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Neubau Bauhof Benk BA 3, Sanitär-, Heizungs- & Druckluftinstallation

Landkreis Rottal-Inn | Regierung von Oberbayern, Vergabekammer SüdbayernPfarrkirchen, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Landkreis Rottal-Inn schreibt für den Neubau des Bauhofs Benk (3. Bauabschnitt) die Sanitär-, Heizungs- und Druckluftinstallationsarbeiten öffentlich aus.

Der Auftrag umfasst den Verwaltungsbau und zwei Hallen. Im Verwaltungsbau sind eine Trinkwasseranlage mit Edelstahlrohren, eine schalloptimierte Abwasserinstallation, eine Heizungsanlage mit Nahwärmeanschluss (70 kW), Pufferspeicher und Fußbodenheizung sowie sanitäre Einrichtungsgegenstände (WCs, Urinale, Waschtische, Duschen) zu liefern und zu montieren. In den Hallen kommt eine größere Heizungsübergabestation (170 kW) mit Betonkernaktivierung und Deckenstrahlplatten hinzu, dazu ein zentrales Druckluftnetz mit 11-kW-Schraubenkompressor und Aluminium-Rohrleitungen.

Kurz und knapp:

Offenes Verfahren nach VOB/A-EU, Zuschlag nach PreisAbgabe: elektronisch über die Vergabeplattform DTVP bis 10.11.2026, 11:00 UhrAusführung: 01.04.2027 bis 01.10.2027 (ca. 6 Monate)Auftraggeber: Landkreis Rottal-Inn, Pfarrkirchen

Bieter müssen das vorgegebene Leistungsverzeichnis (LV) nutzen, die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124), die Russland-Erklärung (Formblatt 127) und bei engerer Wahl 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren vorlegen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 10. November 2026
Termin / FristNOV2026DEZJAN2027FEBMÄRAPR
Bieterfragen-Frist4. Nov. 2026
Angebotsfrist10. Nov. 2026
Angebotsöffnung10. Nov. 2026
Bindefrist10. Nov. 2026 – 5. Jan. 2027
Ausführungsbeginn1. Apr. 2027
Vertragslaufzeit1. Apr. – 1. Okt. 2027bis 2027
Dokumentation BrandschutzDatum offen6 Wochen vor Gesamt- und Schlussabnahme in 3-facher Ausfertigung zu übergeben.
Bestandsunterlagen PrüfversionDatum offenSpätestens 1 Woche vor der jeweiligen Abnahmeprüfung vorzulegen.
Montageplanung ÜbergabeDatum offenSpätestens 14 Tage nach Erhalt der Ausführungspläne durch den Auftragnehmer.
Terminplanung ÜbergabeDatum offenSpätestens 14 Tage nach Erhalt der Terminplanung des Auftraggebers zu erstellen.
Bauleitender Monteur BenennungDatum offenQualifizierten bauleitenden Monteur mindestens 1 Woche vor Baubeginn bei der Bauleitung benennen.
ProbebetriebDatum offen4 Wochen Probebetrieb der Heizungsanlage nach Abnahme.
WasseranalyseDatum offen2 bis 4 Wochen nach kompletter Füllung und Inbetriebnahme der Trinkwasserinstallation.
Wartung FestpreisDatum offenWartungsvertrag mit Jahrespauschalen, Festpreis für die Jahre 1 bis 4 (gemäß AMEV/VDMA).
Verlängerung max.Datum offenPreisgleitklausel für Wartung gilt ab dem 5. Wartungsjahr.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Im Formblatt 211 EU ist 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt und 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt 227.H' nicht angekreuzt; Bekanntmachung bestätigt Preis als alleiniges Wertungskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Rahmen und Baustelle

Erfüllungsort: Landkreis Rottal-Inn, Ringstr. 4-7, 84347 Pfarrkirchen (Bauhof Benk, Benk 6)Gebäude: Verwaltungsbau und zwei anschließende Hallen, 3. BauabschnittDie Maßnahme umfasst die KG 410 (Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen), KG 420 (Wärmeversorgungsanlagen) und KG 473 (Medienversorgungsanlagen / Druckluft)Ausführungszeitraum: 01.04.2027 bis 01.10.2027 (ca. 6 Monate)Werktägliche Rahmenarbeitszeit: 07:00–17:00 Uhr, Mo–FrVor Baubeginn: Ablaufplan erstellen und mit Bauüberwachung abstimmen, mindestens 1 Woche vor Baubeginn qualifizierten bauleitenden Monteur benennen; deutsch sprechender Obermonteur muss stets auf der Baustelle anwesend seinAuftragnehmer muss Vorleistungen anderer Unternehmer prüfen und Abweichungen melden

