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Neubau Blumenpavillon - Los 11 Elektroinstallation

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss BranitzCottbus, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz für die Elektroinstallation beim Neubau eines Blumenpavillons im Branitzer Park in Cottbus.

Gefordert wird die komplette Elektrotechnik für das Gebäudeensemble (Blumenpavillon, Korridore, Vermehrungshaus, Sozialtrakt mit Technikraum) inklusive Verteilungen, Beleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung, Datentechnik, Gebäudeleittechnik (Anbindung an das bestehende System Dr. Maier), Fenstersteuerung, Einbruchmeldeanlage, Potentialausgleich und allen Kabel- und Verlegearbeiten.

Das Angebot muss ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg abgegeben werden.

Angebotsfrist: **09.11.2026

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 09. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAI
Veröffentlichung13. Okt. 2026
Versand der Aufforderung zur Angebotsabgabe13. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist3. Nov. 2026
Angebotsfrist9. Nov. 2026
Angebotsöffnung9. Nov. 2026
Bindefrist9. Nov. – 9. Dez. 2026
Ausführungsbeginn22. Feb. 2027
Ausführungsende22. Feb. – 14. Mai 2027
Gewährleistung MängelansprücheDatum offenRegelverjährung 4 Jahre ab Abnahme; Bezugspunkt (Abnahmetermin) im Ausschnitt nicht genannt.
Revisionsunterlagen vorlegenDatum offen14 Kalendertage vor dem vorgesehenen Abnahmetermin.
NachtragsangebotDatum offenInnerhalb von 10 Werktagen nach Anordnung durch den Auftraggeber.
Aufmaß-AnforderungDatum offenAufmaß ist mindestens 3 Werktage vor dem Aufmaßtermin anzuzeigen.
BautagesberichteDatum offenWährend der Ausführung regelmäßig alle 14 Kalendertage vorzulegen.
StundenlohnzettelDatum offenSpätestens 2 Werktage nach dem Ausführungstag einzureichen.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Für Werkstätten für Behinderte wird bei der Berechnung der Wertungssumme ein Bonus von 15 Prozent eingeräumt. Ist ein Angebot einer Werkstatt für Behinderte ebenso wirtschaftlich wie ein anderes Angebot, erhält sie den Zuschlag. Der Nachweis ist mit dem Angebot zu führen.

KI-Hinweis: Niedrigster Preis laut Bekanntmachung (Punkt r) und angekreuztes Zuschlagskriterium Preis im Formblatt 211; der 15-prozentige Werkstätten-Bonus ist als Wertungsregel beim Preis erfasst.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Ausführungsrahmen

Standort: Branitzer Park, Zum Kavalierhaus 12, 03042 Cottbus (im denkmalgeschützten Fürst-Pückler-Park Branitz)

Bauherr/Auftraggeber: Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, Robinienweg 5, 03042 Cottbus

Bauzeit: 22.02.2027 – 14.05.2027 (verbindliche Vertragsfristen)

Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Abschnitt 1 (VHB Bund, Ausgabe 2017/Stand 2019)

Zuschlagskriterium: Preis

Nebenangebote/Mehrere Hauptangebote: nicht zugelassen

Gebäudeensemble: Blumenpavillon, Korridor I, Korridor II, Vermehrungshaus, Sozialtrakt mit Technikraum, Lager, WC-Anlagen und Flure

Energieversorgung & Hauptverteilung

Versorgung aus der Bestandsanlage über die Infrastruktur des Kuppelhauses (Niederspannungshauptverteilung NSHV im Bestand); die abschließende Betrachtung der Energieversorgung erfolgt gesondertLeistungsgrenze: Verteilung im BlumenpavillonZentrale Unterverteilung (UV_Blum_Soz) im Technikraum des Sozialtraktes als Aufputzverteiler 5–6 Reihen oder vergleichbarer Feldverteiler, 250 A, IP44Separate Abgänge für GLT, Fenstersteuerung und Datentechnik

Beleuchtung & Sicherheitsbeleuchtung

Allgemeinbeleuchtung:

Lichtsteuerung über DALI-2 Touchdisplay (4 Zonen, getrennt, separat schalt- und dimmbar je Bereich: Korridor I, Blumenpavillon, Korridor II, Vermehrungshaus)Bedienpanel in Korridor IILED-Wandleuchten Gewächshaus (18 Stk), Feuchtraum-Langfeldleuchten (2 Stk), Anbauleuchten rund (7 Stk)Datenblätter mit Bemessungsleistung, Bemessungslichtstrom, Lichtausbeute, Farbwiedergabe (CRI ≥ 80), Lebensdauer L70 B50 bei 50.000 h

