Neubau Kita Angersdorf, Los 20 - Bodenbelagsarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenBodenbelagsarbeiten für den Neubau der Kindertagesstätte Angersdorf in Teutschenthal. Gefordert sind unter anderem Baustelleneinrichtung und Räumung, Untergrundvorbereitung, Linoleum, Prallschutz, WPC-Terrassenbelag, ableitfähige Beschichtungen, Ersteinpflege und Dokumentation.
Das Angebot ist elektronisch über das Deutsche Vergabeportal einzureichen. Die Angebotsfrist endet am 20.11.2026 um 12:00 Uhr. Mit dem Angebot sind insbesondere das Leistungsverzeichnis, das Angebotsschreiben, die Preisermittlungsformulare, die Nachhaltigkeitserklärung sowie die erforderlichen Eigenerklärungen einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Es entfallen 100% der Angebotswertung auf den angebotenen Preis.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Bauorganisation
Einrichtung und Vorhalten der eigenen Baustelleneinrichtung über die gesamte vereinbarte Bauzeit sowie vollständige Räumung der Baustelle. Erforderliche Maschinen, Geräte, Werkzeuge, Arbeits- und Lagerplätze, Beleuchtung und Kommunikationseinrichtungen sind einzurechnen. Eventuell benötigte Mobilkräne sind eigenverantwortlich in die eigene Baustelleneinrichtung zu integrieren.
Die Arbeiten sind abschnittsweise auszuführen und mit den parallel arbeitenden Gewerken abzustimmen. Ein interner Bauzeitenplan ist aufzustellen, ein Bautagebuch über die gesamte Bauzeit zu führen und dem Auftraggeber zur Bauüberwachung vorzulegen. WC-Container und bestimmte weitere Baustelleneinrichtungen sind durch ein Drittgewerk vorhanden; ein Pausencontainer steht nicht zur Verfügung. Eine Sicherheitsleistung beziehungsweise Bürgschaft ist für die Angebotsabgabe nicht erforderlich.
Untergrundvorbereitung
Untergrund und Einbauteile schützen, Estrich und Trockenestrich reinigen, Öffnungen und Vertiefungen schließen, Haftgrund auf Zementestrich, Trockenestrich und Calciumsulfatestrich aufbringen sowie die vorgesehenen Estrichflächen spachteln. Mehrstärken, Betontreppen, Podeste, Randstreifen, Arbeitsfugen, Schwindrisse, Bewegungsfugen und durchgehende Risse sind entsprechend den Positionen des Leistungsverzeichnisses zu behandeln. Abschluss- und Übergangsprofile sind zuliefern und einzubauen.
Bodenbeläge und Profile
Linoleum mit insgesamt 1.274 m² in Fluren, Krippenräumen, Kitaräumen, Schlafräumen, pädagogischen Funktionsräumen sowie im Bewegungs- und Leitungsbereich verlegen. Die Verlegung umfasst Schmelzschweißverfugung, Stellsockelprofile mit Ecken und Endkappen, Treppenbelag, Aufkantung, taktile und aufmerksamkeitssteigernde Streifen, Treppenkanten- und Übergangsprofile sowie PU- und Silikonfugen. Eine Musterfläche von 1 m² ist herzustellen. Der vorgesehene Linoleumbodenbelag muss die im Leistungsverzeichnis genannten technischen Anforderungen erfüllen, einschließlich Trittschallverbesserung, Nutzungsklasse, Rutschhemmung, Brandverhalten und Eignung für die Warmwasser-Fußbodenheizung.
Prallschutz und Anschlussarbeiten
OSB-Wandflächen und mobile HPL-Trennwände haftgrundieren, spachteln und schleifen. Den punktelastischen Prallschutz mit einer Höhe von 2,00 m, einem Kraftabbau von mehr als 60 % und ballwurfsicher gemäß DIN 18032 Teil 1 und 3 liefern und montieren. Aussparungen für Muscheln, Schalter und Steckdosen sowie ein Tür- und Fensterelement sind einzuarbeiten. Kantenabschlüsse und Kantenschutzprofile sind auszuführen.
WPC-Terrassenbelag
Dränreste an Terrassentür und Terrassen-Stirnwand sowie WPC-Terrassenbelag einschließlich Unterkonstruktion auf 14,2 m² ausführen. Abschlusswinkel, Kantbretter, Schrägschnitte und Aussparungen sind einzubauen.