Bereichsübergreifende Leistungen

Baustelleneinrichtung inkl. zweimaligem Umzug, Montagegerüst bis 6,0 m Arbeitshöhe, Arbeitsbühne bis 10,0 m (An-/Abtransport 2×, Gerätemiete 280 Tage)Montage- und Werkstattzeichnungen erstellen, Terminplanung spätestens 14 Tage nach Erhalt der Terminplanung des AuftraggebersProbebetrieb 4 Wochen, Inbetriebnahme sämtlicher Anlagen inkl. Leistungsmessung, Dichtheitsprüfung, MessprotokollMSR-Abstimmung und -Inbetriebnahme unterstützen, Kabelliste und Anlagendaten bereitstellen, Elektroanschlüsse herstellenDruckprobenprotokolle, Spülprotokolle (Trinkwasser nach DIN 1988-2), Wasseranalyse 2–4 Wochen nach FüllungBrandabschottungen R90 für Rohrleitungen, ausgeführt durch zugelassene Firma mit ZulassungsbescheidSchlitz-, Stemm- und Kernbohrungsarbeiten; Entsorgung Schutt/Abfall gemäß KrWG (Anhang '241 Abfall')Stundennachweise 2-fach unmittelbar nach Leistungserbringung; Nachtragsangebote mit Kalkulation/Kostennachweis vor AusführungBestandsunterlagen (As-Built) 1× Papier, 1× digital, Prüfversion spätestens 1 Woche vor Abnahme; Brandschutzdokumentation 3-fach, 6 Wochen vor Gesamt- und SchlussabnahmeWartung: Jahrespauschalen 1.–4. Jahr als Festpreis (Raumluftanlagen, Kälte gemäß LV), ab 5. Jahr mit Preisgleitklausel (PL, PA, L, Ln); Richtlinien AMEV Wartung 2018, VDMA 24186, Herstellervorgaben

Heizungsanlage

Verwaltungsbau (Anschluss 70 kW):

Übergabestation 70 kW, Pufferspeicher 1.500 l mit SchichteinrichtungDruckhaltung mit Wassernachspeisung und Entgasung, 6 Pumpengruppen DN 25–40Vollflächige Fußbodenheizung: ca. 11.000 m FBH-Rohr 17×2 mm, 12 FBH-Verteiler 6–12-fachHeizregister-Anschluss für das Gewerk Lüftung

Hallen (Anschluss 170 kW):

Übergabestation 170 kW, Pufferspeicher 2.000 lBetonkernaktivierung als HauptsystemDefizitheizung: 10 Heizkörper (Sanitärbereiche/Meisterbüros), 14 Deckenstrahlplatten

Rohrleitungen:

ca. 1.400 m Stahlrohr schwarz DN 15–DN 65, dazu ca. 1.400 m Mineralwolldämmung mit Alumantel und ca. 1.200 m PVC-MantelKesselwasseraufbereitung: Füllgruppe, Vakuum-Sprührohrentgasung (Typ 35), Mischbettharzpatrone, Membranausdehnungsgefäß N300, HocheffizienzpumpenWärmemengenzähler, Heizkörperthermostatventile druckunabhängig, VolumenstromreglerkombinationBakteriologische Trinkwasserkontrollen (Legionellen, Keime, Schwermetalle) durch anerkanntes FachlaborTrinkwasserinstallation: ca. 965 m Edelstahlrohr DN 12–DN 50, ca. 965 m Mineralwolldämmung mit Alumantel, ca. 550 m PVC-Mantel; Verlegung nur durch werksgeschultes PersonalKalkschutzanlage, Druckerhöhungsanlage, Frischwasserstation mit Zirkulation, Rückspülfilter; WasserbehandlungsanlageAbwasser: ca. 310 m hochschallgedämmtes Kunststoffrohr DN 50–DN 125, ca. 200 m Isolierschlauch; R90-Brandabschottungen

Sanitärinstallation

Verwaltungsbau und Hallen:

