Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Wallfahrtsstadt Werl schreibt Architekturleistungen für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Werl Mawicke aus. Das Gebäude ist als Sonderbau gem. § 50 LBauO NRW geplant, ca. 550 m² Nutzfläche, Massivbauweise, Fassade aus Grünsandstein und karbonisiertem Holz.
Beauftragt werden die Leistungsphasen 5 bis 8 der HOAI (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung). Baubeginn: Herbst 2026, Fertigstellung: Ende 2027.
Das Verfahren ist offen. Angebote werden elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW eingereicht. Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot (Preis 35 %, Fachliche Herangehensweise 20 %, Reaktionszeit/Präsenz 20 %, Mitarbeitererfahrung 25 %).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis35%
Angebotspreis (Netto). Der günstigste Angebotspreis erhält die maximale Preispunktzahl (35 Pkt.), ein fiktives Angebot mit dem Zweifachen des günstigsten Angebotspreises erhält 0 Punkte, dazwischen wird linear interpoliert (kaufmännisch gerundet).
- Fachliche Herangehensweise20%
Bewertet wird die fachliche Herangehensweise anhand eines auszufüllenden Vordrucks. Max. 20 Punkte, verteilt auf: Aufgabenverständnis (30%), Methodik/Herangehensweise (30%), Koordinationskonzept (25%), Risiken und Herausforderungen (15%). Jedes Teilkriterium wird mit 0-3 Punkten bewertet.
- Reaktionszeit und Präsenz auf der Baustelle20%
Bewertet wird die Reaktionszeit und Präsenz auf der Baustelle anhand eines auszufüllenden Vordrucks. Max. 20 Punkte, verteilt auf: Erreichbarkeit & Reaktionszeit (40%) und Baustellenpräsenz (60%).
- Erfahrung der benannten Mitarbeitenden25%
Bewertet wird die Erfahrung der benannten Mitarbeitenden anhand eines auszufüllenden Vordrucks. Max. 25 Punkte, verteilt auf: Vergleichbare Projekte (35%), Berufserfahrung (25%), Erfahrung mit öffentl. Auftraggebenden (25%), Sonderkenntnisse (15%).
Preis: Lineare Interpolation. Günstigster Angebotspreis erhält max. Punktzahl (35 Pkt.), fiktives Angebot vom Zweifachen des günstigsten Preises erhält 0 Pkt., dazwischen lineare Interpolation (kaufmännisch gerundet).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLeistungsphasen und Honorar
Beauftragte Leistungsphasen 5 bis 8 gemäß HOAI 2021 (Grundleistungen, Honorarzone III):
Anrechenbare Kosten (KG 300 + 400): 1.394.931,73 EUR (KG 300: 1.021.890,76 EUR; KG 400: 373.040,97 EUR). Die Gesamtauftragshöhe nach Vergabe richtet sich nach den angebotenen Honorarsätzen und Stundensätzen.
Besondere Leistungen
LPH 5 – Besondere Leistungen: Prüfen und Anerkennen von Plänen Dritter (z. B. Werkstattzeichnungen) – als Pauschalhonorar einzusetzen.
LPH 7 – Besondere Leistungen: Prüfen und Werten von Nebenangeboten, Mitwirken bei der Prüfung von Nachtragsangeboten, Aufstellen/Prüfen/Werten von Preisspiegeln nach besonderen Anforderungen – als Pauschalhonorar einzusetzen.
Übernahme der Vorplanung (LPH 1–4)
Die Unterlagen der Leistungsphasen 1 bis 4 (Entwurfspläne, Kostenberechnung etc.) wurden bereits vollständig erbracht und werden an den Auftragnehmer übergeben. Der Auftragnehmer hat diese Unterlagen zu prüfen und bei Mängeln dem Auftraggeber unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
Organisation und Koordination
Baubeginn: Herbst 2026. Fertigstellung: Ende 2027.
Vergebene Gesamtbaukosten und Gebäudedaten
Gesamtbaukosten ca. 2.600.000 EUR brutto, davon KG 300+400 brutto ca. 1.800.000 EUR. Geplant sind ca. 550 m² Nutzfläche mit einer Zwischenebene für Lüftungstechnik, Massivbauweise, Fassade aus Grünsandstein und karbonisiertem Holz, barrierefreie und brandschutzkonforme Ausführung als Sonderbau gem. § 50 LBauO NRW. Nutzungsbereiche: Fahrzeughalle für 3 Einsatzfahrzeuge, Umkleide-/Sanitärbereiche (m/w), Schulungs-/Büroraum, Technikräume, Lager/Werkstatt, Außenanlagen. Förderung nach NRW-Infrastrukturgesetz.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe (§§ 123, 124 GWB)
Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB dürfen nicht vorliegen. Nachweis durch Eigenerklärung (Formblatt 521 EU) über das Nichtvorliegen von:
Optional kann eine Selbstreinigung dargelegt werden (Schadensersatz, Kooperation mit Behörden, Präventionsmaßnahmen, Nachzahlung).
Berufliche Qualifikation (§ 44 VgV)
Eintragung bei der Architektenkammer oder gleichwertiger Nachweis der erlaubten Berufsausübung. Kammereintragung, Weiterbildungen, Zertifikate und sonstige Qualifikationen der planenden Mitarbeitenden sind nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV)
Wertungskriterien (Zuschlag)
Der Zuschlag geht auf das wirtschaftlichste Angebot. Gewichtung der Zuschlagskriterien:
Nachforderung von Unterlagen (§ 56 VgV)
Unternehmensbezogene Unterlagen (Eigenerklärungen, Bescheinigungen etc.) können nachgefordert werden. Leistungsbezogene Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung betreffen, sind von der Nachforderung ausgeschlossen.
Bietergemeinschaften, Unteraufträge, Eignungsleihe, Präqualifizierung
Vergleichbare Referenzprojekte für Objektplanung Gebäude (Architektur), bevorzugt Feuerwehrgerätehaus oder vergleichbarer Sonderbau; vergleichbare Größe und Komplexität; KG 300+400 ≥ Schwellenwert; gesonderte Formblätter pro Referenz
Nachvollziehbar begründete Vergleichbarkeit (Sonderbau, Sicherheitsrelevanz, Komplexität); je Referenz separates Formular mit Projektangaben, Leistungsumfang, Projektkosten, Projektzeitraum, Ansprechpartner beim Referenzgeber (ohne Kontaktangaben keine Wertung)