevolumen, Energiekonzept, technischer Qualität sowie Baukonstruktion und Ausstattungsqualität.
- Funktionalität30%
Gesamtbewertung der funktionalen Planung anhand von Raumprogramm, äußerer und innerer Erschließung sowie Umsetzung der Muster-Funktionsskizzen beziehungsweise funktionalen Gebäudeanforderungen und Kommunikationsbeziehungen.
Die Bewertung erfolgt über eine Bewertungsmatrix mit maximal 100 Punkten je Oberkriterium. Der Angebotspreis wird ausgehend vom niedrigsten Angebotspreis linear bewertet: 100 Punkte für den niedrigsten Preis, 0 Punkte bei 100 % Mehrpreis; dazwischen 100 Punkte × (1 − prozentuale Preisdifferenz). Beim Gebäudevolumen werden die 30 Punkte des günstigsten Nettorauminhalt-Faktors analog um die prozentuale Abweichung gemindert. Die übrigen Unterkriterien werden anhand der jeweils angegebenen Punktstufen bewertet; anschließend werden die Oberkriterien mit 4,5 beziehungsweise 3,0 multipliziert.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVertragsart und Laufzeit
Realisierungsvarianten
Das Projekt kann auf drei Wegen umgesetzt werden:
1. Planung und Neubau einer Immobilie.
2. Umbau mit Sanierung einer Bestandsimmobilie.
3. Anpassung eines bereits im Bau befindlichen Objekts.
Nutzung und Gebäudestruktur
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFormale Mindestkriterien – Grundstück (zwingend)
Das angebotene Grundstück muss sälmtliche der folgenden Bedingungen erfüllen:
1. Lage im festgelegten Auswahlgebiet Kempen (unmittelbar angrenzende Grundstücke ebenfalls zulässig).
2. Erreichbarkeit über eine öffentliche Straße mit mindestens zwei Fahrstreifen für Zweirichtungsverkehr.
3. Mindestens eine zweispurige Grundstücksein- und -ausfahrt sowie eine einspurige Notein-/-ausfahrt (beide baurechtlich zugelassen).
4. Mindestabstand 15 m zwischen den beiden Ein-/Ausfahrten.
5. Keine Lage in einer verkehrsberuhigten Zone oder Fußgängerzone.
6. Keine Lage in einer Sackgasse.
7. Keine ausschließliche Zufahrt über zugangsbeschränktes Gelände (Privatgelände).
8. Keine nachhaltigen Erreichbarkeitsbeeinträchtigungen (z. B. Schienenquerverkehr, Zugbrücke).
9. Plausibilitätsprüfung: Grundstück muss geeignet sein für ca. 2.310 m² BGF(R) zuzüglich 63 Kfz-Stellplätzen.
Referenzen Objektplanung/Architekt (kumulativ)
Mindestens eine Referenz über durchgeführte Objektplanungsleistungen (§ 34 HOAI) ist zwingend nachzuweisen. Wird keine Referenz vorgelegt, führt dies zum Ausschluss vom Vergabeverfahren – unabhängig von der Grundstücksqualität.
Kumulative Mindestanforderungen:
Wertung: Die drei am besten bewerteten Referenzen je Bewerber/Bewerbergemeinschaft gehen in die Eignungswertung ein (max. 36 Punkte). Mehr oder weniger als drei Referenzen sind zulässig. Mehr als 3 oder weniger als 3 Referenzen führen nicht zum Auschluss; bei weniger als 3 Referenzen werden nur die vorhandenen gewertet.
Eignungsnachweis – Ausschlussgründe und gesetzliche Erklärungen
Folgende Eigenerklärungen sind verpflichtend beizubringen (für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie ggf. Vermieter/Architekt):
Grundstücksverfügbarkeit
Der Bewerber muss nachweisen, dass er mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt:
Zusätzlich einzureichen:
Auswahlverfahren und Höchstzahl
Zusätzliche vergaberechtliche Bedingungen
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI – Neubau oder Umbau/Sanierung/Modernisierung eines Büro- oder Verwaltungsgebäudes mit BGF(R) ≥ 750 m² (ohne Tiefgarage); vollständiger Abschluss der Leistungsphase 5 nach 01/2020
Vorzugsweise Polizeidienstgebäude mit Gewahrsam (6 Pkt.), Polizeidienstgebäude (4 Pkt.), BOS-Gebäude (2 Pkt.); Punkte nach Größe: > 1.500 m² = 6 Pkt., 1.001–1.500 m² = 4 Pkt., 750–1.000 m² = 2 Pkt. (max. 36 Punkte je Bewerber)
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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