Bodenbeschichtungen
Bodenversiegelung in Technik- und Nebenräumen auf 66 m² ausführen, das Schmutzband beziehungsweise den Sockelanstrich auf 76,63 m ausführen und die beiden ableitfähigen Bodenaufbauten mit 8,7 m² sowie 11,1 m² ausführen. Die im Leistungsverzeichnis angegebenen Ableitwiderstände sind einzuhalten.
Nachhaltigkeit und Materialfreigabe
Die Leistung muss mindestens der DGNB-Auszeichnungsstufe Silber und dem QNG-Plus-Standard entsprechen. Es sind ausschließlich Materialien und Produkte zu verwenden, die die Anforderungen der DGNB- und QNG-Kriterienmatrizen erfüllen und vorab durch den Auftraggeber oder dessen Bevollmächtigte freigegeben wurden. Alternative oder gleichwertige Materialien und Hilfsstoffe dürfen erst nach vorheriger Prüfung und Freigabe eingesetzt werden. Für die Materialien sind geeignete Nachweise bereitzustellen; für den Bodenbelag ist eine gültige EPD vorzulegen.
Dokumentation und Abschlussleistungen
Nach Fertigstellung ist die Linoleumbodenfläche auf 1.280 m² erstzupflegen. Die Dokumentationsunterlagen umfassen unter anderem die Materialliste, EPD, Reinigungsempfehlung, Wartungsfugenaufstellung, Fachbauleitererklärung, Messprotokolle der Feuchtemessung nach CM-Methode sowie die geforderte Projektdokumentation. Stundenlohnarbeiten sind nur nach ausdrücklicher Aufforderung durch den Auftraggeber auszuführen und spätestens bis Ende der darauffolgenden Arbeitswoche abzurechnen.
Besondere Baustellenbedingungen
Die Arbeiten sind an den Baustellenbedingungen zu orientieren. Die Zufahrt erfolgt über asphaltierte Anliegerstraßen und anschließend über einen unbefestigten, witterungsabhängig befahrbaren Rasenweg. Die durch eigene Verschmutzungen beeinträchtigte Fahrbahn ist arbeitstäglich zu reinigen. Erforderliche Sperrungen sind mit den zuständigen Behörden abzustimmen. Für partielle verkehrsrechtliche Anordnungen ist ein Beschilderungsplan zu erstellen; angrenzende Anwohner sind mit einem Infobrief etwa vier Wochen Vorlauf zu informieren. Bodeneingriffe im archäologischen Verdachtsbereich sind besonders sorgfältig auszuführen. Bei einem Verdachtsfall ist der Bauherr beziehungsweise die zuständige Behörde zu informieren. Bei einem Kampfmittelfund sind die Arbeiten sofort einzustellen, die Fundstelle zu sichern und die Integrierte Leitstelle Saalekreis oder die Polizei zu informieren. Der Eidechsenschutzzaun ist zu erhalten und gegebenenfalls wiederherzustellen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Unternehmen
Das Unternehmen muss zur Berufsausübung befähigt und berechtigt sein. Erforderlich sind Angaben zu Identität, Existenz, Rechtsform, Unternehmensgröße, Anschrift, Niederlassungen, Kontaktdaten sowie Eintragungen und Mitgliedschaften in Gewerbe-, Handels- und Berufsregistern und Kammern. Nicht vorhandene Nachweise sind zu begründen.
Bei einer Bietergemeinschaft sind alle Mitglieder, ihre voraussichtlichen Leistungsteile und die jeweiligen Eigenerklärungen anzugeben. Bei Unterauftragnehmern sind die vorgesehenen Leistungen und Unternehmen zu benennen. Bei Eignungsleihe sind Zweck, Umfang, entliehene Kapazitäten, tatsächliche Kapazitätsbereitstellung und gegebenenfalls die Haftung des Eignungsleihebers zu erklären.
Die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft sind zu erklären.
Ausschlussgründe und besondere Erklärungen
Es dürfen keine zwingenden Ausschlussgründe nach dem Vergaberecht und keine fakultativen Ausschlussgründe vorliegen. Gegebenenfalls sind Angaben zu eingeleiteten Selbstreinigungsmaßnahmen zu machen. Zusätzlich sind die Verschwiegenheitspflicht, die sogenannte Russland-Erklärung und die Verpflichtung der für den Auftrag eingesetzten Mitarbeiter zur Mitwirkung an der Belehrung zu erklären.