Sicherheitsbeleuchtung:

Batteriegepufferte Rettungszeichenleuchten mit Heizung (6 Stk)Sicherheitsleuchten mit Akku (3 Stk)3-Phasen-Überwachungsrelais (2 Stk), Bereitschaftsschaltung, Nennbetriebsdauer 1 hCE-Konformität und ISO-9001-Zertifizierung erforderlich

Infrastrukturreserve: schaltbare Steckdosen im Deckenbereich

Datentechnik

LWL vom Kuppelhaus zum TechnikraumDatenschrank im TechnikraumUmsetzung auf KupfertechnikAnbindung an die zentrale Infrastruktur der Stiftung

Installationsgeräte, Leitungen & Verlegung

Installationsgeräte (Aufputz-System IP55 schwarz):

Steckdosen (22× 2-fach, 3× 1-fach)Flächentaster (16 Stk)CEE-Steckdosen (3× 16 A, 1× 32 A)Abzweigdosen, Netzwerkleerdosen, Stromstoßschalter, Transformator

Kabel/Leitungen (Hauptmengen):

NYY-J: 173 m 3×1,5 / 1.487 m 3×2,5 / 996 m 5×4 / 25 m 5×6J-Y(St)Y: 500 m 2×2×0,8 / 97 m 8×2×0,8Cat.6: 2.400 m

Verlegesysteme:

Kunststoff-Wellrohre DN 16–25 (je 100 m)Stahlpanzerrohr Staro DN 20–32 (je 200 m)Kabelrinnen 100/300 mm, Trennsteg, Wand-/Stielausleger, BBS-Schellen, ProfilschienenVerlegung auf Rohfußboden, Putz, Kabelbahnen, in Rohren/Kanälen

Potentialausgleich

Hauptpotentialschienen (5 Stk)Potentialschienen (15 Stk)Bandrohrschellen (10 Stk)Leitungen H07V-U/R

Gebäudeleittechnik (GLT) & Fenstersteuerung

GLT:

Vorbereitung für Gebäudeleittechnik (separater Schaltschrank, Einbau EMA)Feldgeräte (Wetterstation, Temperaturfühler, Ventile, Antriebe etc.)Automatisierungsstation PCDErweiterung ManagementbedienstationSystemkompatibilität zwingend mit dem bestehenden System der Firma Dr. Maier GmbH – bei Abweichung vollständiger Nachweis der Integration ohne ZusatzkostenAnbindung an die zentrale Infrastruktur der Stiftung

Fenstersteuerung:

Steuerung für 60 LamellenfensterSeparate D+H-SteuerzentraleLüftungssteuerung mit SchlüssellüftungstasterManuelle Ansteuerung 24 V DC UPBedienung über GLTWeitere Funktionen gemäß gesonderter GLT-Planung

Einbruchmeldeanlage

Zentrale VdS-Klasse CBis 7 MeldekontakteTürschließkontakte (optional)

Planung, Dokumentation & Inbetriebnahme

Werk- und Montageplanung: Montagepläne, Werkstattzeichnungen, Stromlaufpläne, KabellistenVollständige Prüfung, Inbetriebnahme und Funktionsnachweis vor ÜbergabeRevisions- und Bestandsunterlagen (14 Kalendertage vor Abnahmetermin)Dokumentation digital in PDF, DWG, XLSX, DOCXBeschriftung, Einweisung, Abnahme, Probebetrieb2 Termine für Einweisung und SchulungKoordination mit anderen GewerkenStundenlohnarbeiten (Obermonteur, Monteur, Helfer je 20 h)Messungen und PrüfungenAnschluss an Fremdgewerke

Nicht im Leistungsumfang enthalten: Energieversorgung, Lieferung der Fenster und Fensterantriebe, Pflanzen-/Ausstellungs-/Veranstaltungsbeleuchtung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung – Elektroinstallation

Gefordert wird die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit für Elektroinstallationsarbeiten.

Wahlmöglichkeit:

Präqualifizierte Unternehmen: Nachweis durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (ggf. ergänzt um auftragsspezifische Einzelnachweise)Nicht präqualifizierte Unternehmen: Ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (VVB 124) mit dem Angebot; bei Eingang in die engere Wahl sind die in der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen vorzulegen. Nicht-deutschsprachige Bescheinigungen benötigen eine Übersetzung.

