Neubau einer Kindertagesstätte in Tappenbeck
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für die Erdungs- und Blitzschutzanlage des Neubaus einer Kindertagesstätte in Tappenbeck.
Das Angebot umfasst die Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Messtechnik, Dokumentation, Abnahme und ein vierjähriges Wartungsangebot. Die Arbeiten werden abschnittsweise ausgeführt und müssen mit den übrigen Gewerken koordiniert werden.
Angebote sind elektronisch bis zum 10.11.2026 um 08:59 Uhr einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Angebotspreis (Wertungssumme)100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt, die aus den nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten gebildet wird. Einziges Zuschlagskriterium laut Formblatt 211 Nr. 7 (Zuschlagskriterium Preis angekreuzt, Mehrere Zuschlagskriterien nicht angekreuzt).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenErdungsanlage
Herstellung einer Erdungsanlage nach DIN 18014 mit Ringerder, Fundamenterder, Erdungsverbindern, Korrosionsschutz, Anschlussfahnen, Trennstellen, Erdeinführungsstangen und Erdungsbrunnen. Die LV-Mengen umfassen 1.450 m Ringerder aus Edelstahl Rd 10 und 750 m feuerverzinkten Fundamenterder Fl 30. Vorgesehen sind außerdem V4A-Gittermatten zur Reduzierung der Schrittspannung im Haupteingang und in zwei Nebeneingangsbereichen sowie Anschlüsse für den Potentialausgleich und außen aufgestellte Wärmepumpen.
Fangeinrichtung und Schutz von Dachaufbauten
Errichtung einer Blitzschutzanlage in Blitzschutzklasse III nach der im LV genannten DIN 0185-305-3. Fangleitungen auf Attika und Flachdach, Dehnungsstücke, Verbinder, Halter und Klemmen liefern und montieren. Die Anlage umfasst außerdem 1.050 m Aluminium-Fangleitung, hochspannungsfeste isolierte Ableitungen, Fangstangen, Rohrfangstangen, Brücken über Kabeltrassen, Seilsicherungsanschlüsse sowie Schutzmaßnahmen für PV-Module, Wetterstation, metallische Rohre und weitere leitfähige Dachaufbauten. Sämtliche Dächer sind mit einer Dachleitung zu versehen; ein Trennungsabstand von 0,3 m ist zu berücksichtigen.
Ableitungen und Leitungsführung
Montage der Ableitungen an der Fassade, hinter Fallrohren und an der Holzständerwand sowie an den erforderlichen Gebäudeteilen. Vorgesehen sind unter anderem 20 m hinter dem Fallrohr, 160 m an der WDVS-Holzständerwand und 30 m hochspannungsfeste isolierte Ableitung. Seitliche Ableitungen an der Attika müssen auslenkbar sein; als Leitungsführung ist unter anderem ein galvanisiertes Kabelkanalrohr mit etwa 200 × 60 mm vorgesehen. Die Ableitungen sind an den Fangleitungen anzuschließen; bei Kreuzungen der Seilänge ist ein Anschluss-Set Seil Ableitung zu verwenden.
Allgemeine Bau- und Montageleistungen
Alle Positionen einschließlich Lieferung zur Verwendungsstelle und fachgerechter Montage, Kleinmaterial und Befestigungsmaterial ausführen. Leitungsgräben bis 0,8 m Tiefe und 0,2 m Sohlbreite herstellen, Ringerder und Verbindungsleitungen verlegen und die Gräben wiederverfüllen. Für Arbeiten am 8 m hohen Technikbereich ist eine fahrbare Arbeitsbühne mit einer Arbeitshöhe von 7 bis 8 m für eine Woche vorzusehen. Sämtliche Kranarbeiten sind zu kalkulieren, da kein Baukran gestellt wird.
Baustellenorganisation und Umweltschutz
Die Arbeiten sind abschnittsweise beziehungsweise in Teilabschnitten einzuplanen und mit Bauleitung und Nebengewerken abzustimmen. An- und Abtransport, Arbeitsmittel, Hebemittel, Aufzüge, Pausen-, Aufenthalts- und Lagerräume, Koordinierungsaufwand, Schutz der Foliendachbahn und extensiven Begrünung, Unfallverhütung sowie die Beseitigung von Verschmutzungen sind in die Preise einzukalkulieren. Bei größeren Anlagen ist vor der weiteren Ausführung eine Musterinstallation mit der Bauleitung abzustimmen.