15 × Waschtischanlage inkl. Ausstattung (z.T. barrierefrei, berührungslose Elektronikarmaturen)11 × WC-Anlage wandhängend, Tiefspüler7 × Urinalanlage mit Steuerungen3 × Küchenspüle9 × Ausgussanlage6 × Duschanlage (mit Hygienespülfunktion)Zubehör: Spiegel, Seifenspender, Desinfektionsspender, PapierhandtuchspenderDurchlauferhitzer druckfest 6,5 kW (dezentral in den Hallen)

Druckluftinstallation

Zentrale Betriebstechnik: 1 × Schraubenkompressor 11 kW auf Druckkessel 500 l, mit integriertem Kältetrockner (270 l oder 500 l Behälter)Kondensatbehandlung: zeitgesteuerter Kondensatablass, Öl-Wasser-Trenner (max. 25 l/s), Hochleistungs-Koaleszenzfilter, Zyklon-WasserabscheiderRohrnetz: ca. 880 m Alu-Rohrsystem D = 20–40 mm (D=20: 330 m, D=25: 130 m, D=32: 410 m, D=40: 10 m), diverse Formstücke und Verbindungen70 × Absperreinrichtung (Kugelhahn mit Fitting) D = 20–40 mm18 × Druckluft-Schlauchaufroller inkl. 20-m-Schlauch40 × Druckluftdose (1-fach: 25 St, 2-fach: 5 St)27 × Filterregler DN 1535 × Einhand-Sicherheitskupplung25 × Stecknippel NW 7.42 × Anschluss an Bestand (PE, Da=40 mm)Anschluss an Bestand über bereits verlegte PE-Erdleitung zwischen den Bauabschnitten

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignung (Fachkunde, Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit)

Eintragung in Handelsregister und/oder Handwerksrolle und/oder IHK (je nach Unternehmensart)Kein laufendes Insolvenzverfahren, kein Ablehnungsbescheid mangels Masse, keine Liquidation; ggf. InsolvenzplanKeine schweren Verfehlungen, keine Eintragungen im Wettbewerbsregister (Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A)Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenMitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft mit Unbedenklichkeitsbescheinigung (mit Lohnsummen)Verfügbarkeit der erforderlichen ArbeitskräfteVergleichbare Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (Referenzen, s. unten)

Finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, getrennt nach Bauleistungen und vergleichbaren Leistungen (inkl. ARGE-Anteil)Beim Einsatz von Kapazitäten anderer Unternehmen für die finanzielle Leistungsfähigkeit: gemeinsame Haftung erforderlich

Referenzen (bei engerer Wahl)

Mindestens 3 Referenznachweise mit: Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen (eigenes Personal), durchschnittlich eingesetzte Mitarbeiter, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmenart (Neubau/Umbau/Denkmal), Vertragsbindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

Erklärungen zur Angebotsabgabe

Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) – PflichtRussland-Erklärung (Formblatt 127): kein Bezug zu Russland gemäß EU-Verordnung 2022/576 (Staatsangehörigkeit/Niederlassung in Russland, Beteiligung >50 %, Handeln auf Anweisung); Grenzwert für Unterauftragnehmer, Lieferanten, Eignungsverleiher: max. 10 % des Auftragswerts (oder Ausnahme nach Art. 5k Abs. 2)Erklärung KMU-Status (freiwillig): < 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio € Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio € Jahresbilanzsumme; Bietergemeinschaften gelten nur dann als KMU, wenn der überwiegende Teil des Auftrags von KMU-Partnern erbracht wirdNachunternehmer/Eignungsleihe: Benennung der Kapazitäten und Verpflichtungserklärungen der betreffenden Unternehmen
Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Vergleichbare Leistungen (Sanitär-, Heizungs- und/oder Druckluftinstallation) aus den letzten 5 Kalenderjahren

Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen (eigenes Personal), durchschnittlich eingesetzte Mitarbeiter, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmenart (Neubau/Umbau/Denkmal), Vertragsrolle (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 46%4–10 · 51%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 17 erledigt
Angebotsunterlagen – Pflichtbestandteile des Angebots
Eignungsnachweise
Bei Bietergemeinschaft / Nachunternehmer / Eignungsleihe
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Vorbereitung der Angebotsabgabe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landkreis Rottal-Inn | Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Anschrift
84347 Pfarrkirchen
Ort
84347 Pfarrkirchen
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.rottal-inn.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
84347 Pfarrkirchen
Bayern

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