Neubau Betriebshof Grünflächen und Forsten, Giebel 46, Wuppertal, Maler- und Bodenbeschichtungsarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas einzige Los umfasst Maler- und Beschichtungsarbeiten für das Verwaltungs- und Sozialgebäude sowie das Werkstattgebäude des neuen Betriebshofs in Wuppertal, Giebel 46. Gefordert sind unter anderem Anstricharbeiten an Wänden, Decken, Zargen und Türen sowie eine 2K-Epoxidharz-Bodenbeschichtung.
Das Angebot ist elektronisch über die Plattform meinauftrag.rib.de einzureichen. Angebotsfrist ist der 23.11.2026 um 09:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Das wirtschaftlichste Angebot wird ausschließlich anhand des zu wertenden Angebotspreises bewertet.
Der zu wertende Angebotspreis ergibt sich aus der Netto-Angebotssumme abzüglich unbedingter Preisnachlässe, zuzüglich des gültigen Umsatzsteuersatzes und anschließend unter Berücksichtigung eines wertbaren Skontos.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Schutzmaßnahmen
Baustelleneinrichtung für den gesamten Leistungsumfang einschließlich Gerüsten, Hubbühnen, Roll- und Innengerüsten, Containern und Kleinwerkzeug. Einrüstung von zwei Treppenhäusern sowie Bereitstellung einer Hubbühne.
Fenster, Türen, Tore, Böden, Installationen, Decken, Sanitär- und Heizungsleitungen sowie Wandfliesen sind abzudecken und abzukleben. Zugehörige Mengen umfassen 960 m² Fenster, Türen und Tore, 3.600 m² Böden, 100 m² Installationen, 250 m² Sichtbetondecken, 150 m² Sanitär- und Heizungsinstallationen sowie 85 m² Wandfliesen.
Malerarbeiten Verwaltungs- und Sozialgebäude
Vorarbeiten, Spachtelung und Grundierung von Putz-, Gipsputz- und Gipskartonflächen sowie Tapezier- und Malerarbeiten an Wänden und Leibungen. Die Beschichtungen umfassen Dispersions-, Dispersionssilikat- und Latexbeschichtungen.
Ausgewiesene Mengen sind unter anderem 760 m² Spachtelung Kalk-Zementputz, 1.500 m² Spachtelung Gipsputz, jeweils 1.950 m² Spachtelung und Grundierung von Gipskartonwänden, 2.260 m² Grundierung für spätere Beläge, 2.455 m² Wandbeschichtung mit Malervlies und Anstrich sowie weitere 750 m² Wandbeschichtung. Betondecken sind über jeweils 1.530 m² vorzubereiten, zu spachteln, zu grundieren und zu beschichten; Abhangdecken über jeweils 720 m².
Stahlzargen und Stahltüren im Verwaltungsbereich sind zu beschichten. Ergänzend sind Fugen zu schließen, Abschlussprofile zu verlegen, Deckenausschnitte anzuarbeiten und Ausbesserungsanstriche auszuführen.
Malerarbeiten Werkstattgebäude
Sichtbeton- und Kalksandsteinwände sind in mehreren Höhenbereichen vorzubehandeln und zu grundieren. Vorgesehen sind Dispersionssilikat- und Latexanstriche, mittel getönte Anstrichzulagen, Nassraumanstriche und Anstriche um installierte Leitungen. Die Werkstatt-Wandflächen sind mit 1.105 m², 1.490 m² und 950 m² ausgewiesen.
Wandschlitze werden geschlossen, Fugen im Treppenbereich verschlossen und mit Erschwerniszulagen versehen. Betondecken sind über jeweils 630 m² vorzubereiten, zu spachteln, zu grundieren und zu beschichten. Stahlzargen, Stahltüren und Treppengeländer erhalten eine Epoxidharzbeschichtung.
Bodenbeschichtung
Für 820 m² Stahlbetonbodenflächen sind staubfreies Kugelstrahlen oder Horizontaldiamantschleifen, das Schließen von Schwind- und Arbeitsfugen sowie das Schließen von Löchern und Unebenheiten vorgesehen. Es folgen Ausgleichsspachtelung, Trennwinkel und Estrichrandstreifen.
Die Grundierung und Egalisierung erfolgt mit 2K-Epoxidharz. Anschließend wird eine 2 mm starke, gabelstaplerfeste EP-Bodenbeschichtung mit Rutschhemmklasse R10 ausgeführt. Sockel sowie Acryl- und Polyurethanfugen sind herzustellen. Jeweils 820 m² sind für Untergrundbehandlung, Ausgleich, EP-Grundierung, EP-Beschichtung und Rutschhemmung ausgewiesen.
Innendämmung Werkstatt-Verbindungsbau
Auf 115 m² sind 100 mm starke Multipor-Mineraldämmplatten anzubringen. Laibungen und Stürze sind über 7 m zu dämmen. Randdämmung, zusätzliche Panzergewebe-Armierung, Oberputz und Silikatfarbanstrich sowie Kantenschutzwinkel und APU-Leiste sind auszuführen.
Werkdokumentation und Nachbestellungsliste
Nach Abschluss der Arbeiten ist eine Liste der verwendeten Beschichtungsstoffe zu übergeben. Sie ist nach Verwendungszweck beziehungsweise Verwendungsort, Fabrikat, Hersteller und Chargennummer zu gliedern und dient insbesondere späteren Nachbestellungen.