Wirtschaftliche / finanzielle Eignung

Umsatz: Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er vergleichbare Leistungen betrifft (einschließlich Anteil aus Gemeinschaftsleistungen)Wettbewerbsregister-Abfrage beim Bundeskartellamt ab einer Auftragssumme von 30.000 €

Persönliche Lage / Zuverlässigkeit

Kein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet, kein Antrag mangels Masse abgelehnt, keine Liquidation (oder rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan)Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/AIn den letzten zwei Jahren keine Bestrafung mit Freiheitsstrafe über drei Monate, Geldstrafe über 90 Tagessätze oder Geldbuße über 2.500 € (bzw. nachgewiesene Selbstreinigung)Ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungspflichten (Steuern, Abgaben, Sozialversicherungsbeiträge)Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft

Technische / berufliche Leistungsfähigkeit

Registereintragung: Eintrag im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK (oder keine Eintragungspflicht)Angaben zur Fachkunde gemäß § 6a Abs. 3 VOB/AVergleichbare Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren bzw. im Zeitraum gemäß AuftragsbekanntmachungPersonelle Ausstattung: Technisches Büropersonal, Meister/Techniker/Ingenieure, Baustellenpersonal (Meister, Obermonteure, Monteure, Helfer/Auszubildende); Erklärung, dass die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehenSystemkompatibilität GLT: Bei vom System Dr. Maier GmbH abweichenden Lösungen vollständiger Nachweis der Integration ohne ZusatzkostenCE-Konformität und ISO-9001-Zertifizierung für Sicherheitsbeleuchtung

Mindestanforderungen BbgVergG (Formblätter 5.3 und 5.4)

Mindestentgelt nach BbgVergG § 6 Abs. 2: 13,00 € brutto/Stunde (Bundes-Mindestlohn nach MiLoG ab 01.01.2026: 13,90 €, da höher – anzuwenden)Lohnzahlung an Beschäftigte mindestens monatlich über GehaltskontenNachunternehmer dürfen nur eingesetzt werden, wenn sie eine gleichlautende Verpflichtungserklärung abgeben (gilt sinngemäß für Verleiher)Duldung von Stichprobenkontrollen (werktags 8–17 Uhr, freitags bis 14 Uhr)Vorlage pflicht: anonymisierte/pseudonymisierte Lohn- und Gehaltsunterlagen mit jeder (Teil-)Rechnung bzw. einmal jährlich (bei Dienstleistungen)Vergabehandbuch-Formulare 5.3 und 5.4 sind Bestandteil des Angebots

Formelle Anforderungen

Mindestanforderungen BbgVergG über VHB-Bbg Formblätter 5.3 (Bieter) und 5.4 (NU/Verleiher)Nachweis Präqualifikation oder: Handwerkerkarte, Berufsgenossenschafts-Nachweis, Gewerbeanmeldung, Unbedenklichkeit Steuern und Krankenkasse, Haftpflichtnachweis, HRA-AuszugBei Bietergemeinschaft: Erklärung aller MitgliederBei Werkstatt für Behinderte: Nachweis der Eigenschaft (15 % Bonus bei gleicher Wirtschaftlichkeit)SiGeKo-Qualifikation nach RAB 30, falls ein SiGeKo zu benennen istBei Einsatz von Nachunternehmern: auf Verlangen Nachweis Präqualifikation bzw. Eigenerklärungen
Referenzprojekte
Bei Eingang in die engere Wahl: drei Referenznachweise (über VVB 124-Eigenerklärung); ansonsten Referenzliste im Rahmen der Bieterauskunft ReferenzenZeitraum: Letzte 5 Kalenderjahre bzw. der in der Auftragsbekanntmachung angegebene Zeitraum (der längere ist maßgebend) – Bieterauskunft: letzte 3 JahreVolumen: Auftragssumme in Euro (anzugeben bei Referenznachweisen); Abrechnungssumme brutto (Bieterauskunft)

Vergleichbare Objekte (den ausgeschriebenen Elektroinstallations-Leistungen entsprechend, z. B. Beleuchtung, GLT, Sicherheitsbeleuchtung, Schwachstrom)

Art der Leistung, ausgeführte Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftraggeber/ARGE/NU), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; Bieterauskunft: Objektbezeichnung, Abrechnungssumme brutto, Bauherr/Architekt

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 64%4–10 · 33%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 38 erledigt
Verschwiegenheit & Zugang
Form & Frist der Angebotsabgabe
Preisangaben & Kalkulation
Angebotsschreiben (VVB 213)
Eignungsnachweise
Nachunternehmer & Bietergemeinschaft
Technische & fachliche Unterlagen
Abfall & Umwelt
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz
Anschrift
03042 Cottbus
Ort
03042 Cottbus
Kategorie
Brandenburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
03042 Cottbus
Brandenburg

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