Die für das Vergabeverfahren abgefragten personen- und unternehmensbezogenen Daten müssen vollständig angegeben werden.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Der Gesamtumsatz für die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 ist in Euro netto anzugeben. Eine marktübliche Industriehaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare Versicherung muss ab Leistungsbeginn bestehen. Der Nachweis kann auf Anforderung durch eine Police oder Versicherungsbestätigung erbracht werden. Die in den Vergabeunterlagen genannten Mindestdeckungssummen betragen 3 Mio. Euro für Personenschäden, 2 Mio. Euro für Sachschäden und 1 Mio. Euro für Vermögensschäden; die jährliche Deckung darf nicht auf weniger als das Doppelte dieser Summen begrenzt sein, und alle wesentlichen Tätigkeiten müssen als versicherte Risiken erfasst sein.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestens drei vergleichbare Referenzaufträge aus dem aktuellen oder den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren sind nachzuweisen. Je Referenz sind der erbrachte Leistungsumfang und weitere Angaben gemäß Eigenerklärung B.7 anzugeben. Referenzbestätigungen können auf Anforderung verlangt werden.
Die für die Leistungserbringung erforderlichen Arbeitskräfte sowie das technische Leitungspersonal müssen nachgewiesen werden. Für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ist die jahresdurchschnittliche Beschäftigung nach Lohngruppen anzugeben, wobei das technische Leitungspersonal gesondert auszuweisen ist. Konkrete Anforderungen an einzelne Maschinen oder eine bestimmte Mindestzahl von Beschäftigten werden im vorliegenden Auszug nicht genannt.
Produkt- und Verfahrensanforderungen
Die angebotenen Produkte, Materialien, Bauarten, Technologien und Arbeitsverfahren müssen den DGNB- und QNG-Anforderungen entsprechen. Für den vorgesehenen Bodenbelag ist eine gültige EPD nachzuweisen. Gleichwertigkeitsnachweise für technische Alternativen sind bereits mit dem Angebot einzureichen. Materialien und Produkte müssen vorab durch den Auftraggeber oder dessen Bevollmächtigte freigegeben worden sein. Die technischen Anforderungen des Leistungsverzeichnisses, diematerialbezogenen Nachweise und die Vorgaben zur nachhaltigen Bauweise sind einzuhalten.
Mindestens drei geeignete Referenzaufträge mit vergleichbaren Leistungen. Je Referenz sind Referenznehmer, Referenzgeber, Referenzinhalt, Beschreibung des Projekts und der erbrachten Leistung, Zeitraum, Umfang und Wert anzugeben.
Vergleichbare Leistungen; Nachweis zunächst über die Eigenerklärung nach Anlage B.7, Referenzbestätigungen können auf Anforderung verlangt werden. Ein Mindestauftragswert ist nicht angegeben.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
Weitere Ausschreibungen Sachsen-Anhalt
Alle anzeigen →Ausbau Triftweg und Straße Industriehafen in Roßlau - Straßen- und Tiefbau
Stadt Dessau-Roßlau, Zentr. Vergabestelle · 06862 Dessau-RoßlauFrist: Sachsen-AnhaltInstandsetzung Kreisstraße K1782 Töppel bis B184
Landkreis Anhalt-Bitterfeld · 39264 Zerbst/Anhalt OT MoritzFrist: Sachsen-AnhaltSalzlandkreis, Sanierung und Umbau FöS Lebensweg BBG - Blitzschutz- und Erdungsanlagen (Los 21.4)
Salzlandkreis · 06406 Bernburg (Saale)Frist: Sachsen-AnhaltErsatzneubau Stützwand mit Gehweg entlang der K1296
Stadt Schönebeck (Elbe) · 39218 Schönebeck (Elbe) OT ElbenauFrist: Sachsen-AnhaltGemeinde Südharz, Abbruch und Renaturierung Fachwerkgebäude (Thyra-Mühle)
Gemeinde Südharz · 06536 SüdharzFrist: Sachsen-AnhaltErneuerung 3 Stück Virtualisierungsserver für PoC
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) · 39118 MagdeburgFrist:Bereit für die Zukunft der Vergabe?
Setzen Sie auf den neuen technologischen Standard und verschaffen Sie sich den entscheidenden Vorsprung in der Auftragsakquise.