Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gebaut?
Im Neubau des Biophotonik-Gebäudes am Leibniz-IPHT in Jena wird eine vollständige VE-Wasseranlage (Reinstwasseranlage) installiert. Die Anlage versorgt künftige S2/S3-Labore, Büros und Konferenzflächen mit vollentsalztem Wasser aus einem benachbarten Bestandsgebäude.
Was ist zu liefern?
Wie läuft das Verfahren?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAnschlüsse und Anbindung an Bestand
Herstellung der Anschlüsse an die bestehende VE-Wasser-Versorgung im Nachbargebäude sowie an Klimakaltwasser, Elektrotechnik (ELT) und Gebäudeautomation (GA). Es sind 4 Anschlüsse auszuführen.
Anlagenkomponenten und Wasseraufbereitung
Lieferung und Montage der zentralen Anlagenkomponenten:
Verbrauchskennwerte: Tagesverbrauch 1,4 m³, Spitzenverbrauch 1,9 m³/h, Gleichzeitigkeit 20 %, Ringleitungsumlauf 3,0 m³/h.
Rohrleitungsnetz und Armaturen
Rohrleitungsverlegung in PP-H (Polypropylen-Homopolymer), IR-stumpfgeschweißt nach DVS 2207-11:
Steuerung und Schaltschrank
Prüfungen und Inbetriebnahme
Baustelleneinrichtung, Durchbrüche, Dokumentation
Hinweis: Vertragliche Pflichten wie Zahlungs- und Vergütungsmodalitäten, Vertragslaufzeit, Wertungskriterien, Datenschutz/AVV und allgemeine Vertragsmodalitäten sind nicht Bestandteil dieses Leistungsbilds.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignung – allgemeine Voraussetzungen
Bieter müssen ihre Eignung nachweisen – entweder über eine Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder alternativ durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) bzw. eine PQ-Nummer (Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.).
Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A dürfen nicht vorliegen. Eignungsleihe (Kapazitäten anderer Unternehmen) ist zulässig; bei Inanspruchnahme gemeinsame Haftung.
Neben dem Formblatt 124 können auf Verlangen der Vergabestelle u. a. folgende Nachweise verlangt werden:
Verpflichtende Eigenerklärungen und gesetzliche Vorgaben
Fachliche und personelle Anforderungen
Referenznachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen; konkrete Anforderungen (Anzahl, Zeitraum, Volumen, Vergleichbarkeit) sind in der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) bzw. im Leistungsverzeichnis definiert. Aus den vorliegenden Vergabeunterlagen sind keine spezifischen Referenzanforderungen abgeleitet.