Die Werkdokumentation einschließlich Inhaltsverzeichnis, Nachunternehmererklärungen, EU-Konformitätserklärungen, Prüfprotokollen, Lieferscheinen, Material- und Datenblättern, Prüfzeugnissen, Bautagebuch sowie Bedienungs- und Reinigungshinweisen ist zu erstellen und rechtzeitig zur Prüfung vorzulegen. Die Abnahme erfolgt erst nach Übergabe und Prüfung der Dokumentation.
Stundenlohnarbeiten
Stundenlohnarbeiten sind nur nach besonderer Anordnung der Bauleitung oder des Auftraggebers auszuführen. Dafür sind 10 Stunden Facharbeiter Malerarbeiten und 10 Stunden Helfer Malerarbeiten sowie eine Materialpauschale von netto 500,00 EUR vorgesehen. Die Abrechnung erfolgt nur für tatsächlich nachgewiesenen Materialaufwand.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignung und Zuverlässigkeit
Der Bieter muss die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllen und bei der zuständigen Berufsgenossenschaft angemeldet sein. Er darf sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren Verfahren befinden und nicht liquidiert sein. Er darf keine wissentlich falschen Erklärungen abgeben und keinen nachweislichen schweren Verfehlungen sowie keinen Korruptionsverfehlungen, Preisabsprachen oder illegalen Beschäftigungen unterliegen.
Die Erklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG ist abzugeben. Die weiteren in der Bekanntmachung genannten Ausschlussgründe bleiben bestehen.
Mindestjahresumsatz
Für Bietergemeinschaften gilt der Mindestjahresumsatz als gemeinschaftlich erreicht, wenn der Mindestjahresumsatz der Bietergemeinschaft insgesamt nachgewiesen wird.
Von Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, sind auf Anforderung innerhalb von sechs Kalendertagen eine Eigenerklärung über den Umsatz der jeweils letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie der Nachweis eines Mindestjahresumsatzes von 500.000 € netto je Jahr vorzulegen. Bezugsgröße sind vergleichbare Bauleistungen und sonstige vergleichbare Leistungen. Bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen ist der entsprechende anteilige Umsatz einzubeziehen.
Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung
Bei Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, ist auf Anforderung innerhalb von sechs Kalendertagen eine Deckungsbestätigung einer EU-Versicherungsgesellschaft vorzulegen. Sie darf zum Ende der Angebotsfrist nicht älter als 12 Monate sein.
Die Deckungssummen müssen mindestens 1,5 Mio. € für Personenschäden einschließlich unechter Vermögensschäden und 0,5 Mio. € für Sachschäden einschließlich unechter Vermögensschäden betragen. Die Ersatzleistung muss mindestens das Doppelte der jährlichen Deckungssummen betragen, und der Leistungsbereich muss Nachunternehmer einschließen. Jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft muss die Deckungsbestätigung einzeln und in voller Höhe erbringen. Falls noch keine Versicherung besteht, ist eine rechtsverbindliche Zusage zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall vorzulegen.
Referenzen
Von Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, sind auf Anforderung innerhalb von sechs Kalendertagen eine Eigenerklärung über die Referenzen der letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahre und die corresponding Nachweise vorzulegen.
Es sind mindestens vier vergleichbare Referenzen gefordert: zwei Malerarbeiten mit jeweils mindestens 200.000 € netto Baukosten und zwei Bodenbeschichtungsarbeiten mit jeweils mindestens 50.000 € netto Baukosten. Die Leistungen müssen erfolgreich nach dem 01.09.2021 abgeschlossen worden sein. Art und Umfang müssen mit der jeweils zu vergebenden Leistung vergleichbar sein. Bei Bietergemeinschaften sind Erklärungen und Nachweise grundsätzlich je Mitglied getrennt zu erbringen.
Eigenerklärung, EEE und Präqualifikationsverzeichnis
Als vorläufiger Eignungsbeleg wird die Einheitliche Europäische Eigenerklärung akzeptiert, sofern sie alle in der Bekanntmachung genannten Erklärungen enthält. Sie ersetzt nicht die Pflicht, die verlangten Eignungsnachweise zum geforderten Zeitpunkt vorzulegen.
Der Eignungsnachweis kann über das Präqualifikationsverzeichnis geführt werden. Bei PQV-Nachweis müssen die mit dem Angebot einzureichenden Eignungsnachweise nicht nachgefordert werden. Fehlen Eigenerklärungen, Bescheinigungen oder Mindestkriterien im PQV, sind die betreffenden Eignungsnachweise dem Angebot beizufügen.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bietergemeinschaften sind den Bietern gleichgestellt. Anforderungen gelten grundsätzlich auch für die Gemeinschaft und ihre Mitglieder. Bei Bietergemeinschaften ist Anlage B mit Angabe aller Mitglieder, bevollmächtigtem Vertreter, Federführung und gesamtschuldnerischer Haftung einzureichen.
Eingesetzte Nachunternehmer sind in der Bietererklärung mit Leistungsbereich und Eignungsleihe zu benennen. Auf Verlangen sind vollständige Firmennamen, ladungsfähige Anschriften, Vertreter, Eignungsnachweise und Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer vorzulegen. Nach Vertragsvergabe besteht kein Rechtsanspruch auf Zulassung von Nachunternehmern.
Vergleichbare Referenz über erfolgreich ausgeführte Malerarbeiten
Art und Umfang müssen mit den zu vergebenden Malerarbeiten vergleichbar sein; Eigenerklärung und Nachweis der Referenz sind vorzulegen.
Vergleichbare Referenz über erfolgreich ausgeführte Bodenbeschichtungsarbeiten
Art und Umfang müssen mit den zu vergebenden Bodenbeschichtungsarbeiten vergleichbar sein; Eigenerklärung und Nachweis der Referenz sind vorzulegen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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