Prüfung, Inbetriebnahme und Abnahme
Die Anlage vor der ersten Inbetriebnahme einstellen und regulieren, Inbetriebnahme und erforderliche Leistungsmessungen mit eigenem Fachpersonal, Messgeräten und Messprotokollen durchführen sowie die formelle Abnahme und Einweisung durchführen. Der Messbericht nach DIN EN 62305-3 ist vor den Betonierarbeiten unaufgefordert vorzulegen. Stundenlohnarbeiten sind vorab zu genehmigen, Aufmaße und Massenermittlungen nach den LV-Vorgaben zu erstellen.
Dokumentation und Wartung
Zur Abnahme sind Installations- und Revisionspläne, Garantieunterlagen, Materialliste mit Fabrikats- und Typenangaben, Abnahmebescheinigung, Prüfbuch, Messprotokolle, Fotodokumentation nach DIN 18014, Errichterbescheinigungen und Wartungsvertrag vorzulegen. Die Dokumentation ist zweifach auf Papier und zusätzlich digital auf USB-Stick zu liefern. Ein Wartungsangebot für vier Jahre umfasst eine Sichtprüfung nach zwei Jahren, eine umfassende Prüfung nach vier Jahren und die Vorlage des Prüfberichts innerhalb von 14 Tagen nach der jeweiligen Prüfung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenUnternehmens- und Personalkompetenz
Für präqualifizierte Unternehmen wird die Eignung durch den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis nachgewiesen. Nicht präqualifizierte Unternehmen legen die Eigenerklärung zur Eignung nach Formblatt 124 mit dem Angebot vor. Erforderlich sind Angaben zum Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, zu vergleichbaren Leistungen und zur Verfügbarkeit der benötigten Arbeitskräfte. Bei engerer Wahl können Personal-, Register- und Unbedenklichkeitsnachweise auf Verlangen verlangt werden.
Fachliche Eignung
Die Leistung muss nach den einschlägigen technischen Normen und Regeln der Technik ausgeführt werden. Der Auftragnehmer muss Montagemassen selbst ermitteln, die Anlage messen, in Betrieb nehmen und dokumentieren sowie den ordnungsgemäßen Betrieb sicherstellen können. Auf Anforderung des Bestellers ist die technische Eignung nachzuweisen.
Besichtigung und Ausführungsfähigkeit
Das Baugrundstück ist vor Angebotsabgabe zu besichtigen. Der Bieter muss die Leistungsbeschreibung, die Pläne und das Leistungsverzeichnis vollständig prüfen, Montage- und Koordinationsaufwand kalkulieren und die Ausführung in Bauabschnitten sowie Teilabschnitten organisieren können. Bei größeren Anlagen ist eine Musterinstallation vorgesehen.
Register, Zuverlässigkeit und Versicherungen
Die Eigenerklärung berücksichtigt Registereintragung, Insolvenz- und Liquidationsverhältnisse, Zuverlässigkeit, Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge sowie die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Auf Verlangen können Gewerbe- und Handelsregisterauszüge, Handwerkskarte oder IHK-Eintragung, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Sozialversicherungsnachweise und ein Haftpflichtversicherungsnachweis vorgelegt werden.
Tariftreue und soziale Verantwortung
Mit dem Angebot ist die Erklärung zur Tariftreue nach § 4 Abs. 1 NTVergG abzugeben. Für Nachunternehmer und Verleihunternehmer sind gesonderte Erklärungen erforderlich. Das Formblatt zur Berücksichtigung sozialer Kriterien ist auszufüllen; bei mehr als 20 Beschäftigten sind die dort genannten Mindestanforderungen, insbesondere die Beschäftigung von Auszubildenden, darzustellen und auf Verlangen nachzuweisen.
Bei engerer Wahl sind drei Referenznachweise vorzulegen. Nachzuweisen sind vergleichbare Leistungen mit Angaben zur Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, ausgeführten Mengen, eingesetzten Arbeitnehmern, technischen Besonderheiten, Baumaßnahme, vertraglichen Rolle, koordinierten Gewerken und Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung.
Vergleichbare Blitzschutz- und Erdungsleistungen; Nachweise sind im Formblatt 124 beschrieben und auf Verlangen mit einer Bestätigung des Auftraggebers vorzulegen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenVerlauf dieser Vergabe
2 Bekanntmachungen- 21.10.2026Ausschreibung
- Beschreibung geändert
- Ausführungsort: 38518 Gifhorn → 38479 Tappenbeck
- 21.10.2026Ausschreibungauf dieser Seite
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